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Hilfe Trauma!

Alexandra Schmidt-Wenzel, Fachhochschule Potsdam

Beschreibung

Zu wenig Zeit zum Lesen, aber viele Fragen zum Thema Trauma in Kindheit und Jugend? Dann ist dieser Podcast genau das Richtige für dich!
Wir tauchen tief in die Welt der Traumapädagogik ein, beleuchten Problemfelder und Lösungswege und zeigen, wie pädagogische Beziehungen als heilender Anker dienen können. Denn trotz aller Schwere gibt es Wege, sich einander feinfühlig anzunähern und Kindern durch korrigierende Erfahrungen einen Neustart zu ermöglichen.
Praxisnah, fundiert und mit viel Herz – hör rein und lerne, wie du junge Menschen auf ihrem Weg unterstützen kannst!

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Folge 11 mit Helmuth Figdor: Das Trauma der Trennung und verantwortete Schuld

22.12.2025

Einführung in Trauma und Wahrnehmung

Die Wahrnehmung von Kindern in emotionalen Krisen beeinflusst das Verhalten der Eltern maßgeblich. Anstatt Wutausbrüche als Grenzaus testen zu interpretieren, sollten Eltern die emotionalen Bedürfnisse ihrer Kinder erkennen, was zu einer positiveren Reaktion führen kann.

Podcast-Zielsetzung

Der Podcast „Hilfe Trauma!“ richtet sich an Fachkräfte, die mit seelisch verletzten Kindern und Jugendlichen arbeiten. Er behandelt zentrale Fragen rund um das Thema Trauma, dessen Erkennung und die Unterstützung von betroffenen Kindern.

Gastvorstellung von Helmut Figdor

Helmut Figdor, ein bekannter Psychoanalytiker und Pädagoge, teilt seine Erfahrungen aus der Psychoanalyse und deren Bedeutung für die Arbeit mit traumatisierten Kindern. Er hat sich intensiv mit den Auswirkungen von Trennung und Scheidung auf Kinder beschäftigt.

Trauma und Trennungserlebnisse

Das Gespräch beleuchtet, wie Trennungserlebnisse bei Kindern als traumatisch wahrgenommen werden können. Figdor unterscheidet zwischen Trauma als reaktive Antwort auf verletzende Ereignisse und belastenden Sozialisationsbedingungen, die nicht zwangsläufig als traumatisch gelten.

Die Rolle von Fachkräften

Fachkräfte benötigen eine fundierte Ausbildung in psychoanalytischen Konzepten, um die emotionalen Bedürfnisse der Kinder zu verstehen und ihnen ein sicheres Umfeld zu bieten. Die Reflexion der eigenen Gefühle und Erfahrungen spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Verantwortete Schuld

Das Konzept der „verantworteten Schuld“ wird als wichtiger Aspekt in der Erziehung vorgestellt. Eltern sollten sich ihrer Verantwortung bewusst sein und erkennen, dass Trennungen nicht immer negativ für das Kind sein müssen, sondern auch Chancen bieten können.

Zusammenfassung der Erfahrungen

Figdor berichtet von Fällen, in denen das Verständnis der Eltern für die emotionalen Zustände ihrer Kinder zu positiven Veränderungen führte, ohne dass eine formelle Therapie erforderlich war. Dies unterstreicht die Bedeutung der elterlichen Perspektive in der Unterstützung von Kindern.

Einführung in Trauma und Wahrnehmung

Die Wahrnehmung von Kindern in emotionalen Krisen beeinflusst das Verhalten der Eltern maßgeblich. Anstatt Wutausbrüche als Grenzaus testen zu interpretieren, sollten Eltern die emotionalen Bedürfnisse ihrer Kinder erkennen, was zu einer positiveren Reaktion führen kann.

Podcast-Zielsetzung

Der Podcast „Hilfe Trauma!“ richtet sich an Fachkräfte, die mit seelisch verletzten Kindern und Jugendlichen arbeiten. Er behandelt zentrale Fragen rund um das Thema Trauma, dessen Erkennung und die Unterstützung von betroffenen Kindern.

Gastvorstellung von Helmut Figdor

Helmut Figdor, ein bekannter Psychoanalytiker und Pädagoge, teilt seine Erfahrungen aus der Psychoanalyse und deren Bedeutung für die Arbeit mit traumatisierten Kindern. Er hat sich intensiv mit den Auswirkungen von Trennung und Scheidung auf Kinder beschäftigt.

Trauma und Trennungserlebnisse

Das Gespräch beleuchtet, wie Trennungserlebnisse bei Kindern als traumatisch wahrgenommen werden können. Figdor unterscheidet zwischen Trauma als reaktive Antwort auf verletzende Ereignisse und belastenden Sozialisationsbedingungen, die nicht zwangsläufig als traumatisch gelten.

Die Rolle von Fachkräften

Fachkräfte benötigen eine fundierte Ausbildung in psychoanalytischen Konzepten, um die emotionalen Bedürfnisse der Kinder zu verstehen und ihnen ein sicheres Umfeld zu bieten. Die Reflexion der eigenen Gefühle und Erfahrungen spielt dabei eine entscheidende Rolle.

Verantwortete Schuld

Das Konzept der „verantworteten Schuld“ wird als wichtiger Aspekt in der Erziehung vorgestellt. Eltern sollten sich ihrer Verantwortung bewusst sein und erkennen, dass Trennungen nicht immer negativ für das Kind sein müssen, sondern auch Chancen bieten können.

Zusammenfassung der Erfahrungen

Figdor berichtet von Fällen, in denen das Verständnis der Eltern für die emotionalen Zustände ihrer Kinder zu positiven Veränderungen führte, ohne dass eine formelle Therapie erforderlich war. Dies unterstreicht die Bedeutung der elterlichen Perspektive in der Unterstützung von Kindern.

Folge 10 mit Marianne Rauwald: Transgenerative Weitergabe von Trauma im Kontext von Flucht und Migration

17.11.2025

Einführung in das Thema Trauma

Im Podcast wird die Bedeutung von Trauma und dessen Auswirkungen auf seelisch verletzte Kinder und Jugendliche diskutiert. Die Fachkräfte Alexandra Schmidt-Wenzel, Birgit Bucher und Bettina Kupfer sprechen über die Herausforderungen, die sie in ihrer pädagogischen Praxis erleben, und betonen die Wichtigkeit des Zuhörens und der emotionalen Unterstützung.

Interview mit Marianne Rauwald

Marianne Rauwald, psychologische Psychotherapeutin und Leiterin des Instituts für Traumabearbeitung in Frankfurt, teilt ihre Erfahrungen mit traumatisierten Klienten, insbesondere in Bezug auf transgenerationales Trauma. Sie beschreibt, wie frühe Traumatisierungen und das Schweigen über traumatische Erlebnisse in Familien weitergegeben werden.

Die Rolle von Müttern und deren Einfluss auf Kinder

Rauwald hebt hervor, wie Mütter, die selbst traumatische Erfahrungen gemacht haben, oft unbewusst ihre Ängste und Sorgen an ihre Kinder weitergeben, was zu Konflikten und Anpassungsproblemen führen kann. Die Bedeutung der Präsenz und des Zuhörens in der therapeutischen Beziehung wird ebenfalls betont.

Arbeit mit traumatisierten Familien

Die Diskussion dreht sich um die Arbeit mit geflüchteten Familien, die oft sehr komplexe Traumata erlebt haben. Die Fachkräfte berichten von ihren Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und deren Eltern und der Notwendigkeit, kreative Methoden zur Unterstützung der Heilung zu nutzen.

Herausforderungen für Fachkräfte und Ehrenamtliche

Ein zentraler Punkt ist die Überforderung von Fachkräften und Ehrenamtlichen, die mit traumatisierten Menschen arbeiten. Es wird betont, wie wichtig Supervision und Psycho-Edukation sind, um sich selbst zu schützen und die eigene psychische Gesundheit zu bewahren.

Schlussfolgerung und Ausblick

Das Gespräch endet mit der Erkenntnis, dass der Mut, sich mit Trauma auseinanderzusetzen, sowohl bei den Betroffenen als auch bei den Fachkräften bewundernswert ist. Die Wichtigkeit von Ausbildungen zur Traumapädagogik wird hervorgehoben, um die Unterstützung für traumatisierte Menschen zu verbessern.

Einführung in das Thema Trauma

Im Podcast wird die Bedeutung von Trauma und dessen Auswirkungen auf seelisch verletzte Kinder und Jugendliche diskutiert. Die Fachkräfte Alexandra Schmidt-Wenzel, Birgit Bucher und Bettina Kupfer sprechen über die Herausforderungen, die sie in ihrer pädagogischen Praxis erleben, und betonen die Wichtigkeit des Zuhörens und der emotionalen Unterstützung.

Interview mit Marianne Rauwald

Marianne Rauwald, psychologische Psychotherapeutin und Leiterin des Instituts für Traumabearbeitung in Frankfurt, teilt ihre Erfahrungen mit traumatisierten Klienten, insbesondere in Bezug auf transgenerationales Trauma. Sie beschreibt, wie frühe Traumatisierungen und das Schweigen über traumatische Erlebnisse in Familien weitergegeben werden.

Die Rolle von Müttern und deren Einfluss auf Kinder

Rauwald hebt hervor, wie Mütter, die selbst traumatische Erfahrungen gemacht haben, oft unbewusst ihre Ängste und Sorgen an ihre Kinder weitergeben, was zu Konflikten und Anpassungsproblemen führen kann. Die Bedeutung der Präsenz und des Zuhörens in der therapeutischen Beziehung wird ebenfalls betont.

Arbeit mit traumatisierten Familien

Die Diskussion dreht sich um die Arbeit mit geflüchteten Familien, die oft sehr komplexe Traumata erlebt haben. Die Fachkräfte berichten von ihren Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern und deren Eltern und der Notwendigkeit, kreative Methoden zur Unterstützung der Heilung zu nutzen.

Herausforderungen für Fachkräfte und Ehrenamtliche

Ein zentraler Punkt ist die Überforderung von Fachkräften und Ehrenamtlichen, die mit traumatisierten Menschen arbeiten. Es wird betont, wie wichtig Supervision und Psycho-Edukation sind, um sich selbst zu schützen und die eigene psychische Gesundheit zu bewahren.

Schlussfolgerung und Ausblick

Das Gespräch endet mit der Erkenntnis, dass der Mut, sich mit Trauma auseinanderzusetzen, sowohl bei den Betroffenen als auch bei den Fachkräften bewundernswert ist. Die Wichtigkeit von Ausbildungen zur Traumapädagogik wird hervorgehoben, um die Unterstützung für traumatisierte Menschen zu verbessern.

Folge 9 mit Olaf Schulz: Partizipative Haltung im Kinderschutz bewahren – Profession zwischen Wächteramt und Beziehungsorientierung

20.10.2025

Die Herausforderung im Kinderschutz

Im Kinderschutz stellt sich die Frage, wann die Belastung für Kinder zu hoch wird. Die Diskussion dreht sich um die Balance zwischen Unterstützung und Überforderung, was als eine Baustelle bei laufendem Verkehr beschrieben wird. Fachkräfte müssen erkennen, wann ihre Hilfe nicht mehr ausreicht.

Traumapädagogik und deren Bedeutung

Der Podcast thematisiert die Wichtigkeit der Traumapädagogik, um seelisch verletzten Kindern und Jugendlichen zu helfen. Es werden Fragen aufgeworfen, wie Traumas erkannt werden können und wie Fachkräfte als haltgebendes Gegenüber fungieren können, ohne selbst zu überlasten.

Olaf Schulz und seine Erfahrungen

Olaf Schulz, ein erfahrener Fachberater für Psychotraumatologie, teilt seine Erfahrungen aus über 20 Jahren in der Beratungsstelle Lösungsweg. Er spricht über seine Anfänge, die Gründung des Vereins und die Entwicklung von Konzepten zur Unterstützung von hochstrittigen Eltern und deren Kindern.

Die Einbeziehung von Kindern in Konflikten

Die Bedeutung der Einbeziehung von Kindern in hochstrittige Elternkonflikte wird hervorgehoben. Kinder benötigen eine unabhängige Unterstützung, die ihre eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund stellt, während sie gleichzeitig in schwierigen familiären Dynamiken navigieren müssen.

Komplexität der Fälle und Fachkräfte

Die Diskussion verdeutlicht die Komplexität der Fälle im Kinderschutz. Fachkräfte sind gefordert, sowohl mit den emotionalen als auch den rechtlichen Aspekten umzugehen. Es wird betont, dass ein tiefes Verständnis für die Hintergründe der Familien notwendig ist, um effektiv helfen zu können.

Ressourcen für Fachkräfte

Olaf Schulz spricht über seine persönlichen Ressourcen, die ihm helfen, in der anspruchsvollen Arbeit zu bestehen. Der Austausch mit Kollegen und das Verständnis für die eigene Geschichte sind entscheidend, um die Herausforderungen im Beruf zu bewältigen.

Die Herausforderung im Kinderschutz

Im Kinderschutz stellt sich die Frage, wann die Belastung für Kinder zu hoch wird. Die Diskussion dreht sich um die Balance zwischen Unterstützung und Überforderung, was als eine Baustelle bei laufendem Verkehr beschrieben wird. Fachkräfte müssen erkennen, wann ihre Hilfe nicht mehr ausreicht.

Traumapädagogik und deren Bedeutung

Der Podcast thematisiert die Wichtigkeit der Traumapädagogik, um seelisch verletzten Kindern und Jugendlichen zu helfen. Es werden Fragen aufgeworfen, wie Traumas erkannt werden können und wie Fachkräfte als haltgebendes Gegenüber fungieren können, ohne selbst zu überlasten.

Olaf Schulz und seine Erfahrungen

Olaf Schulz, ein erfahrener Fachberater für Psychotraumatologie, teilt seine Erfahrungen aus über 20 Jahren in der Beratungsstelle Lösungsweg. Er spricht über seine Anfänge, die Gründung des Vereins und die Entwicklung von Konzepten zur Unterstützung von hochstrittigen Eltern und deren Kindern.

Die Einbeziehung von Kindern in Konflikten

Die Bedeutung der Einbeziehung von Kindern in hochstrittige Elternkonflikte wird hervorgehoben. Kinder benötigen eine unabhängige Unterstützung, die ihre eigenen Bedürfnisse in den Vordergrund stellt, während sie gleichzeitig in schwierigen familiären Dynamiken navigieren müssen.

Komplexität der Fälle und Fachkräfte

Die Diskussion verdeutlicht die Komplexität der Fälle im Kinderschutz. Fachkräfte sind gefordert, sowohl mit den emotionalen als auch den rechtlichen Aspekten umzugehen. Es wird betont, dass ein tiefes Verständnis für die Hintergründe der Familien notwendig ist, um effektiv helfen zu können.

Ressourcen für Fachkräfte

Olaf Schulz spricht über seine persönlichen Ressourcen, die ihm helfen, in der anspruchsvollen Arbeit zu bestehen. Der Austausch mit Kollegen und das Verständnis für die eigene Geschichte sind entscheidend, um die Herausforderungen im Beruf zu bewältigen.