
Alle Kinder, fertig, los!
Sophia Bolzano
Beschreibung
Hier geht es um Bewegung in der Kindheit – und darum, wie wir Kinder in ihrer körperlichen, sozialen und mentalen Entwicklung begleiten können. Mit Herz, Klarheit und vielen praktischen Ideen zeigt der Podcast Wege, Kinder stark fürs Leben zu machen. Denn wer sich bewegt, wächst gesund, lernt leichter und ist bestens gerüstet für die Zukunft.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Mit 58 noch Weltklasse - was hält uns fit bis ins hohe Alter
29.09.2026
Wie schafft man es, mit Ende 50 noch so fit zu sein, dass man sich im Sport mit 20- und 30-Jährigen messen kann? Und was können Menschen, die keine Leistungssportler:innen sind, daraus für ihr eigenes Älterwerden mitnehmen?In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Daniel Dobringer, den sie bereits aus dem gemeinsamen Sportstudium kennt. Wasserskispringen begleitet Daniel seit seiner Jugend. 2024 wurde er Seniorenweltmeister – und auch heute sucht er noch den sportlichen Vergleich mit deutlich jüngeren Athleten. Transkript Interview Daniel Dob…Daniel erzählt, warum er heute wesentlich weniger, dafür gezielter trainiert, weshalb Muskelkraft für ihn ein wichtiger Teil der Verletzungsprävention ist und warum er gelernt hat, viel genauer auf seinen Körper zu hören.Es geht aber auch um Motivation und die Erkenntnis, dass selbst ein Leistungssportler manchmal einfach keine Lust auf Training hat. Entscheidend ist nicht der einzelne ausgelassene Tag, sondern über viele Jahre in Bewegung zu bleiben.Daniel spricht außerdem darüber, wie seine beiden Söhne mit Sport aufgewachsen sind, warum er sie nie zu Bewegung gezwungen hat und weshalb Spaß und Vorbildwirkung für ihn wichtiger sind als Druck. Und er verrät, was er mit 80 noch können möchte. Transkript Interview Daniel Dob…TakeawaysMit zunehmendem Alter kann weniger Training ausreichen, wenn es gezielt und effizient eingesetzt wird.Muskelkraft und eine gute körperliche Vorbereitung sind für Daniel wichtige Bausteine der Verletzungsprävention.Auch langfristig sportliche Menschen haben Tage ohne Motivation.Wer nach längerer Pause wieder mit Bewegung beginnt, sollte langsam starten und nicht sofort vier- oder fünfmal pro Woche trainieren.Eine Bewegungsform, die Spaß macht, erhöht die Chance, langfristig dranzubleiben.Bewegung lässt sich in kleinen Portionen in den Alltag integrieren.Kinder brauchen bewegte Vorbilder und Möglichkeiten zum Ausprobieren – aber keinen Zwang.Persönliche Ziele können motivieren, auch ohne sich ständig mit anderen zu vergleichen.Körperliche Fitness ist nur ein Teil des gesunden Älterwerdens. Daniel möchte auch geistig neugierig und aktiv bleiben. Transkript Interview Daniel Dob…Soundbite„Unbeweglichkeit ist Stillstand.“ – Daniel Dobringer Transkript Interview Daniel Dob…Alternativ:„Es muss Spaß machen.“ – Daniel Dobringer Transkript Interview Daniel Dob…Bewegungstipps für den Alltag1. Stiegen statt Lift oder RolltreppeSophia versucht bewusst, Lift und Rolltreppe zu vermeiden und stattdessen Stiegen zu steigen. Gerade weil viele natürliche Bewegungsmöglichkeiten aus unserem Alltag verschwunden sind, können wir sie gezielt wieder einbauen.2. Kniebeugen beim KaffeekochenDaniel nutzt Wartezeiten für Bewegung. Während der Kaffee durchläuft, macht er zum Beispiel zehn Kniebeugen. Kleine Bewegungseinheiten brauchen keine Sportkleidung und keinen eigenen Termin. Transkript Interview Daniel Dob…3. Beim Aufstehen die eigene Kraft nutzenNicht immer mit den Armen vom Sessel abdrücken oder Schwung holen, sondern bewusst die Bein- und Rumpfmuskulatur einsetzen. So wird eine alltägliche Bewegung zur kleinen Kraftübung. BuchtippsPeter Attia – „Outlive – Wie wir länger und besser leben können, als wir denken“Das Buch beschäftigt sich mit der Frage, was wir heute tun können, um möglichst lange gesund, beweglich und selbstständig zu bleiben. Besonders gut passt zur Folge der Gedanke: Was möchte ich mit 70, 80 oder 90 noch können – und was kann ich heute schon dafür tun? Transkript Interview Daniel Dob…Sophia Bolzano & Daniel Winkler – „Alle Kinder, fertig, los!“Warum Bewegung ein Schlüssel für die gesunde körperliche, geistige und emotionale Entwicklung von Kindern ist – mit vielen praktischen Ideen für Familien und Pädagog:innen.„Alle Kinder, fertig, los!“ beim Falter VerlagChapters00:00 Begrüßung und Vorstellung von Daniel Dobringer01:38 Leistungssport damals und heute03:01 Warum Daniel sich noch immer mit Jüngeren misst04:55 Wie sich die Motivation verändert hat07:05 Keine Lust aufs Training – auch das darf sein08:34 Weniger, aber effizienter trainieren09:38 Seniorenweltmeister – was bedeutet dieser Erfolg?12:11 Prävention, Muskelkraft und Vorbereitung14:23 Schlaf und Ernährung16:13 Verletzungen und auf den Körper hören18:19 Was Daniel heute bewusst für später trainiert20:22 Drei Bewegungsformen, auf die er nicht verzichten möchte21:40 Wie gelingt der Wiedereinstieg in Bewegung?24:15 Typische Fehler nach längerer Sportpause25:51 Daniel als Vater – Bewegung vorleben statt erzwingen29:58 Wie Eltern Kinder für Bewegung begeistern können32:11 Was Daniel mit 80 noch können möchte34:23 Welche sportlichen Ziele noch vor ihm liegen35:09 BewegungsblitzWebsites & Social MediaDaniel DobringerInstagram: Daniel DobringerFacebook: Daniel DobringerSophia BolzanoAlle Kinder, fertig, los!Mut tut gutZum AbschlussMan muss kein:e Weltmeister:in sein, um auch im höheren Alter von Bewegung zu profitieren. Daniels Geschichte zeigt vor allem eines: Bewegung darf sich verändern. Entscheidend ist, dass sie nicht aus unserem Leben verschwindet.Langsam anfangen, etwas finden, das Freude macht, den eigenen Körper ernst nehmen und immer wieder kleine Bewegungsmöglichkeiten in den Alltag holen.Denn, wie Daniel es so treffend sagt:„Unbeweglichkeit ist Stillstand.“

Zuhören statt lösen – Wie Eltern ihre Kinder stark machen
15.09.2026
Was tun wir, wenn unser Kind mit einem Problem nach Hause kommt? Trösten, erklären, einen Rat geben oder gleich eine Lösung anbieten?Maria Neuberger-Schmidt ist zum zweiten Mal zu Gast bei „Alle Kinder, fertig, los!“. Diesmal sprechen wir über eine Fähigkeit, die einfach klingt und im Familienalltag gar nicht so leicht ist: wirklich zuhören.Maria erklärt, warum gut gemeinte Ratschläge Kinder manchmal eher zumachen lassen und weshalb es ein Vertrauensbeweis ist, wenn Kinder ihren Eltern auch von Fehlern erzählen. Im Mittelpunkt steht ihre Coaching-Formel „Verstehen – Klären – Lösen“: Erst soll sich das Kind verstanden fühlen. Dann helfen offene Fragen, das eigentliche Problem zu erkennen. Und erst danach geht es darum, eine Lösung zu finden – möglichst durch das Kind selbst. Wir sprechen aber auch darüber, wo die Führungsverantwortung der Eltern bleibt und wann Erwachsene eingreifen und unterstützen müssen.Zum Abschluss schlagen wir den Bogen zum Schulstart: Was sollten Kinder möglichst selbst können? Und warum gehören Schuhe anziehen, Rucksack tragen, basteln, schneiden, klettern und Stiegen steigen genauso zur Vorbereitung auf die Schule wie Buchstaben und Zahlen?TakeawaysZuhören bedeutet nicht, sofort eine Antwort parat zu haben.Ein Kind soll nicht nur verstanden werden – es soll sich verstanden fühlen.Offene Fragen helfen Kindern, ihre Gedanken zu ordnen und Probleme selbst zu klären.Wer sofort Ratschläge und Lösungen liefert, nimmt Kindern die Möglichkeit, eigene Kompetenz zu erleben.Wenn Kinder ihren Eltern auch von Fehlern erzählen, ist das ein Vertrauensbeweis.Kinder brauchen die Möglichkeit, Dinge selbst zu tun – auch wenn es länger dauert.Führungsverantwortung heißt auch, Kinder in ihre eigene Kompetenz zu begleiten.Ist ein Problem für das Alter des Kindes zu groß, brauchen Kinder Erwachsene, die sie unterstützen und ihnen den Rücken stärken. Soundbite„Eltern staunen, wie kompetent ihre Kinder sein können, wenn man sie lässt.“– Maria Neuberger-Schmidt 3 Tipps für einen selbstständigen Schulstart1. Ich kann das selbstJacke anziehen, Reißverschluss schließen, Schuhe anziehen, den eigenen Rucksack tragen oder eine Schleife binden. Nicht sofort eingreifen. Lieber etwas mehr Zeit einplanen und das Kind ausprobieren lassen. Wenn etwas noch nicht gelingt, geduldig bleiben und Fortschritte sichtbar machen.2. Hände benutzenMalen, schneiden, kneten, auffädeln, bauen, basteln und kleine Dinge greifen. Solche alltäglichen Tätigkeiten fördern die Fingerfertigkeit, die Kinder später auch beim Schreiben und im Umgang mit Stift und Schere brauchen. 3. Bewegung gehört in den AlltagStiegen steigen, zu Fuß gehen, balancieren, klettern und Dinge selbst tragen. Dafür braucht es kein eigenes Trainingsprogramm. Kinder können diese Fähigkeiten ganz selbstverständlich im Alltag erwerben. BuchtippsMaria Neuberger-Schmidt – „Gewaltfrei, aber nicht machtlos“Ein praxisnaher Begleiter für Eltern, die liebevoll führen, klare Grenzen setzen und Konflikte respektvoll lösen möchten.Sophia Bolzano & Daniel Winkler – „Alle Kinder, fertig, los!“Warum Bewegung für die körperliche, geistige und emotionale Entwicklung von Kindern so wichtig ist – mit vielen Anregungen für Familien und Pädagog:innen.„Alle Kinder, fertig, los!“ beim Falter VerlagWebsitesMaria Neuberger-Schmidthttps://mariaparenting.comVerein Elternwerkstatthttps://elternwerkstatt.atMaria Neuberger-Schmidt erzählt am Ende des Interviews, dass ihre Arbeit im Verein Elternwerkstatt weitergeführt wird und man sich dort weiterhin hinwenden kann. ElternwerkstattAlle Kinder, fertig, los!https://allekinderfertiglos.atMut tut gutMut tut gutChapters00:00 Willkommen – Maria Neuberger-Schmidt ist wieder zu Gast01:08 Warum Zuhören so wichtig ist01:50 Was Eltern in den ersten Minuten besser nicht tun03:47 Wenn Kinder von eigenen Fehlern erzählen05:54 Die Botschaft zwischen den Zeilen verstehen07:09 „Du bist die blödeste Mama der Welt“ – was steckt dahinter?08:42 Warum sofortiges Helfen problematisch sein kann10:08 „Das kann ich nicht!“ – unterstützen, ohne abzunehmen11:47 Die Coaching-Formel: Verstehen – Klären – Lösen15:57 Wo bleibt die Führungsverantwortung der Eltern?17:47 Wann Erwachsene eingreifen müssen18:51 Selbstständigkeit zum Schulstart20:56 Fingerfertigkeit, Spielen und Basteln22:37 Drei Tipps für einen selbstständigen Schulstart24:45 Was Eltern ab morgen anders machen können25:43 Maria Neuberger-Schmidts Hinweis auf die Elternwerkstatt

Gewaltfrei, aber nicht machtlos – Warum Kinder starke Eltern brauchen
01.09.2026
Wie können Eltern liebevoll begleiten und trotzdem klare Grenzen setzen? Wie viel Mitsprache brauchen Kinder? Und wann müssen Erwachsene einfach die Führung übernehmen?In dieser Folge spricht Sophia Bolzano mit Maria Neuberger-Schmidt, Lebens- und Sozialberaterin, Kommunikationstrainerin, Autorin und Entwicklerin des ABC-Elternführerscheins.Im Mittelpunkt stehen die drei „Körbe“ Freiheit, Mitsprache und Gehorsam. Maria Neuberger-Schmidt erklärt, warum Kinder Freiräume und eigene Entscheidungen brauchen – aber genauso Erwachsene, die Verantwortung übernehmen, Orientierung geben und auch einmal bei einem klaren Nein bleiben.Es geht um ganz konkrete Situationen aus dem Familienalltag: Bildschirmzeit, Aufräumen, Wutanfälle, endlose Verhandlungen und Konflikte mit Teenagern. Und darum, weshalb Eltern nicht perfekt sein müssen, Fehler zugeben dürfen und trotzdem Führung übernehmen können.Auch Bewegung spielt eine Rolle: Kinder brauchen Räume, in denen sie ausprobieren, klettern, balancieren, sich schmutzig machen und eigene Grenzen erfahren dürfen. TakeawaysLiebevolle Erziehung und klare Grenzen sind kein Widerspruch.Kinder brauchen Freiheit, Mitsprache und gleichzeitig einen verlässlichen Rahmen.Nicht jede Entscheidung muss mit Kindern verhandelt werden.Rituale und klare Abläufe geben Orientierung und reduzieren tägliche Diskussionen.Kinder dürfen protestieren und wütend sein – Eltern dürfen trotzdem bei ihrem Nein bleiben.Konflikte gehören zum Familienleben und können wichtige Lernprozesse ermöglichen.Bewegung gibt Kindern die Möglichkeit, Selbstständigkeit, Mut und Körpergefühl zu entwickeln.Eltern müssen nicht perfekt sein. Entscheidend ist, Fehler zu erkennen, Verantwortung zu übernehmen und in Beziehung zu bleiben. Soundbite„Kinder machen Freude. Freut euch an euren Kindern. Die müssen nicht perfekt sein, Eltern müssen auch nicht perfekt sein.“ – Maria Neuberger-SchmidtChapters00:00 Begrüßung und Vorstellung von Maria Neuberger-Schmidt01:20 Wie Maria Neuberger-Schmidt zur Elternarbeit kam04:00 Was Eltern heute besonders beschäftigt05:30 Was sich in der Erziehung verändert hat07:30 Bildschirmzeit und neue Medien09:00 „Gewaltfrei, aber nicht machtlos“ – was bedeutet das?09:50 Warum Eltern Grenzen so schwerfallen11:30 Was passiert, wenn Erwachsene keine Führung übernehmen?14:50 Die drei Körbe: Freiheit, Mitsprache und Gehorsam19:00 Respekt, Autorität und Verantwortung21:15 Warum wir nicht alles mit Kindern verhandeln sollten22:30 Warum Konflikte zur Entwicklung gehören25:10 Streit und Konflikte mit Teenagern27:40 Bewegung als Verbündete in der Erziehung30:20 Bildschirm oder Bewegung?32:00 Regeln und Rituale für Bildschirmzeit33:45 Das leidige Thema Aufräumen36:40 Was tun bei einem Wutanfall?39:20 Eltern müssen nicht perfekt sein43:00 Drei Wünsche für die nächste Generation44:30 Was Maria Neuberger-Schmidt Eltern mitgeben möchteBewegungsblitz: Bewegung, Rituale, Niederlagen und persönliche ErfahrungenBewegungstipps für den Alltag1. Familienparcours bauenAus Sesseln, Polstern und Decken gemeinsam einen kleinen Bewegungsparcours bauen. Die Kinder dürfen mitplanen, ausprobieren und neue Varianten erfinden.2. Bewegung als FamilienritualEinmal pro Woche bewusst gemeinsame Bewegungszeit einplanen: Radfahren, spazieren gehen, Ball spielen, schwimmen, balancieren oder Himmel und Hölle. Wichtig ist weniger die Sportart als die gemeinsame Zeit.3. Verantwortung in BewegungKinder kleine Aufgaben übernehmen lassen: den eigenen Rucksack tragen, beim Spaziergang den Weg aussuchen oder mit Roller oder Fahrrad mitkommen. Bewegung und Selbstständigkeit lassen sich wunderbar miteinander verbinden. BuchtippsMaria Neuberger-Schmidt – „Gewaltfrei, aber nicht machtlos“Ein praxisnahes Buch über liebevolle Führung, klare Grenzen und einen respektvollen Umgang mit Konflikten im Familienalltag.Sophia Bolzano & Daniel Winkler – „Alle Kinder, fertig, los!“Warum Bewegung für die körperliche, geistige und emotionale Entwicklung von Kindern so wichtig ist – mit vielen praktischen Ideen für Familien und Pädagog:innen.„Alle Kinder, fertig, los!“ beim Falter VerlagHomepages & weiterführende LinksMaria Neuberger-Schmidthttps://www.mariaparenting.comSophia BolzanoAlle Kinder, fertig, los!Mut tut gut