Sanierungsfall – Der B2B-Podcast vom GHF für die Renovierungs- und Sanierungsbranche. Mit Bergfeld und Lange
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Sanierungsfall – Der B2B-Podcast vom GHF für die Renovierungs- und Sanierungsbranche. Mit Bergfeld und Lange

Bert Bergfeld, Jochen Lange, Tobias Pusch (Wortlieferant)

Beschreibung

Die Renovierungs- und Sanierungsbranche im zweistufigen B2B-Vertrieb hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert. Der Farben- und Bodenbelagsgroßhandel ist nicht nur angesichts schrumpfender Umsätze gezwungen, seine Geschäfts- und Vertriebsmodelle zu transformieren und zu digitalisieren.

Die mittelständisch und familiär geprägten Großhandelshäuser müssen sich gleichzeitig gegen den Fachkräftemangel stemmen, mit immer mehr Bürokratie und Vorschriften und vielem mehr kämpfen: Über welche Kanäle erreicht der Großhandel heute und morgen seine Handwerker-Kunden? Sind die eigenen Stammdaten fit für neue digitale Geschäftsmodelle? Wie setzen die Großhändler geschickt künstliche Intelligenz ein und welche Messen sind zukünftig noch wichtig?

Die Branche benötigt also neue Ideen und Lösungsansätze, um in diesen herausfordernden Zeiten ihre Resilienz und Überlebensfähigkeit zu beweisen und gestärkt in die Zukunft zu schauen.

Über diese und andere Themen sprechen Bert Bergfeld, Geschäftsführer des Bundesverbandes Großhandel Heim & Farbe e.V. (GHF) und Jochen Lange, Leiter Redaktion des Digitalen Fachmagazins Room-Reporter, zusammen mit kompetenten Gästen im Podcast Sanierungsfall.

Bergfeld und Lange sind schon viele Jahre in der Branche tätig, schätzen sie und ihre Menschen; sehen aber auch, wie sie sich verändert. Der Podcast hält der Branche den Spiegel vor, nennt die Probleme und Herausforderungen beim Namen und will, dass die Hörer etwas mitnehmen.

Mehr zum GHF: https://www.ghf-online.com/

Mehr zu Room-Reporter: https://www.room-reporter.de/

Wir freuen uns über Themenvorschläge! Bitte per Mail an: bergfeld@ghf-online.de oder jochen.lange@room-reporter.de

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Das ewige Duell zwischen Direktvertrieb und zweistufigem Vertrieb: Welchem Vertriebsmodell gehört die Zukunft?

25.06.2026

Einführung in das Thema Vertrieb

In der Episode wird das Thema Vertriebsmodelle in der Renovierungs- und Sanierungsbranche behandelt, insbesondere der Wettbewerb zwischen Direktvertrieb und zweistufigem Vertrieb.

Vorstellung der Gäste

Die Gäste Rainer Hüttenberger, CEO von Sto, und Rüdiger Lugert, Geschäftsführer von Keimfarben, berichten über ihre Unternehmen und deren Vertriebsgeschichte. Sto wurde 1955 gegründet und hat sich zu einem Lösungsanbieter entwickelt, während Keimfarben 1878 gegründet wurde und sich auf mineralische Produkte spezialisiert hat.

Entwicklung der Vertriebsmodelle

Beide Gäste diskutieren die Vor- und Nachteile des Direktvertriebs gegenüber dem zweistufigen Vertrieb. Der Direktvertrieb hat im Projektgeschäft zugenommen, während der Großhandel bei Tagesgeschäften dominiert.

Marktanteile und Kundenstrukturen

Hüttenberger und Lugert analysieren die Marktanteile der beiden Vertriebswege und deren Entwicklung. Insbesondere die Anforderungen an die Kompetenz im Projektgeschäft machen den Direktvertrieb vorteilhaft.

Vertriebskosten und Effizienz

Die Diskussion über Vertriebskosten zeigt, dass der Direktvertrieb teurer ist, aber auch spezifische Vorteile bietet. Es wird betont, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen Industrie und Handel notwendig ist, um die Effizienz zu steigern.

Digitalisierung und Zukunft des Handels

Beide Gäste sind sich einig, dass die Digitalisierung den Großhandel verändern wird. Es wird erwartet, dass Handwerksbetriebe zunehmend digitale Einkaufsmodelle nutzen werden.

Sanierungsmarkt und Zukunftsperspektiven

Die Bedeutung des Sanierungsmarktes wird hervorgehoben, da viele ältere Immobilien renoviert werden müssen. Beide Gäste sehen Chancen für das Handwerk, sich in diesem Bereich zu positionieren.

Fazit

Die Episode schließt mit der Erkenntnis, dass sowohl Direkt- als auch zweistufige Vertriebsmodelle ihre Berechtigung haben. Es wird betont, dass die Branche sich weiterentwickeln muss, um den Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden.

Einführung in das Thema Vertrieb

In der Episode wird das Thema Vertriebsmodelle in der Renovierungs- und Sanierungsbranche behandelt, insbesondere der Wettbewerb zwischen Direktvertrieb und zweistufigem Vertrieb.

Vorstellung der Gäste

Die Gäste Rainer Hüttenberger, CEO von Sto, und Rüdiger Lugert, Geschäftsführer von Keimfarben, berichten über ihre Unternehmen und deren Vertriebsgeschichte. Sto wurde 1955 gegründet und hat sich zu einem Lösungsanbieter entwickelt, während Keimfarben 1878 gegründet wurde und sich auf mineralische Produkte spezialisiert hat.

Entwicklung der Vertriebsmodelle

Beide Gäste diskutieren die Vor- und Nachteile des Direktvertriebs gegenüber dem zweistufigen Vertrieb. Der Direktvertrieb hat im Projektgeschäft zugenommen, während der Großhandel bei Tagesgeschäften dominiert.

Marktanteile und Kundenstrukturen

Hüttenberger und Lugert analysieren die Marktanteile der beiden Vertriebswege und deren Entwicklung. Insbesondere die Anforderungen an die Kompetenz im Projektgeschäft machen den Direktvertrieb vorteilhaft.

Vertriebskosten und Effizienz

Die Diskussion über Vertriebskosten zeigt, dass der Direktvertrieb teurer ist, aber auch spezifische Vorteile bietet. Es wird betont, dass eine enge Zusammenarbeit zwischen Industrie und Handel notwendig ist, um die Effizienz zu steigern.

Digitalisierung und Zukunft des Handels

Beide Gäste sind sich einig, dass die Digitalisierung den Großhandel verändern wird. Es wird erwartet, dass Handwerksbetriebe zunehmend digitale Einkaufsmodelle nutzen werden.

Sanierungsmarkt und Zukunftsperspektiven

Die Bedeutung des Sanierungsmarktes wird hervorgehoben, da viele ältere Immobilien renoviert werden müssen. Beide Gäste sehen Chancen für das Handwerk, sich in diesem Bereich zu positionieren.

Fazit

Die Episode schließt mit der Erkenntnis, dass sowohl Direkt- als auch zweistufige Vertriebsmodelle ihre Berechtigung haben. Es wird betont, dass die Branche sich weiterentwickeln muss, um den Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden.

EU-Taxonomie in der Baubranche: Bleibt der Großhandel kreditwürdig?

06.05.2026

EU-Taxonomie als Orientierungssystem

Die Taxonomie wird als gemeinsames Sprach- und Orientierungswerkzeug beschrieben, das festlegt, welche wirtschaftlichen Aktivitäten nachhaltig sind. Sie richtet sich an Unternehmen, Banken und andere Marktteilnehmer aus und zielt darauf ab, Fortschritte in Richtung Klimaneutralität messbar zu machen. Für Großhandel, Hersteller und Handwerk bedeutet dies, dass Transparenz über Struktur und Transformation wichtiger wird, auch wenn Bankenfinanzierungen künftig stärker an nachhaltige Kriterien geknüpft werden.

Funktionsweise und Kriterien der Taxonomie

Die Taxonomie operiert in drei Stufen: technische Bewertungskriterien, Do No Significant Harm und soziale Schutzmaßnahmen. Sie beurteilt Branchen nach Umweltzielen wie Klimaschutz, Wasserressourcen, Kreislaufwirtschaft und Biodiversität. Obendrein müssen Bereiche sozialverträglich gestaltet werden. Die Berichtsverpflichtung gilt für große Unternehmen, während kleinere Unternehmen entlastet werden. Dadurch entsteht eine gemeinsame, wissenschaftlich fundierte Grundlage für Nachhaltigkeitsentscheidungen und Berichterstattung.

Auswirkungen auf Banken und Risikomanagement

Banken erheben Daten, um Risiken zu bewerten, regulatorische Anforderungen zu erfüllen und Finanzierungen zu steuern. Neben der Taxonomie spielen CSRD, Lieferketten- und Entwaldungsrichtlinien eine Rolle. Entscheidend ist, wie sich Risiken durch physische und transitorische Treiber entwickeln, etwa CO2-Preispolitik oder Transformationspfade. Ob ein Kredit gewährt wird, hängt oft von Tragfähigkeit der Geschäftsmodelle, Cashflows und Reaktionsfähigkeit des Unternehmens ab.

Handlungsempfehlungen und zukünftige Perspektiven

Wesentliche Schritte sind der Austausch unter Branchenakteuren, Informationssammlung in der Lieferkette und proaktiver Dialog mit politischen Entscheidungsträgern. Unternehmen sollten Risiken und Chancen durch gezielte Datenpflege erkennen, laufende Transformationspläne entwickeln und sich nicht nur auf Regulierung verlassen. So lässt sich Resilienz stärken, Wettbewerbsfähigkeit sichern und notwendige Investitionen sinnvoll steuern.

EU-Taxonomie als Orientierungssystem

Die Taxonomie wird als gemeinsames Sprach- und Orientierungswerkzeug beschrieben, das festlegt, welche wirtschaftlichen Aktivitäten nachhaltig sind. Sie richtet sich an Unternehmen, Banken und andere Marktteilnehmer aus und zielt darauf ab, Fortschritte in Richtung Klimaneutralität messbar zu machen. Für Großhandel, Hersteller und Handwerk bedeutet dies, dass Transparenz über Struktur und Transformation wichtiger wird, auch wenn Bankenfinanzierungen künftig stärker an nachhaltige Kriterien geknüpft werden.

Funktionsweise und Kriterien der Taxonomie

Die Taxonomie operiert in drei Stufen: technische Bewertungskriterien, Do No Significant Harm und soziale Schutzmaßnahmen. Sie beurteilt Branchen nach Umweltzielen wie Klimaschutz, Wasserressourcen, Kreislaufwirtschaft und Biodiversität. Obendrein müssen Bereiche sozialverträglich gestaltet werden. Die Berichtsverpflichtung gilt für große Unternehmen, während kleinere Unternehmen entlastet werden. Dadurch entsteht eine gemeinsame, wissenschaftlich fundierte Grundlage für Nachhaltigkeitsentscheidungen und Berichterstattung.

Auswirkungen auf Banken und Risikomanagement

Banken erheben Daten, um Risiken zu bewerten, regulatorische Anforderungen zu erfüllen und Finanzierungen zu steuern. Neben der Taxonomie spielen CSRD, Lieferketten- und Entwaldungsrichtlinien eine Rolle. Entscheidend ist, wie sich Risiken durch physische und transitorische Treiber entwickeln, etwa CO2-Preispolitik oder Transformationspfade. Ob ein Kredit gewährt wird, hängt oft von Tragfähigkeit der Geschäftsmodelle, Cashflows und Reaktionsfähigkeit des Unternehmens ab.

Handlungsempfehlungen und zukünftige Perspektiven

Wesentliche Schritte sind der Austausch unter Branchenakteuren, Informationssammlung in der Lieferkette und proaktiver Dialog mit politischen Entscheidungsträgern. Unternehmen sollten Risiken und Chancen durch gezielte Datenpflege erkennen, laufende Transformationspläne entwickeln und sich nicht nur auf Regulierung verlassen. So lässt sich Resilienz stärken, Wettbewerbsfähigkeit sichern und notwendige Investitionen sinnvoll steuern.

KI als Gamechanger: Ohne gute Daten wird es zum Rohrkrepierer!

10.12.2025

Sponsoring-Hinweis

XPIM, die branchenweite Stammdatenplattform des GHF, bietet Lösungen für Hersteller und Großhändler im Farben- und Bodenbelagsgroßhandel, um Datenprozesse zu automatisieren und zu harmonisieren. XPIM sorgt für die aktuelle und konsistente Bereitstellung von Daten über alle Kanäle hinweg.

Einführung in die Episode

In der zweiten Episode diskutieren Bergfeld und Lange die Relevanz von Künstlicher Intelligenz (KI) für den Großhandel und die Frage, ob Unternehmen ohne KI-Einsatz überleben können.

Gast und Themenübersicht

Thomas Mix von der DIMM-Agentur wird als Gast eingeführt. Er bringt umfangreiche Erfahrungen im Bereich KI mit und wird über deren Bedeutung und Anwendungsfelder in der Branche sprechen. Die Diskussion umfasst auch die Definition von KI, deren Einsatzmöglichkeiten und die Herausforderungen bei der Datenqualität.

KI und Datenqualität

Die Gesprächspartner erläutern, dass KI-Modelle auf statistischen Werten basieren und die Qualität der Daten entscheidend für die Effektivität der KI ist. Die Notwendigkeit einer zentralen Datenbasis und die Herausforderungen, die die Branche im Umgang mit Daten hat, werden thematisiert.

Praktische Anwendungen von KI

Es werden praktische Beispiele für den Einsatz von KI in der Branche genannt, darunter Chatbots zur Kundenberatung und KI-Agenten, die komplexe Aufgaben übernehmen können. Die Wichtigkeit von Datenhygiene und einheitlichen Prozessen wird hervorgehoben.

Wirtschaftliche Perspektiven

Die Diskussion beleuchtet die wirtschaftlichen Vorteile von KI, insbesondere im Hinblick auf die Effizienzsteigerung und die Notwendigkeit, mit dem Fachkräftemangel umzugehen. Unternehmen, die KI implementieren, können ihre Prozesse optimieren und wettbewerbsfähig bleiben.

Abschließende Gedanken

Die Episode schließt mit dem Appell, dass das Abwarten keine Option ist und Unternehmen aktiv werden müssen, um die Chancen von KI zu nutzen. Es wird betont, dass KI nicht nur eine technische Herausforderung, sondern auch eine Chance für die Zukunft der Branche darstellt.

Sponsoring-Hinweis

XPIM, die branchenweite Stammdatenplattform des GHF, bietet Lösungen für Hersteller und Großhändler im Farben- und Bodenbelagsgroßhandel, um Datenprozesse zu automatisieren und zu harmonisieren. XPIM sorgt für die aktuelle und konsistente Bereitstellung von Daten über alle Kanäle hinweg.

Einführung in die Episode

In der zweiten Episode diskutieren Bergfeld und Lange die Relevanz von Künstlicher Intelligenz (KI) für den Großhandel und die Frage, ob Unternehmen ohne KI-Einsatz überleben können.

Gast und Themenübersicht

Thomas Mix von der DIMM-Agentur wird als Gast eingeführt. Er bringt umfangreiche Erfahrungen im Bereich KI mit und wird über deren Bedeutung und Anwendungsfelder in der Branche sprechen. Die Diskussion umfasst auch die Definition von KI, deren Einsatzmöglichkeiten und die Herausforderungen bei der Datenqualität.

KI und Datenqualität

Die Gesprächspartner erläutern, dass KI-Modelle auf statistischen Werten basieren und die Qualität der Daten entscheidend für die Effektivität der KI ist. Die Notwendigkeit einer zentralen Datenbasis und die Herausforderungen, die die Branche im Umgang mit Daten hat, werden thematisiert.

Praktische Anwendungen von KI

Es werden praktische Beispiele für den Einsatz von KI in der Branche genannt, darunter Chatbots zur Kundenberatung und KI-Agenten, die komplexe Aufgaben übernehmen können. Die Wichtigkeit von Datenhygiene und einheitlichen Prozessen wird hervorgehoben.

Wirtschaftliche Perspektiven

Die Diskussion beleuchtet die wirtschaftlichen Vorteile von KI, insbesondere im Hinblick auf die Effizienzsteigerung und die Notwendigkeit, mit dem Fachkräftemangel umzugehen. Unternehmen, die KI implementieren, können ihre Prozesse optimieren und wettbewerbsfähig bleiben.

Abschließende Gedanken

Die Episode schließt mit dem Appell, dass das Abwarten keine Option ist und Unternehmen aktiv werden müssen, um die Chancen von KI zu nutzen. Es wird betont, dass KI nicht nur eine technische Herausforderung, sondern auch eine Chance für die Zukunft der Branche darstellt.