
LandMEDchen
Andrea Morawe
Beschreibung
Dr. Andrea Morawe spricht im Podcast mit Menschen aus der Medizin, mit MFAs, Ärzt:innen, Pfleger:innen und allen, die mit den Patientinnen und Patienten arbeiten.
Außerdem erklärt sie auch in ihren Episoden, wie das Leben als Landarzt ist, worauf man bei einer eigenen Praxis so achten soll und motiviert, sich als Ärztin oder Arzt auf dem Land niederzulassen.
Jeden Donnerstag gibt es eine neue Folge!
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Ernährung bei Morbus Crohn - darauf solltest du achten!
Gefühle trotz stabiler Werte
Viele Menschen mit Morbus Crohn erleben trotz stabiler Entzündungswerte anhaltende Erschöpfung und Unwohlsein. Diese Gefühle sind real und sollten ernst genommen werden, auch wenn die körperlichen Werte gut sind.
Ernährungsrelevanz
Die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle, insbesondere in Bezug auf Mikronährstoffe wie Eisen, Vitamin B12 und Vitamin D, die häufig bei Morbus Crohn-Patienten mangelhaft sind. Selbst während der Remission kann es wichtig sein, die Nährstoffaufnahme zu kontrollieren.
Diagnostik und individuelle Betreuung
Regelmäßige Blutkontrollen sind essenziell, um Mängel frühzeitig zu erkennen. Eine individuelle Betreuung durch das Behandlungsteam ist notwendig, um geeignete Maßnahmen zu ergreifen.
Ernährungsweise und Mythen
Es gibt keine universelle Diät für Morbus Crohn, und viele Mythen über die Notwendigkeit, bestimmte Lebensmittelgruppen zu meiden, sind unbegründet. Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig, und der persönliche Umgang mit Lebensmitteln sollte individuell erfolgen.
Praktische Tipps für den Alltag
Patienten sollten ein Ernährungstagebuch führen, um ihre Verträglichkeiten zu erkennen und wieder mehr Lebensmittel in die Ernährung aufzunehmen. Kleine, regelmäßige Mahlzeiten und die Kombination von eisenreichen Lebensmitteln mit Vitamin C können die Nährstoffaufnahme unterstützen.

Körperzusammensetzung statt Körpergewicht: Die BIA-Messung | Dr. Andrea Morawe erklärt
Einführung in die Bioimpedanzanalyse (BIA)
Dr. Andrea Morawe erklärt die Bioimpedanzanalyse (BIA), ein diagnostisches Verfahren, das in Arztpraxen und Ernährungssprechstunden zum Einsatz kommt. Sie betont, dass diese Methode keine individuelle Beratung ersetzt und dass tägliche Messungen zu emotionalem Stress führen können.
Wichtigkeit der BIA für Frauen
Die BIA ist besonders wichtig für Frauen zwischen 30 und 55 Jahren, da in dieser Zeit der Muskelabbau beginnt und hormonelle Veränderungen auftreten. Die Messung hilft, Veränderungen in der Körperzusammensetzung zu erkennen und zu verstehen, was die psychische Belastung verringern kann.
Funktionsweise der BIA
Die BIA misst die Leitfähigkeit von verschiedenen Körpergeweben durch einen schwachen elektrischen Strom. Dabei werden Werte wie Körperfettanteil, Muskelmasse und Hydration ermittelt. Dr. Morawe erläutert, dass der Phasenwinkel eine wichtige Kennzahl ist, die Rückschlüsse auf den Zustand der Zellmembranen und damit auf den Trainings- und Ernährungszustand zulässt.
Tipps zur Anwendung der BIA
Dr. Morawe empfiehlt, die BIA regelmäßig unter vergleichbaren Bedingungen durchzuführen und nicht täglich zu messen, um Stress und Druck zu vermeiden. Sie rät dazu, nicht nur den Körperfettanteil, sondern auch die Muskulatur zu betrachten, um die Fortschritte bei der Körperzusammensetzung richtig zu interpretieren.
Schlussfolgerung
Die BIA kann ein wertvolles Tool sein, um Patienten in ihrer Transformation zu begleiten und Erfolge sichtbar zu machen. Dr. Morawe ermutigt dazu, BIA-Messungen in Verbindung mit Ernährungs- und Trainingsanpassungen zu nutzen, um ein gesundes und aktives Leben zu fördern.

Diese Nährstoffe sind für die Wechseljahre wichtig | Dr. Andrea Morawe erklärt
Einführung in das Thema Ernährung und Wechseljahre
Dr. Andrea Morawe begrüßt die Hörer und erklärt, dass die Folge informative Einblicke in die Ernährung und gesunde Lebensweise speziell für Frauen über 40 bietet. Es wird betont, dass diese Informationen keine individuelle medizinische Beratung ersetzen können.
Veränderungen des Nährstoffbedarfs ab 40
Frauen erleben zwischen 40 und 55 Jahren eine hormonelle Umbauphase, die als Wechseljahre oder Perimenopause bezeichnet wird. Diese Phase beeinflusst den Nährstoffbedarf, da der Östrogenspiegel sinkt, was Auswirkungen auf den Knochen- und Fettstoffwechsel hat. Der Nährstoffbedarf sollte bereits ab 40 Jahren beachtet werden.
Ernährungsempfehlungen für Frauen in den Wechseljahren
Es wird empfohlen, die Kalorienzufuhr zu reduzieren, ohne die Nährstoffdichte zu verringern. Eiweißaufnahme sollte nach wie vor 0,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht betragen, jedoch ist auch körperliche Aktivität entscheidend für die Muskulatur. Calcium und Vitamin D sind wichtig für die Knochengesundheit, wobei eine tägliche Zufuhr von 1000 mg Calcium ab dem 51. Lebensjahr empfohlen wird.
Überwachung von Eisen und weiteren Nährstoffen
Es wird auf die Notwendigkeit hingewiesen, Eisenmangel zu vermeiden, jedoch sollte Eisen nicht blind substituiert werden, da eine Überladung gesundheitsschädlich sein kann. Omega-3-Fettsäuren und B-Vitamine werden ebenfalls als wichtig für die Stimmung und Herzgesundheit hervorgehoben, wobei eine gezielte Substitution empfohlen wird.
Schlussfolgerung
Die Diskussion schließt mit der Ermutigung, sich nicht von pauschalen Empfehlungen leiten zu lassen. Eine ausgewogene Ernährung, die auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist, kann helfen, die Gesundheit in den Wechseljahren zu unterstützen. Eine Mikronährstoffberatung bei Symptomen wird empfohlen.