
OFAA Fiber Voices
OpenFiberAustria
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Folge 24: Neues aus der OFAA: Start einer neuen Ära mit einem neuen Präsidenten
Einführung und Kontext
Arno Abler, Beirat der OFA und Gastgeber, begrüßt die Hörer und thematisiert den Glasfaserausbau in Österreich, der für die digitale Zukunft entscheidend ist. Die Bedeutung von Open Access und die Herausforderungen aufgrund knapper öffentlicher Mittel werden hervorgehoben.
Neuer Präsident der OFA
Martin Wachutka, bisher erster Stellvertreter, wurde neuer Präsident der Open Fiber Austria. Er spricht über seine Motivation, die Herausforderungen im Glasfaserausbau und die Notwendigkeit, offene Netze in städtischen Gebieten zu etablieren.
Strategische Visionen
Wachutka äußert seine Vision, dass offene Netze nicht nur im ländlichen Raum, sondern auch flächendeckend in Städten verfügbar sein sollten. Er kritisiert die kürzlichen Zielabsenkungen der politischen Vorgaben zur Glasfaserabdeckung in Österreich.
Bedeutung von Open Access
Open Access wird als essenziell angesehen, um eine flächendeckende Internetversorgung zu erreichen. Wachutka betont die Notwendigkeit, die Infrastrukturkosten durch mehrere Anbieter zu teilen, um die Rentabilität zu sichern.
Herausforderungen und Finanzierungsfragen
Die Finanzierung des Glasfaserausbaus wird als größte Herausforderung identifiziert. Wachutka hebt hervor, dass die Industrie Lösungen finden muss, um die notwendigen Investitionen zu sichern und gleichzeitig wettbewerbsfähig zu bleiben.
Rolle der OFA
Die OFA soll als Plattform fungieren, die den Austausch zwischen verschiedenen Stakeholdern fördert und die Interessen von Infrastruktur- und Internetanbietern vertritt. Wachutka plant, die Perspektive der Endkunden und ISPs stärker in den Fokus zu rücken.
Zukunftsausblick
Wachutka sieht die Notwendigkeit, auf technologische Veränderungen vorbereitet zu sein, dabei jedoch den Fokus auf die Resilienz der Netze zu legen. Die OFA wird weiterhin Marktforschung betreiben und die Bedürfnisse der Mitglieder berücksichtigen.

Folge 23: Glasfaserausbau in Österreich: Ziele, Förderungen und Stand von BBA2030
Einführung in die Breitbandstrategie 2030
Im Interview spricht Arno Abler, Beirat der OVA, mit Fyodor Gütermann, dem Leiter des Breitbandbüros des Bundes, über die Ziele der Breitbandstrategie 2030 in Österreich. Diese Strategie zielt darauf ab, flächendeckend gigabitfähige Internetanschlüsse zu schaffen und die digitale Infrastruktur auszubauen.
Fortschritte beim Glasfaserausbau
Gütermann erläutert den aktuellen Stand des Glasfaserausbaus in Österreich, der im europäischen Vergleich hinterherhinkt. Obwohl 77% der Haushalte Zugang zu DOCSIS 3.1 haben, ist die FTTP-Verfügbarkeit unter 50%, was Österreich in eine nachteilige Position bringt.
Rolle der Förderprogramme
Die Förderprogramme des Bundes spielen eine entscheidende Rolle beim Ausbau der Infrastruktur. Gütermann betont, dass der Großteil des Ausbaus eigenwirtschaftlich erfolgen muss, während Förderungen nur in Gebieten mit Marktversagen greifen können.
Open Access als Schlüssel zum Erfolg
Ein zentrales Thema ist das Open Access-Prinzip, das Vielfalt und Wettbewerb im Telekommunikationsmarkt fördern soll. Gütermann schlägt vor, dass Investoren auf Open Access-Netze setzen sollten, um die Effizienz und Qualität der angebotenen Dienste zu verbessern.
Herausforderungen und Ausblick auf die Zukunft
Der Ausblick auf die Zukunft ist gemischt. Gütermann sieht erhebliche Herausforderungen, um die Ziele bis 2030 zu erreichen, und fordert klare Kommunikation und Planung seitens der politischen Entscheidungsträger, um den Ausbau voranzutreiben. Es bleibt abzuwarten, ob weitere Fördermittel bereitgestellt werden und welche Maßnahmen zur Unterstützung des eigenwirtschaftlichen Ausbaus ergriffen werden.

Folge 22: Highspeed in den Alpen: Strategien für den Glasfaserausbau in Tirol
Einführung in den Glasfaserausbau in Tirol
Der Glasfaserausbau in Tirol stellt aufgrund der geographischen Gegebenheiten eine besondere Herausforderung dar. In diesem Interview wird die Organisation und die Rolle von Kooperationen zwischen öffentlicher Hand und Unternehmen sowie die entwickelten Geschäftsmodelle thematisiert.
Philipp Machatsch: Werdegang und Rolle
Philipp Machatsch, Geschäftsführer von Tirolnet, schildert seinen Werdegang und betont die Bedeutung der frühen Initiativen von Gemeinden, die angesichts der unzureichenden Internetversorgung selbst aktiv wurden, um die Infrastruktur zu schaffen.
Besonderheiten des Tiroler Modells
Das Tiroler Modell zeichnet sich durch eine enge Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und Dienstleistern aus. Diese haben frühzeitig Leerrohre verlegt und dadurch eine Basis für den weiteren Ausbau geschaffen. Die Gemeinden übernehmen eine wichtige Rolle bei der Infrastrukturentwicklung und -verwaltung.
Offene Netze und Kooperationen
Das Passive-Sharing-Modell in Tirol ermöglicht es, dass die Infrastruktur im Eigentum der Gemeinden bleibt, während verschiedene Anbieter die Netzbetreibung übernehmen. Dies fördert den Wettbewerb und die Produktvielfalt im regionalen Markt.
Zukünftige Perspektiven
Für die kommenden Jahre wird eine steigende Nachfrage nach Glasfaseranschlüssen erwartet, auch wenn die Akzeptanz bei den Bürgern derzeit noch begrenzt ist. Tirolnet plant, die Kunden durch attraktive Produkte und lokale Partnerschaften zu überzeugen, um die Anschlussraten zu erhöhen.
Rahmenbedingungen und Herausforderungen
Die Gemeinden müssen sich langfristig für den Glasfaserausbau engagieren und die Bedeutung der Infrastruktur erkennen. Politische Unterstützung und flexible Fördermaßnahmen sind entscheidend für den Erfolg des Ausbaus.