
Wirtschaft im Osten
Wolfgang Brinkschulte
Beschreibung
Wirtschaft im Osten will informieren und inspirieren. Und motivieren, hinzuhören und hinzuschauen, was sich heute tut in den ostdeutschen Bundesländern. Zu Wort kommen Menschen aus Unternehmen und Wissenschaft, aus Verbänden und Politik. Und Gründer mit Ideen für eine gute Zukunft.
Wirtschaft im Osten ist ein unabhängiges Angebot des Leipziger Wirtschaftsjournalisten Wolfgang Brinkschulte.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Das 15. Ostdeutsche Energieforum
Einführung in das Ostdeutsche Energieforum
Das Ostdeutsche Energieforum ist eine bedeutende Veranstaltung in Leipzig, die sich seit seiner Gründung vor 15 Jahren zu einem zentralen Branchentreff für Energiethemen entwickelt hat. Es wird vom Unternehmerverband Sachsen und den Ostdeutschen Unternehmerverbänden organisiert.
Der Unternehmerverband Sachsen
Lars Schaller, Geschäftsführer des Unternehmerverbandes Sachsen, erläutert die Rolle des Verbandes als Interessenvertretung für kleine und mittelständische Unternehmen in Sachsen. Der Verband bietet eine Plattform für den Austausch zwischen Wirtschaft und Politik und fördert die Vernetzung der Mitglieder.
Herausforderungen für Unternehmen
Die Mitgliedsunternehmen sehen sich mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert, darunter Fachkräftemangel, steigende Energiepreise und bürokratische Hürden. Insbesondere die Unsicherheit bezüglich politischer Entscheidungen und deren Auswirkungen auf Investitionen ist ein zentrales Anliegen.
Zusammenarbeit mit anderen Verbänden
Der Unternehmerverband Sachsen arbeitet eng mit anderen Wirtschaftsverbänden und Kammern in Ostdeutschland zusammen, um gemeinsame Anliegen zu vertreten. Der Austausch ist entscheidend, um die Anliegen des Mittelstands in die politische Diskussion einzubringen.
Das Ostdeutsche Energieforum als Plattform
Die Konferenz bringt Entscheidungsträger aus Politik, Industrie und Wissenschaft zusammen, um über die Herausforderungen der Energiewende zu diskutieren. Mit dem Leitthema „Sicherheit in unsicheren Zeiten“ wird auf aktuelle geopolitische und wirtschaftliche Entwicklungen eingegangen.
Ausblick auf das 15. Ostdeutsche Energieforum
Das bevorstehende Forum wird sich mit Fragen der Energieversorgung, Automobilität und regionalen Wärmekonzepten befassen. Es bietet eine Gelegenheit für Unternehmen, ihre Lösungen und Innovationen vorzustellen und in den Austausch mit der Politik zu treten.

Wie weiter mit der Energiewende?
Die Energiewende als Chance
Die Energiewende wird von manchen als gescheitert angesehen, während andere in ihr große wirtschaftliche Chancen sehen. Prof. Dr. Jens Schneider betont, dass der Widerspruch zwischen Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz überwunden ist, da Wind- und Solarenergie mittlerweile die kostengünstigsten Energiequellen sind. Eine verstärkte Abkehr von fossilen Brennstoffen ist notwendig, um die CO2-Emissionen weiter zu reduzieren.
Herausforderungen und notwendige Maßnahmen
Um die Energiewende voranzubringen, müssen Technologien wie Wind- und Solarenergie intelligenter genutzt und digitale Infrastrukturen wie Smart Meter schneller implementiert werden. Schneider kritisiert die langsame Digitalisierung in Deutschland und fordert eine schnellere Umsetzung von flexiblen Preismodellen, um die Energiekosten zu senken.
Internationale Vergleiche und Innovationspotential
Im internationalen Vergleich sieht Schneider Deutschland in einer positiven Rolle hinsichtlich der Installation erneuerbarer Energien, trotz skeptischer Stimmen. Die Chancen zur Kostensenkung und zur Schaffung von Arbeitsplätzen durch innovative Technologien wie Wärmepumpen und Elektrolyse sind enorm und sollten stärker kommuniziert werden.
Die Rolle Ostdeutschlands
Ostdeutschland hat aufgrund seiner hohen Kapazitäten an erneuerbaren Energien eine besondere Chance, wirtschaftlich zu wachsen und jungen Menschen Perspektiven zu bieten. Schneider sieht in der Energiewende eine Möglichkeit, attraktive Arbeitsplätze zu schaffen und die Region zu stärken.

Kapital für Startups und Mittelstand
Unterstützung für Gründer und Mittelstand
Im Podcast wird die Rolle der CFH Management GmbH hervorgehoben, die seit über 30 Jahren in Sachsen investiert, um Gründer und mittelständische Unternehmen zu unterstützen. Diese Beteiligungsgesellschaft hat mit Hilfe des Wachstumsfonds Mittelstand Sachsen bereits über 7.000 Arbeitsplätze geschaffen und trägt zur Entwicklung des Wirtschaftsstandorts Sachsen bei.
Aktuelle Herausforderungen der sächsischen Wirtschaft
Die sächsische Wirtschaft steht vor Herausforderungen wie Stagnation und geopolitischen Unsicherheiten, die die Planung und Investitionen erschweren. Besonders der Automobilsektor erlebt einen Umbruch, während Bereiche wie die Halbleiterindustrie wachsen. Harald Rehberg, Geschäftsführer der CFH, betont die Notwendigkeit, kleine und mittelständische Unternehmen in dieser Transformationsphase zu unterstützen.
Strategische Partnerschaften und Investitionen
Die CFH Management GmbH kombiniert öffentliche und private Gelder, um Unternehmen in Wachstumssituationen zu unterstützen. Dabei wird betont, dass eine enge Zusammenarbeit mit den Unternehmern wichtig ist. Rehberg beschreibt die CFH als einen Sparringspartner, der strategische Veränderungen anregt, um Unternehmen erfolgreich zu begleiten.
Erfolgsgeschichten und Regionalität
Erfolgsgeschichten von der CFH verdeutlichen, wie Unternehmen durch gezielte Investitionen wachsen konnten. Rehberg hebt hervor, dass der Erfolg letztlich den Unternehmern und ihren Teams zugeschrieben werden sollte, während die CFH eine unterstützende Rolle spielt. Die regionale Verankerung der CFH wird als Vorteil betrachtet, da sie ein tiefes Verständnis für den sächsischen Markt hat.
Zukunftsperspektiven und wirtschaftliche Entwicklung
Rehberg sieht großes Potenzial in Sachsen, insbesondere aufgrund der Anpassungsfähigkeit der Menschen und der technologische Infrastruktur. Die Entwicklung von Innovationszentren und Forschungseinrichtungen wird als Schlüssel zu einer dynamischen wirtschaftlichen Zukunft betrachtet. Er betont die Bedeutung von Zuversicht und Dynamik für die regionale Wirtschaft.