
Mund auf, Reichenbach!
Ina Slama und Kathrin Unrath
Beschreibung
Egal, ob du hier aufgewachsen bist, neu in der Stadt oder einfach neugierig auf die Geschichten hinter den Gesichtern bist – dieser Podcast ist für dich! Gemeinsam entdecken wir die Vielfalt und den Charme unserer Heimat.
Freu dich auf echte Geschichten, spannende Gespräche und eine Prise Lokalkolorit – immer nah dran und mitten aus dem Leben.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Folge 9: Maria Alber - Hundert Jahre Reichenbach: Erinnerungen einer Zeitzeugin
Maria Albas Erinnerungen an Reichenbach
Maria Alba, die 100 Jahre alt wurde, nimmt uns mit auf eine Reise in ihre Kindheit in Reichenbach, einem Ort, der sich über ein Jahrhundert stark verändert hat. Sie schildert, wie der Ort vor der Industrialisierung aussah und welche prägenden Erlebnisse sie hatte.
Das Leben in Reichenbach früher
Frau Alba beschreibt das Leben in Reichenbach als Kind: das Spielen auf der Straße, die Wichtigkeit der Bäckerei, lokale Feste und die Landwirtschaft. Auch die Herausforderungen des Alltags, wie das Waschen in Waschhäusern und das Baden in privaten Haushalten, werden thematisiert.
Die Veränderungen durch Industrialisierung und Kriege
Die Industrialisierung brachte Veränderungen in Reichenbach, das von einem Bauerndorf zu einer Arbeitergemeinde wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte sich die Gemeinde weiter, neue Wohngebiete entstanden, und das Vereinsleben blieb ein zentraler Bestandteil der Gemeinschaft.
Persönliche Erlebnisse und Anekdoten
Maria erzählt von persönlichen Erlebnissen, wie dem Schwimmen in der Filz und den Hochwasserereignissen, die sie miterlebt hat. Ihre Erinnerungen sind geprägt von einem starken Gemeinschaftsgefühl und einer tiefen Verbundenheit mit dem Ort.
Reflexion über ein erfülltes Leben
Auf die Frage, was ein glückliches Leben ausmacht, betont Maria, dass sie immer in einer liebevollen Familie war und mit Zufriedenheit auf ihr Leben zurückblickt. Sie gibt keinen speziellen Rat für ein langes Leben, lässt aber ihre Dankbarkeit für die Erfahrungen und die Gemeinschaft in Reichenbach durchscheinen.

Folge 8: DIE HALLE - 3 Gäste für ein HALLEluja
Entstehung und Struktur
Die Halle entwickelte sich aus einer Jugendinitiative, die zunächst Spaß und kulturelles Leben in Reichenbach schaffen wollte. Seit Jahrzehnten wird der Ort von einem engagierten Netzwerk getragen: Hauptamtliche, Ehrenamtliche und Vereinsmitglieder arbeiten zusammen, um Konzerte, Kneipen und Kultur zu ermöglichen. Die Geschichte verbindet alte Räume mit modernen Aufgaben, sodass Ideen zu Beständigkeit werden und der Ort als gemeinschaftlicher Treffpunkt bleibt.
Veranstaltungen, Betrieb und Team
Die Halle bietet ein breites Spektrum: Partys, Konzerte, Kneipenabende und Jugendformate. Das Team plant langfristig, koordiniert Booking und Technik und sorgt hinter den Kulissen für Ablauf, Sicherheit und Versorgung der Künstlerinnen und Künstler. Ehrenamtliche arbeiten in Bereichen wie Thekendienst, Dekoration, Aufbau, Licht- und Tontechnik, während Hauptamtliche administrative Aufgaben übernehmen und die Verbindung zur Gemeinde halten.
Herausforderungen und Finanzierung
Finanziell ist die Halle auf Fördermittel des Landes und Unterstützung der Gemeinde angewiesen. Neben Spenden und Mitgliedsbeiträgen bilden Renovierungsbedarf, neue Gastronomie- und Ausstellungstechnik regelmäßig Herausforderungen. Es gibt konkrete Projekte wie neue Stühle oder eine moderne Theke, die ohne externe Mittel schwer umzusetzen wären. Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde bleibt zentral für das Fortbestehen und die Programmplanung.
Zukunft, Community und Highlights
Ziel ist, junge Menschen stärker einzubinden, kulturelle Vielfalt zu bewahren und neue Formate zu erproben. Zudem soll der Zusammenhalt im Team wachsen, sodass Nachfolgegenerationen Verantwortung übernehmen. Zu den Highlights zählen gelöste Kooperationen, besondere Auftritte bekannter Bands und lokale Events, die das Halle-Feeling prägen. Die Community zeigt Identifikation durch T-Shirts, regelmäßig wiederkehrende Veranstaltungen und gegenseitige Unterstützung.

Folge 7: Laufen ohne Grenzen - Pierre Heim und Karlheinz Dravec über Lauf-Leidenschaft
Willkommen in Reichenbach
Die Episode beginnt mit einer herzlichen Begrüßung aus Reichenbach an der Vils, wo die Gastgeber über ihre Leidenschaft fürs Laufen sprechen. Kalle und seine Gäste diskutieren die Vorzüge von Trailruns in der Natur im Vergleich zu Stadtläufen, wobei sie die Bedeutung der Gemeinschaft und der Zuschauer anstreichen.
Inspirierende Laufgeschichten
Die Gäste, Pierre Heim, ein blinder Langstreckenläufer, und Karl-Heinz "Kalle" Trabek, ein erfahrener Marathon- und Ultraläufer, teilen ihre beeindruckenden Laufgeschichten. Pierre hebt die Herausforderungen und Erfolge hervor, die er beim Berlin-Marathon und dem Biel-Ultralauf erlebt hat. Kalle betont, dass Ultraläufe für ihn mehr Genuss und Herausforderungen bieten als Marathons.
Gemeinschaft und Inklusion
Ein zentrales Thema der Episode ist die Inklusion im Laufsport. Pierre erklärt, wie er durch Guides beim Laufen unterstützt wird und welche speziellen Ausrüstungen ihm helfen, sicher zu laufen. Die beiden Läufer betonen die Kraft der Gemeinschaft und wie wichtig es ist, sich gegenseitig zu unterstützen.
Persönliche Erfahrungen und Erlebnisse
Die beiden Gäste berichten von ihren persönlichen Erfahrungen, wie sie zum Laufen kamen und welche prägenden Momente sie erlebt haben. Pierre erzählt von seiner ersten Erfahrung mit einem Tandemlauf und Kalle reflektiert über seine Entwicklung als Läufer und Trainer. Beide betonen die Bedeutung des Spaßes und der Freude am Laufen über Bestzeiten.
Tipps für zukünftige Läufer
Abschließend geben sie Ratschläge an junge Menschen mit Einschränkungen, ermutigen sie, Herausforderungen anzunehmen und ihre Ziele zu verfolgen. Der Podcast endet mit einer Einladung an die Zuhörer, sich dem Lauftreff anzuschließen und die Freude am Laufen zu entdecken.