SightCity DE
Podcast
de

SightCity DE

SightCity

Beschreibung

Willkommen beim SightCity Podcast - dem Podcast in deutscher Sprache zur weltgrößten Messe für Blinden- und Sehbehindertenhilfsmittel mit Fachvorträgen, Interviews und Innovationen für mehr Inklusion. 

Der SightCity Podcast bringt Ihnen das Beste aus Deutschlands größter Fachmesse für Blinden- und Sehbehindertenhilfsmittel direkt zu Ihnen nach Hause oder unterwegs. Hier finden Sie hochwertige Vortragsmitschnitte von der SightCity, spannende Interviews mit Branchenexperten, Entwicklern und Anwendern sowie exklusive Einblicke in die neuesten Innovationen und Trends.

Von medizinischen Themen über Rehabilitation und Bildung bis hin zu intelligenter Mobilität und Gaming - unser Podcast deckt die gesamte Bandbreite der Hilfsmittelbranche ab. Ob Sie Betroffener, Angehöriger, Fachkraft oder einfach interessiert an inklusiven Technologien sind: Hier finden Sie wertvolle Informationen, praktische Tipps und inspirierende Geschichten.

Moderiert wird der Podcast von Dagmar Krutzki, Geschäftsführerin der SightCity, die Sie mit ihrer langjährigen Branchenerfahrung durch die verschiedenen Themen führt. Freuen Sie sich auf regelmäßige Folgen mit Vortragsmitschnitten, exklusiven Interviews und besonderen Formaten rund um die SightCity und darüber hinaus.

Bleiben Sie auf dem Laufenden über die neuesten Entwicklungen in der Hilfsmittelbranche und lassen Sie sich von den Möglichkeiten moderner Technologien begeistern!

Podmon Kategorien

Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien

Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!

Top werbetreibende Marken in diesem Podcast (90d)

Upgrade dein Konto, um die Top werbetreibenden Marken zu sehen!

Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

SightCity Forum 2026: 3 Dinge, die dein iPhone wirklich kann: Wenn VoiceOver zu deinem Werkzeug wird

21.09.2026

Einführung in die Thematik

Jürgen Pfleger, Gründer der Firma Apfelfleger, spricht über die Möglichkeiten von iPhones mit VoiceOver und reflektiert über seinen persönlichen Weg von Hilfsmitteln zu selbstverständlicher Technologie.

Der Weg zur Akzeptanz von Hilfsmitteln

Pflege erzählt von seinen ersten Erfahrungen mit Hilfsmitteln in der Schule, wo er sich unwohl fühlte und diese nicht nutzen wollte, da sie für ihn ein Stigma darstellten. Erst später lernte er, dass Hilfe annehmen nichts mit Schwäche zu tun hat.

Erfahrungen in der Universität

In der Universität erlebte Pfleger, wie er dank eines elektronischen Braille-Notizgeräts mehr Freiheit und Selbstständigkeit erlangte, obwohl die Technik oft noch Kompromisse bedeutete.

Die Revolution des iPhones

Mit dem Kauf eines Macs erlangte Pfleger mehr Unabhängigkeit. Er betont, dass die Technik sich weiterentwickelt hat, aber auch komplizierter wurde. Das iPhone vereint viele Lösungen in einem Gerät und erleichtert den Alltag enorm.

Technik als Unterstützung im Alltag

Pfleger erläutert, dass es nicht um die Technik selbst, sondern um die Möglichkeiten geht, die sie bietet. Mit dem iPhone kann er einfacher kommunizieren, sich orientieren und alltägliche Aufgaben erledigen.

Schlussfolgerungen und Ausblick

Abschließend ermutigt Pfleger die Zuhörer, dass es nicht notwendig ist, alles an einem Smartphone zu können, und dass schon einige grundlegende Funktionen eine große Erleichterung im Alltag bringen können.

Einführung in die Thematik

Jürgen Pfleger, Gründer der Firma Apfelfleger, spricht über die Möglichkeiten von iPhones mit VoiceOver und reflektiert über seinen persönlichen Weg von Hilfsmitteln zu selbstverständlicher Technologie.

Der Weg zur Akzeptanz von Hilfsmitteln

Pflege erzählt von seinen ersten Erfahrungen mit Hilfsmitteln in der Schule, wo er sich unwohl fühlte und diese nicht nutzen wollte, da sie für ihn ein Stigma darstellten. Erst später lernte er, dass Hilfe annehmen nichts mit Schwäche zu tun hat.

Erfahrungen in der Universität

In der Universität erlebte Pfleger, wie er dank eines elektronischen Braille-Notizgeräts mehr Freiheit und Selbstständigkeit erlangte, obwohl die Technik oft noch Kompromisse bedeutete.

Die Revolution des iPhones

Mit dem Kauf eines Macs erlangte Pfleger mehr Unabhängigkeit. Er betont, dass die Technik sich weiterentwickelt hat, aber auch komplizierter wurde. Das iPhone vereint viele Lösungen in einem Gerät und erleichtert den Alltag enorm.

Technik als Unterstützung im Alltag

Pfleger erläutert, dass es nicht um die Technik selbst, sondern um die Möglichkeiten geht, die sie bietet. Mit dem iPhone kann er einfacher kommunizieren, sich orientieren und alltägliche Aufgaben erledigen.

Schlussfolgerungen und Ausblick

Abschließend ermutigt Pfleger die Zuhörer, dass es nicht notwendig ist, alles an einem Smartphone zu können, und dass schon einige grundlegende Funktionen eine große Erleichterung im Alltag bringen können.

SightCity Forum 2026: Barrieren überwinden. Erfahrungsbericht O&M-Training mit einem taubblinden Jugendlichen im Blindeninstitut Würzburg

21.09.2026

Einführung und Referent

Der Vortrag wird von Jürgen Pawelka gehalten, der über seine Erfahrungen in der Orientierungs- und Mobilitätsschulung mit dem taubblinden Jugendlichen Lukas berichtet. Lukas, der 2010 taubblind geboren wurde, zeigt bemerkenswerte Fähigkeiten in der Wahrnehmung und Interaktion mit seiner Umwelt.

Biografie von Lukas

Lukas erhielt mit vier Monaten ein Cochlea-Implantat und hat seitdem kontinuierlich Fortschritte gemacht. Er hat einen beeindruckenden Gebärdenwortschatz und kann komplexe Zusammenhänge in seiner Umgebung verstehen, obwohl er mit 16 Jahren weiterhin Herausforderungen im Gehen hat.

Fortschritte in der Mobilität

Die Schulung konzentriert sich auf Lukas' Selbstständigkeit beim Laufen und Navigieren in neuen Umgebungen. Trotz seiner Unsicherheiten beim Gehen zeigt er bemerkenswerte Fähigkeiten, beispielsweise beim Erkennen von Objekten und Situationen durch taktile und akustische Hinweise.

Komplexe Umwelterfassung

Pawelka betont, wie Lukas mit seinem Langstock Umgebungen erkundet und Informationen aufnimmt. Er zeigt, dass er in der Lage ist, akustische und taktile Informationen zu verarbeiten, um sich in seiner Umgebung zurechtzufinden, sei es beim Einkaufen oder im Straßenverkehr.

Schlussfolgerungen

Der Vortrag hebt hervor, wie wichtig es ist, Lukas in neuen Umgebungen zu unterstützen und zu fördern, um seine Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Pawelka zeigt sich optimistisch über die zukünftigen Fortschritte von Lukas und die Möglichkeiten, die ihm offenstehen.

Einführung und Referent

Der Vortrag wird von Jürgen Pawelka gehalten, der über seine Erfahrungen in der Orientierungs- und Mobilitätsschulung mit dem taubblinden Jugendlichen Lukas berichtet. Lukas, der 2010 taubblind geboren wurde, zeigt bemerkenswerte Fähigkeiten in der Wahrnehmung und Interaktion mit seiner Umwelt.

Biografie von Lukas

Lukas erhielt mit vier Monaten ein Cochlea-Implantat und hat seitdem kontinuierlich Fortschritte gemacht. Er hat einen beeindruckenden Gebärdenwortschatz und kann komplexe Zusammenhänge in seiner Umgebung verstehen, obwohl er mit 16 Jahren weiterhin Herausforderungen im Gehen hat.

Fortschritte in der Mobilität

Die Schulung konzentriert sich auf Lukas' Selbstständigkeit beim Laufen und Navigieren in neuen Umgebungen. Trotz seiner Unsicherheiten beim Gehen zeigt er bemerkenswerte Fähigkeiten, beispielsweise beim Erkennen von Objekten und Situationen durch taktile und akustische Hinweise.

Komplexe Umwelterfassung

Pawelka betont, wie Lukas mit seinem Langstock Umgebungen erkundet und Informationen aufnimmt. Er zeigt, dass er in der Lage ist, akustische und taktile Informationen zu verarbeiten, um sich in seiner Umgebung zurechtzufinden, sei es beim Einkaufen oder im Straßenverkehr.

Schlussfolgerungen

Der Vortrag hebt hervor, wie wichtig es ist, Lukas in neuen Umgebungen zu unterstützen und zu fördern, um seine Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Pawelka zeigt sich optimistisch über die zukünftigen Fortschritte von Lukas und die Möglichkeiten, die ihm offenstehen.

SightCity Forum 2026: Rechtliche Grundlagen der Hilfsmittelversorgung: Trends und Tipps

21.09.2026

Einführung und Hintergrund

Dr. Iuris Michael Richter, Geschäftsführer der RBM, GGMBA, begrüßt die Teilnehmer und gibt einen Überblick über seine Erfahrungen in der rechtlichen Vertretung von Blinden und Sehbehinderten. Er erklärt die Rolle der RBM und betont, dass die Beratung für Mitglieder kostenlos ist.

Gesetzliche Grundlagen der Hilfsmittelversorgung

Richter erläutert die gesetzlichen Grundlagen für die Hilfsmittelversorgung und die vier Voraussetzungen, um einen Anspruch gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung geltend zu machen: Mitgliedschaft in der Krankenkasse, Spezifikationen des Hilfsmittels, Notwendigkeit und Wirtschaftlichkeit der Versorgung.

Verfahren und Tipps zur Antragstellung

Es wird empfohlen, bei Antragstellungen auf die Unterstützung der RBM zurückzugreifen. Richter betont, dass es nicht immer notwendig ist, ein Rezept zu haben, und gibt Tipps zur Antragstellung, um die Erfolgschancen zu erhöhen.

Ansprüche gegenüber der Eingliederungshilfe

Zusätzlich zur gesetzlichen Krankenkasse verweist Richter auf die Eingliederungshilfe als weiteren Kostenträger. Die Einkommens- und Vermögensgrenzen wurden durch Reformen angehoben, was den Zugang zu Hilfsmitteln erleichtert.

Rechtsprechung und aktuelle Entwicklungen

Richter beschreibt aktuelle rechtliche Entwicklungen, insbesondere im Hinblick auf die Anrechnung von Blindengeld auf Eingliederungshilfe und die zunehmende Offenheit der Rechtsprechung für diverse Hilfsmittel, einschließlich Mischtechniker-Hilfsmitteln.

Abschluss und Ausblick

Im abschließenden Teil geht Richter auf Fragen der Teilnehmer ein und ermutigt dazu, sich nicht von Krankenkassen abwimmeln zu lassen. Er hebt die Wichtigkeit von Schulungen im Umgang mit Hilfsmitteln hervor und gibt abschließend Ratschläge zur Antragstellung bei verschiedenen Kostenträgern.

Einführung und Hintergrund

Dr. Iuris Michael Richter, Geschäftsführer der RBM, GGMBA, begrüßt die Teilnehmer und gibt einen Überblick über seine Erfahrungen in der rechtlichen Vertretung von Blinden und Sehbehinderten. Er erklärt die Rolle der RBM und betont, dass die Beratung für Mitglieder kostenlos ist.

Gesetzliche Grundlagen der Hilfsmittelversorgung

Richter erläutert die gesetzlichen Grundlagen für die Hilfsmittelversorgung und die vier Voraussetzungen, um einen Anspruch gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung geltend zu machen: Mitgliedschaft in der Krankenkasse, Spezifikationen des Hilfsmittels, Notwendigkeit und Wirtschaftlichkeit der Versorgung.

Verfahren und Tipps zur Antragstellung

Es wird empfohlen, bei Antragstellungen auf die Unterstützung der RBM zurückzugreifen. Richter betont, dass es nicht immer notwendig ist, ein Rezept zu haben, und gibt Tipps zur Antragstellung, um die Erfolgschancen zu erhöhen.

Ansprüche gegenüber der Eingliederungshilfe

Zusätzlich zur gesetzlichen Krankenkasse verweist Richter auf die Eingliederungshilfe als weiteren Kostenträger. Die Einkommens- und Vermögensgrenzen wurden durch Reformen angehoben, was den Zugang zu Hilfsmitteln erleichtert.

Rechtsprechung und aktuelle Entwicklungen

Richter beschreibt aktuelle rechtliche Entwicklungen, insbesondere im Hinblick auf die Anrechnung von Blindengeld auf Eingliederungshilfe und die zunehmende Offenheit der Rechtsprechung für diverse Hilfsmittel, einschließlich Mischtechniker-Hilfsmitteln.

Abschluss und Ausblick

Im abschließenden Teil geht Richter auf Fragen der Teilnehmer ein und ermutigt dazu, sich nicht von Krankenkassen abwimmeln zu lassen. Er hebt die Wichtigkeit von Schulungen im Umgang mit Hilfsmitteln hervor und gibt abschließend Ratschläge zur Antragstellung bei verschiedenen Kostenträgern.