
Mediensucht verstehen
Hessische Landesstelle für Suchtfragen e.V.
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Social-Media-Sucht verstehen: Soziale Medien wollen deine Daten (S03E01)
Einführung in das Thema Social-Media-Sucht
Soziale Medien haben eine immense Anziehungskraft und deren Einfluss auf die Nutzer ist besorgniserregend. Experten diskutieren die Gefahren, die soziale Medien für Kinder und Jugendliche darstellen, und prüfen gängige Mythen über deren Auswirkungen, unterstützt durch wissenschaftliche Erkenntnisse.
Der Überwachungskapitalismus
Christian Montag erklärt den Begriff des Überwachungskapitalismus, geprägt von Shoshana Zuboff, und wie soziale Medien persönliche Daten nutzen, um gezielte Werbung zu schalten. Die Plattformen überwachen Nutzerverhalten, um ein detailliertes Profil zu erstellen und Marketingstrategien zu optimieren.
Aufmerksamkeitsökonomie
Die Aufmerksamkeitsökonomie beschreibt, wie soziale Medien das Nutzerengagement maximieren, um mehr Werbeeinnahmen zu generieren. Die Industrie versucht, die Verweildauer der Nutzer zu verlängern, wodurch mehr Daten gesammelt und personalisierte Werbung geschaltet werden können.
Manipulation durch soziale Medien
Die Nutzung von Daten führt zu einer Form der Manipulation, die gefährlich ist, insbesondere für vulnerable Gruppen wie Kinder oder Menschen mit Suchtrisiko. Es wird diskutiert, wie soziale Medien Wahlen beeinflussen können und welche Verantwortung die Industrie dabei trägt.
Tipps zur Selbsthilfe
Ein wichtiger Tipp zur Verbesserung der Mediennutzung ist die Schaffung medienfreier Zeiten oder Räume, um die Abhängigkeit zu verringern. Christian Montag betont, wie wichtig es ist, das Smartphone außerhalb des Schlafzimmers oder des Arbeitsplatzes zu lassen, um die Konzentration und den Schlaf zu fördern.

Social-Media-Sucht verstehen: Trailer (S03E00)
Die Gefahren sozialer Medien
Soziale Medien werden häufig als süchtig machend und potenziell gefährlich für Kinder und Jugendliche betrachtet. Die Diskussion darüber, ob sie verboten werden sollten, ist aktuell sehr lebhaft.
Mythen über soziale Medien
In der neuen Podcast-Staffel wird gemeinsam mit Psychologen und Hirnforschern, insbesondere Christian Montag, untersucht, welche Mythen rund um soziale Medien bestehen und welche wissenschaftlichen Erkenntnisse es dazu gibt.
Funktionen und Auswirkungen sozialer Medien
Der Podcast beschäftigt sich mit der Funktionsweise sozialer Medien, den Gründen, warum Nutzer oft an ihnen festhalten, und der Frage, ob diese Plattformen tatsächlich zu Depressionen oder Suchtverhalten führen können. Zudem wird erörtert, welche Personengruppen besonders anfällig sind.
Gesunde Plattformen
Ein weiterer Aspekt der Diskussion ist, wie eine gesunde und sichere Plattform für alle aussehen könnte, um die negativen Auswirkungen von sozialen Medien zu minimieren.

Videospielsucht verstehen: Wo bekomme ich Hilfe? (S02E10)
Einführung in das Thema Videospielsucht
Die Episode behandelt die Fragen zur Videospielsucht, deren Ursachen und die Verfügbarkeit von Hilfsangeboten. Der Podcast spricht über die Suchtberatungsstellen und deren Rolle als erste Anlaufstelle für Betroffene.
Hilfsangebote und Suchtberatungsstellen
Die Suchtberatungsstellen bieten niedrigschwellige Hilfe an und sind in vielen Regionen verfügbar. Es wird betont, dass man sich ohne Vorurteile beraten lassen kann, selbst wenn man sich noch unsicher ist, ob es sich um eine Sucht handelt.
Selbsthilfegruppen und Online-Angebote
Selbsthilfegruppen sind ein wichtiger Bestandteil des Hilfesystems, einschließlich Gruppen für Mediensucht, die online oder vor Ort stattfinden. Der Verein "Aktiv gegen Mediensucht" bietet zudem eine App für Selbsttests an.
Therapieansätze bei Videospielsucht
Die Episode erklärt, dass eine Psychotherapie bei Videospielsucht sinnvoll sein kann, wobei die Behandlung je nach Schweregrad variiert. Teilabstinenz wird als möglicher Ansatz diskutiert, bei dem bestimmte Spielarten vermieden werden können, anstatt komplett auf das Spielen zu verzichten.
Erste Schritte zur Hilfe
Für Betroffene wird empfohlen, Selbsttests durchzuführen und sich an Fachleute zu wenden, um eine erste Einschätzung zu erhalten. Der Kontakt zu Vertrauenspersonen oder der Hausarzt können ebenfalls hilfreiche Schritte sein.