Alle Kinder, fertig, los!
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Alle Kinder, fertig, los!

Sophia Bolzano

Beschreibung

Hier geht es um Bewegung in der Kindheit – und darum, wie wir Kinder in ihrer körperlichen, sozialen und mentalen Entwicklung begleiten können. Mit Herz, Klarheit und vielen praktischen Ideen zeigt der Podcast Wege, Kinder stark fürs Leben zu machen. Denn wer sich bewegt, wächst gesund, lernt leichter und ist bestens gerüstet für die Zukunft.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Zuhören statt lösen – Wie Eltern ihre Kinder stark machen

15.09.2026
Was tun wir, wenn unser Kind mit einem Problem nach Hause kommt? Trösten, erklären, einen Rat geben oder gleich eine Lösung anbieten?Maria Neuberger-Schmidt ist zum zweiten Mal zu Gast bei „Alle Kinder, fertig, los!“. Diesmal sprechen wir über eine Fähigkeit, die einfach klingt und im Familienalltag gar nicht so leicht ist: wirklich zuhören.Maria erklärt, warum gut gemeinte Ratschläge Kinder manchmal eher zumachen lassen und weshalb es ein Vertrauensbeweis ist, wenn Kinder ihren Eltern auch von Fehlern erzählen. Im Mittelpunkt steht ihre Coaching-Formel „Verstehen – Klären – Lösen“: Erst soll sich das Kind verstanden fühlen. Dann helfen offene Fragen, das eigentliche Problem zu erkennen. Und erst danach geht es darum, eine Lösung zu finden – möglichst durch das Kind selbst. Wir sprechen aber auch darüber, wo die Führungsverantwortung der Eltern bleibt und wann Erwachsene eingreifen und unterstützen müssen.Zum Abschluss schlagen wir den Bogen zum Schulstart: Was sollten Kinder möglichst selbst können? Und warum gehören Schuhe anziehen, Rucksack tragen, basteln, schneiden, klettern und Stiegen steigen genauso zur Vorbereitung auf die Schule wie Buchstaben und Zahlen?TakeawaysZuhören bedeutet nicht, sofort eine Antwort parat zu haben.Ein Kind soll nicht nur verstanden werden – es soll sich verstanden fühlen.Offene Fragen helfen Kindern, ihre Gedanken zu ordnen und Probleme selbst zu klären.Wer sofort Ratschläge und Lösungen liefert, nimmt Kindern die Möglichkeit, eigene Kompetenz zu erleben.Wenn Kinder ihren Eltern auch von Fehlern erzählen, ist das ein Vertrauensbeweis.Kinder brauchen die Möglichkeit, Dinge selbst zu tun – auch wenn es länger dauert.Führungsverantwortung heißt auch, Kinder in ihre eigene Kompetenz zu begleiten.Ist ein Problem für das Alter des Kindes zu groß, brauchen Kinder Erwachsene, die sie unterstützen und ihnen den Rücken stärken. Soundbite„Eltern staunen, wie kompetent ihre Kinder sein können, wenn man sie lässt.“– Maria Neuberger-Schmidt 3 Tipps für einen selbstständigen Schulstart1. Ich kann das selbstJacke anziehen, Reißverschluss schließen, Schuhe anziehen, den eigenen Rucksack tragen oder eine Schleife binden. Nicht sofort eingreifen. Lieber etwas mehr Zeit einplanen und das Kind ausprobieren lassen. Wenn etwas noch nicht gelingt, geduldig bleiben und Fortschritte sichtbar machen.2. Hände benutzenMalen, schneiden, kneten, auffädeln, bauen, basteln und kleine Dinge greifen. Solche alltäglichen Tätigkeiten fördern die Fingerfertigkeit, die Kinder später auch beim Schreiben und im Umgang mit Stift und Schere brauchen. 3. Bewegung gehört in den AlltagStiegen steigen, zu Fuß gehen, balancieren, klettern und Dinge selbst tragen. Dafür braucht es kein eigenes Trainingsprogramm. Kinder können diese Fähigkeiten ganz selbstverständlich im Alltag erwerben. BuchtippsMaria Neuberger-Schmidt – „Gewaltfrei, aber nicht machtlos“Ein praxisnaher Begleiter für Eltern, die liebevoll führen, klare Grenzen setzen und Konflikte respektvoll lösen möchten.Sophia Bolzano & Daniel Winkler – „Alle Kinder, fertig, los!“Warum Bewegung für die körperliche, geistige und emotionale Entwicklung von Kindern so wichtig ist – mit vielen Anregungen für Familien und Pädagog:innen.„Alle Kinder, fertig, los!“ beim Falter VerlagWebsitesMaria Neuberger-Schmidthttps://mariaparenting.comVerein Elternwerkstatthttps://elternwerkstatt.atMaria Neuberger-Schmidt erzählt am Ende des Interviews, dass ihre Arbeit im Verein Elternwerkstatt weitergeführt wird und man sich dort weiterhin hinwenden kann. ElternwerkstattAlle Kinder, fertig, los!https://allekinderfertiglos.atMut tut gutMut tut gutChapters00:00 Willkommen – Maria Neuberger-Schmidt ist wieder zu Gast01:08 Warum Zuhören so wichtig ist01:50 Was Eltern in den ersten Minuten besser nicht tun03:47 Wenn Kinder von eigenen Fehlern erzählen05:54 Die Botschaft zwischen den Zeilen verstehen07:09 „Du bist die blödeste Mama der Welt“ – was steckt dahinter?08:42 Warum sofortiges Helfen problematisch sein kann10:08 „Das kann ich nicht!“ – unterstützen, ohne abzunehmen11:47 Die Coaching-Formel: Verstehen – Klären – Lösen15:57 Wo bleibt die Führungsverantwortung der Eltern?17:47 Wann Erwachsene eingreifen müssen18:51 Selbstständigkeit zum Schulstart20:56 Fingerfertigkeit, Spielen und Basteln22:37 Drei Tipps für einen selbstständigen Schulstart24:45 Was Eltern ab morgen anders machen können25:43 Maria Neuberger-Schmidts Hinweis auf die Elternwerkstatt
Was tun wir, wenn unser Kind mit einem Problem nach Hause kommt? Trösten, erklären, einen Rat geben oder gleich eine Lösung anbieten?

Maria Neuberger-Schmidt ist zum zweiten Mal zu Gast bei „Alle Kinder, fertig, los!“. Diesmal sprechen wir über eine Fähigkeit, die einfach klingt und im Familienalltag gar nicht so leicht ist: wirklich zuhören.
Maria erklärt, warum gut gemeinte Ratschläge Kinder manchmal eher zumachen lassen und weshalb es ein Vertrauensbeweis ist, wenn Kinder ihren Eltern auch von Fehlern erzählen. Im Mittelpunkt steht ihre Coaching-Formel „Verstehen – Klären – Lösen“: Erst soll sich das Kind verstanden fühlen. Dann helfen offene Fragen, das eigentliche Problem zu erkennen. Und erst danach geht es darum, eine Lösung zu finden – möglichst durch das Kind selbst. 

Wir sprechen aber auch darüber, wo die Führungsverantwortung der Eltern bleibt und wann Erwachsene eingreifen und unterstützen müssen.
Zum Abschluss schlagen wir den Bogen zum Schulstart: Was sollten Kinder möglichst selbst können? Und warum gehören Schuhe anziehen, Rucksack tragen, basteln, schneiden, klettern und Stiegen steigen genauso zur Vorbereitung auf die Schule wie Buchstaben und Zahlen?

Takeaways
  • Zuhören bedeutet nicht, sofort eine Antwort parat zu haben.
  • Ein Kind soll nicht nur verstanden werden – es soll sich verstanden fühlen.
  • Offene Fragen helfen Kindern, ihre Gedanken zu ordnen und Probleme selbst zu klären.
  • Wer sofort Ratschläge und Lösungen liefert, nimmt Kindern die Möglichkeit, eigene Kompetenz zu erleben.
  • Wenn Kinder ihren Eltern auch von Fehlern erzählen, ist das ein Vertrauensbeweis.
  • Kinder brauchen die Möglichkeit, Dinge selbst zu tun – auch wenn es länger dauert.
  • Führungsverantwortung heißt auch, Kinder in ihre eigene Kompetenz zu begleiten.
  • Ist ein Problem für das Alter des Kindes zu groß, brauchen Kinder Erwachsene, die sie unterstützen und ihnen den Rücken stärken. 
Soundbite
„Eltern staunen, wie kompetent ihre Kinder sein können, wenn man sie lässt.“
– Maria Neuberger-Schmidt 

3 Tipps für einen selbstständigen Schulstart
1. Ich kann das selbst
Jacke anziehen, Reißverschluss schließen, Schuhe anziehen, den eigenen Rucksack tragen oder eine Schleife binden. Nicht sofort eingreifen. Lieber etwas mehr Zeit einplanen und das Kind ausprobieren lassen. Wenn etwas noch nicht gelingt, geduldig bleiben und Fortschritte sichtbar machen.
2. Hände benutzen
Malen, schneiden, kneten, auffädeln, bauen, basteln und kleine Dinge greifen. Solche alltäglichen Tätigkeiten fördern die Fingerfertigkeit, die Kinder später auch beim Schreiben und im Umgang mit Stift und Schere brauchen. 
3. Bewegung gehört in den Alltag
Stiegen steigen, zu Fuß gehen, balancieren, klettern und Dinge selbst tragen. Dafür braucht es kein eigenes Trainingsprogramm. Kinder können diese Fähigkeiten ganz selbstverständlich im Alltag erwerben. 

Buchtipps
Maria Neuberger-Schmidt – „Gewaltfrei, aber nicht machtlos“
Ein praxisnaher Begleiter für Eltern, die liebevoll führen, klare Grenzen setzen und Konflikte respektvoll lösen möchten.
Sophia Bolzano & Daniel Winkler – „Alle Kinder, fertig, los!“
Warum Bewegung für die körperliche, geistige und emotionale Entwicklung von Kindern so wichtig ist – mit vielen Anregungen für Familien und Pädagog:innen.

Websites
Maria Neuberger-Schmidt
https://mariaparenting.com

Verein Elternwerkstatt
https://elternwerkstatt.at
Maria Neuberger-Schmidt erzählt am Ende des Interviews, dass ihre Arbeit im Verein Elternwerkstatt weitergeführt wird und man sich dort weiterhin hinwenden kann. 
Elternwerkstatt

Alle Kinder, fertig, los!
https://allekinderfertiglos.at
Mut tut gut
Mut tut gut

Chapters
00:00 Willkommen – Maria Neuberger-Schmidt ist wieder zu Gast
01:08 Warum Zuhören so wichtig ist
01:50 Was Eltern in den ersten Minuten besser nicht tun
03:47 Wenn Kinder von eigenen Fehlern erzählen
05:54 Die Botschaft zwischen den Zeilen verstehen
07:09 „Du bist die blödeste Mama der Welt“ – was steckt dahinter?
08:42 Warum sofortiges Helfen problematisch sein kann
10:08 „Das kann ich nicht!“ – unterstützen, ohne abzunehmen
11:47 Die Coaching-Formel: Verstehen – Klären – Lösen
15:57 Wo bleibt die Führungsverantwortung der Eltern?
17:47 Wann Erwachsene eingreifen müssen
18:51 Selbstständigkeit zum Schulstart
20:56 Fingerfertigkeit, Spielen und Basteln
22:37 Drei Tipps für einen selbstständigen Schulstart
24:45 Was Eltern ab morgen anders machen können
25:43 Maria Neuberger-Schmidts Hinweis auf die Elternwerkstatt

Gewaltfrei, aber nicht machtlos – Warum Kinder starke Eltern brauchen

01.09.2026
Wie können Eltern liebevoll begleiten und trotzdem klare Grenzen setzen? Wie viel Mitsprache brauchen Kinder? Und wann müssen Erwachsene einfach die Führung übernehmen?In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Maria Neuberger-Schmidt, Lebens- und Sozialberaterin, Kommunikationstrainerin, Autorin und Entwicklerin des ABC-Elternführerscheins.Im Mittelpunkt stehen die drei „Körbe“ Freiheit, Mitsprache und Gehorsam. Maria Neuberger-Schmidt erklärt, warum Kinder Freiräume und eigene Entscheidungen brauchen – aber genauso Erwachsene, die Verantwortung übernehmen, Orientierung geben und auch einmal bei einem klaren Nein bleiben.Es geht um ganz konkrete Situationen aus dem Familienalltag: Bildschirmzeit, Aufräumen, Wutanfälle, endlose Verhandlungen und Konflikte mit Teenagern. Und darum, weshalb Eltern nicht perfekt sein müssen, Fehler zugeben dürfen und trotzdem Führung übernehmen können.Auch Bewegung spielt eine Rolle: Kinder brauchen Räume, in denen sie ausprobieren, klettern, balancieren, sich schmutzig machen und eigene Grenzen erfahren dürfen. TakeawaysLiebevolle Erziehung und klare Grenzen sind kein Widerspruch.Kinder brauchen Freiheit, Mitsprache und gleichzeitig einen verlässlichen Rahmen.Nicht jede Entscheidung muss mit Kindern verhandelt werden.Rituale und klare Abläufe geben Orientierung und reduzieren tägliche Diskussionen.Kinder dürfen protestieren und wütend sein – Eltern dürfen trotzdem bei ihrem Nein bleiben.Konflikte gehören zum Familienleben und können wichtige Lernprozesse ermöglichen.Bewegung gibt Kindern die Möglichkeit, Selbstständigkeit, Mut und Körpergefühl zu entwickeln.Eltern müssen nicht perfekt sein. Entscheidend ist, Fehler zu erkennen, Verantwortung zu übernehmen und in Beziehung zu bleiben. Soundbite„Kinder machen Freude. Freut euch an euren Kindern. Die müssen nicht perfekt sein, Eltern müssen auch nicht perfekt sein.“ – Maria Neuberger-SchmidtChapters00:00 Begrüßung und Vorstellung von Maria Neuberger-Schmidt01:20 Wie Maria Neuberger-Schmidt zur Elternarbeit kam04:00 Was Eltern heute besonders beschäftigt05:30 Was sich in der Erziehung verändert hat07:30 Bildschirmzeit und neue Medien09:00 „Gewaltfrei, aber nicht machtlos“ – was bedeutet das?09:50 Warum Eltern Grenzen so schwerfallen11:30 Was passiert, wenn Erwachsene keine Führung übernehmen?14:50 Die drei Körbe: Freiheit, Mitsprache und Gehorsam19:00 Respekt, Autorität und Verantwortung21:15 Warum wir nicht alles mit Kindern verhandeln sollten22:30 Warum Konflikte zur Entwicklung gehören25:10 Streit und Konflikte mit Teenagern27:40 Bewegung als Verbündete in der Erziehung30:20 Bildschirm oder Bewegung?32:00 Regeln und Rituale für Bildschirmzeit33:45 Das leidige Thema Aufräumen36:40 Was tun bei einem Wutanfall?39:20 Eltern müssen nicht perfekt sein43:00 Drei Wünsche für die nächste Generation44:30 Was Maria Neuberger-Schmidt Eltern mitgeben möchteBewegungsblitz: Bewegung, Rituale, Niederlagen und persönliche ErfahrungenBewegungstipps für den Alltag1. Familienparcours bauenAus Sesseln, Polstern und Decken gemeinsam einen kleinen Bewegungsparcours bauen. Die Kinder dürfen mitplanen, ausprobieren und neue Varianten erfinden.2. Bewegung als FamilienritualEinmal pro Woche bewusst gemeinsame Bewegungszeit einplanen: Radfahren, spazieren gehen, Ball spielen, schwimmen, balancieren oder Himmel und Hölle. Wichtig ist weniger die Sportart als die gemeinsame Zeit.3. Verantwortung in BewegungKinder kleine Aufgaben übernehmen lassen: den eigenen Rucksack tragen, beim Spaziergang den Weg aussuchen oder mit Roller oder Fahrrad mitkommen. Bewegung und Selbstständigkeit lassen sich wunderbar miteinander verbinden. BuchtippsMaria Neuberger-Schmidt – „Gewaltfrei, aber nicht machtlos“Ein praxisnahes Buch über liebevolle Führung, klare Grenzen und einen respektvollen Umgang mit Konflikten im Familienalltag.Sophia Bolzano & Daniel Winkler – „Alle Kinder, fertig, los!“Warum Bewegung für die körperliche, geistige und emotionale Entwicklung von Kindern so wichtig ist – mit vielen praktischen Ideen für Familien und Pädagog:innen.„Alle Kinder, fertig, los!“ beim Falter VerlagHomepages & weiterführende LinksMaria Neuberger-Schmidthttps://www.mariaparenting.comSophia BolzanoAlle Kinder, fertig, los!Mut tut gut
Wie können Eltern liebevoll begleiten und trotzdem klare Grenzen setzen? Wie viel Mitsprache brauchen Kinder? Und wann müssen Erwachsene einfach die Führung übernehmen?
In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Maria Neuberger-Schmidt, Lebens- und Sozialberaterin, Kommunikationstrainerin, Autorin und Entwicklerin des ABC-Elternführerscheins.

Im Mittelpunkt stehen die drei „Körbe“ Freiheit, Mitsprache und Gehorsam. Maria Neuberger-Schmidt erklärt, warum Kinder Freiräume und eigene Entscheidungen brauchen – aber genauso Erwachsene, die Verantwortung übernehmen, Orientierung geben und auch einmal bei einem klaren Nein bleiben.
Es geht um ganz konkrete Situationen aus dem Familienalltag: Bildschirmzeit, Aufräumen, Wutanfälle, endlose Verhandlungen und Konflikte mit Teenagern. Und darum, weshalb Eltern nicht perfekt sein müssen, Fehler zugeben dürfen und trotzdem Führung übernehmen können.
Auch Bewegung spielt eine Rolle: Kinder brauchen Räume, in denen sie ausprobieren, klettern, balancieren, sich schmutzig machen und eigene Grenzen erfahren dürfen. 

Takeaways
  • Liebevolle Erziehung und klare Grenzen sind kein Widerspruch.
  • Kinder brauchen Freiheit, Mitsprache und gleichzeitig einen verlässlichen Rahmen.
  • Nicht jede Entscheidung muss mit Kindern verhandelt werden.
  • Rituale und klare Abläufe geben Orientierung und reduzieren tägliche Diskussionen.
  • Kinder dürfen protestieren und wütend sein – Eltern dürfen trotzdem bei ihrem Nein bleiben.
  • Konflikte gehören zum Familienleben und können wichtige Lernprozesse ermöglichen.
  • Bewegung gibt Kindern die Möglichkeit, Selbstständigkeit, Mut und Körpergefühl zu entwickeln.
  • Eltern müssen nicht perfekt sein. Entscheidend ist, Fehler zu erkennen, Verantwortung zu übernehmen und in Beziehung zu bleiben. 
Soundbite
„Kinder machen Freude. Freut euch an euren Kindern. Die müssen nicht perfekt sein, Eltern müssen auch nicht perfekt sein.“ – Maria Neuberger-Schmidt

Chapters
00:00 Begrüßung und Vorstellung von Maria Neuberger-Schmidt
01:20 Wie Maria Neuberger-Schmidt zur Elternarbeit kam
04:00 Was Eltern heute besonders beschäftigt
05:30 Was sich in der Erziehung verändert hat
07:30 Bildschirmzeit und neue Medien
09:00 „Gewaltfrei, aber nicht machtlos“ – was bedeutet das?
09:50 Warum Eltern Grenzen so schwerfallen
11:30 Was passiert, wenn Erwachsene keine Führung übernehmen?
14:50 Die drei Körbe: Freiheit, Mitsprache und Gehorsam
19:00 Respekt, Autorität und Verantwortung
21:15 Warum wir nicht alles mit Kindern verhandeln sollten
22:30 Warum Konflikte zur Entwicklung gehören
25:10 Streit und Konflikte mit Teenagern
27:40 Bewegung als Verbündete in der Erziehung
30:20 Bildschirm oder Bewegung?
32:00 Regeln und Rituale für Bildschirmzeit
33:45 Das leidige Thema Aufräumen
36:40 Was tun bei einem Wutanfall?
39:20 Eltern müssen nicht perfekt sein
43:00 Drei Wünsche für die nächste Generation
44:30 Was Maria Neuberger-Schmidt Eltern mitgeben möchte
Bewegungsblitz: Bewegung, Rituale, Niederlagen und persönliche Erfahrungen

Bewegungstipps für den Alltag
1. Familienparcours bauen
Aus Sesseln, Polstern und Decken gemeinsam einen kleinen Bewegungsparcours bauen. Die Kinder dürfen mitplanen, ausprobieren und neue Varianten erfinden.
2. Bewegung als Familienritual
Einmal pro Woche bewusst gemeinsame Bewegungszeit einplanen: Radfahren, spazieren gehen, Ball spielen, schwimmen, balancieren oder Himmel und Hölle. Wichtig ist weniger die Sportart als die gemeinsame Zeit.
3. Verantwortung in Bewegung
Kinder kleine Aufgaben übernehmen lassen: den eigenen Rucksack tragen, beim Spaziergang den Weg aussuchen oder mit Roller oder Fahrrad mitkommen. Bewegung und Selbstständigkeit lassen sich wunderbar miteinander verbinden. 

Buchtipps
Maria Neuberger-Schmidt – „Gewaltfrei, aber nicht machtlos“
Ein praxisnahes Buch über liebevolle Führung, klare Grenzen und einen respektvollen Umgang mit Konflikten im Familienalltag.

Sophia Bolzano & Daniel Winkler – „Alle Kinder, fertig, los!“
Warum Bewegung für die körperliche, geistige und emotionale Entwicklung von Kindern so wichtig ist – mit vielen praktischen Ideen für Familien und Pädagog:innen.

Homepages & weiterführende Links
Maria Neuberger-Schmidt
https://www.mariaparenting.com

Wenn Schule Kinder stark macht – durch Bewegung, Wertschätzung und Begabungsförderung

18.08.2026
Wie sieht eine Schule aus, in der Bewegung nicht nur in der Turnstunde stattfindet, sondern Teil des gesamten Schulalltags ist?In dieser Folge spreche ich mit Jill Jasbar, Direktorin der Volksschule Erdberg in Wien. Jill und ich kennen uns seit vielen Jahren über das Projekt „Bewegtes Lernen“. Inzwischen durfte ich auch mit „Mut tut gut“ und „Raufen & Rangeln“  an ihrer Schule arbeiten.Jill war früher Leistungssportlerin im Beachvolleyball. Vieles, was sie aus dieser Zeit mitgenommen hat – Durchhaltevermögen, Ausdauer und Teamgeist – begleitet sie heute in ihrer Arbeit als Schulleiterin. Wir sprechen darüber, warum Bewegung das Lernen unterstützt, weshalb Begabungsförderung für Jill bedeutet, die individuellen Stärken jedes Kindes zu entdecken, und warum soziale Kompetenzen, Respekt und Wertschätzung in der Schule einen hohen Stellenwert haben.Außerdem geht es um körperliche Erfahrungen beim Raufen & Rangeln, um Grenzen, Freiräume, Handynutzung und die Frage, was Schule heute braucht, damit Kinder stark und selbstständig werden können. TakeawaysBewegung gehört nicht nur in die Turnstunde, sondern in den gesamten Schulalltag.Bewegtes Lernen kann Konzentration fördern und dabei helfen, Lerninhalte besser zu behalten.Jedes Kind hat Begabungen – entscheidend ist, Räume zu schaffen, in denen diese sichtbar werden können.Kinder brauchen vielfältige Angebote, aber auch freie Phasen zur eigenen Entfaltung.Wertschätzung bedeutet nicht nur Freundlichkeit, sondern auch ehrliches und respektvolles Feedback.Körperliche Erfahrungen helfen Kindern, sich selbst und andere wahrzunehmen und Grenzen zu respektieren.Soziale Kompetenzen, Respekt, Freundlichkeit und Leistungsbereitschaft gehören für Jill genauso zu Schule wie Wissen.Kinder brauchen Erwachsene, die ihnen etwas zutrauen. Bewegungstipps für den Alltag1. Schulweg als Bewegungszeit nutzenWenn es möglich ist, einen Teil oder den ganzen Schulweg zu Fuß, mit dem Roller oder Fahrrad zurücklegen. Das bringt Bewegung ganz selbstverständlich in den Alltag.2. Lernen mit Bewegung verbindenEinmaleins beim Hüpfen üben, neue Wörter beim Gehen wiederholen oder Gedichte mit passenden Bewegungen verbinden. Jill hat in ihren eigenen Klassen erlebt, dass Kinder sich dadurch besser fokussieren und Inhalte besser merken können. 3. Gleichgewicht nebenbei trainierenBeim Zähneputzen auf einem Bein stehen. Wird das zu einfach, kurz ein Auge schließen. Kleine Bewegungsimpulse brauchen keine zusätzliche Zeit.Buchtipps & BewegungsideenSophia Bolzano & Daniel Winkler – „Alle Kinder, fertig, los!“Warum Bewegung für die körperliche, geistige, soziale und emotionale Entwicklung von Kindern so wichtig ist – mit vielen alltagstauglichen Ideen für Familien und Pädagog:innen.„Alle Kinder, fertig, los!“ beim Falter VerlagSophia Bolzano – „Mut tut gut – 99 Herausforderungen“99 Bewegungsideen, die Kinder zum selbstständigen Ausprobieren, Entdecken und Bewältigen von Herausforderungen einladen.Soundbite„Ich glaube, dass jeder Mensch Begabungen hat. Es gilt, sie nur zu entdecken.“– Jill Jasbar Chapters00:00 Begrüßung und Vorstellung von Jill Jasbar01:00 Vom Beachvolleyball ins Direktorinnenzimmer04:00 Was Leistungssport für das Leben und die Schulleitung mitgibt08:00 Bewegung als persönlicher Ausgleich10:00 Bewegung als Teil der Schulkultur15:00 Warum bewegtes Lernen funktioniert16:00 Begabungsförderung – die Stärken jedes Kindes entdecken19:00 Wissen, Kreativität und soziale Kompetenzen21:00 Was Wertschätzung wirklich bedeutetca. 25:00 Der Blick auf das, was gelingt28:00 Raufen & Rangeln – Körpergefühl, Grenzen und Respektca. 32:00 Was Kinder heute brauchenca. 38:00 Schule und Elternhaus gemeinsam denkenca. 42:00 Bewegungsblitz – 7 spontane Fragenca. 50:00 Bewegungstipps, Buchtipps und ZusammenfassungHomepages & LinksVolksschule ErdbergVolksschule ErdbergSophia Bolzano – Alle Kinder, fertig, los!allekinderfertiglos.atMut tut gutmuttutgut.atWenn dir diese Folge gefallen hat, freue ich mich, wenn du meinen Podcast abonnierst, teilst oder weiterempfiehlst. Denn Schule kann viel mehr sein als ein Ort, an dem Kinder Wissen erwerben: Sie kann ein Ort sein, an dem sie sich bewegen, ihre Stärken entdecken, Gemeinschaft erleben und Schritt für Schritt selbstständiger werden.
Wie sieht eine Schule aus, in der Bewegung nicht nur in der Turnstunde stattfindet, sondern Teil des gesamten Schulalltags ist?
In dieser Folge spreche ich mit Jill Jasbar, Direktorin der Volksschule Erdberg in Wien. Jill und ich kennen uns seit vielen Jahren über das Projekt „Bewegtes Lernen“. Inzwischen durfte ich auch mit „Mut tut gut“ und „Raufen & Rangeln“  an ihrer Schule arbeiten.

Jill war früher Leistungssportlerin im Beachvolleyball. Vieles, was sie aus dieser Zeit mitgenommen hat – Durchhaltevermögen, Ausdauer und Teamgeist – begleitet sie heute in ihrer Arbeit als Schulleiterin. 
Wir sprechen darüber, warum Bewegung das Lernen unterstützt, weshalb Begabungsförderung für Jill bedeutet, die individuellen Stärken jedes Kindes zu entdecken, und warum soziale Kompetenzen, Respekt und Wertschätzung in der Schule einen hohen Stellenwert haben.
Außerdem geht es um körperliche Erfahrungen beim Raufen & Rangeln, um Grenzen, Freiräume, Handynutzung und die Frage, was Schule heute braucht, damit Kinder stark und selbstständig werden können. 
Takeaways
  • Bewegung gehört nicht nur in die Turnstunde, sondern in den gesamten Schulalltag.
  • Bewegtes Lernen kann Konzentration fördern und dabei helfen, Lerninhalte besser zu behalten.
  • Jedes Kind hat Begabungen – entscheidend ist, Räume zu schaffen, in denen diese sichtbar werden können.
  • Kinder brauchen vielfältige Angebote, aber auch freie Phasen zur eigenen Entfaltung.
  • Wertschätzung bedeutet nicht nur Freundlichkeit, sondern auch ehrliches und respektvolles Feedback.
  • Körperliche Erfahrungen helfen Kindern, sich selbst und andere wahrzunehmen und Grenzen zu respektieren.
  • Soziale Kompetenzen, Respekt, Freundlichkeit und Leistungsbereitschaft gehören für Jill genauso zu Schule wie Wissen.
  • Kinder brauchen Erwachsene, die ihnen etwas zutrauen. 
Bewegungstipps für den Alltag
1. Schulweg als Bewegungszeit nutzen
Wenn es möglich ist, einen Teil oder den ganzen Schulweg zu Fuß, mit dem Roller oder Fahrrad zurücklegen. Das bringt Bewegung ganz selbstverständlich in den Alltag.
2. Lernen mit Bewegung verbinden
Einmaleins beim Hüpfen üben, neue Wörter beim Gehen wiederholen oder Gedichte mit passenden Bewegungen verbinden. Jill hat in ihren eigenen Klassen erlebt, dass Kinder sich dadurch besser fokussieren und Inhalte besser merken können. 
3. Gleichgewicht nebenbei trainieren
Beim Zähneputzen auf einem Bein stehen. Wird das zu einfach, kurz ein Auge schließen. Kleine Bewegungsimpulse brauchen keine zusätzliche Zeit.

Buchtipps & Bewegungsideen
Sophia Bolzano & Daniel Winkler – „Alle Kinder, fertig, los!“
Warum Bewegung für die körperliche, geistige, soziale und emotionale Entwicklung von Kindern so wichtig ist – mit vielen alltagstauglichen Ideen für Familien und Pädagog:innen.

Sophia Bolzano – „Mut tut gut – 99 Herausforderungen“
99 Bewegungsideen, die Kinder zum selbstständigen Ausprobieren, Entdecken und Bewältigen von Herausforderungen einladen.

Soundbite
„Ich glaube, dass jeder Mensch Begabungen hat. Es gilt, sie nur zu entdecken.“
– Jill Jasbar 

Chapters
00:00 Begrüßung und Vorstellung von Jill Jasbar
01:00 Vom Beachvolleyball ins Direktorinnenzimmer
04:00 Was Leistungssport für das Leben und die Schulleitung mitgibt
08:00 Bewegung als persönlicher Ausgleich
10:00 Bewegung als Teil der Schulkultur
15:00 Warum bewegtes Lernen funktioniert
16:00 Begabungsförderung – die Stärken jedes Kindes entdecken
19:00 Wissen, Kreativität und soziale Kompetenzen
21:00 Was Wertschätzung wirklich bedeutet
ca. 25:00 Der Blick auf das, was gelingt
28:00 Raufen & Rangeln – Körpergefühl, Grenzen und Respekt
ca. 32:00 Was Kinder heute brauchen
ca. 38:00 Schule und Elternhaus gemeinsam denken
ca. 42:00 Bewegungsblitz – 7 spontane Fragen
ca. 50:00 Bewegungstipps, Buchtipps und Zusammenfassung

Homepages & Links
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Volksschule Erdberg
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allekinderfertiglos.at
Mut tut gut
muttutgut.at

Wenn dir diese Folge gefallen hat, freue ich mich, wenn du meinen Podcast abonnierst, teilst oder weiterempfiehlst. Denn Schule kann viel mehr sein als ein Ort, an dem Kinder Wissen erwerben: Sie kann ein Ort sein, an dem sie sich bewegen, ihre Stärken entdecken, Gemeinschaft erleben und Schritt für Schritt selbstständiger werden.