Menschen & Monumente
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Menschen & Monumente

monumentconsult GmbH

Beschreibung

Menschen & Monumente – der Podcast für alle, die Denkmäler lieben, mit ihnen arbeiten oder einfach neugierig auf historische Bauten sind. Wir sprechen über Denkmalpflege, Sanierung, Fördermöglichkeiten und den sensiblen Umgang mit historischer Bausubstanz.

Ob Denkmalbesitzer:in, Architekt:in, Handwerker:in, Restaurator:in oder Behörde – hier gibt’s Praxiswissen, spannende Einblicke und ehrliche Gespräche rund um den Alltag mit Denkmälern.

Dabei spielt auch die wertschätzende Kommunikation im Denkmalprozess eine wichtige Rolle. Denn gute Abstimmung und der Dialog zwischen allen Beteiligten sind entscheidend für den Erfolg.

Von der ersten Bestandsaufnahme bis zur Umsetzung. Von Mediation bis Förderung. Wir zeigen, wie Denkmäler nicht nur erhalten, sondern mit frischen Ideen weiterentwickelt werden können.

Ein Podcast von monumentconsult – für alle, die Geschichte erhalten, Zukunft gestalten und dabei im Gespräch bleiben wollen.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Folge 22 | Alte Decken, neue Möglichkeiten: Friedrich Verbundsysteme im Denkmal

04.08.2026

Verbindung von historischem Holz mit modernen Anforderungen

Matthias Friedrich von Friedrich Verbundsysteme erläutert, wie historische Holzbalkendecken mit modernen Anforderungen an Tragfähigkeit, Schall- und Brandschutz kombiniert werden können. Durch die Entwicklung des Holzbetonverbundsystems wird nicht nur die Tragfähigkeit verbessert, sondern auch die Erhaltung der bestehenden Strukturen gefördert.

Das Holzbetonverbundsystem

Das System verbindet Holz mit einer mineralischen Schicht, was die Deckenstabilität erhöht, ohne das gesamte Tragwerk zu belasten. Mit nur 7 cm Dicke können die Anforderungen heutiger Nutzungen erfüllt werden, was besonders für denkmalgeschützte Gebäude von Bedeutung ist.

Reversibilität und Nachhaltigkeit

Ein zentrales Anliegen der Entwicklung ist die Reversibilität des Systems. Das bedeutet, dass Eingriffe in die vorhandene Struktur minimal sind und somit die Denkmalsubstanz erhalten bleibt. Dies trägt zur Nachhaltigkeit und zur Kreislaufwirtschaft im Bauwesen bei.

Herausforderungen und Lösungen

Friedrich betont, dass historische Decken oft nicht aufgrund ihres Alters, sondern wegen veränderter Nutzungsanforderungen scheitern. Das System wurde entwickelt, um diesen Herausforderungen entgegenzuwirken und gleichzeitig das Erbe der historischen Architektur zu bewahren.

Projekte und Erfolge

Ein Beispiel für den Erfolg des Systems ist ein aus dem Jahr 1526 stammendes Gebäude in Waldkirchen, das erfolgreich saniert wurde. Solche Projekte zeigen, wie wichtig es ist, bestehende Strukturen zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Verbindung von historischem Holz mit modernen Anforderungen

Matthias Friedrich von Friedrich Verbundsysteme erläutert, wie historische Holzbalkendecken mit modernen Anforderungen an Tragfähigkeit, Schall- und Brandschutz kombiniert werden können. Durch die Entwicklung des Holzbetonverbundsystems wird nicht nur die Tragfähigkeit verbessert, sondern auch die Erhaltung der bestehenden Strukturen gefördert.

Das Holzbetonverbundsystem

Das System verbindet Holz mit einer mineralischen Schicht, was die Deckenstabilität erhöht, ohne das gesamte Tragwerk zu belasten. Mit nur 7 cm Dicke können die Anforderungen heutiger Nutzungen erfüllt werden, was besonders für denkmalgeschützte Gebäude von Bedeutung ist.

Reversibilität und Nachhaltigkeit

Ein zentrales Anliegen der Entwicklung ist die Reversibilität des Systems. Das bedeutet, dass Eingriffe in die vorhandene Struktur minimal sind und somit die Denkmalsubstanz erhalten bleibt. Dies trägt zur Nachhaltigkeit und zur Kreislaufwirtschaft im Bauwesen bei.

Herausforderungen und Lösungen

Friedrich betont, dass historische Decken oft nicht aufgrund ihres Alters, sondern wegen veränderter Nutzungsanforderungen scheitern. Das System wurde entwickelt, um diesen Herausforderungen entgegenzuwirken und gleichzeitig das Erbe der historischen Architektur zu bewahren.

Projekte und Erfolge

Ein Beispiel für den Erfolg des Systems ist ein aus dem Jahr 1526 stammendes Gebäude in Waldkirchen, das erfolgreich saniert wurde. Solche Projekte zeigen, wie wichtig es ist, bestehende Strukturen zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Folge 21 | Holzzerstörende Pilze – Ursachen, Schäden und richtiges Handeln

03.07.2026

Einführung in das Thema Holzzerstörende Pilze

Holzzerstörende Pilze stellen eine ernsthafte Bedrohung für Gebäude dar und verursachen bei Eigentümern Unsicherheit. In diesem Gespräch mit Gerd Wappler, einem Sachverständigen für Holzschutz, werden die häufigsten Holzzerstörer, deren Lebensbedingungen sowie die damit verbundenen Herausforderungen in Bestandsgebäuden und Denkmälern behandelt.

Definition und Bedeutung von Holzzerstörenden Pilzen

Holzzerstörende Pilze zählen zu den Holzschädlingen und spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem, da sie abgestorbenes Holz abbauen. Obwohl sie im Wald nützlich sind, sind sie in Wohngebäuden unerwünscht.

Ursachen und Wachstumsbedingungen

Die Pilze benötigen hohe Holzfeuchtigkeit, um zu wachsen, was in der Regel durch undichte Dächer oder Wasserschäden verursacht wird. Neben Feuchtigkeit sind auch Temperatur und Luftfeuchtigkeit entscheidend für ihr Wachstum.

Häufige Arten von Holzzerstörenden Pilzen

Zu den häufigsten Holzzerstörenden Pilzen gehören der Hausschwamm und Blättlingspilze. Während der Hausschwamm oft identifiziert wird, sind es häufig andere Pilzarten, die in der Praxis begegnen.

Erkennung von Pilzbefall

Erste Anzeichen für einen Pilzbefall sind erhöhte Feuchtigkeit und Wasserflecken. Oft bleibt ein Befall lange unentdeckt, bis die Fruchtkörper sichtbar werden, was meist auf eine bereits fortgeschrittene Zerstörung hinweist.

Folgen eines unentdeckten Befalls

Ein unentdeckter Pilzbefall kann zu erheblichen Schäden führen, die im schlimmsten Fall die Stabilität eines Gebäudes gefährden. Der echte Hausschwamm kann Mauerwerk durchdringen, ohne es jedoch zu zerstören.

Umgang mit Pilzbefall

Bei Verdacht auf einen Pilzbefall sollte frühzeitig ein Fachmann hinzugezogen werden. Ein Sachverständiger kann helfen, die Ursache zu identifizieren und geeignete Maßnahmen zu empfehlen.

Präventive Maßnahmen und wichtige Hinweise

Um Pilzbefall zu vermeiden, ist es wichtig, Holz stets trocken zu halten und schnell auf Feuchtigkeitsschäden zu reagieren. Eine sorgfältige Handhabung während der Bau- und Renovierungsphasen ist entscheidend.

Einführung in das Thema Holzzerstörende Pilze

Holzzerstörende Pilze stellen eine ernsthafte Bedrohung für Gebäude dar und verursachen bei Eigentümern Unsicherheit. In diesem Gespräch mit Gerd Wappler, einem Sachverständigen für Holzschutz, werden die häufigsten Holzzerstörer, deren Lebensbedingungen sowie die damit verbundenen Herausforderungen in Bestandsgebäuden und Denkmälern behandelt.

Definition und Bedeutung von Holzzerstörenden Pilzen

Holzzerstörende Pilze zählen zu den Holzschädlingen und spielen eine wichtige Rolle im Ökosystem, da sie abgestorbenes Holz abbauen. Obwohl sie im Wald nützlich sind, sind sie in Wohngebäuden unerwünscht.

Ursachen und Wachstumsbedingungen

Die Pilze benötigen hohe Holzfeuchtigkeit, um zu wachsen, was in der Regel durch undichte Dächer oder Wasserschäden verursacht wird. Neben Feuchtigkeit sind auch Temperatur und Luftfeuchtigkeit entscheidend für ihr Wachstum.

Häufige Arten von Holzzerstörenden Pilzen

Zu den häufigsten Holzzerstörenden Pilzen gehören der Hausschwamm und Blättlingspilze. Während der Hausschwamm oft identifiziert wird, sind es häufig andere Pilzarten, die in der Praxis begegnen.

Erkennung von Pilzbefall

Erste Anzeichen für einen Pilzbefall sind erhöhte Feuchtigkeit und Wasserflecken. Oft bleibt ein Befall lange unentdeckt, bis die Fruchtkörper sichtbar werden, was meist auf eine bereits fortgeschrittene Zerstörung hinweist.

Folgen eines unentdeckten Befalls

Ein unentdeckter Pilzbefall kann zu erheblichen Schäden führen, die im schlimmsten Fall die Stabilität eines Gebäudes gefährden. Der echte Hausschwamm kann Mauerwerk durchdringen, ohne es jedoch zu zerstören.

Umgang mit Pilzbefall

Bei Verdacht auf einen Pilzbefall sollte frühzeitig ein Fachmann hinzugezogen werden. Ein Sachverständiger kann helfen, die Ursache zu identifizieren und geeignete Maßnahmen zu empfehlen.

Präventive Maßnahmen und wichtige Hinweise

Um Pilzbefall zu vermeiden, ist es wichtig, Holz stets trocken zu halten und schnell auf Feuchtigkeitsschäden zu reagieren. Eine sorgfältige Handhabung während der Bau- und Renovierungsphasen ist entscheidend.

Folge 20 | Theorie trifft Bauzaun – Stimmen von der 5. Kirchstetter Denkmaltagung

03.06.2026

Tagung als Plattform für Austausch

Die Kirchstätter Denkmaltagung bietet nicht nur Vorträge, sondern fördert vor allem den Austausch zwischen Fachleuten der Denkmalpflege. Rund 65 Teilnehmende teilen ihre Perspektiven und Erfahrungen und schaffen somit einen wertvollen Dialog.

Vorträge und Themen

Die Tagung umfasst verschiedene Vorträge von Experten wie Ulrich Hatz, Stefanie Korell, Max Knittelberger, Martin Schubert und Gabriele Bernatzki. Die Themen reichen von fachlichen Grundlagen bis hin zu praktischen Erfahrungen, die den Teilnehmenden neue Einsichten bieten.

Einblicke der Teilnehmenden

Teilnehmende berichten von inspirierenden Momenten, insbesondere über die Wichtigkeit zwischenmenschlicher Kommunikation und Zusammenarbeit in Projekten. Viele heben hervor, dass der Austausch bei der Tagung besonders bereichernd ist.

Positive Bewertungen

Die Atmosphäre, die Vorträge und die Möglichkeit des Netzwerkens werden durchweg positiv bewertet. Teilnehmer beschreiben die Tagung als eine gelungene Veranstaltung, die sowohl fachlich als auch menschlich bereichert.

Fazit und Ausblick

Die Tagung wird als voller Erfolg angesehen, mit vielen positiven Rückmeldungen und dem Wunsch, auch in Zukunft solche wertvollen Austauschplattformen zu schaffen. Die Vorfreude auf die nächste Denkmaltagung ist groß.

Tagung als Plattform für Austausch

Die Kirchstätter Denkmaltagung bietet nicht nur Vorträge, sondern fördert vor allem den Austausch zwischen Fachleuten der Denkmalpflege. Rund 65 Teilnehmende teilen ihre Perspektiven und Erfahrungen und schaffen somit einen wertvollen Dialog.

Vorträge und Themen

Die Tagung umfasst verschiedene Vorträge von Experten wie Ulrich Hatz, Stefanie Korell, Max Knittelberger, Martin Schubert und Gabriele Bernatzki. Die Themen reichen von fachlichen Grundlagen bis hin zu praktischen Erfahrungen, die den Teilnehmenden neue Einsichten bieten.

Einblicke der Teilnehmenden

Teilnehmende berichten von inspirierenden Momenten, insbesondere über die Wichtigkeit zwischenmenschlicher Kommunikation und Zusammenarbeit in Projekten. Viele heben hervor, dass der Austausch bei der Tagung besonders bereichernd ist.

Positive Bewertungen

Die Atmosphäre, die Vorträge und die Möglichkeit des Netzwerkens werden durchweg positiv bewertet. Teilnehmer beschreiben die Tagung als eine gelungene Veranstaltung, die sowohl fachlich als auch menschlich bereichert.

Fazit und Ausblick

Die Tagung wird als voller Erfolg angesehen, mit vielen positiven Rückmeldungen und dem Wunsch, auch in Zukunft solche wertvollen Austauschplattformen zu schaffen. Die Vorfreude auf die nächste Denkmaltagung ist groß.