Beruhigt euch - der Podcast für Eltern
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Beruhigt euch - der Podcast für Eltern

Marie Schiller und Thorsten Porath

Beschreibung

Dieser Podcast ist für dich, wenn du das Gefühl hast, mit der Erziehung deines Kindes oft an deine Grenzen zu stoßen. Wenn du dich fragst, warum dein Kind so reagiert, wie es reagiert – und wie du selbst besser damit umgehen kannst. Egal ob mit oder ohne ADHS: Wir zeigen dir, wie Du dein eigenes Verhalten so veränderst, dass sich auch etwas im Miteinander verändert. Denn echte Veränderung beginnt nicht beim Kind, sondern bei dir. Ohne Druck, ohne Schuld. Fehler gehören dazu – aber wir können jeden Tag neu entscheiden, es anders zu machen.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Bedürfnisorientierte Erziehung: Wenn deine Bedürfnisse nicht mehr zählen (Teil 1) | #057

20.10.2026
Für viele Eltern steht bedürfnisorientierte Erziehung für den Wunsch, es mit den eigenen Kindern anders zu machen, als sie es selbst erlebt haben. Gleichzeitig ist der Begriff zu einem Sammelvorwurf geworden, in Schulen, in Kinderarztpraxen und in Kommentarspalten. Wer sein Kind liebevoll begleiten will, steht damit oft zwischen zwei Perspektiven: dem Vorwurf von außen, zu weich zu sein, und der eigenen Frage, ob man genug gibt. Im ersten Teil dieser Doppelfolge gehen Thorsten und Marie den Missverständnissen nach, die sich um den Begriff gebildet haben. Es geht darum, wo die Kritik etwas Reales trifft, wie sich Wünsche von Bedürfnissen unterscheiden und wie Wärme und Orientierung zusammengehen. Und es geht um die Frage, wo bei alldem die Bedürfnisse der Eltern bleiben. Teil zwei erscheint nächsten Dienstag. Eine Folge für alle, die zugewandt erziehen wollen, ohne sich selbst dabei zu verlieren.

Für viele Eltern steht bedürfnisorientierte Erziehung für den Wunsch, es mit den eigenen Kindern anders zu machen, als sie es selbst erlebt haben. Gleichzeitig ist der Begriff zu einem Sammelvorwurf geworden, in Schulen, in Kinderarztpraxen und in Kommentarspalten. Wer sein Kind liebevoll begleiten will, steht damit oft zwischen zwei Perspektiven: dem Vorwurf von außen, zu weich zu sein, und der eigenen Frage, ob man genug gibt. Im ersten Teil dieser Doppelfolge gehen Thorsten und Marie den Missverständnissen nach, die sich um den Begriff gebildet haben. Es geht darum, wo die Kritik etwas Reales trifft, wie sich Wünsche von Bedürfnissen unterscheiden und wie Wärme und Orientierung zusammengehen. Und es geht um die Frage, wo bei alldem die Bedürfnisse der Eltern bleiben. Teil zwei erscheint nächsten Dienstag. Eine Folge für alle, die zugewandt erziehen wollen, ohne sich selbst dabei zu verlieren.

Familien im Krisenmodus: Wenn der Tag gelaufen ist, bevor er beginnt | #056

06.10.2026
Der Tag hat noch nicht angefangen, und du weißt schon, wie er laufen wird. Viele Familien mit herausfordernden Kindern rutschen langsam in einen Krisenmodus, in dem sich fast jedes Gespräch um das nächste Problem dreht und gute Momente kaum noch auffallen. Thorsten und Marie sprechen darüber, wie sich Sätze wie „Es wird doch ohnehin nie besser“ im Kopf festsetzen und warum das Gefühl, nichts tun zu können, oft mehr Kraft kostet als die Situation selbst. Marie zeigt, was sich verändert, wenn aus „Ich muss das aushalten“ ein „Ich habe mich dafür entschieden“ wird. Die beiden sprechen auch darüber, wo eine andere Haltung an ihre Grenzen stößt und es Entlastung oder professionelle Hilfe benötigt. Dazu gibt es kleine Schritte für den Alltag, vom Aufschreiben der eigenen Gedankenschleifen bis zum bewussten Wahrnehmen der ruhigen Momente mit deinem Kind. Eine Folge für alle, die sich im Familienalltag gerade wie im Dauereinsatz fühlen und den Blick wieder weiten möchten, ohne sich etwas schönreden zu müssen.

Der Tag hat noch nicht angefangen, und du weißt schon, wie er laufen wird. Viele Familien mit herausfordernden Kindern rutschen langsam in einen Krisenmodus, in dem sich fast jedes Gespräch um das nächste Problem dreht und gute Momente kaum noch auffallen. Thorsten und Marie sprechen darüber, wie sich Sätze wie „Es wird doch ohnehin nie besser“ im Kopf festsetzen und warum das Gefühl, nichts tun zu können, oft mehr Kraft kostet als die Situation selbst. Marie zeigt, was sich verändert, wenn aus „Ich muss das aushalten“ ein „Ich habe mich dafür entschieden“ wird. Die beiden sprechen auch darüber, wo eine andere Haltung an ihre Grenzen stößt und es Entlastung oder professionelle Hilfe benötigt. Dazu gibt es kleine Schritte für den Alltag, vom Aufschreiben der eigenen Gedankenschleifen bis zum bewussten Wahrnehmen der ruhigen Momente mit deinem Kind. Eine Folge für alle, die sich im Familienalltag gerade wie im Dauereinsatz fühlen und den Blick wieder weiten möchten, ohne sich etwas schönreden zu müssen.

Gruppenzwang: Warum dein Kind mitmacht, obwohl es weiß, dass es falsch ist | #055

22.09.2026
Vier Kinder auf dem Schulhof, eines davon ist das Ziel. Und dein Kind lacht mit. Zeitsprung: Ein paar Jahre später eskaliert es im Klassenchat, und dein Kind setzt ein lachendes Emoji darunter. Viele Eltern fragen sich dann, ob mit ihrem Kind etwas nicht stimmt oder ob sie etwas falsch gemacht haben. In dieser Solo-Folge erklärt Thorsten, warum das die falsche Frage ist.Es geht darum, was in so einem Moment in der Gruppe eigentlich passiert, warum Erklären und Wertevermittlung an dieser Stelle wenig ausrichten und warum Kinder mit ADHS früher und härter in diese Lage geraten. Am Ende stehen drei konkrete Handlungsoptionen für Eltern von Grundschulkindern genauso wie für Eltern von Jugendlichen.In dieser Folge:Warum Nicht-Mitmachen für manche Kinder den Platz in der Gruppe kostetWie Gruppen eskalieren, ohne dass jemand eine Entscheidung trifftWas zu Risiko- und Schutzfaktoren tatsächlich untersucht istWiederholte Ablehnung, Impulsivität und der „Ist mir doch egal"-PanzerWenn das eigene Kind angefangen hatWas sich zwischen Grundschule und Jugend ändertDrei Schritte: ein zweiter Ort, Gespräche jenseits von „Joa, war okay", der eigene Ton über SchwächeErwähnt in dieser Folge:Folge 048: Hör auf, pass auf, mach endlich: Raus aus der Kritik-Spirale bei ADHSBegleitung für Eltern:https://academy.calmi.comQuellen:Wolfowicz, Litmanovitz, Weisburd & Hasisi (2021): Cognitive and behavioral radicalization – A systematic review of the putative risk and protective factors. Campbell Systematic Reviews 17(3), e1174.https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/cl2.1174Gershoff & Grogan-Kaylor (2016): Spanking and child outcomes – Old controversies and new meta-analyses. Journal of Family Psychology 30(4), 453–469.https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27055181/Ludeke & Krueger (2013): Authoritarianism as a personality trait – Evidence from a longitudinal behavior genetic study. Personality and Individual Differences 55(5), 480–484.https://doi.org/10.1016/j.paid.2013.04.015Kleppestø et al. (2024): The genetic underpinnings of right-wing authoritarianism and social dominance orientation explain political attitudes beyond Big Five personality. Journal of Personality 92(6), 1744–1758.https://doi.org/10.1111/jopy.12921Zur Einordnung: Die Befunde zu Familie und Umfeld stammen überwiegend aus Querschnittsstudien. Sie zeigen Zusammenhänge, keine Ursachen.

Vier Kinder auf dem Schulhof, eines davon ist das Ziel. Und dein Kind lacht mit. Zeitsprung: Ein paar Jahre später eskaliert es im Klassenchat, und dein Kind setzt ein lachendes Emoji darunter. Viele Eltern fragen sich dann, ob mit ihrem Kind etwas nicht stimmt oder ob sie etwas falsch gemacht haben. In dieser Solo-Folge erklärt Thorsten, warum das die falsche Frage ist.


Es geht darum, was in so einem Moment in der Gruppe eigentlich passiert, warum Erklären und Wertevermittlung an dieser Stelle wenig ausrichten und warum Kinder mit ADHS früher und härter in diese Lage geraten. Am Ende stehen drei konkrete Handlungsoptionen für Eltern von Grundschulkindern genauso wie für Eltern von Jugendlichen.


In dieser Folge:

  • Warum Nicht-Mitmachen für manche Kinder den Platz in der Gruppe kostet
  • Wie Gruppen eskalieren, ohne dass jemand eine Entscheidung trifft
  • Was zu Risiko- und Schutzfaktoren tatsächlich untersucht ist
  • Wiederholte Ablehnung, Impulsivität und der „Ist mir doch egal"-Panzer
  • Wenn das eigene Kind angefangen hat
  • Was sich zwischen Grundschule und Jugend ändert
  • Drei Schritte: ein zweiter Ort, Gespräche jenseits von „Joa, war okay", der eigene Ton über Schwäche


Erwähnt in dieser Folge:

Folge 048: Hör auf, pass auf, mach endlich: Raus aus der Kritik-Spirale bei ADHS


Begleitung für Eltern:

https://academy.calmi.com


Quellen:

Wolfowicz, Litmanovitz, Weisburd & Hasisi (2021): Cognitive and behavioral radicalization – A systematic review of the putative risk and protective factors. Campbell Systematic Reviews 17(3), e1174.

https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/cl2.1174


Gershoff & Grogan-Kaylor (2016): Spanking and child outcomes – Old controversies and new meta-analyses. Journal of Family Psychology 30(4), 453–469.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27055181/


Ludeke & Krueger (2013): Authoritarianism as a personality trait – Evidence from a longitudinal behavior genetic study. Personality and Individual Differences 55(5), 480–484.

https://doi.org/10.1016/j.paid.2013.04.015


Kleppestø et al. (2024): The genetic underpinnings of right-wing authoritarianism and social dominance orientation explain political attitudes beyond Big Five personality. Journal of Personality 92(6), 1744–1758.

https://doi.org/10.1111/jopy.12921


Zur Einordnung: Die Befunde zu Familie und Umfeld stammen überwiegend aus Querschnittsstudien. Sie zeigen Zusammenhänge, keine Ursachen.