
Neues aus dem Fuchsbau
Tanja Vogelsang, Cansu Sentürk & Aylin Ünal
Beschreibung
Gemeinsam mit unseren Bewohnerinnen und Bewohnern haben wir einen Podcast ins Leben gerufen. Damit möchten wir zeigen, dass unsere Seniorinnen und Senioren auch nach ihrem Einzug bei uns noch aktiv am Leben teilnehmen und ihre Meinungen und Ansichten mit der Welt teilen können.
Wir wünschen viel Spaß beim Hören !
Noch mehr aus dem "Fuchsbau" ? Besuchen Sie uns auch online unter https://www.diakonie-vohwinkel.de/
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

„Eine Herzensangelegenheit - unbezahlt, aber unbezahlbar“ - Ehrenamt
Einführung in das Ehrenamt
In dieser Episode wird das Ehrenamt als eine Herzensangelegenheit thematisiert. Die Gäste, Uli Riegler, eine ehrenamtliche Mitarbeiterin, und Bewohnerinnen Frau Peters und Frau Pesch, teilen ihre Erfahrungen und die Bedeutung des Ehrenamts in ihrem Alltag.
Ulis Motivation und Erfahrungen
Uli beschreibt, dass ihre Motivation für das Ehrenamt aus ihrer vorherigen Tätigkeit in einem Altenheim stammt, wo sie die fehlende Zeit für die Bewohner bemerkte. Nach drei Jahren im Ehrenamt betont sie, dass sie ihre Entscheidung nie bereut hat und es ihr Freude bereitet, Zeit mit den Bewohnern zu verbringen.
Beziehungen zwischen Ehrenamtlichen und Bewohnern
Frau Peters berichtet von einer freundschaftlichen Verbindung zu Uli, die beim Turnen begann und sich über gemeinsame Aktivitäten wie Gartenbesuche und Einkäufe weiterentwickelte. Diese Beziehungen sind für die Bewohner eine Quelle der Freude und des Austausches.
Die Rolle der Ehrenamtlichen
Uli erklärt, dass sie durch verschiedene Aktivitäten, wie Näharbeiten, Kontakte zu den Bewohnern aufbaut. Der Unterschied zwischen ihr und den Betreuungskräften liegt in der Zeit, die sie den Bewohnern schenken kann.
Herausforderungen im Ehrenamt
Uli teilt ihre Herausforderungen, insbesondere wenn Bewohner ihre Unzufriedenheit äußern. Sie wünscht sich einen Ansprechpartner, um diesen Anliegen besser nachgehen zu können. Auch der Umgang mit Verlusten von Bewohnern wird angesprochen, was emotional belastend sein kann.
Empfehlungen für das Ehrenamt
Uli und die anderen Gäste ermutigen, sich im Ehrenamt zu engagieren, da es eine bereichernde Erfahrung ist. Abschließend wird die Möglichkeit angesprochen, sich beim Seniorenzentrum für ehrenamtliche Tätigkeiten zu melden.

"Herzblatt mit Rollator" - Dating im Alter
Einführung ins Thema Dating im Alter
In dieser Episode wird das Thema Dating im Alter diskutiert, wobei die Gäste Frau Lahn, Herr Krebs und Praktikantin Alina ihre persönlichen Ansichten und Erfahrungen teilen. Die Diskussion beginnt mit der Definition von Dating und der Abgrenzung zu früheren Verabredungen.
Persönliche Ansichten zu Dating
Frau Lahn und Herr Krebs sind sich einig, dass der Begriff 'Dating' für sie fremd ist und sie es eher als Kennenlernverabredung betrachten. Beide sprechen über ihre Erfahrungen und betonen die Wichtigkeit, sich persönlich zu begegnen, anstatt sich auf Online-Dating zu verlassen.
Erinnerungen an früheres Dating
Die Gäste reflektieren über ihre ersten Begegnungen und das Dating in ihrer Jugend. Frau Lahn erzählt von ihrer ersten Beziehung, während Herr Krebs von einer amüsanten Geschichte aus seiner Jugend berichtet, die zeigt, dass das persönliche Kennenlernen früher eine andere Dimension hatte.
Online-Dating vs. Persönliches Kennenlernen
Die Diskussion dreht sich um die Unterschiede zwischen Online-Dating und dem persönlichen Kennenlernen. Alina beschreibt die heutige Praxis des Online-Datings und die damit verbundenen Risiken, während die anderen Gäste die persönliche Interaktion als wertvoller erachten.
Vorsicht beim Dating
Die Gäste raten zur Vorsicht beim Dating, insbesondere bei Online-Kontakten. Sie betonen die Bedeutung, sich Zeit zu nehmen und die Person wirklich kennenzulernen, bevor man sich auf eine Beziehung einlässt. Vertrauen und persönliche Begegnungen werden als entscheidend hervorgehoben.
Abschluss und Ausblick
Die Episode endet mit dem Dank an die Zuhörer und einem Ausblick auf die nächste Folge, die sich mit dem Thema Ehrenamt beschäftigt. Die Gäste werden ermutigt, gesund zu bleiben und sich auf zukünftige Gespräche zu freuen.

"Mitreden statt Meckern" - Der Bewohnerbeirat
Überblick über Aufgaben und Arbeitsweise
Im Gespräch wird der Bewohnerbeirat als Anlaufstelle für Anliegen der Bewohner beschrieben. Er hört zu, sammelt Wünsche und Beschwerden, setzt sich mit Vorgesetzten auseinander und versucht, Lösungen herbeizuführen. Der Eindruck entsteht, dass die Arbeit eher darauf abzielt, Stimmen aufzunehmen und zu vermitteln, statt konfliktfrei zu vermeiden. Die Rolle wird als Kummerkasten erklärt, in dem Beschwerden gehört und eventuell bearbeitet werden.
Zusammenarbeit, Abläufe und Kommunikation
Die Beiratsmitglieder arbeiten mit dem Personal zusammen, laden Fachkräfte zu Sitzungen ein und adressieren Anliegen in entsprechenden Gesprächen. Eine regelmäßige Bewohnerversammlung dient dem Austausch mit den Bewohnern, während Alltagsprobleme oft direkt übermittelt werden. Sprechstunden existieren nicht; stattdessen erfolgt die Kontaktaufnahme unter der Woche, um Anliegen zu klären und Lösungen zu finden.
Herausforderungen und Sichtweisen
Es gibt gespürte Belastung durch die verantwortliche Rolle, und einige Bewohner sehen den Beirat als wenig wirksam an. Trotzdem berichten Mitglieder von konkreten Verbesserungen, etwa bei Reinemacharbeiten oder der Umsetzung von Anliegen. Die Moderation bleibt wertfrei, und Beschwerden werden grundsätzlich ernst genommen, auch wenn wiederholte Anfragen skeptical betrachtet werden könnten.
Themen, Fokus und Weiteres
Beispiele für behandelte Themen waren Vorhänge und der Bus, wobei schnelle Lösungen möglich erschienen. Der Beirat sieht sich als Bindeglied zwischen Bewohnern und Abteilungen, wobei Abteilungen wie Küche oder Personal adressiert werden. Es wird erwogen, weitere Wege zu finden, um Probleme zu erkennen und Lösungen zu fördern, ohne formale Sprechstunden einzurichten.