
AgehWIRKLICH
Lisa Sophie Steiner
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Markus Pasterk - Ahnenforscher - über Genetik, Kurrent & KI
Einführung in die Ahnenforschung
In dieser Episode spricht Lisa-Sophie Steiner mit Markus Pasterk, einem professionellen Genealogen und Genetiker, über die faszinierende Welt der Ahnenforschung. Die Diskussion umfasst die Bedeutung von Gentests, die Rolle von Künstlicher Intelligenz in der Genealogie und die Herausforderungen, die mit dem Erlernen alter Schriften verbunden sind.
Der Einfluss des Militärs auf die Familienforschung
Das Heeresgeschichtliche Museum wird als bedeutende Quelle für die Ahnenforschung hervorgehoben, da Militärarchive wertvolle Informationen über die Vorfahren liefern können. Pasterk erklärt, wie Kriege oft ein Grund für das Interesse an der Ahnenforschung sind.
Persönliche Geschichten und Erfahrungen
Pasterk teilt seine eigene Geschichte, wie er zur Ahnenforschung kam und welche Herausforderungen er dabei überwinden musste. Er erzählt von persönlichen Entdeckungen und von dem Moment, als er eine Halbschwester für eine amerikanische Klientin fand, die sie seit Jahren suchte.
Die Rolle von Künstlicher Intelligenz
KI wird als Werkzeug zur Transkription alter Texte und zur Verbesserung von Gentests diskutiert. Pasterk betont die Notwendigkeit, mit neuen Technologien umzugehen und ihre Chancen und Risiken zu erkennen.
Wissenschaftliche und gesellschaftliche Implikationen
Die Diskussion berührt auch die dunklen Kapitel der Ahnenforschung, insbesondere im Zusammenhang mit der NS-Ideologie. Pasterk erklärt, wie wichtig es ist, diese Themen anzusprechen und wie Ahnenforschung helfen kann, ein besseres Verständnis über die eigene Herkunft zu entwickeln.
Tipps für Anfänger in der Ahnenforschung
Pasterk gibt wertvolle Ratschläge für Menschen, die mit der Ahnenforschung beginnen möchten. Dazu gehört die Sichtung von Dokumenten und das Gespräch mit älteren Verwandten, um Anekdoten und Geschichten zu sammeln.

Michael Mitterwallner - Glücksforscher - über Glückslügen, echte Wege zum Glück & warum das auch politisch ist
Einführung und Hintergrund
Lisa-Sophie Steiner spricht mit Michael Mitterwalner, einem Psychologen und Glücksforscher, über die Konzepte von Glück und Zufriedenheit. Sie diskutieren, dass das Etikett „Glück“ oft irreführend ist, und dass Geld, trotz der gängigen Auffassung, nicht der alleinige Schlüssel zu einem glücklichen Leben ist.
Glück und Geld
Die beiden stellen fest, dass ein gewisses Einkommensniveau, etwa ab 100.000 Euro, zu einem gesteigerten Wohlbefinden beitragen kann, da finanzielle Sicherheit Stress reduziert. Michael erläutert, dass Armut insbesondere bei Kindern langfristige negative Auswirkungen auf ihre geistige Entwicklung hat.
Beziehungen und soziale Netzwerke
Ein zentrales Thema der Diskussion ist die Bedeutung von Beziehungen. Mitterwalner betont, dass soziale Kontakte und Freundschaften die Hauptfaktoren für Glück sind und dass Geld nur ein ergänzender Faktor ist. Menschen können auch in schwierigen finanziellen Verhältnissen glücklich sein, wenn sie über ein starkes soziales Netzwerk verfügen.
Herausforderungen und Veränderungen im Leben
Michael teilt seine Erfahrungen als frischgebackener Vater und beschreibt die Herausforderungen, die diese Rolle mit sich bringt. Er spricht über die Notwendigkeit, sich auf neue Lebensumstände einzustellen und wie das Elternsein die eigene Zufriedenheit beeinflussen kann.
Die Rolle der Gesellschaft
Die Diskussion thematisiert auch strukturelle Faktoren, die das individuelle Glück beeinflussen. Mitterwalner kritisiert, dass die Glücksforschung oft individuelle Verantwortung überbetont, während gesellschaftliche Themen wie Bildung und soziale Gerechtigkeit nicht ausreichend berücksichtigt werden.
Schlussfolgerung und persönliche Reflexion
Abschließend reflektiert Mitterwalner über die Wichtigkeit von Achtsamkeit, Bewegung und dem Streben nach persönlichem Wachstum. Er ermutigt die Zuhörer, aktiv an ihrem Glück zu arbeiten, während sie sich auch der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen bewusst sind, die ihre Zufriedenheit beeinflussen.

Andrea Maria Dusl - über Kreativität, Kapitalismus & mit historischen Schmankerln
Einführung in den Podcast
Lisa-Sophie Steiner begrüßt die Zuhörer und stellt die Episode vor, in der sie mit Andrea Maria Dusl, einer vielseitigen Künstlerin, spricht. Sie beschreibt das Format des Podcasts, das draußen beim Gehen stattfindet, und betont die Wichtigkeit authentischer Gespräche.
Andrea Maria Dusl: Die Tausendsasserin
Andrea ist bekannt für ihre Kolumne im Falter, wo sie als Frau Andrea Fragen beantwortet. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit ist sie auch Regisseurin, Dozentin an der Angewandten Kunstuni in Wien, Musikerin und Künstlerin. Im Gespräch geht es um Kreativität, ihren Werdegang und die Herausforderungen des Künstlerlebens.
Kreativität und der kreative Prozess
Andrea erklärt, wie sie ihre Kreativität am Leben hält und welche Rolle das Gehen dabei spielt. Sie reflektiert über die Bedeutung von Handwerk in der Kunst und beschreibt, wie sie den kreativen Fluss erleben kann, wenn sie sich von Alltagssorgen befreit.
Kindheitserinnerungen und Veränderungen
Der Kunstmarkt und persönliche Herausforderungen
Andrea äußert sich kritisch über den Kunstmarkt und das Spannungsfeld zwischen Kunst und Kapitalismus. Sie reflektiert über ihre eigenen Erfahrungen und die Suche nach finanzieller Sicherheit als Künstlerin.