
Brustkrebs – Alles, was zählt.
Julie Wiemann und Stiftung Mammazentrum Hamburg
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

18 - Die Stiftung Mammazentrum Hamburg: Entstehung, Projekte und Engagement
Einführung in die Stiftung Mama Zentrum Hamburg
Der Podcast thematisiert die wichtige Rolle der Stiftung Mama Zentrum Hamburg, die Brustkrebspatientinnen und deren Familien in schwierigen Lebensphasen unterstützt. Die Stiftung bietet Orientierung, Halt und verschiedene Projekte zur Unterstützung an.
Vorstellung der Vorstandsmitglieder
Zu Gast sind Angelika Grau und Sabine Hollmann, die über ihre Beweggründe sprechen, sich für die Stiftung zu engagieren. Beide bringen unterschiedliche berufliche Hintergründe mit und betonen die Notwendigkeit, über das Thema Krebs offen zu sprechen.
Projekte der Stiftung
Die Stiftung hat verschiedene Kernprojekte, darunter Kopfhautkühlung zur Vermeidung von Haarverlust während der Chemotherapie und die Förderung von speziell ausgebildeten Breast Care Nurses. Diese Pflegekräfte stehen den Patientinnen während und nach der Behandlung zur Seite.
Zusätzliche Angebote und Initiativen
Zusätzlich bietet die Stiftung Sport- und Bewegungstherapien sowie innovative Programme wie Jobcoaching und Storycare an. Diese fördern nicht nur die physische Gesundheit, sondern unterstützen auch die psychische und soziale Reintegration der Betroffenen.
Finanzierung und Unterstützung
Die Stiftung finanziert ihre Angebote durch Spenden und Kooperationen mit Krankenkassen. Sie ist auf die Unterstützung von Ehrenamtlichen und Spendern angewiesen, um ihre Projekte weiterhin zu realisieren.
Ausblick und Wünsche für die Zukunft
Die Vorstandsmitglieder wünschen sich eine stärkere öffentliche Wahrnehmung des Themas Brustkrebs und einen offenen Umgang damit. Sie hoffen, dass mehr Menschen bereit sind, die Stiftung zu unterstützen und ihre Angebote anzunehmen.

17 - Jobcoaching und Breathwork: Den eigenen Weg nach Brustkrebs finden
Berufliche Neuorientierung nach Brustkrebs
Im Podcast wird thematisiert, wie Brustkrebspatientinnen nach ihrer Erkrankung den Wiedereinstieg ins Berufsleben gestalten können. Es wird über Jobcoaching gesprochen, das Frauen unterstützt, ihre beruflichen Herausforderungen zu bewältigen und gegebenenfalls eine neue Richtung einzuschlagen.
Breathwork zur Stressbewältigung
Zusätzlich wird die Technik des Breathwork vorgestellt, die hilft, Stress abzubauen und das Nervensystem zu beruhigen. Atemübungen sind wichtig, um während der Therapie besser zurechtzukommen und das Immunsystem zu stärken. Die Kombination aus Jobcoaching und Breathwork wird als ganzheitlicher Ansatz zur Unterstützung der Patientinnen hervorgehoben.
Die Rolle von Stefanie Flügge
Stefanie Flügge, Headhunterin und Jobcoach, teilt ihre Erfahrungen und Einsichten, die sie aus persönlichen Erlebnissen mit Freundinnen, die an Brustkrebs erkrankt waren, gewonnen hat. Sie gibt wertvolle Tipps, wie Patientinnen ihre Rückkehr in den Job planen können und welche rechtlichen Aspekte beachtet werden sollten.
Wiedereingliederung und individuelle Anpassungen
Es wird erläutert, dass Frauen oft die Verantwortung für ihre Kollegen und Vorgesetzten im Blick haben und dass es wichtig ist, zuerst auf die eigene Gesundheit zu achten. Der Wiedereinstieg in den Job sollte schrittweise erfolgen, wobei Frauen ermutigt werden, ihre Wünsche und Bedürfnisse klar zu kommunizieren. Der Fokus liegt darauf, dass jede Patientin aktiv wird und ihre berufliche Situation selbst gestaltet.
Kostenfreies Jobcoaching
Das Jobcoaching wird durch die Stiftung Mama Zentrum angeboten und ist für die Patientinnen kostenfrei. Es wird betont, dass die Frauen nicht alleine sind und Unterstützung finden können, um ihre beruflichen Perspektiven zu klären und zu verwirklichen.
Praktische Anwendungen des Breathwork
Atemtechniken können im Alltag integriert werden, um Stresssituationen zu bewältigen. Die Praktiken werden als einfach und effektiv beschrieben, um das Wohlbefinden zu fördern und die Lebensqualität zu steigern.

16 - MBSR bei Brustkrebs: Wie Achtsamkeit Körper und Geist stärken kann
Einführung in MBSR und Achtsamkeit
Der Podcast behandelt die Bedeutung von Achtsamkeit und MBSR (Mindfulness Based Stress Reduction) für Frauen mit Brustkrebs. Jüli Wiemann spricht mit Renate Kommert, einer Heilpraktikerin und zertifizierten MBSR-Lehrerin, die erklärt, wie Achtsamkeit hilft, körperliche und emotionale Herausforderungen zu bewältigen.
Was ist Achtsamkeit?
Achtsamkeit wird als die bewusste Wahrnehmung des gegenwärtigen Moments beschrieben, ohne sofort zu urteilen. Renate Kommert verdeutlicht, dass jeder Mensch bereits in gewissem Maße achtsam ist und dass Achtsamkeit durch Übung zu einer Lebenshaltung werden kann.
Die Rolle von MBSR
MBSR ist ein strukturiertes Programm, das Menschen dabei unterstützt, Stress zu bewältigen und Achtsamkeit zu praktizieren. Es umfasst wöchentliche Treffen, tägliche Übungen und spezielle Themen wie achtsame Kommunikation und Wahrnehmung. Die wissenschaftliche Grundlage macht MBSR zu einem anerkannten Ansatz im Gesundheitswesen.
Wirkungen von Achtsamkeit bei Brustkrebspatientinnen
Studien zeigen, dass MBSR Ängste reduzieren und das Körperbewusstsein stärken kann. Der Austausch in Gruppen bietet zusätzlich emotionalen Rückhalt. Achtsamkeit hilft, mit existenziellen Ängsten und Erschöpfung umzugehen, indem sie einen liebevollen und mitfühlenden Umgang mit sich selbst fördert.
Praktische Achtsamkeit im Alltag
Die Teilnehmerinnen werden ermutigt, Achtsamkeit in ihren Alltag zu integrieren, sei es durch bewusstes Essen oder achtsames Gehen. Selbst kleine Schritte können helfen, die eigene Wahrnehmung zu schärfen und Stress zu reduzieren.
Abschluss und persönliche Reflexion
Renate Kommert teilt ihre persönlichen Erfahrungen mit Achtsamkeit und betont die Dankbarkeit und Demut, die sie aus ihrer Praxis gewonnen hat. Der Podcast schließt mit der Einladung, Achtsamkeit auszuprobieren und die positiven Effekte selbst zu erfahren.