Wir sind das Problem
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Wir sind das Problem

Arne Mertens, Julian Spillner

Beschreibung

Wir sind Arne und Julian – zwei cis-männliche, weiße, heterosexuelle Männer, die sich kritisch mit ihrer Sozialisation und dem Patriarchat auseinandersetzen wollen. In „Wir sind das Problem“ reflektieren wir unsere Rolle in einem System, das uns zugleich nutzt und beschränkt. Der Podcast ist ein Raum für ehrliche Fragen, Zweifel und Reflexion. Wir sprechen über kritische Männlichkeit, stellen feministische Texte vor und versuchen, Verantwortung für unsere Privilegien zu übernehmen – als Teil einer gemeinsamen Lernreise.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Stop Stalking

11.05.2026

Kontext und Fokus der Folge

In der Diskussion wird der Fokus von einer früheren Buchbesprechung auf die Perspektive von Betroffenen männlicher Gewalt gelegt, insbesondere psychische Gewalt und Stalking. Unterstützung kommt von Vivi und Timon von Stop Stalking Berlin. Es wird eine Triggerwarnung gegeben, und die Folge behandelt Erfahrungen von Betroffenen sowie Fragen zur Deeskalation, Risikoeinschätzung und Schutz. Ziel ist eine faktenbasierte Auseinandersetzung mit den Formen von Gewalt und deren Auswirkungen.

Verständnis von Stalking und typische Formen

Stalking wird als wiederholte Kontaktaufnahme gegen den Willen definiert, unabhängig vom Medium. Typische Formen sind Nachrichten, Anrufe, soziale Medien, E-Mails oder physische Präsenz. Gewalt kann auch in Form von Drohungen, Beschimpfungen oder Besitzanspruch auftreten. Ex-Partner-Stalking ist besonders häufig und kann in Risikokonstellationen besonders gefährlich sein. Erkennen, dokumentieren und Grenzen setzen werden als zentrale Beobachtungsnotiz beschrieben.

Auswirkungen auf Betroffene und Risikoentwicklung

Die Betroffenen berichten von anhaltendem Kopfkino, Angst, Stress sowie Eingriffen in Alltag, Arbeitsweg und Sozialleben. Risikoanalyse sei wichtig, da Eskalationen zu schwererer Gewalt führen können, besonders bei vorher enger Beziehung. Intuition der Betroffenen wird als wichtiger Schutzfaktor betont; Unterstützung soll diese Einschätzung respektieren und begleiten, ohne Druck aufzubauen.

Hilfe, Hemmschwellen und politische Perspektiven

Hürden für Hilfesuchende umfassen Scham, gesellschaftliche Nichtanerkennung von Stalking als Gewalt sowie Barrieren beim Zugang zu Beratungen oder Polizei. Wichtig sind niedrigschwellige Hilfen, rechtliche Schritte, Dokumentation von Vorfällen und Einbindung des Umfelds. Die Gesprächspartner plädieren für mehr Ressourcen, Täterarbeit als Teil des Betroffenen­schutzes und proaktive Angebote früh im Verfahren, um betroffene Personen besser zu schützen.

Kontext und Fokus der Folge

In der Diskussion wird der Fokus von einer früheren Buchbesprechung auf die Perspektive von Betroffenen männlicher Gewalt gelegt, insbesondere psychische Gewalt und Stalking. Unterstützung kommt von Vivi und Timon von Stop Stalking Berlin. Es wird eine Triggerwarnung gegeben, und die Folge behandelt Erfahrungen von Betroffenen sowie Fragen zur Deeskalation, Risikoeinschätzung und Schutz. Ziel ist eine faktenbasierte Auseinandersetzung mit den Formen von Gewalt und deren Auswirkungen.

Verständnis von Stalking und typische Formen

Stalking wird als wiederholte Kontaktaufnahme gegen den Willen definiert, unabhängig vom Medium. Typische Formen sind Nachrichten, Anrufe, soziale Medien, E-Mails oder physische Präsenz. Gewalt kann auch in Form von Drohungen, Beschimpfungen oder Besitzanspruch auftreten. Ex-Partner-Stalking ist besonders häufig und kann in Risikokonstellationen besonders gefährlich sein. Erkennen, dokumentieren und Grenzen setzen werden als zentrale Beobachtungsnotiz beschrieben.

Auswirkungen auf Betroffene und Risikoentwicklung

Die Betroffenen berichten von anhaltendem Kopfkino, Angst, Stress sowie Eingriffen in Alltag, Arbeitsweg und Sozialleben. Risikoanalyse sei wichtig, da Eskalationen zu schwererer Gewalt führen können, besonders bei vorher enger Beziehung. Intuition der Betroffenen wird als wichtiger Schutzfaktor betont; Unterstützung soll diese Einschätzung respektieren und begleiten, ohne Druck aufzubauen.

Hilfe, Hemmschwellen und politische Perspektiven

Hürden für Hilfesuchende umfassen Scham, gesellschaftliche Nichtanerkennung von Stalking als Gewalt sowie Barrieren beim Zugang zu Beratungen oder Polizei. Wichtig sind niedrigschwellige Hilfen, rechtliche Schritte, Dokumentation von Vorfällen und Einbindung des Umfelds. Die Gesprächspartner plädieren für mehr Ressourcen, Täterarbeit als Teil des Betroffenen­schutzes und proaktive Angebote früh im Verfahren, um betroffene Personen besser zu schützen.

Not all men?

30.03.2026

Einführung in die Debatte

In dieser Sonderfolge wird über die Vorwürfe gegen Christian Ulm diskutiert, die in der öffentlichen Debatte thematisiert werden. Die Hosts bekunden ihre Solidarität mit Colin Fernandes, die die Vorwürfe öffentlich gemacht hat, und reflektieren über die Auswirkungen solcher Vorfälle auf Frauen und Männer.

Solidarität und Mitgefühl

Die Hosts betonen die Bedeutung von Solidarität mit betroffenen Personen und die Herausforderungen, die sich aus der öffentlichen Diskussion über sexuelle Gewalt ergeben. Sie erkennen an, dass viele Frauen unter ähnlichen Situationen leiden, doch sich oft nicht äußern können.

Reflexion über Männlichkeit

Die Diskussion dreht sich um die Verantwortung von Männern in Bezug auf Gewalt gegen Frauen und die Notwendigkeit, eigene Verhaltensweisen zu hinterfragen. Die Hosts äußern gemischte Gefühle und Ängste, was die politische Äußerung zu einem sensiblen Thema angeht.

Notwendigkeit der Auseinandersetzung

Die Hosts betonen, dass es wichtig ist, sich mit der eigenen Rolle innerhalb patriarchaler Strukturen auseinanderzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. Sie stellen fest, dass Schweigen keine Option sein kann und dass Männer sich aktiv in die Debatte einbringen müssen.

Der Fall Christian Ulm

Im Austausch über die Vorwürfe gegen Ulm und die Reaktionen darauf wird die Problematik von Not All Men und der Unschuldsvermutung thematisiert. Die Hosts argumentieren, dass solche Aussagen oft von Männern genutzt werden, um sich von der Verantwortung zu distanzieren.

Strukturelle Verantwortung

Die Hosts fordern Männer auf, nicht nur individuelle Verhaltensänderungen vorzunehmen, sondern auch strukturelle Veränderungen anzustreben. Dazu gehört auch, Organisationen zu unterstützen, die für Gleichstellung kämpfen, und sich aktiv an Diskussionen zu beteiligen.

Abschluss und Aufruf zur Handlung

Die Episode endet mit einem Aufruf an Männer, sich aktiv in die Diskussion einzubringen und solidarisch mit betroffenen Frauen zu sein. Die Hosts ermutigen dazu, persönliche und strukturelle Veränderungen anzustreben und sich gegenseitig zu unterstützen.

Einführung in die Debatte

In dieser Sonderfolge wird über die Vorwürfe gegen Christian Ulm diskutiert, die in der öffentlichen Debatte thematisiert werden. Die Hosts bekunden ihre Solidarität mit Colin Fernandes, die die Vorwürfe öffentlich gemacht hat, und reflektieren über die Auswirkungen solcher Vorfälle auf Frauen und Männer.

Solidarität und Mitgefühl

Die Hosts betonen die Bedeutung von Solidarität mit betroffenen Personen und die Herausforderungen, die sich aus der öffentlichen Diskussion über sexuelle Gewalt ergeben. Sie erkennen an, dass viele Frauen unter ähnlichen Situationen leiden, doch sich oft nicht äußern können.

Reflexion über Männlichkeit

Die Diskussion dreht sich um die Verantwortung von Männern in Bezug auf Gewalt gegen Frauen und die Notwendigkeit, eigene Verhaltensweisen zu hinterfragen. Die Hosts äußern gemischte Gefühle und Ängste, was die politische Äußerung zu einem sensiblen Thema angeht.

Notwendigkeit der Auseinandersetzung

Die Hosts betonen, dass es wichtig ist, sich mit der eigenen Rolle innerhalb patriarchaler Strukturen auseinanderzusetzen und Verantwortung zu übernehmen. Sie stellen fest, dass Schweigen keine Option sein kann und dass Männer sich aktiv in die Debatte einbringen müssen.

Der Fall Christian Ulm

Im Austausch über die Vorwürfe gegen Ulm und die Reaktionen darauf wird die Problematik von Not All Men und der Unschuldsvermutung thematisiert. Die Hosts argumentieren, dass solche Aussagen oft von Männern genutzt werden, um sich von der Verantwortung zu distanzieren.

Strukturelle Verantwortung

Die Hosts fordern Männer auf, nicht nur individuelle Verhaltensänderungen vorzunehmen, sondern auch strukturelle Veränderungen anzustreben. Dazu gehört auch, Organisationen zu unterstützen, die für Gleichstellung kämpfen, und sich aktiv an Diskussionen zu beteiligen.

Abschluss und Aufruf zur Handlung

Die Episode endet mit einem Aufruf an Männer, sich aktiv in die Diskussion einzubringen und solidarisch mit betroffenen Frauen zu sein. Die Hosts ermutigen dazu, persönliche und strukturelle Veränderungen anzustreben und sich gegenseitig zu unterstützen.

Sind Beziehungen politisch?

10.03.2026

Einführung und besondere Gäste

In dieser Folge begrüßt der Gastgeber Anna, eine psychologische Psychotherapeutin und seine Partnerin, da Arne im Urlaub ist. Die Episode behandelt die politische Dimension von Beziehungen, insbesondere aus einer Cis-Hetero-Perspektive.

Rückblick auf vergangene Folge

Es wird erklärt, dass im letzten Monat keine Folge veröffentlicht wurde, da das Paar mit der Qualität unzufrieden war. Sie planen, das Thema erneut aufzugreifen, um es besser zu behandeln.

Kontroverse um Stephen Bartlett

Eine Kontroverse um ein Zitat von Stephen Bartlett, einem britischen Unternehmer und Podcaster, wird diskutiert. Das Zitat, das die Enttäuschung von Männern in Bezug auf Partnerschaften beschreibt, löste starke Reaktionen aus und wird als Ausdruck patriarchaler Strukturen gedeutet.

Psychologische Perspektiven auf Beziehungen

Anna erläutert, dass die Vorstellung eines „Rechts auf eine Beziehung“ problematisch ist, da sie die Verantwortung von Männern auf Frauen überträgt und die Komplexität von Beziehungen ignoriert. Beziehungen sollten auf Freiwilligkeit und Gegenseitigkeit basieren.

Verbindung zwischen privatem und politischem Raum

Die Diskussion zeigt, dass persönliche Konflikte in Beziehungen oft auch gesellschaftliche Themen widerspiegeln, wie etwa geschlechtsspezifische Erwartungen und Rollen. Es wird betont, dass diese Strukturen auch in Paarbeziehungen wirksam sind.

Care-Arbeit und ihre Herausforderungen

Care-Arbeit wird als politisches Thema identifiziert, das häufig zu Konflikten in Beziehungen führt, da Frauen oft strukturell benachteiligt sind. Die Diskussion umfasst auch die Herausforderungen, die Männer bei der Suche nach professioneller Hilfe erleben.

Jugendliche und Gleichberechtigung

Die Shell-Jugendstudie wird vorgestellt, die zeigt, dass junge Menschen Gleichberechtigung wünschen, jedoch oft in traditionellen Rollenmustern verhaftet sind. Dies führt zu einer Diskrepanz zwischen Wunsch und Realität in Beziehungen.

Empfehlungen und Schlussfolgerungen

Das Gespräch schließt mit der Aufforderung, die Verantwortung für Gleichberechtigung in Beziehungen zu übernehmen und gesellschaftliche Strukturen zu hinterfragen. Bücher werden als Ressourcen zur weiteren Auseinandersetzung empfohlen.

Einführung und besondere Gäste

In dieser Folge begrüßt der Gastgeber Anna, eine psychologische Psychotherapeutin und seine Partnerin, da Arne im Urlaub ist. Die Episode behandelt die politische Dimension von Beziehungen, insbesondere aus einer Cis-Hetero-Perspektive.

Rückblick auf vergangene Folge

Es wird erklärt, dass im letzten Monat keine Folge veröffentlicht wurde, da das Paar mit der Qualität unzufrieden war. Sie planen, das Thema erneut aufzugreifen, um es besser zu behandeln.

Kontroverse um Stephen Bartlett

Eine Kontroverse um ein Zitat von Stephen Bartlett, einem britischen Unternehmer und Podcaster, wird diskutiert. Das Zitat, das die Enttäuschung von Männern in Bezug auf Partnerschaften beschreibt, löste starke Reaktionen aus und wird als Ausdruck patriarchaler Strukturen gedeutet.

Psychologische Perspektiven auf Beziehungen

Anna erläutert, dass die Vorstellung eines „Rechts auf eine Beziehung“ problematisch ist, da sie die Verantwortung von Männern auf Frauen überträgt und die Komplexität von Beziehungen ignoriert. Beziehungen sollten auf Freiwilligkeit und Gegenseitigkeit basieren.

Verbindung zwischen privatem und politischem Raum

Die Diskussion zeigt, dass persönliche Konflikte in Beziehungen oft auch gesellschaftliche Themen widerspiegeln, wie etwa geschlechtsspezifische Erwartungen und Rollen. Es wird betont, dass diese Strukturen auch in Paarbeziehungen wirksam sind.

Care-Arbeit und ihre Herausforderungen

Care-Arbeit wird als politisches Thema identifiziert, das häufig zu Konflikten in Beziehungen führt, da Frauen oft strukturell benachteiligt sind. Die Diskussion umfasst auch die Herausforderungen, die Männer bei der Suche nach professioneller Hilfe erleben.

Jugendliche und Gleichberechtigung

Die Shell-Jugendstudie wird vorgestellt, die zeigt, dass junge Menschen Gleichberechtigung wünschen, jedoch oft in traditionellen Rollenmustern verhaftet sind. Dies führt zu einer Diskrepanz zwischen Wunsch und Realität in Beziehungen.

Empfehlungen und Schlussfolgerungen

Das Gespräch schließt mit der Aufforderung, die Verantwortung für Gleichberechtigung in Beziehungen zu übernehmen und gesellschaftliche Strukturen zu hinterfragen. Bücher werden als Ressourcen zur weiteren Auseinandersetzung empfohlen.