ZU Sustainability Talks - Nachhaltigkeit an der Zeppelin Universität
Zeppelin Universität Nachhaltigkeitsmanagement
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht
Zwischen Pendlerstau und Fahrradboom: Wie Mitarbeitendenmobilität funktionieren kann
Unternehmen und Auftrag
Der Podcast beleuchtet einen Pharmadienstleister mit Fokus auf die Entwicklung, Zulassung und großvolumige Abfüllung injizierbarer Medikamente. Die Aktivitäten zielen darauf ab, Patientenleben zu verbessern, indem der Weg vom Wirkstoff zum Anwendungssystem über Brücken gebaut wird. Der Standort Ravensburg bildet einen zentralen Bezugspunkt für regionale Aktivitäten und globale Standorte. Die Sprecher erläutern den Kontext als familiengeführtes, internationales Unternehmen mit regionaler Verwurzelung.
Nachhaltigkeitsstrategie und Werte
Die Sustainability-Strategie orientiert sich an drei Säulen: Ökologie, Ökonomie und Soziales. Ziele werden mit erneuerbaren Energien, klimafreundlicher Beschaffung und sozialer Verantwortung verknüpft. Eine enge Verknüpfung mit UN-Nachhaltigkeitszielen, Zertifizierungen und einem unternehmensweiten Nachhaltigkeitszirkel kennzeichnet das Vorgehen. Nachhaltigkeit wird als kultureller Bestandteil statt als kurzzeitiges Projekt beschrieben.
Mobilität als strategisches Thema
Im Mobilitätsmanagement stehen Pendelströme, Parkplatzbedarf und die Verkehrsbelastung im Mittelpunkt. Praktiken umfassen wettergeschützte Abstellmöglichkeiten, Radinfrastruktur, Schichtanpassungen und Kooperationen mit Kommunen. Das Angebot wird regelmäßig angepasst, um Akzeptanz zu erhöhen, mit Fokus auf regionale Verfügbarkeit und umweltverträgliche Alternativen wie ÖPNV und Fahrradverkehr.
Zukunft, Chancen und Talententwicklung
Die Organisation betont organisches, nachhaltiges Wachstum und eine Kombination aus interner Talententwicklung und externer Rekrutierung. Es bestehen Angebote wie eine eigene Academy, Ausbildungswege und vielfältige Arbeitsfelder im Marketing, Vertrieb, HR und Projektmanagement. Für Studierende ergeben sich Lern- und Einstiegsmöglichkeiten, wobei Transparenz zu offenen Stellen und Karrierepfaden hervorgehoben wird.
Into the Deep: Wie wird das Zeppelin Museum nachhaltig?
Einführung in die Nachhaltigkeit im Zeppelin Museum
In dieser Episode geht es um die Bemühungen des Zeppelin Museums, Nachhaltigkeit in seinen Betrieb und seine Ausstellungen zu integrieren. Frauke Stengel, die Nachhaltigkeitsmanagerin des Museums, teilt ihre Erfahrungen und den Werdegang ihrer Rolle.
Von der Marketingreferentin zur Nachhaltigkeitsmanagerin
Frauke Stengel begann als Referentin für Marketing im Museum und übernahm später die Verantwortung für Nachhaltigkeit, nachdem eine Diskussion über die Notwendigkeit von Klimaschutzmaßnahmen stattfand. Die Gründung einer Nachhaltigkeits-AG half, die Initiative voranzutreiben.
Erste Schritte zur Umsetzung von Nachhaltigkeitsmaßnahmen
Die Gruppe begann mit kleinen, schnell umsetzbaren Maßnahmen, wie der Verbesserung der Teeküche und der Verwendung von Recyclingmaterialien im Büro. Der Austausch mit der Stadt führte zu der Begrünung von Außenflächen, was eine erste sichtbare Veränderung darstellte.
Die Ausstellung "Into the Deep" und ihre Bedeutung
Die Ausstellung "Into the Deep – Minen der Zukunft" wurde als klimafreundliches Projekt umgesetzt. Die Zusammenarbeit mit Künstlern und die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien in allen Prozessen waren dabei zentral. Besucher konnten aktiv teilnehmen und Ideen zur Nachhaltigkeit einbringen.
Nachhaltigkeit als Teil des Museumsalltags
Die Erfahrungen aus der Ausstellung fließen in die zukünftige Planung ein. Materialien und Prozesse werden nun regelmäßig auf ihre Nachhaltigkeit hin überprüft. Es wurde ein mobiles Stellwandsystem angeschafft, um flexibler mit vorhandenen Ressourcen arbeiten zu können.
Herausforderungen und Wünsche für die Zukunft
Stengel benennt finanzielle Mittel und Personalwechsel als Herausforderungen für die Nachhaltigkeitsarbeit. Ein dringlicher Wunsch ist, dass das Thema Nachhaltigkeit im Museum weiterhin Priorität hat und dass eine langfristige Strategie entwickelt wird, um auch in Zukunft Fortschritte zu erzielen.
Jürgen Resch (Deutsche Umwelthilfe): ein Streifzug durch seinen jahrzehntelangen Einsatz im Umwelt- und Klimaschutz
Einführung und Gastvorstellung
In dieser Episode der Sustainability Talks begrüßt Fabian Sennekamp Jürgen Resch, den Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe. Resch spricht über seine langjährige Arbeit im Umwelt- und Naturschutz, die bereits in den 80er Jahren begann und seine Wurzeln am Bodensee hat. Besonders wird die Geschichte des Graf Zeppelin Hauses in Friedrichshafen hervorgehoben, wo Resch als Jugendlicher aktiv in den Denkmalschutz eingriff.
Erste Umweltschutzprojekte
Resch erzählt von seinen frühen Erfahrungen im Naturschutz und dem Engagement für Bürgerrechte, das in der Initiative um das Graf Zeppelin Haus seinen Anfang nahm. Der Erfolg dieser ersten Projekte bestätigte ihn in seinem Engagement und zeigte, dass Bürger aktiv Einfluss auf Entscheidungen nehmen können.
Die Rolle der Deutschen Umwelthilfe
Resch gibt einen Überblick über die vielfältigen Themen, die die Deutsche Umwelthilfe bearbeitet, von Naturschutz über Verbraucherschutz bis hin zu Klimaschutz. Ein zentrales Ziel ist es, die Öffentlichkeit über Umweltthemen zu informieren und Missstände aufzudecken.
Erfahrungen und Veränderungen in der Umweltschutzarbeit
Resch reflektiert, wie sich die Arbeit der Deutschen Umwelthilfe seit ihrer Gründung vor 50 Jahren gewandelt hat. Besonders die zunehmende Notwendigkeit, juristische Mittel zu nutzen, um gegen Umweltverschmutzung und Unternehmen vorzugehen, wird thematisiert. Resch betont die Bedeutung von Transparenz und ehrlicher Kommunikation in der Umweltarbeit.
Greenwashing und Verbraucherbewusstsein
Ein wichtiges Thema ist das Greenwashing, bei dem Unternehmen fälschlicherweise umweltfreundliche Praktiken bewerben. Resch erklärt, wie Verbraucher erkennen können, ob Umweltaussagen glaubwürdig sind, und betont die Rolle der Deutschen Umwelthilfe bei der Kontrolle solcher Praktiken.
Aktuelle Herausforderungen und Bedrohungen
Resch spricht auch über die Herausforderungen, denen sich Umweltaktivisten gegenübersehen, einschließlich juristischer Bedrohungen und persönlicher Angriffe. Trotz dieser Schwierigkeiten bleibt er optimistisch und betont die Notwendigkeit einer aktiven Zivilgesellschaft.
Blick in die Zukunft
Zum Abschluss gibt Resch einen Ausblick auf die kommenden Jahre und die Hoffnungen für den Klimaschutz. Er erwartet, dass durch rechtliche Entscheidungen positive Veränderungen in der Umweltpolitik erreicht werden können, die auch die Zivilgesellschaft mobilisieren werden.