PhD - What's next? Karrierewege nach der Promotion – ehrlich, vielfältig, inspirierend.
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PhD - What's next? Karrierewege nach der Promotion – ehrlich, vielfältig, inspirierend.

Dr. Iris Köhler | The Scientist Coach

Beschreibung

Was kommt nach dem Doktortitel? In diesem Podcast spreche ich mit promovierten Wissenschaftler*innen, die ihren ganz eigenen Karriereweg gefunden haben. Ob in der Industrie, Politik, NGOs, Start-ups oder in der Selbstständigkeit: Unsere Gäste erzählen offen von ihren Entscheidungen, Herausforderungen und Aha-Momenten.

👉 Für alle, die am Ende der Promotion stehen oder sich beruflich neu orientieren möchten – und Inspiration aus echten Karriere- und Lebenswegen suchen.

Moderiert von Dr. Iris Köhler, Gründerin von The Scientist Coach


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Impressum: https://thescientistcoach.de/impressum/

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Wenn der klassische Weg nicht passt: Über innere Klarheit, Ehrlichkeit & Mut, es anders zu machen

29.04.2026

Karriereweg, Wendepunkt und Positionierung

Im Biologie-Studium und in der Promotion stand zunächst die klassische Wissenschaftskarriere im Vordergrund. Die vier Jahre als Tandem mit einem Arzt führten zur Gruppenleiterstelle, doch der Schritt in eine Führungsrolle passte langfristig nicht zu den persönlichen Stärken. Die Erwartungen an Verwaltung, Projektleitung und Teamführung führten zu einer Neubewertung des eigenen Weges.

Reflexion, Führung und innere Klarheit

Durch die Corona-Zeit und persönliche Reflexion wurde klar, dass Führungsverantwortung nicht den Kern der eigenen Stärken trifft. Offen zu kommunizieren, was man wirklich möchte, und Unterstützung durch Coaching half, die eigene Richtung zu erkennen. Ehrlichkeit zu sich selbst und Gespräche mit Vertrauten waren entscheidend, um eine neue Perspektive zu entwickeln.

Neue Rollen, Koordination statt Professur

Statt weiter dem klassischen Professorenpfad zu folgen, übernahm der Blick auf Transfermöglichkeiten neue Formen der Arbeit: Projektkoordination am Uniklinikum und freiberufliches Coaching/Trainer-Tätigkeiten. Dabei wurden Aufgabenverteilung, Teamrollen und Koordination als passende Stärken identifiziert. Für komplexe Projekte wurden alternative Strukturen wie Grand Office oder spezialisierte Koordinatoren als sinnvoll erkannt.

Praxisnahe Tipps und Perspektiven

Frühzeitige Karriereplanung, klare Profilbildung und reale Projekterfahrung helfen, den eigenen Weg zu finden. Zertifikate allein zählen wenig; wichtiger ist sichtbare Erfahrung und greifbare Ergebnisse. Netzwerkpflege, ehrliche Selbstwahrnehmung und das Ausprobieren unterschiedlicher Rollen ermöglichen zielführende Entscheidungen. Perspektiven jenseits der Professur werden so als legitime Optionen erkennbar und besser nutzbar.

Karriereweg, Wendepunkt und Positionierung

Im Biologie-Studium und in der Promotion stand zunächst die klassische Wissenschaftskarriere im Vordergrund. Die vier Jahre als Tandem mit einem Arzt führten zur Gruppenleiterstelle, doch der Schritt in eine Führungsrolle passte langfristig nicht zu den persönlichen Stärken. Die Erwartungen an Verwaltung, Projektleitung und Teamführung führten zu einer Neubewertung des eigenen Weges.

Reflexion, Führung und innere Klarheit

Durch die Corona-Zeit und persönliche Reflexion wurde klar, dass Führungsverantwortung nicht den Kern der eigenen Stärken trifft. Offen zu kommunizieren, was man wirklich möchte, und Unterstützung durch Coaching half, die eigene Richtung zu erkennen. Ehrlichkeit zu sich selbst und Gespräche mit Vertrauten waren entscheidend, um eine neue Perspektive zu entwickeln.

Neue Rollen, Koordination statt Professur

Statt weiter dem klassischen Professorenpfad zu folgen, übernahm der Blick auf Transfermöglichkeiten neue Formen der Arbeit: Projektkoordination am Uniklinikum und freiberufliches Coaching/Trainer-Tätigkeiten. Dabei wurden Aufgabenverteilung, Teamrollen und Koordination als passende Stärken identifiziert. Für komplexe Projekte wurden alternative Strukturen wie Grand Office oder spezialisierte Koordinatoren als sinnvoll erkannt.

Praxisnahe Tipps und Perspektiven

Frühzeitige Karriereplanung, klare Profilbildung und reale Projekterfahrung helfen, den eigenen Weg zu finden. Zertifikate allein zählen wenig; wichtiger ist sichtbare Erfahrung und greifbare Ergebnisse. Netzwerkpflege, ehrliche Selbstwahrnehmung und das Ausprobieren unterschiedlicher Rollen ermöglichen zielführende Entscheidungen. Perspektiven jenseits der Professur werden so als legitime Optionen erkennbar und besser nutzbar.

From lab to legislation: Building a career from ecotoxicology to product compliance

29.04.2026

Was bedeutet Product Compliance?

Product Compliance beschreibt die regulatorische Prüfung von physischen Produkten, einschließlich Umwelt-, Rechts- und Nachhaltigkeitsvorgaben. Bei chemischen Produkten geht es um Umwelt- und Gesundheitsrisiken, die Funktionalität, Nebenwirkungen und Gefahren zu verstehen, zu dokumentieren und eine Dossier-Erstellung, die die Markteinführung ermöglicht. Ziel ist die Sicherheit von Konsumentinnen und Konsumentinnen sowie der Umwelt, ohne Werbewirksamkeiten oder Empfehlungen auszudrücken.

Weg in die Regulierung: Von der Promotion zum Fachgebiet

Fola Odungbemi entwickelte klare Ziele: Neues Denken und Skills erwerben, eine spezialisierte Industrie-Karriere anstreben sowie Kompetenzen in KI und ML aufbauen. Informational Interviews und Gespräche mit Industrievertreterinnen zeigten, dass Regulierung spannender als erwartete Alltagsgeschäfte ist. Die Entscheidung fiel auf einen Übergang in Regulatory Science statt eines Postdocs, um direkten Einfluss auf Bewertungen und Regulierung zu nehmen.

Rolle bei einem Dienstleister und der Übergang zu Corenta

Beim ersten Job als Regulatory Consultant arbeitete Fola daran, Produktdossiers für europäische Behörden zu aktualisieren und regulatorische Dokumentation zu prüfen. Wichtige Lernfelder waren Zeit- und Wertorientierung, sowie die Umstellung von forschungsorientiertem Denken auf lösungsorientierte Beratung. Der Wechsel zu Corenta beinhaltete vertiefte Aufgaben im Bereich Analytics und Product Compliance, mit Fokus auf Umweltvorschriften, Stakeholder-Kommunikation und Beratung von kundenseitigen Projekten.

Tipps für internationale Promovierende und den Einstieg

Wichtige Empfehlungen umfassen: German Language Proficiency als Türöffner, informelle Interviews nutzen, regulative Schnittmengen zur eigenen Forschung prüfen, Netzwerke über Fachverbände pflegen und gezielte Weiterbildungen über etablierte Institute wie CETAC oder CTAC nutzen. PhD-Titel helfen, aber Verpackung der Kompetenzen und praktische Erfahrungen, etwa Praktika, sind entscheidend. Als Einstiegsmöglichkeiten gelten Beraterrollen, Industriepositionen oder staatliche Stellen, wobei unterschiedliche Anforderungen bestehen.

Was bedeutet Product Compliance?

Product Compliance beschreibt die regulatorische Prüfung von physischen Produkten, einschließlich Umwelt-, Rechts- und Nachhaltigkeitsvorgaben. Bei chemischen Produkten geht es um Umwelt- und Gesundheitsrisiken, die Funktionalität, Nebenwirkungen und Gefahren zu verstehen, zu dokumentieren und eine Dossier-Erstellung, die die Markteinführung ermöglicht. Ziel ist die Sicherheit von Konsumentinnen und Konsumentinnen sowie der Umwelt, ohne Werbewirksamkeiten oder Empfehlungen auszudrücken.

Weg in die Regulierung: Von der Promotion zum Fachgebiet

Fola Odungbemi entwickelte klare Ziele: Neues Denken und Skills erwerben, eine spezialisierte Industrie-Karriere anstreben sowie Kompetenzen in KI und ML aufbauen. Informational Interviews und Gespräche mit Industrievertreterinnen zeigten, dass Regulierung spannender als erwartete Alltagsgeschäfte ist. Die Entscheidung fiel auf einen Übergang in Regulatory Science statt eines Postdocs, um direkten Einfluss auf Bewertungen und Regulierung zu nehmen.

Rolle bei einem Dienstleister und der Übergang zu Corenta

Beim ersten Job als Regulatory Consultant arbeitete Fola daran, Produktdossiers für europäische Behörden zu aktualisieren und regulatorische Dokumentation zu prüfen. Wichtige Lernfelder waren Zeit- und Wertorientierung, sowie die Umstellung von forschungsorientiertem Denken auf lösungsorientierte Beratung. Der Wechsel zu Corenta beinhaltete vertiefte Aufgaben im Bereich Analytics und Product Compliance, mit Fokus auf Umweltvorschriften, Stakeholder-Kommunikation und Beratung von kundenseitigen Projekten.

Tipps für internationale Promovierende und den Einstieg

Wichtige Empfehlungen umfassen: German Language Proficiency als Türöffner, informelle Interviews nutzen, regulative Schnittmengen zur eigenen Forschung prüfen, Netzwerke über Fachverbände pflegen und gezielte Weiterbildungen über etablierte Institute wie CETAC oder CTAC nutzen. PhD-Titel helfen, aber Verpackung der Kompetenzen und praktische Erfahrungen, etwa Praktika, sind entscheidend. Als Einstiegsmöglichkeiten gelten Beraterrollen, Industriepositionen oder staatliche Stellen, wobei unterschiedliche Anforderungen bestehen.

Zwischen Wissenschaft und Industrie - die Arbeit als wissenschaftliche Projektmanagerin

27.11.2025

Einführung in den Podcast

Dr. Iris Köhler begrüßt die Zuhörer zu einem Karriere-Talk, in dem sie mit Dr. Michaela Löffler, einer Geowissenschaftlerin und wissenschaftlichen Projektmanagerin, über Karrieremöglichkeiten nach der Promotion spricht. Der Fokus liegt auf den Erfahrungen und Kompetenzen, die während der Promotion erworben werden und wie diese den Einstieg in die Industrie erleichtern können.

Der Übergang von der Wissenschaft zur Industrie

Dr. Löffler erklärt, dass sie nicht direkt aus der Wissenschaft ausgeschieden ist, sondern zunächst in einer Wissenschaftsakademie gearbeitet hat, bevor sie ins Projektmanagement wechselte. Sie hebt hervor, dass diese Übergangsphase wichtig war, um näher an der praktischen Anwendung ihrer Forschung zu arbeiten.

Erfahrungen während der Promotion

Dr. Löffler betont die Bedeutung von ehrenamtlichen Tätigkeiten, wie ihrer Mitwirkung in der Doktorandenvertretung, für ihre persönliche und berufliche Entwicklung. Diese Erfahrungen halfen ihr, Führungsfähigkeiten zu entwickeln und den Kontakt zu wichtigen Personen in der Wissenschaft zu knüpfen.

Projektmanagement und seine Herausforderungen

Sie beschreibt ihre aktuelle Rolle im Projektmanagement bei Dichema, wo sie an verschiedenen Projekten arbeitet, unter anderem im Bereich Wasserstofftechnologie. Dr. Löffler betont, dass wissenschaftliches Projektmanagement ein breites Feld ist und die Anforderungen je nach Projekt variieren.

Wichtigkeit des wissenschaftlichen Hintergrunds

Dr. Löffler erläutert, dass ein wissenschaftlicher Hintergrund zwar hilfreich sein kann, jedoch nicht immer entscheidend für den Erfolg im Projektmanagement ist. Die Fähigkeit, sich in neue Themen einzuarbeiten und relevante Informationen zu finden, ist entscheidend.

Empfehlungen für angehende Projektmanager

Sie empfiehlt, Netzwerke zu nutzen und sich über Jobmöglichkeiten in verschiedenen Bereichen des Projektmanagements zu informieren, insbesondere in Wissenschaftsakademien und Verbänden. Dr. Löffler weist darauf hin, dass Initiativbewerbungen in diesem Bereich möglich sind, jedoch je nach Organisation unterschiedlich erfolgreich sein können.

Einführung in den Podcast

Dr. Iris Köhler begrüßt die Zuhörer zu einem Karriere-Talk, in dem sie mit Dr. Michaela Löffler, einer Geowissenschaftlerin und wissenschaftlichen Projektmanagerin, über Karrieremöglichkeiten nach der Promotion spricht. Der Fokus liegt auf den Erfahrungen und Kompetenzen, die während der Promotion erworben werden und wie diese den Einstieg in die Industrie erleichtern können.

Der Übergang von der Wissenschaft zur Industrie

Dr. Löffler erklärt, dass sie nicht direkt aus der Wissenschaft ausgeschieden ist, sondern zunächst in einer Wissenschaftsakademie gearbeitet hat, bevor sie ins Projektmanagement wechselte. Sie hebt hervor, dass diese Übergangsphase wichtig war, um näher an der praktischen Anwendung ihrer Forschung zu arbeiten.

Erfahrungen während der Promotion

Dr. Löffler betont die Bedeutung von ehrenamtlichen Tätigkeiten, wie ihrer Mitwirkung in der Doktorandenvertretung, für ihre persönliche und berufliche Entwicklung. Diese Erfahrungen halfen ihr, Führungsfähigkeiten zu entwickeln und den Kontakt zu wichtigen Personen in der Wissenschaft zu knüpfen.

Projektmanagement und seine Herausforderungen

Sie beschreibt ihre aktuelle Rolle im Projektmanagement bei Dichema, wo sie an verschiedenen Projekten arbeitet, unter anderem im Bereich Wasserstofftechnologie. Dr. Löffler betont, dass wissenschaftliches Projektmanagement ein breites Feld ist und die Anforderungen je nach Projekt variieren.

Wichtigkeit des wissenschaftlichen Hintergrunds

Dr. Löffler erläutert, dass ein wissenschaftlicher Hintergrund zwar hilfreich sein kann, jedoch nicht immer entscheidend für den Erfolg im Projektmanagement ist. Die Fähigkeit, sich in neue Themen einzuarbeiten und relevante Informationen zu finden, ist entscheidend.

Empfehlungen für angehende Projektmanager

Sie empfiehlt, Netzwerke zu nutzen und sich über Jobmöglichkeiten in verschiedenen Bereichen des Projektmanagements zu informieren, insbesondere in Wissenschaftsakademien und Verbänden. Dr. Löffler weist darauf hin, dass Initiativbewerbungen in diesem Bereich möglich sind, jedoch je nach Organisation unterschiedlich erfolgreich sein können.