Wolfsfrau - vom Funktionieren zum Spüren
Anette Krumhaar, Dipl. psychologische Beraterin & Meditationspädagogin. Seit 1996 hat sie Führungskräfte ausgebildet und Menschen beigebracht zu funktionieren. Heute begleitet sie Frauen, die aus dem Funktionieren zurück ins Spüren wollen.
Beschreibung
deinem Raum für Inspiration, Achtsamkeit und innere Stärke. Hier begleite ich dich auf deiner Reise, um vom reinen Funktionieren wieder ins Spüren zu kommen.
Für Frauen, die sich oft im Alltag zwischen Beruf, Familie und Erwartungen verlieren, bietet dieser Podcast praktische Rituale, kurze Übungen und alltagstaugliche Impulse, um zu mehr Gelassenheit, Selbstvertrauen und Intuition zu finden.
Lass dich motivieren, kleine Schritte zu gehen, die Großes in dir bewegen können – weil du es wert bist!
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht
Fühlst du dich überfordert und allein?
Einführung zum Ritual
Im Wolfsfrau Podcast lädt Annette dazu ein, die innere Kritikerin zu beruhigen und die innere Freundin zu stärken. Sie ermutigt die Zuhörerinnen, sich selbst mit Mitgefühl zu begegnen und liebevolle Worte an sich selbst zu richten.
Die Bedeutung des Rituals
Das Ritual soll helfen, den inneren Kritiker leiser zu machen und den Umgang mit sich selbst zu verbessern. Es wird betont, dass viele von uns strenger mit uns selbst sind als mit anderen. Durch das Schreiben eines Briefes an sich selbst kann man Mitgefühl und Wertschätzung fördern.
Umsetzung des Rituals
Für das Ritual benötigt man Ruhe, einen Stift und Papier oder eine Notiz-App. Annette empfiehlt, in einer entspannten Atmosphäre zu schreiben und sich vorzustellen, man sei die beste Freundin. Es geht darum, ehrlich und liebevoll zu sein und die eigenen Stärken zu erkennen.
Wirkung des Rituals
Durch das Schreiben und Lesen der eigenen Worte stärkt man die innere Verbindung und das Selbstmitgefühl. Das Ritual dient als Oase, um sich selbst wieder zu spüren und freundlicher mit sich umzugehen. Annette ermutigt dazu, sich die Zeit zu nehmen und die Kraft der eigenen Worte zu entdecken.
Weitere Möglichkeiten
Für Interessierte gibt es die Möglichkeit, alle zwölf Rituale für mehr Achtsamkeit und Selbstsorge in der Frühling-Bucketliste zu entdecken, die in den Shownotes verlinkt ist.
Wenn der Beruf sich falsch anfühlt...
Berufliche Unruhe und die Suche nach Sinn
Viele Menschen arbeiten routiniert, doch bleibt ein unstimmiges Gefühl bestehen. Der Gedanke, dass hinter dem sicheren Funktionieren etwas fehlt, wird zum Kernproblem. Die befragte Berufsrolle bleibt zwar stabil, doch innerlich zieht sich eine Leere zusammen. Die Folge ist ein klares Signal: Die Wolfsfrau spürt, dass eine Richtung fehlt, ohne dass sich bereits ein konkreter Pfad zeigt.
Analyse-Paralyse: Wenn das Denken die Wahl blockiert
Es gibt ein Phänomen, das als Analyse-Paralyse beschrieben wird: Wer nach der perfekten Lösung sucht, trifft oft keine Entscheidung mehr. Die innere Stimme wird laut, während der Alltag weiterläuft und das Unbehagen wächst. Diese Unruhe führt nicht zu Schwäche, sondern zu einem Übergang, der noch keine klare Richtung hat und Raum für neue Eindrücke lässt.
Vom Denken zum Spüren: Ankommen im Hier
Eine zentrale Praxis ist das Aussteigen aus dem Gedankenkreis und das Zurückfinden zum Körper. Durch achtsames Wahrnehmen von Atem, Boden und Sinneseindrücken öffnen sich stille Hinweise. Es reicht, Information zu beobachten, ohne sofort zu handeln. So kann sich Raum zeigen, in dem sich kleine, echte Wahrheiten bemerkbar machen, jenseits von alten Geschichten und gewohnten Antworten.
Vielfalt der Wolfsfrau-Persönlichkeiten und individuelle Impulse
Es existieren verschiedene Typen, deren Weg sich durch unterschiedliche Impulse ausdrückt. Bei Erschöpfung kann ein sanfter Motor wirken, bei Verantwortungsträgerinnen eine kurze Auszeit, bei Suchenden das barfuß-Impuls-Experiment im Freien. Wachende Stimmen reduzieren sich auf drei einfache Notizen, rückkehrende Blickwinkel reichen in den eigenen Erfahrungen. Die Einordnung dieser Wege zeigt, dass sich Richtung oft durch kleine Veränderungen ergibt.
Du organisierst alles – aber niemand fragt, wie es dir geht
Sandra als tragende Wolfsfrau und ihr Lebenskontext
Sandra trägt Verantwortung für Eltern, Ehe und Kinder, koordiniert Arzttermine, Medikamente und Formulare, sorgt für Mahlzeiten und Organisation. Von außen wirkt sie zuverlässig und stark, doch dahinter liegt eine stille Last. Ein Moment der Erkenntnis zeigt, wie einsam das Ertragen geworden ist: Die Familie ruft zwar regelmäßig nach ihr, doch niemand fragt, wie es ihr selbst geht.
Ursachen des Verhaltensmusterns
Verlässlichkeit wird als Ausdruck von Liebe verstanden, wodurch Sandra in ihrer Kindheit gelernt haben mag, wer hilft, wer trägt, wer gebraucht wird. Kontrolle gibt Sicherheit, weil sie sicherstellt, dass Dinge richtig laufen. Eine Kosten-Nutzen-Rechnung macht es kurzfristig leichter zu handeln statt zu bitten. Das Umfeld bestärkt das Muster durch Lob und Anerkennung, was langfristig viel Energie kostet.
Wege der Entlastung und Zusammenarbeit
Ein ehrliches Familiengespräch klärt, wer welche Aufgaben übernimmt. Kleine Delegationen, wie Medikamente liefern oder Abrechnungen erledigen, verteilen die Last. Professionelle Hilfe wird als Ressource gesehen, nicht als Versagen. Offenheit gegenüber dem Partner schafft Raum für Unterstützung. Durch klare Dialoge lässt sich Sichtbarkeit ermöglichen, ohne Vorwürfe, und erste Schritte zur gemeinsamen Bewältigung lassen sich realisieren.
Selbstfürsorge und eine reflexive Haltung
Selbstfürsorge wird zur Basis, damit langfristig für andere da sein bleibt. Tägliches Innehalten, Erschöpfungssignale ernst nehmen und Zeiten nur für sich sichern. Eine einfache Übung, die drei Lagen reflektiert, hilft, Aufgaben zu priorisieren: Oberfläche – was belastet konkret, Tiefe – was kostet, Bewegung – was lässt sich heute delegieren. Das Loslassen einzelner Tätigkeiten ermöglicht Wachstum bei allen Beteiligten.