
halt@zusammen
Gegen Vergessen-Für Demokratie
Beschreibung
In dieser Staffel beschäftigen wir uns mit der Frage, welche Rolle Medien als Akteure in Konflikten spielen und welche Konsequenzen das für die Medien, aber auch für uns als Gesellschaft hat. Jede Folge widmet sich einer zugespitzten, teilweise provokativen Frage oder einem Vorurteil in Bezug auf Medien. Im Verlauf der Folge sollen Antworten aus verschiedenen Perspektiven gegeben werden, mit dem Ziel, eine differenzierte Betrachtung der Frage zu ermöglichen. Dabei geht es vor allem um Beispiele aus der konkreten Arbeit der Interviewten um auch praktische Aspekte der Medienarbeit zu beleuchten.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Regionale Medien und Populismus
13.10.2026
In unserer vierten Folge geht es um die Frage, wie regionale Medien über Konflikte berichten können, ohne Populismus zu fördern oder Spannungen anzuheizen. Lokaljournalismus ist dabei ein wichtiger Teil demokratischer Öffentlichkeit: Er informiert unabhängig, deckt Missstände auf und gibt Menschen Gehör. Gleichzeitig können Medienaufmerksamkeit und populistische Kommunikation ähnliche Mittel nutzen; z.B. Dramatisierungen und zugespitzte Überschriften. Wie Lokaljournalismus Konflikte verschärfen, aber auch entschärfen kann, darüber sprechen Dennis Betzholz und Prof. Dr. Paula Diehl.Fotocredits: Dennis Betzholz / © Ulf Dahl; Prof. Dr. Paula Diehl / © Prof. Dr. Paula DiehlTranskript

Social Media und die neue Erinnerungskultur
29.09.2026
In unserer dritten Folge geht es um Erinnerungskultur in Zeiten von Social Media. Instagram und TikTok sind längst nicht nur Teil unseres Alltags, sondern auch unserer Erinnerungskultur geworden. Aber können 90-Sekunden-Videos tatsächlich komplexe Geschichten der Vergangenheit erzählen? Was kann Social Media leisten, wenn es darum geht, Menschen für NS-Geschichte zu interessieren und wo liegen die Grenzen? Darüber spricht Journalistin und Podcasterin Anastasia Gorokhova (@ana_goaandwrite) mit Susanne Siegert (@keine_erinnerungskultur) und Dr. Dennis Riffel von „Gegen Vergessen – Für Demokratie“.Fotocredits: Susanne Siegert / © Ina Lebedjew/Piper Verlag; Dr. Dennis Riffel / © Olga DietzeTranskript

Migrantische Perspektiven in den Medien
15.09.2026
In unserer zweiten Folge versuchen wir zusammen mit Sibel Schick und Olaf Sundermeyer herauszufinden, inwieweit migrantische Perspektiven in der deutschen Medienlandschaft repräsentiert sind. Wie werden Menschen mit Migrationserfahrung in den Medien dargestellt? Welche Medien konsumieren sie selbst? Und wie sieht die Erfahrung von Migrant:innen aus, die selbst in der Medienwelt tätig sind?📸 Fotocredits: Sibel Schick / © Cihan Çakmak; Olaf Sundermeyer / © Anja EnsmannTranskriptQuellen;Studie: „Viel Wille, kein Weg. Diversity im deutschen Journalismus“, 1. Mai 2020 © Neue deutsche Medienmacher*innen 2020 NdM_2020_Recherche_Diversity_im_Journalismus.pdfMigration und Medien, Carola Richter, Sünje Paasch-Colberg, Bundeszentrale für politische Bildung, 2024 Migration und Medien | Medienpolitik | bpb.deWie Medien über die „Flüchtlingskrise„ berichten., , Von Prof. Dr. Karl-Heinz Meier-Braun. Stand: 24.11.2016 Wie Medien über die „Flüchtlingskrise„ berichten | Mediendienst IntegrationInkonsistent einseitig. Die Medienberichterstattung über Geflüchtete 2015-2020. Marcus Maurer, Pablo Jost, Simon Kruschinski, Jörg Haßler, 5.Januar 2023 in: Publizistik, Volume 68, pages 13-35 Inkonsistent einseitig | Publizistik | Springer Nature Link