Fernverbindung - Der Auslands-Podcast der taz
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Fernverbindung - Der Auslands-Podcast der taz

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Beschreibung

Der Auslandspodcast der taz: Wöchentliches Gespräch mit Korrespondent*innen über das internationale Thema der Woche.
Moderiert wird abwechselnd von Judith Poppe, Anastasia Zejneli, Tanja Tricarico, Fabian Schroer und Leon Holly

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Kakerlaken gegen Modi: Wer sind Indiens Gen-Z-Rebellen?

22.10.2026
In Indien demonstrieren seit Monaten junge Menschen unter dem Banner der "Kakerlakenbewegung". Im Sommer beklagten sie Missstände im Bildungssystem und erreichten schließlich den Rücktritt des Bildungsministers. Aktuell prangert die Bewegung in einer zweiten Protestwelle eine Streichung der Wählerlisten an. Über 130 Millionen Namen hat die Modi-Regierung aus den Verzeichnissen gestrichen – ein Schritt, der sich in den Augen der Demonstranten auch gegen Minderheiten und arme Menschen richtet.Mit der Kakerlakenbewegung verbunden ist die satirische Partei Cockroach Janta Party (CJP). Der Name ist eine Anspielung auf die herrschende hindu-nationalistische BJP von Premier Narendra Modi. Die Sprecher und Vorsitzenden der CJP wurden schon mehrmals von der Polizei verhaftet oder in Gewahrsam genommen. Doch wie lassen sich die CJP und die Bewegung ideologisch verorten? Was wollen sie erreichen? Und wie stehen die Chancen, dass sie Modis Macht wirklich gefährlich werden können? Darüber spricht taz-Korrespondent Leon Holly mit der Indien-Korrespondentin Natalie Mayroth.Die Folge wurde aufgezeichnet am 21.10.2026 um 11.00 MEZ. 📖 Zum Weiterlesen: „Das System lässt junge Menschen im Stich“, Interview von Natalie Mayroth, 21.10.2026Der Mann hinter Indiens Kakerlakenbewegung, Porträt von Natalie Mayroth, 18.10.2026Modi-Regierung steht unter massivem Druck, Bericht von Natalie Mayroth, 11.06.2026 💌 Das Fernverbindung-Team ist zu erreichen unter fernverbindung@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und das möchtest du deinen Hosts zeigen? Teile Fernverbindung mit anderen, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze die taz-Podcasts über taz zahl ich!

In Indien demonstrieren seit Monaten junge Menschen unter dem Banner der "Kakerlakenbewegung". Im Sommer beklagten sie Missstände im Bildungssystem und erreichten schließlich den Rücktritt des Bildungsministers. Aktuell prangert die Bewegung in einer zweiten Protestwelle eine Streichung der Wählerlisten an. Über 130 Millionen Namen hat die Modi-Regierung aus den Verzeichnissen gestrichen – ein Schritt, der sich in den Augen der Demonstranten auch gegen Minderheiten und arme Menschen richtet.

Mit der Kakerlakenbewegung verbunden ist die satirische Partei Cockroach Janta Party (CJP). Der Name ist eine Anspielung auf die herrschende hindu-nationalistische BJP von Premier Narendra Modi. Die Sprecher und Vorsitzenden der CJP wurden schon mehrmals von der Polizei verhaftet oder in Gewahrsam genommen. 

Doch wie lassen sich die CJP und die Bewegung ideologisch verorten? Was wollen sie erreichen? Und wie stehen die Chancen, dass sie Modis Macht wirklich gefährlich werden können? Darüber spricht taz-Korrespondent Leon Holly mit der Indien-Korrespondentin Natalie Mayroth.

Die Folge wurde aufgezeichnet am 21.10.2026 um 11.00 MEZ.


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Israel lässt taz-Korrespondentin nicht ins Land - Serena Bilanceri berichtet

14.10.2026
Die Israel-Korrespondentin der taz darf nicht mehr nach Israel einreisen. Das hat die israelische Regierung entschieden, und die Aufenthaltsgenehmigung für Serena Bilanceri zurückgezogen. Als die Entscheidung Anfang der Woche bekannt wurde, berichteten viele Medien darüber. Die taz selbst, aber auch Organisationen wie Reporter ohne Grenzen verurteilten die Einreisesperre als Einschränkung der Pressefreiheit.Die Regierung behauptet, Serena habe in Kommentaren zu einem Boykott Israels aufgerufen. Die Korrespondentin bestreitet das. Was steckt also wirklich hinter dem Entzug ihrer Aufenthaltsgenehmigung? In den letzten Monaten hat Serena immer wieder über Siedlergewalt gegen Palästinenser und die Verstrickung der isralischen Armee berichtet.Wie hat die Korrespondentin die letzten Tage erlebt? Wie steht es um die Pressefreiheit in Israel? Und wie versucht die taz, Serena jetzt doch noch die Einreise zu ermöglichen? Über diese und weitere Fragen hat sie mit taz-Redakteur Leon Holly gesprochen.Die Folge wurde aufgezeichnet am 14.10.2026 um 12.00 MEZ. 📖 Zum Weiterlesen: Serena Bilanceri wird Visum verweigert, Erklärung der taz, 12.10.2026Wenn der Hinterhof zu militärischem Sperrgebiet wird, Reportage von Serena Bilanceri, 07.08.2026Kritik ist unerwünscht, Bericht von Serena Bilanceri, 11.06.2026 💌 Das Fernverbindung-Team ist zu erreichen unter fernverbindung@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und das möchtest du deinen Hosts zeigen? Teile Fernverbindung mit anderen, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze die taz-Podcasts über taz zahl ich!

Die Israel-Korrespondentin der taz darf nicht mehr nach Israel einreisen. Das hat die israelische Regierung entschieden, und die Aufenthaltsgenehmigung für Serena Bilanceri zurückgezogen. Als die Entscheidung Anfang der Woche bekannt wurde, berichteten viele Medien darüber. Die taz selbst, aber auch Organisationen wie Reporter ohne Grenzen verurteilten die Einreisesperre als Einschränkung der Pressefreiheit.

Die Regierung behauptet, Serena habe in Kommentaren zu einem Boykott Israels aufgerufen. Die Korrespondentin bestreitet das. Was steckt also wirklich hinter dem Entzug ihrer Aufenthaltsgenehmigung? In den letzten Monaten hat Serena immer wieder über Siedlergewalt gegen Palästinenser und die Verstrickung der isralischen Armee berichtet.

Wie hat die Korrespondentin die letzten Tage erlebt? Wie steht es um die Pressefreiheit in Israel? Und wie versucht die taz, Serena jetzt doch noch die Einreise zu ermöglichen? Über diese und weitere Fragen hat sie mit taz-Redakteur Leon Holly gesprochen.

Die Folge wurde aufgezeichnet am 14.10.2026 um 12.00 MEZ.


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Schulproteste in Frankreich: Steigt der Druck auf Macron?

07.10.2026
Bildung, Zukunftsängste und Polizeigewalt: Was die Jugendlichen antreibt und welche Rolle die Proteste vor der Präsidentschaftswahl spielen. Sie blockieren Schulen, zünden Böller, Eingangshallen brennen. In Frankreich geht die Jugend auf die Straße. Sie protestieren gegen schlechte Ausstattung, schwierige Lernbedingungen und die Bildungspolitik der Regierung. Doch ihre Wut reicht tiefer.Bei den Protesten kommt es zu Gewalt, gleichzeitig wächst die Solidarität von Lehrkräften, Eltern und Studierenden. Denn der Haushaltsplan der Regierung benachteiligt auch Lehrkräfte enorm.Warum eskaliert der Konflikt? Woher kommt die Wut der Jugendlichen und welche Rolle spielen Polizei, Opposition und die Protestkultur Frankreichs? Und könnte die Bewegung sogar die Präsidentschaftswahl 2027 beeinflussen?taz-Redakteurin Anastasia Zejneli spricht mit taz-Frankreich-Korrespondent Rudolf Balmer über die Hintergründe der Proteste und ihre politische Bedeutung.Die Folge wurde am 07. 10 um 8.30 Uhr MEZ aufgezeichnet.💌 Das Fernverbindung-Team ist zu erreichen unter fernverbindung@taz.de 👍 Dir gefällt, was du hörst und das möchtest du deinen Hosts zeigen? Teile Fernverbindung mit anderen, hinterlasse eine Bewertung bei Spotify oder Apple Podcasts oder unterstütze die taz-Podcasts über taz zahl ich!
Bildung, Zukunftsängste und Polizeigewalt: Was die Jugendlichen antreibt und welche Rolle die Proteste vor der Präsidentschaftswahl spielen.

Sie blockieren Schulen, zünden Böller, Eingangshallen brennen. In Frankreich geht die Jugend auf die Straße. Sie protestieren gegen schlechte Ausstattung, schwierige Lernbedingungen und die Bildungspolitik der Regierung. Doch ihre Wut reicht tiefer.

Bei den Protesten kommt es zu Gewalt, gleichzeitig wächst die Solidarität von Lehrkräften, Eltern und Studierenden. Denn der Haushaltsplan der Regierung benachteiligt auch Lehrkräfte enorm.

Warum eskaliert der Konflikt? Woher kommt die Wut der Jugendlichen und welche Rolle spielen Polizei, Opposition und die Protestkultur Frankreichs? Und könnte die Bewegung sogar die Präsidentschaftswahl 2027 beeinflussen?

taz-Redakteurin Anastasia Zejneli spricht mit taz-Frankreich-Korrespondent Rudolf Balmer über die Hintergründe der Proteste und ihre politische Bedeutung.

Die Folge wurde am 07. 10 um 8.30 Uhr MEZ aufgezeichnet.


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