
Jerne Jelesen
Juliane und Annabelle
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

36: Bücher gegen das Sommerloch
Sommerloch und Leseziele
Die Gastgeberinnen reflektieren über ihre Sommererwartungen und die Herausforderungen beim Lesen. Annabelle hat ihr Leseziel auf 50 Bücher erhöht, kämpft jedoch mit dem Rückstand, während Juliane mit 80 Büchern im Gleichschritt bleibt. Beide betonen, dass Lesen kein Wettbewerb ist und sie sich nicht unter Druck setzen wollen.
Literaturnews
Die Episode beinhaltet Neuigkeiten aus der Literaturwelt, darunter die Vergabe des Bachmann-Preises an Lena Schette. Außerdem wird Elke Heidenreich zitiert, die in einem Instagram-Post über die Autorin und ihre Tattoos diskutiert hat, was zu Kontroversen führte.
Buchbesprechung: "Hazel sagt Nein" von Jessica Berger Gross
Juliane stellt das Buch "Hazel sagt Nein" vor, das die Geschichte einer Familie behandelt, die mit einem sexuellen Übergriff an der Schule konfrontiert wird. Die Protagonistin Hazel muss die Folgen der Tat und die Reaktionen ihrer Umgebung bewältigen. Das Buch thematisiert wichtige gesellschaftliche Fragen und zeigt die Entwicklung der Charaktere auf.
Buchbesprechung: "Weltalltage" von Paula Fürstenberg
Annabelle spricht über "Weltalltage", ein Buch, das sich mit Freundschaft und der Bewältigung von Krankheit auseinandersetzt. Es beleuchtet die Lebensrealitäten von Frauen in Ostdeutschland und thematisiert die Herausforderungen einer chronisch kranken Protagonistin, die sich mit ihrer eigenen Identität und den Erwartungen der Gesellschaft auseinandersetzen muss.
Buchbesprechung: "Nelka" von Svenja Leiber
Die Gastgeberinnen diskutieren "Nelka", das die Geschichten von Frauen in einer deutschen Familie erzählt, die durch die Herausforderungen des Lebens und der Vergangenheit geprägt sind. Es beleuchtet die intergenerationale Beziehung und die Schwierigkeiten, die Frauen in einer patriarchalen Gesellschaft haben.
Buchbesprechung: "Unshamed" von Luisa Dellert
Juliane stellt Luisa Dellerts Buch "Unshamed" vor, das sich mit Körperbildern und der Wahrnehmung von Frauenkörpern in der Gesellschaft beschäftigt. Das Buch plädiert für mehr Selbstakzeptanz und gegen gesellschaftliche Schönheitsstandards.
Buchbesprechung: "Die Rieseninnen" von Hannah Hefner
Abschließend wird "Die Rieseninnen" besprochen, ein Dorfroman über eine Familie im Schwarzwald mit einem starken Fokus auf Frauen und deren Herausforderungen im Leben. Die Geschichte ist emotional und behandelt Themen wie Selbstbestimmung und familiäre Beziehungen.

35: Fünfunddreißig Grad und ein Buddyread
Einleitung und Sommerliche Stimmung
Die Hosts Annabelle und Juliane begrüßen die Zuhörer in einer sommerlichen Episode des Podcasts. Die Hitze wird besprochen und sie teilen ihre Erfahrungen mit Sonnenliegen und ihrem Wohnumfeld.
Buchverfilmung und Neuigkeiten
Ein Buch von Daniela Dröscher, "Lügen über meine Mutter", wird verfilmt und kommt bald ins Kino. Die Hosts diskutieren ihre Vorfreude und den Plan, den Film gemeinsam zu sehen.
Hörbuch-Empfehlung: "Sprechen" von Daniela Dröscher
Juliane berichtet von dem Hörbuch "Sprechen", das persönliche und kulturelle Aspekte des Sprechens thematisiert. Daniela Dröscher reflektiert über ihre Kindheit, Dialekte und das Imposter-Syndrom.
Mascha Kalecko und Ihr Werk
Annabelle diskutiert das biografische Buch über Mascha Kalecko von Volker Weidermann, das Kaleckos Leben und ihren Bezug zu Deutschland thematisiert. Es beleuchtet ihre Rückkehr nach Deutschland und die Herausforderungen, die sie dabei erlebt.
"Die Ladenhüterin" von Sayaka Murata
Juliane spricht über "Die Ladenhüterin", eine Geschichte über eine Außenseiterin, die in einem Supermarkt arbeitet. Der Roman thematisiert gesellschaftliche Normen und die Anpassung an diese.
"Yesteryear" von Caro Claire Burke
Annabelle empfiehlt "Yesteryear", ein Buch über eine Frau, die in die Vergangenheit reist und die Herausforderungen des Lebens in einer anderen Zeit erlebt. Die Erzählstimme und die Themen werden gelobt.
"Gelbe Monster" von Clara Leinemann
Juliane schildert ihre Erfahrungen mit dem Debütroman von Clara Leinemann, der eine toxische Beziehung und die Dynamik von Wut bei Frauen thematisiert. Das Buch regt zum Nachdenken an und bietet einen neuen Blickwinkel.
"Sanditz" von Lukas Rietzschel
Die Hosts diskutieren das Buch "Sanditz", das das Leben in einer ostdeutschen Kleinstadt beleuchtet. Die verschiedenen Charaktere und deren Geschichten werden thematisiert, wobei unterschiedliche Meinungen zur Erzählweise und Struktur des Buches aufkommen.

34: Team Steinzeit
Weibliche Perspektiven in der Steinzeit und moderne Familienrealität
In der Diskussion wird Uli Lusts Graphic Novel Die Frau als Mensch vorgestellt, die weibliche und nichtbinäre Perspektiven in der Steinzeit beleuchtet. Der Fokus liegt auf der Bedeutung von Frauenrollen, Gemeinschaftsnormen und historischen Umständen, die gängige Erzählungen über Mann und Jagd hinterfragen. Zugleich zieht der Gesprächspartnerinnen-Dialog Parallelen zu aktuellen Familienstrukturen, Erziehung und lokaler Wirtschaft, wodurch sich ein Versuch ergibt, Geschichte neu zu kontextualisieren.
Kommentar zu Wasserfelsenwut: Reise, Privatsphäre und Moral
Sara Pütters Reisebericht Wasserfelsenwut wird als intensives Reflexionswerk beschrieben, das eine junge Frau auf Kanada-Tour begleitet. Die Lektüre thematisiert Grenzerfahrungen, sexuelle Grenzverletzungen, Machtmissbrauch und die Notwendigkeit sicherer Räume. Die Autorin wird als Beobachterin der Gewaltstrukturen dargestellt, während das Buch zugleich persönliche Stärke und Resilienz der Protagonistin hervorhebt und damit Fragen zu Selbstbestimmung und Verantwortung aufwirft.
Antike Mythen ohne Männer: Frauenfiguren im Fokus
In Mara Golds Überblick werden Hausfrau, Jungfrau, Kriegerin, Femme Fatale, Hexe, Furien und Monster als Archetypen vorgestellt. Der Text zeigt, dass weibliche Figuren oft stereotypisiert sind, während er weitergehend weibliche Perspektiven betont. Die Autorin liefert kurze Einblicke, historische Kontext und Lektüetipps, regt aber auch Diskussionen darüber an, wie Mythen und deren Rezeption Geschlechterrollen prägen und herausfordern.
Was Familienalltag erleichtern will: Erziehung ohne Druck
Nora Imlaus Ratgeber Was Familie leichter macht wird als Quelle verstanden, die moralischen Druck in der Elternschaft relativiert. Der Fokus liegt auf Bindung, Co-Regulation und der Idee der neutralen Alltagsentscheidungen. Die Stimmen im Gespräch begrüßen den Ansatz, der Entlastung statt Perfektionismus fördert, und diskutieren, wie soziale Medien Einfluss nehmen und wie Erziehung pragmatischer gestaltet werden kann.