Die Brockenbande erforscht
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Die Brockenbande erforscht

Harzverband e.V.

Beschreibung

In „Die Brockenbande erforscht” geht die Brockenbande - Hanna, Emma, Henry und Luke - großen und kleinen Umweltfragen auf den Grund. Gemeinsam erkunden sie die natürlichen Schätze, spannenden Phänomene und kniffligen Herausforderungen rund um den Harz – vom geheimnisvollen Waldboden bis zum globalen Rohstoffkreislauf im Smartphone.

Mit Neugier und Spaß fragen sie nach, wie Naturschutz, Nachhaltigkeit und unser Alltag zusammenhängen: Warum ist der Boden mehr als nur Dreck? Wie gelingt klimafreundlicher Konsum? Was bedeutet Rohstoffabbau im Harz und weltweit? Und was können wir alle tun, damit die Natur lebenswert bleibt? 

Ob World Cleanup Day, Brotdosen-Check oder Bergbau-Expedition – jede Folge bringt faszinierende Fakten, verständliche Erklärungen, praktische Tipps und echte Begegnungen mit Menschen, die sich für Umwelt und Natur stark machen.

Mitmachen, Mitdenken und Staunen: „Die Brockenbande erforscht” ist der Podcast für alle, die selbst die Welt gestalten wollen – im Harz und überall!

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Glück auf! Ein spannender Tag im Schaubergwerk Wettelrode

30.03.2026
In dieser Folge ist die Brockenbande im Harzer Teil des europäischen Schutzgebiets NATURA 2000 unterwegs und besucht den Röhrigschacht in Wettelrode, um mehr über den Altbergbau im Südharz zu erfahren.Experte Thomas Wäsche erklärt, dass hier vor allem Kupferschiefer mit Kupfer, Silber, Blei und Zink abgebaut wurde. Von 1200 bis 1990 wurde nahezu ohne Unterbrechung Bergbau betrieben, wobei insgesamt 109 Millionen Tonnen Erz gefördert und unter anderem 2,6 Millionen Tonnen Kupfer sowie 14.000 Tonnen Silber gewonnen wurden.Heute sind viele Gruben geflutet oder verfüllt, sodass nur noch wenige Bereiche – wie das Schaubergwerk – zugänglich sind. Besonders spannend sind die sogenannten Schlotten, natürliche Hohlräume im Gestein, die der Bergmann zufällig entdeckte. Außerdem können auf den Abraumhalden bis heute Fossilien, vor allem Fische und Pflanzen, gefunden werden.
In dieser Folge ist die Brockenbande im Harzer Teil des europäischen Schutzgebiets NATURA 2000 unterwegs und besucht den Röhrigschacht in Wettelrode, um mehr über den Altbergbau im Südharz zu erfahren.

Experte Thomas Wäsche erklärt, dass hier vor allem Kupferschiefer mit Kupfer, Silber, Blei und Zink abgebaut wurde. Von 1200 bis 1990 wurde nahezu ohne Unterbrechung Bergbau betrieben, wobei insgesamt 109 Millionen Tonnen Erz gefördert und unter anderem 2,6 Millionen Tonnen Kupfer sowie 14.000 Tonnen Silber gewonnen wurden.

Heute sind viele Gruben geflutet oder verfüllt, sodass nur noch wenige Bereiche – wie das Schaubergwerk – zugänglich sind. Besonders spannend sind die sogenannten Schlotten, natürliche Hohlräume im Gestein, die der Bergmann zufällig entdeckte. Außerdem können auf den Abraumhalden bis heute Fossilien, vor allem Fische und Pflanzen, gefunden werden.

Abenteuer Gipskarst – Unterwegs im Südharzer Biosphärenreservat

30.03.2026
In dieser Episode ist die Brockenbande im Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz unterwegs, einem Großschutzgebiet südlich des Harzes in Sachsen-Anhalt, in dem neben dem Naturschutz auch die vom Menschen geprägte Kulturlandschaft erhalten werden soll.Im Mittelpunkt steht der Gipskarst – eine besondere Karstlandschaft aus wasserlöslichem Gips, der sich deutlich schneller auflöst als Kalk und dadurch ständig Veränderungen wie Erdfälle, Höhlen oder Felsspalten entstehen lässt. In einem Liter Wasser können sich bis zu zwei Gramm Gips lösen, was die Dynamik dieser Landschaft eindrucksvoll erklärt.Außerdem geht es um die lange Bergbaugeschichte der Region: Unter den Gipsschichten wurde über Jahrhunderte Kupferschiefer abgebaut, wovon heute noch Halden und sogenannte Bingen zeugen.Das Gebiet ist als Landschafts-, Natur- und europäisches Natura-2000-Schutzgebiet gesichert, und der Karstwanderweg führt Besucher gezielt und sicher durch diese einzigartige Natur. Begleitet wird die Folge von spannenden Einblicken der Expert:innen Urte Bachmann und Armin Hoch vom Biosphärenreservat, die die Besonderheiten dieser faszinierenden Landschaft anschaulich erklären.
In dieser Episode ist die Brockenbande im Biosphärenreservat Karstlandschaft Südharz unterwegs, einem Großschutzgebiet südlich des Harzes in Sachsen-Anhalt, in dem neben dem Naturschutz auch die vom Menschen geprägte Kulturlandschaft erhalten werden soll.

Im Mittelpunkt steht der Gipskarst – eine besondere Karstlandschaft aus wasserlöslichem Gips, der sich deutlich schneller auflöst als Kalk und dadurch ständig Veränderungen wie Erdfälle, Höhlen oder Felsspalten entstehen lässt. In einem Liter Wasser können sich bis zu zwei Gramm Gips lösen, was die Dynamik dieser Landschaft eindrucksvoll erklärt.

Außerdem geht es um die lange Bergbaugeschichte der Region: Unter den Gipsschichten wurde über Jahrhunderte Kupferschiefer abgebaut, wovon heute noch Halden und sogenannte Bingen zeugen.

Das Gebiet ist als Landschafts-, Natur- und europäisches Natura-2000-Schutzgebiet gesichert, und der Karstwanderweg führt Besucher gezielt und sicher durch diese einzigartige Natur. Begleitet wird die Folge von spannenden Einblicken der Expert:innen Urte Bachmann und Armin Hoch vom Biosphärenreservat, die die Besonderheiten dieser faszinierenden Landschaft anschaulich erklären.

Heilschlamm – Das schwarze Gold von Blankenburg

30.03.2026
In dieser Folge ist die Brockenbande in der Geopark-Region Harz Braunschweiger Land, Ostfalen unterwegs, wo 450 Millionen Jahre Erdgeschichte zwischen Harz und Heide sichtbar werden. Am geologischen Wanderweg rund um das Kloster Michaelstein führt sie ihr Weg unter anderem zur Rosstrappe und in den Teufelsgrund.Dort besuchen sie das ehemalige Heilschlammbergwerk, in dem seit den 1930er Jahren sogenannter Tertiärer Grünsand als Kurmittel gewonnen wurde.Vor Ort unterhalten sie sich mit dem Experten Andreas Pawel, einem gelernten Bergmann, der aus eigener Erfahrung über Abbau, Wirkung und Geschichte des Mineralschlamms berichtet. Der Heilschlamm wurde äußerlich bei Rheuma und anderen Beschwerden angewendet und enthält unter anderem fein verteilten Pyrit, der das Immunsystem aktivieren soll. Heute arbeitet das Teufelsbad mit Torf, während der Name auf eine Sage zurückgeht, nach der sogar der Teufel selbst hier gebadet haben soll.
In dieser Folge ist die Brockenbande in der Geopark-Region Harz Braunschweiger Land, Ostfalen unterwegs, wo 450 Millionen Jahre Erdgeschichte zwischen Harz und Heide sichtbar werden. Am geologischen Wanderweg rund um das Kloster Michaelstein führt sie ihr Weg unter anderem zur Rosstrappe und in den Teufelsgrund.

Dort besuchen sie das ehemalige Heilschlammbergwerk, in dem seit den 1930er Jahren sogenannter Tertiärer Grünsand als Kurmittel gewonnen wurde.

Vor Ort unterhalten sie sich mit dem Experten Andreas Pawel, einem gelernten Bergmann, der aus eigener Erfahrung über Abbau, Wirkung und Geschichte des Mineralschlamms berichtet. Der Heilschlamm wurde äußerlich bei Rheuma und anderen Beschwerden angewendet und enthält unter anderem fein verteilten Pyrit, der das Immunsystem aktivieren soll. Heute arbeitet das Teufelsbad mit Torf, während der Name auf eine Sage zurückgeht, nach der sogar der Teufel selbst hier gebadet haben soll.