Theater Echo - Wir sehen Schwarz
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Theater Echo - Wir sehen Schwarz

Mable Preach, Miriam Ibrahim

Beschreibung

Der Podcast von und mit UNS! BIPoC Künstler*innen sprechen gemeinsam über Theater, Performance, Politik, Pop – und über Perspektiven jenseits des Mainstreams. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

IT´S NOT WHAT YOU THINK, ALLOW ME TO CLARIFY

02.09.2026

Einführung und Themen

Im Gespräch mit Jasmin Klaas, Tänzerin und Choreografin, wird das Stück "Is Not What You Think, Allow Me To Clarify" thematisiert, das sich mit Tanz als politischem Ausdruck, Migration und dem Aufbrechen von Stereotypen beschäftigt. Die Diskussion beleuchtet die Herausforderungen der Immigration und die Verantwortung im deutschen Kulturbetrieb.

Künstlerische Verantwortung und persönliche Erfahrungen

Klaas teilt ihre persönlichen Erfahrungen mit Migration und den Schwierigkeiten, die sie bei der Einreise nach Deutschland empfand. Sie reflektiert über die kolonialen Kontinuitäten und die Notwendigkeit, die menschliche Instinkte zur Migration zu verstehen und anzuerkennen.

Bewegungssprache und Choreografie

Die Choreografie des Stücks kombiniert Elemente des Hip-Hop und zeitgenössischen Tanzes und zielt darauf ab, die Themen von Displacement und Resilienz auszudrücken. Klaas hat einen einzigartigen Bewegungsstil entwickelt, der sowohl rhythmisch als auch körperlich intensiv ist.

Empowerment und Publikumserwartungen

Klaas hofft, dass das Publikum emotional und intellektuell reagiert und eine gewisse Unbehaglichkeit empfindet, die zu einem Umdenken führen kann. Sie möchte, dass BIPOC-Personen sich unterstützt fühlen und ihre Stimme finden.

Zukunftspläne

Klaas plant, das Stück in einem größeren Rahmen mit einer vielfältigen Besetzung zu präsentieren, um sowohl in Deutschland als auch in Südafrika eine breitere Wirkung zu erzielen.

Einführung und Themen

Im Gespräch mit Jasmin Klaas, Tänzerin und Choreografin, wird das Stück "Is Not What You Think, Allow Me To Clarify" thematisiert, das sich mit Tanz als politischem Ausdruck, Migration und dem Aufbrechen von Stereotypen beschäftigt. Die Diskussion beleuchtet die Herausforderungen der Immigration und die Verantwortung im deutschen Kulturbetrieb.

Künstlerische Verantwortung und persönliche Erfahrungen

Klaas teilt ihre persönlichen Erfahrungen mit Migration und den Schwierigkeiten, die sie bei der Einreise nach Deutschland empfand. Sie reflektiert über die kolonialen Kontinuitäten und die Notwendigkeit, die menschliche Instinkte zur Migration zu verstehen und anzuerkennen.

Bewegungssprache und Choreografie

Die Choreografie des Stücks kombiniert Elemente des Hip-Hop und zeitgenössischen Tanzes und zielt darauf ab, die Themen von Displacement und Resilienz auszudrücken. Klaas hat einen einzigartigen Bewegungsstil entwickelt, der sowohl rhythmisch als auch körperlich intensiv ist.

Empowerment und Publikumserwartungen

Klaas hofft, dass das Publikum emotional und intellektuell reagiert und eine gewisse Unbehaglichkeit empfindet, die zu einem Umdenken führen kann. Sie möchte, dass BIPOC-Personen sich unterstützt fühlen und ihre Stimme finden.

Zukunftspläne

Klaas plant, das Stück in einem größeren Rahmen mit einer vielfältigen Besetzung zu präsentieren, um sowohl in Deutschland als auch in Südafrika eine breitere Wirkung zu erzielen.

Einblicke in die ersten Schritte von Quang Nguyễn-Xuân

02.09.2026

Einführung in das Gespräch

Paddy Kim-Hamilton, Theaterautorin und Performance-Künstlerin, interviewt die aufstrebende Künstlerin Quang Nguyễn-Xuân. Sie reflektieren über den Beginn von Nguyens Karriere im Theater und die Veränderungen in der Kunstszene.

Nguyens künstlerischer Werdegang

Nguyễn-Xuân begann erst während des Corona-Lockdowns mit dem Schreiben und fand schnell Zugang zur Performancekunst. Durch ein Kollektiv erhielt sie erste Erfahrungen im Theater, was ihre Perspektive auf die Kunst erheblich erweiterte. Sie beschreibt ihren Einstieg ins Theater als eine aufregende Entdeckung.

Aktuelle Projekte und Themen

Nguyễn-Xuân arbeitet an mehreren Stücken, darunter "Ich höre dich" und "Ersatzverwandte", die sich mit migrantischen Erfahrungen und den Beziehungen zwischen vietnamesischen und deutschen Familien auseinandersetzen. Sie betont die Wichtigkeit von Interviews und persönlichen Erfahrungen in ihrer Stückentwicklung.

Identität und Repräsentation

Die Diskussion geht auf die Herausforderungen ein, mit denen asiatisch-deutsche Künstler konfrontiert sind. Nguyễn-Xuân spricht über die ambivalente Beziehung zu ihrer Identität und die Notwendigkeit, authentische Geschichten zu erzählen, während sie gleichzeitig die Erwartungshaltungen der Gesellschaft reflektiert.

Theater als politischer Raum

Nguyễn-Xuân sieht das Theater als einen entscheidenden Ort für gesellschaftliche Auseinandersetzungen und als Plattform, um marginalisierte Stimmen sichtbar zu machen. Sie wünscht sich mehr Vielfalt auf und hinter der Bühne, um den aktuellen gesellschaftlichen Realitäten gerecht zu werden.

Zukunftsvisionen

Die Künstlerin hofft auf einen Wandel in der Theaterlandschaft, der neuen Dramatik und migrantischen Perspektiven mehr Raum gibt. Sie spricht sich dafür aus, dass das Publikum für neue Stimmen eröffnet wird und dass es eine breitere Akzeptanz für diverse Erzählungen gibt.

Einführung in das Gespräch

Paddy Kim-Hamilton, Theaterautorin und Performance-Künstlerin, interviewt die aufstrebende Künstlerin Quang Nguyễn-Xuân. Sie reflektieren über den Beginn von Nguyens Karriere im Theater und die Veränderungen in der Kunstszene.

Nguyens künstlerischer Werdegang

Nguyễn-Xuân begann erst während des Corona-Lockdowns mit dem Schreiben und fand schnell Zugang zur Performancekunst. Durch ein Kollektiv erhielt sie erste Erfahrungen im Theater, was ihre Perspektive auf die Kunst erheblich erweiterte. Sie beschreibt ihren Einstieg ins Theater als eine aufregende Entdeckung.

Aktuelle Projekte und Themen

Nguyễn-Xuân arbeitet an mehreren Stücken, darunter "Ich höre dich" und "Ersatzverwandte", die sich mit migrantischen Erfahrungen und den Beziehungen zwischen vietnamesischen und deutschen Familien auseinandersetzen. Sie betont die Wichtigkeit von Interviews und persönlichen Erfahrungen in ihrer Stückentwicklung.

Identität und Repräsentation

Die Diskussion geht auf die Herausforderungen ein, mit denen asiatisch-deutsche Künstler konfrontiert sind. Nguyễn-Xuân spricht über die ambivalente Beziehung zu ihrer Identität und die Notwendigkeit, authentische Geschichten zu erzählen, während sie gleichzeitig die Erwartungshaltungen der Gesellschaft reflektiert.

Theater als politischer Raum

Nguyễn-Xuân sieht das Theater als einen entscheidenden Ort für gesellschaftliche Auseinandersetzungen und als Plattform, um marginalisierte Stimmen sichtbar zu machen. Sie wünscht sich mehr Vielfalt auf und hinter der Bühne, um den aktuellen gesellschaftlichen Realitäten gerecht zu werden.

Zukunftsvisionen

Die Künstlerin hofft auf einen Wandel in der Theaterlandschaft, der neuen Dramatik und migrantischen Perspektiven mehr Raum gibt. Sie spricht sich dafür aus, dass das Publikum für neue Stimmen eröffnet wird und dass es eine breitere Akzeptanz für diverse Erzählungen gibt.

Theater und Leadership als POC in Deutschland

19.08.2026

Einführung und Gastgeber

Patty Kim Hamilton, die Gastmoderatorin, begrüßt die Gäste Danti Nguyen und Murat Dikenci. Die Diskussion dreht sich um den Einstieg ins Theater und die Bedeutung von Herkunft und Identität in der Theaterlandschaft.

Weg ins Theater

Murat Dikenci beschreibt seine ersten Erfahrungen mit Theater und die Herausforderungen, die er als Person mit Migrationshintergrund in einem überwiegend weißen Umfeld erlebte. Er reflektiert über die Veränderungen in der Theaterlandschaft seit 2006 und die steigende Diversität unter Studierenden.

Danti Nguyens Perspektive

Danti erzählt von seiner Kindheit in einem kleinen Dorf und wie eine Theaterlehrerin aus Sarajevo ihn zum Theater brachte. Er thematisiert die Bedeutung des Theaters als Raum für Ausdruck und Verarbeitung von Wut und Trauma.

Ballhaus Naunynstraße

Die Diskussion wechselt zum Ballhaus Naunynstraße, einem wichtigen Ort für viele Theatermacher mit Migrationshintergrund. Murat beschreibt seine Erfahrungen und die Bedeutung des Ballhauses als Pionierprojekt, das neue Wege für diverse Stimmen im Theater eröffnet hat.

Aktuelle Herausforderungen

Die Gesprächspartner reflektieren über die gegenwärtige Theaterlandschaft, die sowohl Fortschritte in der Repräsentation als auch Rückschläge durch den Aufstieg der AfD erlebt hat. Sie betonen die Notwendigkeit, migrantische Perspektiven und Geschichten in der gesamten Theaterlandschaft zu integrieren.

Zukunft des Theaters

Die Teilnehmer diskutieren die Notwendigkeit eines klaren Standpunkts im Theater und die Herausforderungen, die die Institutionen in Bezug auf Diversität und Repräsentation zu bewältigen haben. Es wird die Frage aufgeworfen, welche Geschichten als nächstes erzählt werden sollten und wie die Theaterlandschaft weiterentwickelt werden kann.

Abschluss

Das Gespräch endet mit der Hoffnung auf weitere Diskussionen und dem Dank an die Teilnehmer für ihre Einsichten. Der Podcast ermutigt die Hörer, die Folge zu teilen und beim nächsten Mal wieder zuzuhören.

Einführung und Gastgeber

Patty Kim Hamilton, die Gastmoderatorin, begrüßt die Gäste Danti Nguyen und Murat Dikenci. Die Diskussion dreht sich um den Einstieg ins Theater und die Bedeutung von Herkunft und Identität in der Theaterlandschaft.

Weg ins Theater

Murat Dikenci beschreibt seine ersten Erfahrungen mit Theater und die Herausforderungen, die er als Person mit Migrationshintergrund in einem überwiegend weißen Umfeld erlebte. Er reflektiert über die Veränderungen in der Theaterlandschaft seit 2006 und die steigende Diversität unter Studierenden.

Danti Nguyens Perspektive

Danti erzählt von seiner Kindheit in einem kleinen Dorf und wie eine Theaterlehrerin aus Sarajevo ihn zum Theater brachte. Er thematisiert die Bedeutung des Theaters als Raum für Ausdruck und Verarbeitung von Wut und Trauma.

Ballhaus Naunynstraße

Die Diskussion wechselt zum Ballhaus Naunynstraße, einem wichtigen Ort für viele Theatermacher mit Migrationshintergrund. Murat beschreibt seine Erfahrungen und die Bedeutung des Ballhauses als Pionierprojekt, das neue Wege für diverse Stimmen im Theater eröffnet hat.

Aktuelle Herausforderungen

Die Gesprächspartner reflektieren über die gegenwärtige Theaterlandschaft, die sowohl Fortschritte in der Repräsentation als auch Rückschläge durch den Aufstieg der AfD erlebt hat. Sie betonen die Notwendigkeit, migrantische Perspektiven und Geschichten in der gesamten Theaterlandschaft zu integrieren.

Zukunft des Theaters

Die Teilnehmer diskutieren die Notwendigkeit eines klaren Standpunkts im Theater und die Herausforderungen, die die Institutionen in Bezug auf Diversität und Repräsentation zu bewältigen haben. Es wird die Frage aufgeworfen, welche Geschichten als nächstes erzählt werden sollten und wie die Theaterlandschaft weiterentwickelt werden kann.

Abschluss

Das Gespräch endet mit der Hoffnung auf weitere Diskussionen und dem Dank an die Teilnehmer für ihre Einsichten. Der Podcast ermutigt die Hörer, die Folge zu teilen und beim nächsten Mal wieder zuzuhören.