CRASHKURS KRISE
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CRASHKURS KRISE

Andreas Karsten, Manuel Weiskopf

Beschreibung

Crashkurs Kr!se – Impulse, Lösungen und Perspektiven fürs Krisenmanagement und den Bevölkerungsschutz
Wie gelingt es, Entscheidungsträger zu überzeugen, mehr in den kommunalen Bevölkerungsschutz zu investieren? 
Wie übt man Stabsarbeit mit Menschen, die noch nie etwas davon gehört haben?
Und was tun, wenn plötzlich hunderte Spontanhelfende vor dem Rathaus stehen?
In Crashkurs Krise diskutieren die Katastrophenschützer Andreas Karsten und Manuel Weiskopf praxisnah, aktuell und mit einem Augenzwinkern die drängenden Herausforderungen für Städte, Landkreise und Gemeinden. 

Dabei geht es um Themen wie:Strategien für bessere Krisenvorsorge in der VerwaltungKommunikation mit politischen Entscheider:innenUmgang mit spontan Helfenden in GroßschadenslagenÜbungen, Szenarien und Doppelnutzen-Ansätze im BevölkerungsschutzStrukturen, Kooperationen und realistische GefahrenanalysenOb du im Kreishaus oder im Rathaus arbeitest, in einem KatS-Stab Verantwortung trägst oder einfach mehr darüber erfahren willst, wie Deutschland im Krisenfall besser funktionieren kann – hier bekommst du Impulse, die bleiben.
Neue Folgen alle 4 Wochen – mit exklusiven Sonderfolgen zu aktuellen Lagen.
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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Resilienz mit kleinem Haushalt: Wie du deine Kommune trotzdem krisenfester machst (Teil 2)

11.08.2026

Einführung in die Resilienz mit kleinem Haushalt

In dieser Episode diskutieren Andreas Karsten und Manuel Weißkopf, wie Kommunen trotz begrenzter Budgets krisenfester werden können. Der Fokus liegt auf sinnvollen Investitionen, die im Bevölkerungsschutz einen hohen Nutzen bringen.

Investitionen mit hohem Nutzen

Die Moderatoren identifizieren drei wichtige Bereiche für Investitionen: Führungssysteme, Kommunikationsfähigkeit und die Erhaltung der Arbeitsfähigkeit in der Verwaltung. Gute Führung bedeutet, Auftragstaktik zu nutzen und nicht ins Mikromanagement zu fallen. Außerdem ist es entscheidend, Kommunikationswege zu stärken und analoge Optionen, wie Informationspunkte und Lautsprecherfahrzeuge, in Krisensituationen zu nutzen.

Politische Unterstützung für Krisenmanagement

Ein zentrales Thema ist, wie Kommunen ihre politischen Entscheidungsträger überzeugen können, notwendige Budgetmittel für den Bevölkerungsschutz bereitzustellen. Die Moderatoren empfehlen, die vier Fragen zur Nützlichkeit und Handhabbarkeit von Maßnahmen zu beantworten, um Unterstützung zu gewinnen.

Herausforderungen und häufige Fehler

Die Gesprächspartner warnen vor der Anschaffung von teurer Technik, die nicht bedienbar ist, und betonen die Bedeutung von Übungen zur Umsetzung von Krisenplänen. Ein gut ausgearbeiteter Plan bringt wenig, wenn er nicht geübt wird.

Zusammenfassung und Fazit

Resilienz mit kleinem Haushalt erfordert die Priorisierung wichtiger Maßnahmen. Die Investitionen sollten in Kommunikation, Arbeitsfähigkeit und regelmäßige Übungen fließen, bevor in komplexe Technik investiert wird. Eine pragmatische Herangehensweise, die auf das Wesentliche fokussiert, ist der Schlüssel zum Erfolg.

Einführung in die Resilienz mit kleinem Haushalt

In dieser Episode diskutieren Andreas Karsten und Manuel Weißkopf, wie Kommunen trotz begrenzter Budgets krisenfester werden können. Der Fokus liegt auf sinnvollen Investitionen, die im Bevölkerungsschutz einen hohen Nutzen bringen.

Investitionen mit hohem Nutzen

Die Moderatoren identifizieren drei wichtige Bereiche für Investitionen: Führungssysteme, Kommunikationsfähigkeit und die Erhaltung der Arbeitsfähigkeit in der Verwaltung. Gute Führung bedeutet, Auftragstaktik zu nutzen und nicht ins Mikromanagement zu fallen. Außerdem ist es entscheidend, Kommunikationswege zu stärken und analoge Optionen, wie Informationspunkte und Lautsprecherfahrzeuge, in Krisensituationen zu nutzen.

Politische Unterstützung für Krisenmanagement

Ein zentrales Thema ist, wie Kommunen ihre politischen Entscheidungsträger überzeugen können, notwendige Budgetmittel für den Bevölkerungsschutz bereitzustellen. Die Moderatoren empfehlen, die vier Fragen zur Nützlichkeit und Handhabbarkeit von Maßnahmen zu beantworten, um Unterstützung zu gewinnen.

Herausforderungen und häufige Fehler

Die Gesprächspartner warnen vor der Anschaffung von teurer Technik, die nicht bedienbar ist, und betonen die Bedeutung von Übungen zur Umsetzung von Krisenplänen. Ein gut ausgearbeiteter Plan bringt wenig, wenn er nicht geübt wird.

Zusammenfassung und Fazit

Resilienz mit kleinem Haushalt erfordert die Priorisierung wichtiger Maßnahmen. Die Investitionen sollten in Kommunikation, Arbeitsfähigkeit und regelmäßige Übungen fließen, bevor in komplexe Technik investiert wird. Eine pragmatische Herangehensweise, die auf das Wesentliche fokussiert, ist der Schlüssel zum Erfolg.

Resilienz mit kleinem Haushalt: Wie du deine Kommune trotzdem krisenfester machst (Teil 1 von 2)

14.07.2026

Einführung in die Resilienz

In dieser Episode diskutieren Andreas und Manuel, wie Gemeinden ihre Resilienz in Krisensituationen stärken können, auch mit begrenztem Budget. Der Vergleich eines Boxkampfes verdeutlicht die Notwendigkeit, nicht nur präventive Maßnahmen zu ergreifen, sondern auch im Falle eines Rückschlags handlungsfähig zu bleiben.

Ressourcennutzung und Kreativität

Die Gastgeber betonen, dass Gemeinden effizient mit ihren Ressourcen umgehen müssen. Sie diskutieren die Wichtigkeit von kreativen Lösungen und der Verwendung einfacher, kostengünstiger Materialien, um die Handlungsfähigkeit in Krisensituationen aufrechtzuerhalten.

Prüfkriterien für Maßnahmen

Ein zentraler Aspekt ist die Kosten-Nutzen-Analyse bei der Beschaffung von Technologien und Materialien. Die Gastgeber stellen vier wichtige Fragen auf, um den Mehrwert von Maßnahmen für die Bevölkerung und die Effizienz im Krisenmanagement zu bewerten.

No-Regret-Maßnahmen

Andreas führt die sogenannten No-Regret-Maßnahmen ein, die sich unabhängig von der Situation auszahlen. Dazu gehört der Kontakt zur Zivilgesellschaft und die Bildung eines Kernkrisenstabs, der schnell handlungsfähig ist und die notwendigen Dienstleistungen während einer Krise aufrechterhält.

Öffentlichkeitsarbeit und Entscheidungskompetenz

Die Wichtigkeit der Öffentlichkeitsarbeit wird hervorgehoben, um Vertrauen in der Bevölkerung zu schaffen. Im Kernkrisenstab sind Entscheidungsträger notwendig, die auch außergewöhnliche Maßnahmen ergreifen können, um effizient auf Krisen zu reagieren.

Einführung in die Resilienz

In dieser Episode diskutieren Andreas und Manuel, wie Gemeinden ihre Resilienz in Krisensituationen stärken können, auch mit begrenztem Budget. Der Vergleich eines Boxkampfes verdeutlicht die Notwendigkeit, nicht nur präventive Maßnahmen zu ergreifen, sondern auch im Falle eines Rückschlags handlungsfähig zu bleiben.

Ressourcennutzung und Kreativität

Die Gastgeber betonen, dass Gemeinden effizient mit ihren Ressourcen umgehen müssen. Sie diskutieren die Wichtigkeit von kreativen Lösungen und der Verwendung einfacher, kostengünstiger Materialien, um die Handlungsfähigkeit in Krisensituationen aufrechtzuerhalten.

Prüfkriterien für Maßnahmen

Ein zentraler Aspekt ist die Kosten-Nutzen-Analyse bei der Beschaffung von Technologien und Materialien. Die Gastgeber stellen vier wichtige Fragen auf, um den Mehrwert von Maßnahmen für die Bevölkerung und die Effizienz im Krisenmanagement zu bewerten.

No-Regret-Maßnahmen

Andreas führt die sogenannten No-Regret-Maßnahmen ein, die sich unabhängig von der Situation auszahlen. Dazu gehört der Kontakt zur Zivilgesellschaft und die Bildung eines Kernkrisenstabs, der schnell handlungsfähig ist und die notwendigen Dienstleistungen während einer Krise aufrechterhält.

Öffentlichkeitsarbeit und Entscheidungskompetenz

Die Wichtigkeit der Öffentlichkeitsarbeit wird hervorgehoben, um Vertrauen in der Bevölkerung zu schaffen. Im Kernkrisenstab sind Entscheidungsträger notwendig, die auch außergewöhnliche Maßnahmen ergreifen können, um effizient auf Krisen zu reagieren.

Chefsache Bevölkerungsschutz - deine Rolle als Führungskraft in der Kommune (Teil 2)

09.06.2026

Führung in der Krise: Rolle, Pflicht und Delegation

Die Führungskraft bestimmt die Richtung, legt strategische Ziele fest und schafft klare Entscheidungswege. Delegation an Krisenstab und Einsatzkräfte wird als notwendige Stütze beschrieben, damit Fachwissen genutzt wird. Der Fokus liegt darauf, Ruhe zu bewahren, Informationen zu bündeln und verantwortungsvoll zu handeln, statt alles selbst zu entscheiden. Die Aufgabenverteilung soll früh festgelegt und eingehalten werden.

Kommunikation, Schwerpunkt interne und äußere Transparenz

Wichtig ist eine transparente Kommunikation nach innen und außen: Ziele, Entscheidungen und Grenzen verständlich vermitteln, Zuversicht ausstrahlen und realistische Erwartungen setzen. Kritik offen aufnehmen, erklären, warum Entscheidungen getroffen wurden, und Bürgerinnen und Bürger um Mitwirkung bitten. Nach der Krise bleibt Vertrauen zentral; offene Kommunikation stärkt Resilienz der Verwaltung und der Bevölkerung.

90-Tage-Plan: Bestandsaufnahme, Priorisierung und Übungen

Zunächst Bestandsaufnahme der Verwaltung, vorhandene Pläne, Zuständigkeiten und Kontakte prüfen. Danach essentielle Leistungen analysieren, Vulnerabilitätsanalyse durchführen und Mini-Workshops zur Resilienz nutzen. Festlegen, welche Aufgaben vorerst geschützt bleiben und welche delegiert werden. Anschließend kleine Übungen durchführen, um Planbarkeit und Zusammenarbeit zu überprüfen und Lernwege festzulegen.

Nach der Krise: Lessons Learned, Vertrauen und Lernkultur

Nach der Lage bleibt die politische Verantwortung: Stimmige Nachbereitung, Evaluation von Reaktionen und Anpassung von Plänen. Mitarbeitende und Einsatzkräfte anerkennen und motivieren. Transparente Kommunikation über Ursachen, Entscheidungen und Ergebnisse stärkt das Vertrauen. Lernen aus Erfahrungen, Einbindung der Zivilgesellschaft und fortlaufende Verbesserung der Prozesse sichern Resilienz gegen kommende Krisen.

Führung in der Krise: Rolle, Pflicht und Delegation

Die Führungskraft bestimmt die Richtung, legt strategische Ziele fest und schafft klare Entscheidungswege. Delegation an Krisenstab und Einsatzkräfte wird als notwendige Stütze beschrieben, damit Fachwissen genutzt wird. Der Fokus liegt darauf, Ruhe zu bewahren, Informationen zu bündeln und verantwortungsvoll zu handeln, statt alles selbst zu entscheiden. Die Aufgabenverteilung soll früh festgelegt und eingehalten werden.

Kommunikation, Schwerpunkt interne und äußere Transparenz

Wichtig ist eine transparente Kommunikation nach innen und außen: Ziele, Entscheidungen und Grenzen verständlich vermitteln, Zuversicht ausstrahlen und realistische Erwartungen setzen. Kritik offen aufnehmen, erklären, warum Entscheidungen getroffen wurden, und Bürgerinnen und Bürger um Mitwirkung bitten. Nach der Krise bleibt Vertrauen zentral; offene Kommunikation stärkt Resilienz der Verwaltung und der Bevölkerung.

90-Tage-Plan: Bestandsaufnahme, Priorisierung und Übungen

Zunächst Bestandsaufnahme der Verwaltung, vorhandene Pläne, Zuständigkeiten und Kontakte prüfen. Danach essentielle Leistungen analysieren, Vulnerabilitätsanalyse durchführen und Mini-Workshops zur Resilienz nutzen. Festlegen, welche Aufgaben vorerst geschützt bleiben und welche delegiert werden. Anschließend kleine Übungen durchführen, um Planbarkeit und Zusammenarbeit zu überprüfen und Lernwege festzulegen.

Nach der Krise: Lessons Learned, Vertrauen und Lernkultur

Nach der Lage bleibt die politische Verantwortung: Stimmige Nachbereitung, Evaluation von Reaktionen und Anpassung von Plänen. Mitarbeitende und Einsatzkräfte anerkennen und motivieren. Transparente Kommunikation über Ursachen, Entscheidungen und Ergebnisse stärkt das Vertrauen. Lernen aus Erfahrungen, Einbindung der Zivilgesellschaft und fortlaufende Verbesserung der Prozesse sichern Resilienz gegen kommende Krisen.