
Vereinbarkeit Next
Ines Eschbacher und Susanne Holzer
Beschreibung
Zwei Frauen. Zwei Lebensmodelle. Ein Ziel: Vereinbarkeit von Familie, Karriere und eigenem Wellbeing. Während Ines in einer 2-Career-Family lebt, ist Susi alleinerziehend.
Zwei völlig unterschiedliche Perspektiven auf das Thema Vereinbarkeit – aber mit einem gemeinsamen Anliegen: Strukturen hinterfragen, Erfahrungen ehrlich teilen und neue Wege aufzeigen.
Im Podcast geht es um das, was oft hinter verschlossenen Türen bleibt: Mental Load, Machtstrukturen, Mütterbilder, Selbstmanagement und Unternehmensverantwortung. Und um die Frage: Wie schaffen wir Bedingungen, in denen wir das alles leben können – ohne daran auszubrennen?
Für alle, die sich fragen: *Wie geht das eigentlich – Karriere, Kinder und ein verantwortungsvoller Job?* Und was muss sich verändern, damit es für mehr Menschen funktioniert?
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#60 Familie mit 2 Väter. Wie 50:50 und Pflegeelternschaft funktionieren – mit Kevin Ilse
Einführung in das Thema
Kevin Ilse, auch bekannt als The Stepford Husband, ist ein Foodstylist, Foodfotograf und Influencer aus Wien. Im Gespräch wird er zu Care-Arbeit ohne traditionelle Rollenverteilung, Pflegeelternschaft und der Sichtbarkeit von Familien ohne die Kinder zur Schau zu stellen befragt.
Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Ines und Susi, die Moderatorinnen, teilen ihre unterschiedlichen Erfahrungen als Mütter in einer Two-Career-Family und als Alleinerziehende. Sie reflektieren über die Herausforderungen der Vereinbarkeit von Karriere, Familienalltag und Selbstfürsorge.
Alltagsstress und Organisation
Die Moderatorinnen beschreiben ihren chaotischen Alltag, insbesondere vor Schulbeginn und die Stressfaktoren, die mit der Organisation des Familienlebens verbunden sind. Sie thematisieren die Schwierigkeiten des Schulbeginns und die Notwendigkeit, Schulmaterialien zu besorgen.
Kevin Ilse und seine Karriere
Kevin erläutert, wie er vom Moderedakteur zum Foodstylisten und -fotografen wurde. Er betont die Unvorhersehbarkeit der Karriere und wie seine Selbstständigkeit es ihm ermöglicht, Familie und Beruf zu vereinbaren.
Pflegeelternschaft und Herausforderungen
Kevin erklärt den Prozess des Pflegeelternwerdens, den er und sein Partner durchliefen, einschließlich der emotionalen und rechtlichen Aspekte. Er spricht über die Bedeutung der Unterstützung durch Großeltern und die Herausforderungen, die mit der Pflegeelternschaft einhergehen, inklusive dem Umgang mit der Vergangenheit der Kinder.
Gesellschaftliche Strukturen und Verbesserungen
Die Diskussion reicht bis zu gesellschaftlichen Strukturen, die Familien betreffen. Kevin äußert den Wunsch nach besseren Rahmenbedingungen für die Kinderbetreuung und der Notwendigkeit, Väter in die Verantwortung zu nehmen, um eine gerechtere Verteilung der Care-Arbeit zu erreichen.

#59 Replay: Kind krank - was tun?
Einleitung und Thema der Episode
In dieser Replay-Folge diskutieren Ines und Susi das häufige Problem von Eltern: Was tun, wenn das Kind krank ist? Sie sprechen über Backup-Pläne und die Frage, wer im Ernstfall zu Hause bleibt. Das Thema bleibt relevant, insbesondere in der Übergangszeit von Herbst zu Winter.
Vorstellung der Sprecherinnen
Ines und Susi sind Gründerinnen, Geschäftsführerinnen und Mütter mit unterschiedlichen Lebenssituationen. Ines lebt in einer Two-Career-Family, während Susi als Alleinerziehende Herausforderungen meistert. Sie teilen ihre Erfahrungen zur Vereinbarkeit von Karriere, Familie und Selbstfürsorge.
Alltägliche Herausforderungen
Die beiden Frauen erzählen von ihren aktuellen Herausforderungen, darunter die ständige Gefahr von Krankheiten im Kindergarten und die Organisation des Familienalltags. Sie schildern, wie sie mit unerwarteten Terminen umgehen und die Kinder in die Routine einbeziehen.
Die Realität der Krankheitsfälle
Ines und Susi diskutieren die gesetzlichen Bestimmungen zu Krankentagen in Deutschland und Österreich, betonen jedoch, dass die Realität oft anders aussieht. Sie reflektieren über die Verantwortung, die Mütter in der Regel tragen, wenn es darum geht, sich um kranke Kinder zu kümmern.
Vorbeugung und Prophylaxe
Die Sprecherinnen geben Tipps zur Vorbeugung von Krankheiten, wie die Wichtigkeit von Schlaf und gesunder Ernährung. Sie teilen persönliche Erfahrungen mit Sauna- und Dampfbadbesuchen zur Stärkung des Immunsystems ihrer Kinder.
Backup-Pläne und Organisation
Ines und Susi erläutern ihre Strategien zur Organisation, wenn ein Kind krank ist. Dazu gehören das Vorabplanen von Terminen und das Einbeziehen von Großeltern und anderen Verwandten. Sie betonen die Bedeutung eines starken Netzwerks zur Unterstützung der Vereinbarkeit.
Abschluss und Ermutigung
In der Schlussfolgerung ermutigen die Sprecherinnen, Hilfe in Anspruch zu nehmen und sich nicht unter Druck zu setzen, alles perfekt zu machen. Sie erinnern daran, dass es normal ist, Unterstützung zu benötigen, und dass es nicht möglich ist, alle Anforderungen alleine zu erfüllen.

#58 Eine von drei Müttern kommt nicht zurück. Wie gutes Karenzmanagement gelingt - mit Tabea Reicher
Einleitung zum Wiedereinstieg
In dieser Episode wird das Thema des Wiedereinstiegs nach der Karenz beleuchtet, insbesondere warum viele Frauen nicht in ihr ursprüngliches Unternehmen zurückkehren. Die Gastgeberinnen, Ines und Susi, teilen persönliche Erfahrungen und diskutieren, welche Veränderungen sowohl Eltern als auch Unternehmen vornehmen sollten.
Persönliche Erfahrungen der Gastgeberinnen
Ines und Susi reflektieren über ihre eigenen Wiedereinstiege, die von unterschiedlichen Herausforderungen geprägt waren. Ines beschreibt, wie sie sich intensiv mit den rechtlichen Rahmenbedingungen auseinandergesetzt hat, während Susi ihre Schwierigkeiten mit dem Mutterschutz und der praktischen Umsetzung der Rückkehr ins Berufsleben thematisiert.
Die Rolle von Unternehmen
Eine entscheidende Erkenntnis ist, dass Unternehmen aktiver in den Wiedereinstiegsprozess involviert sein sollten. Tabea Reicher, die als Expertin für Elternkarenzmanagement auftritt, hebt hervor, dass Unternehmen oft wertvolle Talente verlieren, wenn sie keine effektiven Rückkehrstrategien implementieren.
Fehlende Wertschätzung und Vereinbarkeit
Die häufigsten Gründe, warum Mütter nicht zurückkehren, sind fehlende Wertschätzung, unzureichende Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie der gefürchtete Karriereknick. Es wird betont, dass eine offene Kommunikation und Wertschätzung entscheidend für den Wiedereinstieg sind.
Strukturen für elterliche Unterstützung
Die Diskussion beleuchtet auch, wie wichtig es ist, dass Unternehmen ein strukturiertes Elternkarenzmanagement entwickeln, um eine positive Rückkehrerfahrung zu gewährleisten. Tabea schlägt ein Drei-Phasen-Modell vor, das bereits während der Schwangerschaft beginnt und den Wiedereinstieg als kontinuierlichen Prozess betrachtet.
Schlussfolgerungen und Empfehlungen
Die Episode schließt mit der Aufforderung an Unternehmen, familienfreundliche Maßnahmen nicht als bloßen Benefit, sondern als integralen Bestandteil ihrer Unternehmenskultur zu sehen. Nur durch gemeinsames Handeln können Vereinbarkeit und wirtschaftlicher Erfolg gefördert werden.