
Lernen und Leuchten
Sonja Wagesreiter
Beschreibung
Als Elternteil oder Pädagog:in bekommst du wertvolle Impulse, inspirierende Expertengespräche und praxisnahe Strategien, um Kinder bestmöglich zu unterstützen. Denn wir glauben: Echtes Lernen entsteht nicht unter Druck, sondern durch Neugier, Freude und innere Stärke.
Lass uns gemeinsam eine Lernkultur gestalten, in der Kinder strahlen, wachsen und ihr volles Potenzial entfalten können!
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#21 "Kann ich eh nicht." — Drei Wörter, die fast jede Lehrkraft und jedes Elternteil kennt
Einleitung und Kontext
Sonja, die Gründerin der Memo-Methode und der LearnFlow Akademie, diskutiert die Bedeutung des beziehungsstarken Lernens und der emotionalen Entwicklung von Kindern.
Das Beispiel von Lukas
Sie erzählt die Geschichte von Lukas, einem Schüler, der oft aufgibt und denkt, er könne nichts. Dies führt zu der Erkenntnis, dass sein Verhalten nicht aus mangelnder Motivation resultiert, sondern aus einem Schutzmechanismus, um Misserfolge zu vermeiden.
Verhalten und seine Ursachen
Sonja betont, dass es wichtig ist, die tieferliegenden Ängste und Unsicherheiten von Kindern zu verstehen, anstatt nur die sichtbaren Verhaltensweisen zu beurteilen. Kinder lernen nicht effektiv, wenn sie sich in einem Zustand von Stress oder Unsicherheit befinden.
Sicherheitsbedürfnis und Lernen
Die Sicherheit der Kinder ist eine wesentliche Voraussetzung für effektives Lernen. Ein Kind, das sich sicher fühlt, hat die Freiheit zu scheitern und sich weiterzuentwickeln.
Die Rolle der Sommerferien
Die Sommerferien bieten Kindern die Möglichkeit, Selbstvertrauen und neue Fähigkeiten zu entwickeln. Diese Erfahrungen sind entscheidend für ihr Selbstbild und ihre Lernbereitschaft.
Die Bedeutung von Fragen
Sonja empfiehlt, Kindern Fragen zu stellen, die ihre Selbstwahrnehmung fördern, wie „Wann warst du heute mutig?“ Diese Fragen helfen Kindern, ein positives Selbstbild zu entwickeln und ihre eigenen Stärken zu erkennen.
Die Memo-Methode
Die Memo-Methode zielt darauf ab, Kinder an ihr eigenes Potenzial zu erinnern, anstatt sie nur zu formen. Sonja glaubt, dass Erwachsene die Verantwortung haben, Kinder zu unterstützen und ihre inneren Stärken sichtbar zu machen.
Einladung zur Sommerakademie
Zum siebten Jubiläum der Memo-Methode bietet Sonja eine Sommerakademie für Lehrkräfte an, um zu lernen, wie sie Kinder stärken und ihnen helfen können, ihr Potenzial zu entfalten.

#20 Der beste Lernstart in den Herbst beginnt im Sommer — aber nicht wie du denkst
Ferien und Lernen
Im Podcast wird die Frage behandelt, ob Kinder in den Ferien lernen sollten. Es wird darauf hingewiesen, dass Studien zeigen, dass Kinder während längerer Schulpausen einige schulische Fähigkeiten verlieren können, jedoch ist es wichtiger, in welchem emotionalen Zustand Kinder lernen. Entspanntes und neugieriges Lernen ist entscheidend.
Selbstwirksamkeit als Fundament
Ein zentraler Punkt ist die Selbstwirksamkeit der Kinder, also die Überzeugung, dass sie durch Anstrengung etwas erreichen können. Diese Selbstwahrnehmung ist wichtiger als das Lernen von Stoff. Kinder, die sich kompetent und sicher fühlen, lernen im Herbst leichter und schneller.
Praktische Tipps für den Sommer
Die Referentin gibt praktische Tipps für den Sommer, darunter: Druckfreies Lesen, Schreiben im Alltag, Mathematik im Alltag integrieren, Bewegung als Lernraum und die Bedeutung von erholsamem Schlaf. Diese Aktivitäten sollen den Kindern helfen, sich entspannt und motiviert auf das kommende Schuljahr vorzubereiten.
Die Bedeutung der Ferien
Die Ferien sind nicht die Zeit zum Nachholen von Lernstoff, sondern zur Erholung und zum Wiederfinden der eigenen Identität. Ein Kind, das sich sicher und erholt fühlt, ist besser auf die Schule vorbereitet.
Praktische Impulse für Eltern
Zum Schluss gibt es einen Praxisimpuls für Eltern, indem sie ihre Kinder abends drei Fragen zu ihrem Tag stellen sollen, um deren Selbstvertrauen und Reflexionsfähigkeit zu stärken. Der Podcast endet mit der Ermutigung, kleine Lernmomente in den Sommerferien zu schaffen.

#19 Was ich mir gewünscht hätte – Ein Brief an mein jüngeres ICH
Ganzheitliches Lernen statt reiner Stoffvermittlung
Aus der Erfahrung heraus zeigt sich, dass Lernprozesse nicht allein vom Lehrstoff abhängen. Es geht um das Kind als Ganzes, um Sicherheit, Selbstvertrauen und darum, wie es sich fühlt, Fehler zu machen und langsam voranzugehen. Wenn Lernräume sicher sind, öffnet sich Lernen auf eine Weise, die vorher verschlossen war. Dieser Blick shiftet den Fokus von Methoden auf das Kind und seine Bedürfnisse.
Kernprinzipien der Memo-Methode
Zentrale Erkenntnis ist, dass das Selbstvertrauen des Kindes die Grundlage bildet. Bevor eine Methode greift, wird am Fundament gearbeitet: dem Glauben, dass Lernen gelingen kann und Fehler Hilfen sind. Lernen geschieht im Zusammenspiel mit dem Umfeld, nicht isoliert im Unterricht, sondern im Verständnis des Kindes in Familie und Schule.
Fünf wesentliche Lektionen aus dem Brief an das jüngere Ich
Erstens: Das Kind ist nie das Problem; hinter jedem Verhalten steckt ein unerfülltes Bedürfnis. Zweitens: Zuerst das Fundament legen, dann die Methode. Drittens: Begleitung umfasst immer das Umfeld – Kind, Eltern, Schule. Viertens: Intuition braucht Struktur, damit gezielt und wirksam vorgegangen werden kann. Fünftens: Den Weg nicht alleine gehen müssen, Zusammenarbeit erleichtert den Blick.
Ganzheitliche Lernbegleitung und Werkzeuge
Dabei geht es um ein systemisches Verständnis: Lernen wird als gemeinschaftliche Aufgabe gesehen, in der alle Beteiligten gemeinsam Verantwortung tragen. Ein strukturierendes Profilwerkzeug dient als Grundlage für Gespräche und gemeinsame Sprache, ersetzt aber nicht die Beziehung zum Kind. Ziel ist eine klare Haltung, die Persönlichkeitsstärkung als Fundament und gezielte Unterstützung durch sinnvolle Werkzeuge.