
MOTIVITY MOVES | Yoga und Bewegung hinterfragt
Jenni und Jenny
Beschreibung
Podmon Kategorien
Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!
Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Halbe Asana, ganze Asana? Über Sprache, Leistung und Yoga
Beobachtungen zur Terminologie von Halb- und Ganzasanas
Der Podcast hinterfragt, ob Bezeichnungen wie halbe oder volle Asana sinnvoll sind. Es wird diskutiert, ob diese Einteilungen eine Vorstufe oder eine eigenständige Pose bedeuten, und wie navigiert wird, wenn unterschiedliche Varianten existieren. Die Diskussion betont, dass Terminologie oft eine Hierarchie erzeugt, die Leistungsdruck und falsche Ziele verstärken kann.
Neben- und Alternativwege in der Praxis
Beispiele wie Arda Uttanasana, Navasana oder Matsyendrasana zeigen, dass Varianten variieren, je nach Beinposition, Halt und Stabilität. Die Sprecherinnen bevorzugen funktionale Beschreibungen, statt starrer Namen, und fokussieren darauf, wie bestimmte Bewegungen tatsächlich umgesetzt werden können — unabhängig von festen Bezeichnungen.
Auswirkung auf Inklusion und individuelle Anatomie
Es wird betont, dass Anatomie, Gewebeformen und Knochenstellungen individuelle Unterschiede schaffen. Ein starker Fokus auf eine „Finalpose“ schaffe Hindernisse für Neueinsteigerinnen und besonders sensible Gruppen. Die Sprache wandelt sich hin zu mehr Bewusstsein für Trauma-sensitives Lehren und inklusive Praxis.
Lehre ohne Rangordnung durch Optionen und Funktionen
Statt Hierarchien zu betonen, setzen die Gastgeberinnen auf Optionen, Varianten und Funktionen. Durch das Benennen von Optionen wie Halt, Kraft oder Dehnung wird der Fokus auf das individuelle Erleben gelegt. Ziel ist Selbstreflexion und Selbstbestimmung in der Praxis, ohne Druck, eine bestimmte Pose erreichen zu müssen.

Yoga oder Krafttraining: Was braucht dein Körper wirklich?
Muss Yoga allein reichen oder braucht es Vielfalt?
Die Diskussion dreht sich darum, ob eine ausschließliche Praxis von Yoga ausreicht. Während Asana-Übungen Flexibilität und Gelenkgesundheit fördern, wird auch die Bedeutung weiterer Formen betont. Krafttraining, Cardio und Alltagsbewegungen werden als notwendige Ergänzungen gesehen, um langfristig Beweglichkeit, Belastbarkeit und Lebensqualität zu sichern, ohne sich auf eine einzige Disziplin zu beschränken.
Was Yoga bietet und wo es Grenzen hat
Yoga verbindet Körperbewusstsein, Atmung und Philosophie miteinander. Verschiedene Stile wie Vinyasa und Yin legen unterschiedliche Schwerpunkte auf Flexibilität und Halten von Positionen. Doch rein auf Dehnung ausgerichtete Ansätze können zu Limitierungen führen, wenn Kraftaufbau, Bewegungsvielfalt und funktionale Belastbarkeit vernachlässigt werden.
Fokus auf Kraft, Stabilität und gesundes Altern
Muskelkraft, Knochengesundheit und Propriozeption spielen eine zentrale Rolle für Unabhängigkeit und Sicherheit im Alter. Allein Dehnung stärkt Muskeln nicht ausreichend, daher wird eine aktive Kraftentwicklung als wichtiger Bestandteil verstanden, um Alltagslasten zu bewältigen und Stürze zu reduzieren.
Eine sinnvolle Kombination praktizieren
Ein praxisnahes Modell verbindet Yoga mit Pilates, Krafttraining, Beweglichkeitstraining und moderatem Cardio. Ziel ist es, Atemtechnik, Core-Stabilität, Bewegungsqualität und Belastbarkeit zu harmonisieren. Durch gezieltes Training der Bewegungsmuster, Übergänge und Alltagsanforderungen entsteht eine ganzheitliche, nachhaltige Fitnessbasis.

Yoga Props richtig nutzen!
Einführung in das Thema Props im Yoga
Jenny und Jenny vom Motivity Studio in Hamburg diskutieren die Verwendung von Yoga-Props und deren Nutzen für alle Erfahrungslevel. Sie betonen, dass Props nicht nur für Anfänger gedacht sind, sondern jedem Praktizierenden helfen können, die eigene Bewegungsvielfalt zu erweitern und Feedback zu erhalten.
Vielfalt der Props
Die beiden Lehrerinnen verwenden eine Vielzahl von Props, darunter Blöcke, Bolster, Widerstandsbänder und Pilatesbälle, um verschiedene Bewegungsoptionen zu unterstützen. Sie legen Wert darauf, dass alle Schüler, unabhängig von ihrem Erfahrungsstand, Zugang zu diesen Hilfsmitteln haben sollten, um sich in den Asanas wohler zu fühlen und eine bessere Körperwahrnehmung zu entwickeln.
Individuelle Anpassung in der Praxis
Jenny und Jenny ermutigen dazu, die eigenen Bedürfnisse während der Praxis zu berücksichtigen und die Verwendung von Props nicht als Zeichen von Schwäche zu sehen. Vielmehr sollte jeder für sich selbst herausfinden, welche Hilfsmittel zur eigenen Praxis passen und wie man diese nutzen kann, um die eigene Körperwahrnehmung und Stabilität zu verbessern.
Feedback und Selbstwahrnehmung
Der Einsatz von Props fördert die Selbstwirksamkeit und das Bewusstsein für den eigenen Körper. Durch die Verwendung von Hilfsmitteln können Schüler besser spüren, wie sie sich in verschiedenen Asanas positionieren und welche Muskelgruppen aktiviert werden müssen.
Fortbildung und Weiterentwicklung
Abschließend laden die beiden Lehrerinnen zu einer Fortbildung ein, in der sie detailliert zeigen, wie Props in der Praxis eingesetzt werden können, um individuelles und inklusives Yoga zu fördern. Dabei wird sowohl Theorie als auch Praxis behandelt, um die Lehrfähigkeiten der Teilnehmer zu verbessern.