Sprache. Macht. Geschlecht.
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Sprache. Macht. Geschlecht.

Verena Hofstätter & Jessica Albrecht

Beschreibung

Welche Macht hat Sprache? Wie wird Geschlecht gemacht? Zwischen Theorie und Praxis tauchen wir ein in das, was sich zwischen den Worten abspielt — kritisch, verständlich, engagiert.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Trans Phänomenologie

29.07.2026

Die soziale Konstruktion von Geschlecht

Im Podcast wird thematisiert, wie Geschlecht nicht nur biologisch, sondern auch sozial konstruiert ist und einen wesentlichen Teil unserer Identität ausmacht. Es wird betont, dass sich der Körper "natürlich" anfühlen kann, dies jedoch nicht bedeutet, dass er auch "natürlich" ist.

Technische Herausforderungen und regelmäßige Aufnahmen

Die Sprecher diskutieren technische Probleme beim Aufnehmen und die Notwendigkeit, regelmäßiger aufzunehmen, um Konsistenz in ihren Inhalten zu gewährleisten.

Frühere Themen und Verknüpfungen

Es wird auf vorherige Folgen verwiesen, in denen Geschlecht, Schreiben und queere Identitäten behandelt wurden. Die Frage, wie man eine queere weibliche Romanfigur erschafft, wird angesprochen, sowie die Herausforderungen, die sich aus gesellschaftlichen Erwartungen ergeben.

Phänomenologie und Verkörperung

Ein zentrales Thema ist die Phänomenologie des Körpers, insbesondere die Ideen von Maurice Merleau-Ponty und Gail Salomon. Der Körper wird als Ort der Wahrnehmung und Erfahrung beschrieben, wobei betont wird, dass es keinen klaren Unterschied zwischen innerem Erleben und äußerer Realität gibt.

Die Rolle von Sexualität und gesellschaftlichen Normen

Die Diskussion umfasst auch, wie Sexualität und Geschlechtsidentität im Kontext gesellschaftlicher Normen wahrgenommen und konstruiert werden. Die Sprecher kritisieren die Vorstellung, dass es ein authentisches Selbst gibt, das unabhängig von sozialen Konstruktionen existiert.

Zusammenfassung und Ausblick

Der Podcast endet mit einem Ausblick auf zukünftige Themen und der Einladung an die Hörerinnen und Hörer, sich aktiv am Diskurs zu beteiligen.

Die soziale Konstruktion von Geschlecht

Im Podcast wird thematisiert, wie Geschlecht nicht nur biologisch, sondern auch sozial konstruiert ist und einen wesentlichen Teil unserer Identität ausmacht. Es wird betont, dass sich der Körper "natürlich" anfühlen kann, dies jedoch nicht bedeutet, dass er auch "natürlich" ist.

Technische Herausforderungen und regelmäßige Aufnahmen

Die Sprecher diskutieren technische Probleme beim Aufnehmen und die Notwendigkeit, regelmäßiger aufzunehmen, um Konsistenz in ihren Inhalten zu gewährleisten.

Frühere Themen und Verknüpfungen

Es wird auf vorherige Folgen verwiesen, in denen Geschlecht, Schreiben und queere Identitäten behandelt wurden. Die Frage, wie man eine queere weibliche Romanfigur erschafft, wird angesprochen, sowie die Herausforderungen, die sich aus gesellschaftlichen Erwartungen ergeben.

Phänomenologie und Verkörperung

Ein zentrales Thema ist die Phänomenologie des Körpers, insbesondere die Ideen von Maurice Merleau-Ponty und Gail Salomon. Der Körper wird als Ort der Wahrnehmung und Erfahrung beschrieben, wobei betont wird, dass es keinen klaren Unterschied zwischen innerem Erleben und äußerer Realität gibt.

Die Rolle von Sexualität und gesellschaftlichen Normen

Die Diskussion umfasst auch, wie Sexualität und Geschlechtsidentität im Kontext gesellschaftlicher Normen wahrgenommen und konstruiert werden. Die Sprecher kritisieren die Vorstellung, dass es ein authentisches Selbst gibt, das unabhängig von sozialen Konstruktionen existiert.

Zusammenfassung und Ausblick

Der Podcast endet mit einem Ausblick auf zukünftige Themen und der Einladung an die Hörerinnen und Hörer, sich aktiv am Diskurs zu beteiligen.

Die Frau ohne Eigenschaften

15.07.2026

Einführung in die Herausforderungen der Geschlechterdarstellung

Die Diskussion beginnt mit der Reflexion über die bewusste Entscheidung, Geschlechterrollen und Beziehungen herausfordernd und nicht konventionell darzustellen. Die Schwierigkeit, wie Körper und Identitäten richtig gelesen werden, wird thematisiert, was die Komplexität der Genderpraxis unterstreicht.

Rückblick auf die vorige Episode

In der letzten Folge wurde Donna Haraways Arbeit behandelt und die Neudefinition von Beziehungen zwischen Menschen und ihrer Umwelt erörtert, einschließlich der Verantwortung, die wir gegenüber Lebewesen haben. Die Diskussion über Beziehungsarbeit wird als zentral für das Verständnis menschlicher Interaktionen hervorgehoben.

Hörerinnenfrage und deren Relevanz

Eine Hörerinnenfrage zur Stabilität der Kategorie 'Frau' und der Darstellung von Transfrauen wird aufgegriffen. Es wird betont, dass der Nachweis von Frausein nicht nur biologisch, sondern auch sozial und diskursiv bestimmt ist.

Die Rolle von Karen Barad und Judith Butler

Die Philosophie von Karen Barad wird in Bezug auf Geschlecht und dessen messbare Eigenschaften vorgestellt. Dabei wird die Frage erörtert, wie Kategorien von Geschlecht konstruiert werden und welche Möglichkeiten dabei ausgeschlossen bleiben. Judith Butlers Konzepte von Gender und dessen Performativität werden ebenfalls in die Diskussion einbezogen, um die Komplexität von Geschlechteridentitäten zu verdeutlichen.

Literarische Herausforderungen bei der Charakterentwicklung

Das Schreiben einer queeren weiblichen Figur wird als Herausforderung betrachtet, da es darum geht, ihre Differenz nicht als Defizit darzustellen. Die Diskussion über die Form eines Briefromans und wie diese Form die Wahrnehmung von Identitäten beeinflusst, wird als zentral für die Erzählweise identifiziert.

Die Fragestellung der Lesart

Die Frage, wie Hedi, die Hauptfigur, lesbar bleibt, ohne in vorgefertigte Schablonen gesteckt zu werden, wird aufgeworfen. Es wird diskutiert, dass sowohl die Figur als auch die Lesenden Teil eines komplexen Apparats sind, der die Möglichkeiten der Interpretation beeinflusst.

Abschluss und Ausblick

Die Diskussion endet mit der Erkenntnis, dass die Konstruktion von Geschlecht und Identität nicht nur von individuellen Eigenschaften abhängt, sondern auch von sozialen Praktiken und der Wahrnehmung in verschiedenen Kontexten. Die Notwendigkeit, Geschlechtskategorien kritisch zu hinterfragen und zu erweitern, wird betont.

Einführung in die Herausforderungen der Geschlechterdarstellung

Die Diskussion beginnt mit der Reflexion über die bewusste Entscheidung, Geschlechterrollen und Beziehungen herausfordernd und nicht konventionell darzustellen. Die Schwierigkeit, wie Körper und Identitäten richtig gelesen werden, wird thematisiert, was die Komplexität der Genderpraxis unterstreicht.

Rückblick auf die vorige Episode

In der letzten Folge wurde Donna Haraways Arbeit behandelt und die Neudefinition von Beziehungen zwischen Menschen und ihrer Umwelt erörtert, einschließlich der Verantwortung, die wir gegenüber Lebewesen haben. Die Diskussion über Beziehungsarbeit wird als zentral für das Verständnis menschlicher Interaktionen hervorgehoben.

Hörerinnenfrage und deren Relevanz

Eine Hörerinnenfrage zur Stabilität der Kategorie 'Frau' und der Darstellung von Transfrauen wird aufgegriffen. Es wird betont, dass der Nachweis von Frausein nicht nur biologisch, sondern auch sozial und diskursiv bestimmt ist.

Die Rolle von Karen Barad und Judith Butler

Die Philosophie von Karen Barad wird in Bezug auf Geschlecht und dessen messbare Eigenschaften vorgestellt. Dabei wird die Frage erörtert, wie Kategorien von Geschlecht konstruiert werden und welche Möglichkeiten dabei ausgeschlossen bleiben. Judith Butlers Konzepte von Gender und dessen Performativität werden ebenfalls in die Diskussion einbezogen, um die Komplexität von Geschlechteridentitäten zu verdeutlichen.

Literarische Herausforderungen bei der Charakterentwicklung

Das Schreiben einer queeren weiblichen Figur wird als Herausforderung betrachtet, da es darum geht, ihre Differenz nicht als Defizit darzustellen. Die Diskussion über die Form eines Briefromans und wie diese Form die Wahrnehmung von Identitäten beeinflusst, wird als zentral für die Erzählweise identifiziert.

Die Fragestellung der Lesart

Die Frage, wie Hedi, die Hauptfigur, lesbar bleibt, ohne in vorgefertigte Schablonen gesteckt zu werden, wird aufgeworfen. Es wird diskutiert, dass sowohl die Figur als auch die Lesenden Teil eines komplexen Apparats sind, der die Möglichkeiten der Interpretation beeinflusst.

Abschluss und Ausblick

Die Diskussion endet mit der Erkenntnis, dass die Konstruktion von Geschlecht und Identität nicht nur von individuellen Eigenschaften abhängt, sondern auch von sozialen Praktiken und der Wahrnehmung in verschiedenen Kontexten. Die Notwendigkeit, Geschlechtskategorien kritisch zu hinterfragen und zu erweitern, wird betont.

Tiere, Menschen, Technik

01.07.2026

Die Beziehung als kleinste Einheit

Die kleinste Einheit in unserem Leben ist nicht das Individuum, sondern die Beziehung. Diese Perspektive hilft, über Familial- und Geschlechtsnormativitäten sowie über sexuelle Fehlnormativitäten nachzudenken. Verantwortung spielt dabei eine zentrale Rolle, denn ohne Beziehungen können wir keine Verantwortung gegenüber anderen Lebewesen übernehmen.

Verantwortung und Beziehung

Verantwortung bedeutet auch, für den eigenen Körper zu sorgen, um in der Lage zu sein, Verantwortung zu tragen. Wir sind nicht autonome Subjekte, sondern Teil eines Netzwerks von Beziehungen, die von Liebe, Macht und Verantwortung geprägt sind.

Donna Haraway und das Companion Species Manifesto

Donna Haraway, eine bedeutende Theoretikerin, untersucht in ihrem Werk, wie Menschen, Tiere und andere Entitäten in Beziehungen zueinander stehen. Ihr Konzept der Companion Species betont, dass Menschen nicht isoliert sind, sondern in ständigen Wechselwirkungen mit anderen Lebewesen existieren.

Familie und Verwandtschaft neu denken

Die traditionelle Vorstellung von Familie wird in Frage gestellt, da die Beziehungen, die wir eingehen, nicht festgelegt sind, sondern dynamisch und von Machtstrukturen beeinflusst werden. Diese Betrachtung eröffnet neue Perspektiven auf Familial- und Geschlechtsnormativitäten.

Training als Beziehung

Training, sowohl bei Tieren als auch bei Menschen, wird als Form der Beziehung und Kommunikation gesehen. Durch Training entstehen Bindungen, und es wird deutlich, dass jede Beziehung Arbeit und Verantwortung erfordert.

Kritik an der Vorstellung von bedingungsloser Liebe

Hunde werden oft als Symbole bedingungsloser Liebe dargestellt, was problematisch ist, da es die komplexen Beziehungen, die wir mit ihnen haben, vereinfacht. Diese Sichtweise blendet die Andersheit der Tiere aus und projiziert menschliche Bedürfnisse auf sie.

Die Verantwortung in der Klimakrise

Haraway fordert dazu auf, in der gegenwärtigen komplexen und beschädigten Welt Verantwortung zu übernehmen und diese Verantwortung nicht zu ignorieren. Die Verbindung zwischen Menschen, Tieren und der Umwelt ist entscheidend für das Verständnis unserer Rolle in der Klimakrise.

Zusammenfassung und Ausblick

Die Diskussion über Beziehungen, Verantwortung und die Natur wird durch Haraways Theorien erweitert. Es wird deutlich, dass wir nicht isoliert existieren, sondern in einem Geflecht von Beziehungen, die unser Leben formen. Die Auseinandersetzung mit diesen Themen bleibt relevant und ist Grundlage für zukünftige Diskussionen.

Die Beziehung als kleinste Einheit

Die kleinste Einheit in unserem Leben ist nicht das Individuum, sondern die Beziehung. Diese Perspektive hilft, über Familial- und Geschlechtsnormativitäten sowie über sexuelle Fehlnormativitäten nachzudenken. Verantwortung spielt dabei eine zentrale Rolle, denn ohne Beziehungen können wir keine Verantwortung gegenüber anderen Lebewesen übernehmen.

Verantwortung und Beziehung

Verantwortung bedeutet auch, für den eigenen Körper zu sorgen, um in der Lage zu sein, Verantwortung zu tragen. Wir sind nicht autonome Subjekte, sondern Teil eines Netzwerks von Beziehungen, die von Liebe, Macht und Verantwortung geprägt sind.

Donna Haraway und das Companion Species Manifesto

Donna Haraway, eine bedeutende Theoretikerin, untersucht in ihrem Werk, wie Menschen, Tiere und andere Entitäten in Beziehungen zueinander stehen. Ihr Konzept der Companion Species betont, dass Menschen nicht isoliert sind, sondern in ständigen Wechselwirkungen mit anderen Lebewesen existieren.

Familie und Verwandtschaft neu denken

Die traditionelle Vorstellung von Familie wird in Frage gestellt, da die Beziehungen, die wir eingehen, nicht festgelegt sind, sondern dynamisch und von Machtstrukturen beeinflusst werden. Diese Betrachtung eröffnet neue Perspektiven auf Familial- und Geschlechtsnormativitäten.

Training als Beziehung

Training, sowohl bei Tieren als auch bei Menschen, wird als Form der Beziehung und Kommunikation gesehen. Durch Training entstehen Bindungen, und es wird deutlich, dass jede Beziehung Arbeit und Verantwortung erfordert.

Kritik an der Vorstellung von bedingungsloser Liebe

Hunde werden oft als Symbole bedingungsloser Liebe dargestellt, was problematisch ist, da es die komplexen Beziehungen, die wir mit ihnen haben, vereinfacht. Diese Sichtweise blendet die Andersheit der Tiere aus und projiziert menschliche Bedürfnisse auf sie.

Die Verantwortung in der Klimakrise

Haraway fordert dazu auf, in der gegenwärtigen komplexen und beschädigten Welt Verantwortung zu übernehmen und diese Verantwortung nicht zu ignorieren. Die Verbindung zwischen Menschen, Tieren und der Umwelt ist entscheidend für das Verständnis unserer Rolle in der Klimakrise.

Zusammenfassung und Ausblick

Die Diskussion über Beziehungen, Verantwortung und die Natur wird durch Haraways Theorien erweitert. Es wird deutlich, dass wir nicht isoliert existieren, sondern in einem Geflecht von Beziehungen, die unser Leben formen. Die Auseinandersetzung mit diesen Themen bleibt relevant und ist Grundlage für zukünftige Diskussionen.