
IMPULSE - der KPMG Podcast aus Österreich
KPMG Austria
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht
#157: Tax Personnel Podcast: Update zu aktuellen Themen im Arbeits- und Steuerrecht
Einleitung und Neuigkeiten
Nach einer Sommerpause wird im Podcast über aktuelle Entwicklungen im Arbeits- und Steuerrecht berichtet. Zu den Themen gehören die Vorlagen zum Aktivitätsfreibetrag und zur betrieblichen Altersvorsorge, die bald im Nationalrat behandelt werden.
Entgelttransparenzrichtlinie
Ein zentrales Thema ist die Entgelttransparenzrichtlinie der EU, die darauf abzielt, Einkommensgerechtigkeit zwischen Männern und Frauen zu fördern. Die Richtlinie fordert Unternehmen auf, Gehaltsstrukturen offenzulegen, doch die Umsetzung in Österreich ist noch ausstehend. Der Gesetzesentwurf wurde eingebracht, stößt jedoch auf Kritik und wird aktuell von den Koalitionspartnern geprüft.
Steuerrecht und Sachbezugswerte
Es wird eine Entscheidung zur Kaskoversicherung für Dienstfahrzeuge behandelt. Während die Versicherungsprämien steuerlich unproblematisch sind, gelten Schadenszahlungen als steuerpflichtiger Vorteil. Ein weiterer Fall befasst sich mit dem Thema Nächtigungsgelder für Arbeitsfreitage im Baugewerbe, wobei die Steuerbefreiung nur für tatsächliche Dienstreisen gilt.
Taggelder und Werbungskosten
Ein Fall zu Taggeldern bei eintägigen Dienstreisen wird diskutiert. Das BFG hat entschieden, dass es keinen Unterschied in der steuerlichen Behandlung zwischen eintägigen und mehrtägigen Reisen geben sollte, was zu mehr Klarheit und Gleichbehandlung führen könnte.
Abschluss
Der Podcast endet mit einem Ausblick auf die nächste Folge im Oktober, in der weitere rechtliche Themen behandelt werden sollen.
#156: Von Darknet bis KI: Die neuen Herausforderungen der Cybersecurity
Einführung in Cybersecurity
Robert Lamprich begrüßt Bernhard Haselhofer, einen Experten für digitale Währungen und kriminelle Netzwerke, um über Cybersecurity zu sprechen. Haselhofer erklärt die Herausforderungen und die Entwicklung eines neuen Finanzsystems durch digitale Währungen, wobei er betont, dass viele noch nicht verstehen, wie dieses Ökosystem funktioniert.
Motivation für Forschung im Darknet
Haselhofer beschreibt seine Motivation, sich mit der dunklen Seite der Netzwerke zu beschäftigen, die vor mehr als zehn Jahren begann, als Cyberkriminelle Bitcoin für illegale Aktivitäten entdeckten. Die Zusammenarbeit mit Strafverfolgungsbehörden ist entscheidend für die Entwicklung neuer Methoden zur Bekämpfung dieser Kriminalität.
Anonymität und menschliche Fehler
Die Vorstellung, dass das Darknet einen vollständigen Rückzugsort für Anonymität bietet, ist laut Haselhofer unvollständig. Anonymität ist ein Kontinuum, das durch menschliche Fehler gefährdet ist. Trotz der technischen Möglichkeiten zur Anonymität verwenden viele Menschen diese nicht, da die Usability oft zu wünschen übrig lässt.
Technische Herausforderungen und Usability
Haselhofer betont die Notwendigkeit, technische Lösungen benutzerfreundlicher zu gestalten, damit mehr Menschen sie nutzen. Zudem kritisiert er die mangelnde Akzeptanz von Sicherheitstechnologien, die oft als unbequem empfunden werden.
Die Rolle von AI in der Cyberkriminalität
Die Verwendung von AI durch Cyberkriminelle nimmt zu, während die Strafverfolgung oft manuell arbeitet. Haselhofer sieht die Notwendigkeit, sich auf diese Veränderungen einzustellen und neue Strategien zu entwickeln, um mit den Entwicklungen Schritt zu halten.
Digitale Souveränität in Europa
Haselhofer kritisiert die digitale Abhängigkeit Europas von externen Anbietern und fordert, dass Europa in digitale Infrastruktur und Kompetenzen investiert, um die Kontrolle über eigene Daten und Technologien zurückzugewinnen.
Empfehlungen für Unternehmen
Unternehmen sollten sich stärker auf Daten konzentrieren und nicht nur auf Werkzeuge. Die Fähigkeit, mit Daten umzugehen und diese zu analysieren, ist entscheidend für den Erfolg im digitalen Raum.
Schlussfolgerung und Ausblick
Der Dialog schließt mit einem Appell an die Notwendigkeit von proaktiven Schritten zur Verbesserung der digitalen Souveränität und der Fähigkeit, mit den Herausforderungen der Cybersecurity und AI umzugehen.
#155: Digitale Souveränität im Zeitalter von KI und Cyberbedrohungen
Einleitung und Gesprächspartner
Im Podcast diskutieren Robert Lambrecht, Partner bei KPMG, und Wolfgang Ebner, CDO des Bundes, über die Digitalisierungs- und Cybersecurity-Initiativen des Bundes in Österreich.
Wichtige Ereignisse in der Digitalisierung
Wolfgang Ebner hebt den Relaunch der ID Austria App als bedeutenden Schritt hervor, der sowohl im E-Government als auch in der Privatwirtschaft an Beliebtheit gewonnen hat. Zudem betont er den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Verwaltung durch den Shared-Service-Ansatz.
Digitale Souveränität
Ebner definiert digitale Souveränität als entscheidend für die Verwaltung, besonders im Kontext geopolitischer Veränderungen. Die Abhängigkeit von externen Technologien und die Zunahme von Cyberangriffen erfordern eine kritische Auseinandersetzung mit digitalen Dienstleistungen.
Resilienz und Awareness in der Cybersecurity
Die Sensibilisierung der Mitarbeiter und der Endbenutzer ist laut Ebner ein Schlüssel zur Cybersecurity. Technische Maßnahmen sind auch wichtig, aber das Bewusstsein für digitale Bedrohungen muss gestärkt werden.
Strategien für die digitale Souveränität
Ebner spricht von einer europäischen Dimension der digitalen Souveränität und der Notwendigkeit, nicht nur national, sondern auch international zu agieren, um die Interessen der EU zu wahren.
Rolle der KI in der Verwaltung
Wolfgang Ebner erklärt, dass künstliche Intelligenz die Effizienz steigern kann, jedoch immer unter menschlicher Kontrolle stehen sollte. Der Einsatz von KI erfordert eine klare Strategie und Überwachung.
Zusammenarbeit mit der Wirtschaft
Ebner betont die Notwendigkeit eines Schulterschlusses zwischen Staat und Wirtschaft, um digitale Souveränität zu gewährleisten und Abhängigkeiten zu reduzieren.
Schlussfolgerung und Ausblick
Für die kommenden Monate wird ein ständiges Hinterfragen der digitalen Souveränität und der Umsetzung von Maßnahmen als wichtig erachtet, um die Souveränität Österreichs weiter zu festigen.