Seitenblicke - ein Podcast vom Kleintheater Luzern für mehr inklusive Perspektiven
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Seitenblicke - ein Podcast vom Kleintheater Luzern für mehr inklusive Perspektiven

Kleintheater Luzern

Beschreibung

Mehr als ein Seitenblick wagen für Inklusion und für eine inklusivere Gesellschaft. Einmal im Monat geben uns abwechselnd Fabienne und Janine vom Kleintheater Luzern einen Einblick in die Organisation eines Kulturbetriebs, der sich der Inklusion verschrieben hat. Wir sprechen mit Jahn Graf, unserem Inklusionsbeauftragten am Kleintheater und weiteren Expert*innen über die Frage, wie die Organisation eines inklusiveren Kulturbetriebs gelingen kann und wo wir in Bezug auf die Gestaltung einer inklusiveren Gesellschaft stehen.

Bei Fragen und Inputs: kontakt@kleintheater.ch
Mehr Infos: www.kleintheater.ch

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Wie weiter? Highlights und Ausblick

18.05.2026

Rückblick auf Inklusionserfahrungen

Die Saison zeichnet sich durch eine zunehmende Entspanntheit im Team aus, klare Abläufe und eine wachsende Routine aus. Fehlerkultur wird als Lernchance verstanden, und es entstehen Mechanismen, um Probleme zügig zu lösen. Die Wissensvermittlung durch Workshops und Interaktionen zeigt, wie inklusives Denken systematisch in Prozesse integriert wird.

Begegnungsformate und Bühnenbegehungen

Starke Momente ergeben sich aus Begegnungen mit Menschen verschiedenster Hintergründe. Bühnenbegehungen bieten Einblicke in Stücke und ermöglichen barrierefreie Zugänge, sodass auch Besucherinnen und Besucher mit Seh- oder Hörbedarf aktiv beteiligt sind. Solche Formate fördern ein gemeinsames Erlebnis, das nicht separiert, sondern inkludiert ist.

Netzwerkpflege und Kooperationen

Die Zusammenarbeit mit anderen Häusern und Netzwerken stärkt die Sichtbarkeit inklusiver Praxis. Austausch, gemeinsame Projekte und der Transfer von Erfahrungen schaffen ein breiteres Umfeld für inklusives Denken. Die Sunflower Lanyard wird als Symbol wahrgenommen, das unsichtbare Bedürfnisse sichtbar macht, ohne zu prüfen oder zu urteilen, und so Verständnis fördert.

Ausblick auf Programm- und Strukturentwicklung

Zukünftige Programme berücksichtigen stärker Neurodivergenz und barrierefreie Teilhabe von Anfang an. Koproduktionen und neue Formate sollen Räume öffnen, in denen unterschiedliche Perspektiven auf der Bühne und im Publikum erscheinen. Das Ziel ist ein inklusiveres, vielfältigeres Wirken, bei dem Assistenzmöglichkeiten flexibel und breit nutzbar sind und das Publikum breiter vertreten ist.

Rückblick auf Inklusionserfahrungen

Die Saison zeichnet sich durch eine zunehmende Entspanntheit im Team aus, klare Abläufe und eine wachsende Routine aus. Fehlerkultur wird als Lernchance verstanden, und es entstehen Mechanismen, um Probleme zügig zu lösen. Die Wissensvermittlung durch Workshops und Interaktionen zeigt, wie inklusives Denken systematisch in Prozesse integriert wird.

Begegnungsformate und Bühnenbegehungen

Starke Momente ergeben sich aus Begegnungen mit Menschen verschiedenster Hintergründe. Bühnenbegehungen bieten Einblicke in Stücke und ermöglichen barrierefreie Zugänge, sodass auch Besucherinnen und Besucher mit Seh- oder Hörbedarf aktiv beteiligt sind. Solche Formate fördern ein gemeinsames Erlebnis, das nicht separiert, sondern inkludiert ist.

Netzwerkpflege und Kooperationen

Die Zusammenarbeit mit anderen Häusern und Netzwerken stärkt die Sichtbarkeit inklusiver Praxis. Austausch, gemeinsame Projekte und der Transfer von Erfahrungen schaffen ein breiteres Umfeld für inklusives Denken. Die Sunflower Lanyard wird als Symbol wahrgenommen, das unsichtbare Bedürfnisse sichtbar macht, ohne zu prüfen oder zu urteilen, und so Verständnis fördert.

Ausblick auf Programm- und Strukturentwicklung

Zukünftige Programme berücksichtigen stärker Neurodivergenz und barrierefreie Teilhabe von Anfang an. Koproduktionen und neue Formate sollen Räume öffnen, in denen unterschiedliche Perspektiven auf der Bühne und im Publikum erscheinen. Das Ziel ist ein inklusiveres, vielfältigeres Wirken, bei dem Assistenzmöglichkeiten flexibel und breit nutzbar sind und das Publikum breiter vertreten ist.

Leben und Arbeiten mit Assistenz

28.04.2026

Inklusion und mögliche Quoten im Kulturbereich

Diskutiert wird, ob eine Quote wie in Berlin als Anstoß für mehr Repräsentanz dient und ob sich dieses Konzept auf inklusive Stücke übertragen lässt. Es wird betont, dass eine Regelung Öffnung unterstützen kann, gleichzeitig aber die Qualität sichtbar stimmen muss. Die Debatte bleibt offen, denn eine Quote allein schafft keine klare Lösung und kann auch abschrecken.

Beirat, Eigenbetroffenheit und Sensibilisierung

Es wird betont, wie wichtig Beirat und betroffene Perspektiven sind, um Strukturen zu verändern. Sensibilisierung, Bootcamp und kontinuierlicher Dialog mit Betroffenen gelten als zentrale Bausteine, damit Veränderungen glaubwürdig sind und nicht nur symbolisch bleiben. Entscheidungen entstehen aus dem Austausch verschiedener Sichtweisen, nicht aus einer rein formalen Verpflichtung.

Qualität, Kompromisse und Prozessqualität

Die Diskussion verknüpft Qualität mit möglichem Kompromissbereitschaften in Gremien. Es wird vorgeschlagen, Prioritäten zu klären, klare Ziele zu definieren und schrittweise zu handeln. Ein offener Prozess soll ermöglichen, dass Erfahrungen aus dem Beirat in konkrete Maßnahmen fließen, ohne dass bestehende Theaterregeln missachtet werden.

Zukunftsperspektiven und Bedeutung von Inklusion

Es wird angedeutet, dass der Fokus künftig eher auf genereller Zugänglichkeit und struktureller Veränderung liegt als auf einer einzelnen Quote. Ziel ist eine stärkere Teilhabe, die über einzelne Veranstaltungen hinausgeht, sodass Inklusion als fortlaufender Prozess verstanden wird und alle Beteiligten gemeinsam an einer inklusiveren Kultur arbeiten.

Inklusion und mögliche Quoten im Kulturbereich

Diskutiert wird, ob eine Quote wie in Berlin als Anstoß für mehr Repräsentanz dient und ob sich dieses Konzept auf inklusive Stücke übertragen lässt. Es wird betont, dass eine Regelung Öffnung unterstützen kann, gleichzeitig aber die Qualität sichtbar stimmen muss. Die Debatte bleibt offen, denn eine Quote allein schafft keine klare Lösung und kann auch abschrecken.

Beirat, Eigenbetroffenheit und Sensibilisierung

Es wird betont, wie wichtig Beirat und betroffene Perspektiven sind, um Strukturen zu verändern. Sensibilisierung, Bootcamp und kontinuierlicher Dialog mit Betroffenen gelten als zentrale Bausteine, damit Veränderungen glaubwürdig sind und nicht nur symbolisch bleiben. Entscheidungen entstehen aus dem Austausch verschiedener Sichtweisen, nicht aus einer rein formalen Verpflichtung.

Qualität, Kompromisse und Prozessqualität

Die Diskussion verknüpft Qualität mit möglichem Kompromissbereitschaften in Gremien. Es wird vorgeschlagen, Prioritäten zu klären, klare Ziele zu definieren und schrittweise zu handeln. Ein offener Prozess soll ermöglichen, dass Erfahrungen aus dem Beirat in konkrete Maßnahmen fließen, ohne dass bestehende Theaterregeln missachtet werden.

Zukunftsperspektiven und Bedeutung von Inklusion

Es wird angedeutet, dass der Fokus künftig eher auf genereller Zugänglichkeit und struktureller Veränderung liegt als auf einer einzelnen Quote. Ziel ist eine stärkere Teilhabe, die über einzelne Veranstaltungen hinausgeht, sodass Inklusion als fortlaufender Prozess verstanden wird und alle Beteiligten gemeinsam an einer inklusiveren Kultur arbeiten.

Braucht es eine Quote Inklusion?

23.03.2026

Inklusion und Quoten

Der Podcast diskutiert die Notwendigkeit von Quoten zur Förderung der Inklusion in der Theaterwelt. Jan Graf hebt hervor, dass eine Quote als Regelung helfen kann, eine Öffnung und Sensibilisierung zu schaffen, jedoch auch die Qualität der Arbeiten berücksichtigt werden sollte.

Herausforderungen der Umsetzung

Die Schweiz hat Schwierigkeiten mit der Implementierung von Quoten. Jan betont, dass Sensibilisierung vor der Einführung von Quoten wichtig ist, um Widerstände zu vermeiden und die Gesellschaft auf das Thema vorzubereiten.

Rolle der Betroffenen

Eigenbetroffenheit wird als entscheidend für den Fortschritt in der Inklusion angesehen. Jan stellt fest, dass die Sichtweisen von Betroffenen in den Entscheidungsprozess integriert werden müssen, um echte Inklusion zu erreichen.

Qualität versus Inklusion

Die Diskussion über die Qualität der inklusiven Produktionen wird als Herausforderung angesehen. Es ist wichtig, Kompromisse zu finden, um sowohl die Anforderungen der Inklusion als auch die hohen Standards des Theaters zu erfüllen.

Der Weg zur Inklusion

Jan sieht den Beirat als wertvolles Instrument, um die Inklusion voranzutreiben, jedoch betont er, dass er nicht die einzige Stimme sein sollte. Der Dialog mit verschiedenen Perspektiven ist entscheidend, um eine umfassende Inklusion zu erreichen.

Missverständnisse über Inklusion

Ein häufiges Missverständnis ist, dass eine Quote die Inklusion vollständig löst. Jan betont, dass Inklusion ein fortlaufender Prozess ist, der ständige Anpassungen und Verbesserungen erfordert.

Inklusion und Quoten

Der Podcast diskutiert die Notwendigkeit von Quoten zur Förderung der Inklusion in der Theaterwelt. Jan Graf hebt hervor, dass eine Quote als Regelung helfen kann, eine Öffnung und Sensibilisierung zu schaffen, jedoch auch die Qualität der Arbeiten berücksichtigt werden sollte.

Herausforderungen der Umsetzung

Die Schweiz hat Schwierigkeiten mit der Implementierung von Quoten. Jan betont, dass Sensibilisierung vor der Einführung von Quoten wichtig ist, um Widerstände zu vermeiden und die Gesellschaft auf das Thema vorzubereiten.

Rolle der Betroffenen

Eigenbetroffenheit wird als entscheidend für den Fortschritt in der Inklusion angesehen. Jan stellt fest, dass die Sichtweisen von Betroffenen in den Entscheidungsprozess integriert werden müssen, um echte Inklusion zu erreichen.

Qualität versus Inklusion

Die Diskussion über die Qualität der inklusiven Produktionen wird als Herausforderung angesehen. Es ist wichtig, Kompromisse zu finden, um sowohl die Anforderungen der Inklusion als auch die hohen Standards des Theaters zu erfüllen.

Der Weg zur Inklusion

Jan sieht den Beirat als wertvolles Instrument, um die Inklusion voranzutreiben, jedoch betont er, dass er nicht die einzige Stimme sein sollte. Der Dialog mit verschiedenen Perspektiven ist entscheidend, um eine umfassende Inklusion zu erreichen.

Missverständnisse über Inklusion

Ein häufiges Missverständnis ist, dass eine Quote die Inklusion vollständig löst. Jan betont, dass Inklusion ein fortlaufender Prozess ist, der ständige Anpassungen und Verbesserungen erfordert.