Zuhause stiften – Stifter*innen erzählen
Podcast
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Zuhause stiften – Stifter*innen erzählen

Stiftung Daheim im Viertel

Beschreibung

Warum übertragen Menschen ihre Immobilie einer Münchener Stiftung? Die Gründe sind vielfältig, von der eigenen Altersvorsorge bis zum Wunsch, bezahlbaren Wohnraum in einer der teuersten Städte Deutschlands zu erhalten. Was alle verbindet: Sie wollen ihr Haus oder ihre Wohnung als Zuhause bewahren. Und dabei geht es um viel mehr als Geld und Rendite. Denn ein Zuhause ist vor allem ein Ort voller Erinnerungen, Sicherheit und Zukunft.In diesem Podcast spricht Journalist Peter Gaide mit Eigentümerinnen und Eigentümern darüber, wie sie ihre Entscheidung getroffen haben, was ihnen persönlich für ein gutes Wohnen im Alter wichtig ist und warum ihnen die Stiftung Daheim im Viertel hilft, kommenden Generationen sozial verträgliches Wohnen zu ermöglichen.Eine Produktion von Peter Gaide für die Stiftung Daheim im Viertel.https://www.stiftung-daheimimviertel.de/https://www.linkedin.com/in/petergaide/

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

„Ein Zuhause ist mehr als vier Wände“

03.11.2025

Einführung in Monika Kapurs Geschichte

Monika Kapur, 80 Jahre alt, hat in ihrem Leben zahlreiche soziale Projekte initiiert, darunter ein Dorfprojekt in Indien und eine Schule im Himalaya. Kürzlich hat sie ihre Eigentumswohnung an die Stiftung Daheim im Viertel übertragen, behält jedoch ein lebenslanges Wohnrecht.

Das Leben in ihrer Wohnung

Die 80 Quadratmeter große Wohnung hat für Monika großen emotionalen Wert, da sie sie selbst gestaltet hat. Sie teilt den Wohnraum mit Studenten und beschreibt das Zusammenleben als achtsames Miteinander, das ihr neue Perspektiven eröffnet.

Übertragung der Wohnung an die Stiftung

Monika entschied sich für die Übertragung zu Lebzeiten gegen Niesbrauch, um finanzielle Sicherheit im Alter zu gewährleisten. Sie schätzt die Flexibilität, die ihr die Stiftung bietet, und fühlt sich gut aufgehoben, da sie keine direkten Erben hat.

Vertrauen in die Stiftung

Das persönliche Gespräch mit Herrn Stopka von der Stiftung gab Monika Vertrauen in die Vereinbarung. Sie schätzt die Möglichkeit, im Notfall Mieteinnahmen zu erhalten und dass die Stiftung sich um die Vermietung kümmert.

Empfehlungen für andere Eigentümer

Monika rät anderen Eigentümern, sich frühzeitig mit der Zukunft ihrer Immobilien auseinanderzusetzen und Informationen zu sammeln. Die Auseinandersetzung mit dieser Thematik sei wichtig, um im Alter entspannt leben zu können.

Ausblick in die Zukunft

Monika sieht einer positiven Zukunft entgegen, in der ihre Wohnung in guten Händen ist und weiterhin zu einem sozialen Zweck dient. Ihre Entscheidung hat ihr ein neues Lebensgefühl und innere Zufriedenheit gegeben.

Einführung in Monika Kapurs Geschichte

Monika Kapur, 80 Jahre alt, hat in ihrem Leben zahlreiche soziale Projekte initiiert, darunter ein Dorfprojekt in Indien und eine Schule im Himalaya. Kürzlich hat sie ihre Eigentumswohnung an die Stiftung Daheim im Viertel übertragen, behält jedoch ein lebenslanges Wohnrecht.

Das Leben in ihrer Wohnung

Die 80 Quadratmeter große Wohnung hat für Monika großen emotionalen Wert, da sie sie selbst gestaltet hat. Sie teilt den Wohnraum mit Studenten und beschreibt das Zusammenleben als achtsames Miteinander, das ihr neue Perspektiven eröffnet.

Übertragung der Wohnung an die Stiftung

Monika entschied sich für die Übertragung zu Lebzeiten gegen Niesbrauch, um finanzielle Sicherheit im Alter zu gewährleisten. Sie schätzt die Flexibilität, die ihr die Stiftung bietet, und fühlt sich gut aufgehoben, da sie keine direkten Erben hat.

Vertrauen in die Stiftung

Das persönliche Gespräch mit Herrn Stopka von der Stiftung gab Monika Vertrauen in die Vereinbarung. Sie schätzt die Möglichkeit, im Notfall Mieteinnahmen zu erhalten und dass die Stiftung sich um die Vermietung kümmert.

Empfehlungen für andere Eigentümer

Monika rät anderen Eigentümern, sich frühzeitig mit der Zukunft ihrer Immobilien auseinanderzusetzen und Informationen zu sammeln. Die Auseinandersetzung mit dieser Thematik sei wichtig, um im Alter entspannt leben zu können.

Ausblick in die Zukunft

Monika sieht einer positiven Zukunft entgegen, in der ihre Wohnung in guten Händen ist und weiterhin zu einem sozialen Zweck dient. Ihre Entscheidung hat ihr ein neues Lebensgefühl und innere Zufriedenheit gegeben.

„Wir sind ein paar kleine Steinchen, die etwas ins Rollen bringen“

03.11.2025

Bruno Feldmanns Hausgemeinschaft

Bruno Feldmann lebt seit 1964 in einem Haus in München Obermenzing, das ihm und seiner bunten Hausgemeinschaft am Herzen liegt. Um diese Gemeinschaft zu erhalten und der Gentrifizierung entgegenzuwirken, hat er das Haus teilweise verkauft und an die Stiftung Daheim im Viertel übertragen.

Die Bedeutung des Hauses

Für Feldmann ist das Haus nicht nur ein Wohnort, sondern auch ein Ort der Familiengeschichte, der Erinnerungen und Feiern. Die Hausgemeinschaft ist vielfältig, mit Bewohnern unterschiedlicher Nationalitäten, was für Feldmann eine positive Mischung darstellt.

Die Entscheidung für die Stiftung

Feldmann entschied sich für die Stiftung Daheim im Viertel, um sicherzustellen, dass seine Mieter auch nach seinem Tod weiterhin in dem Haus leben können. Der Prozess war geprägt von Offenheit und dem Wunsch, die Bedürfnisse aller Beteiligten zu berücksichtigen.

Finanzielle und rechtliche Aspekte

Die Regelung mit der Stiftung umfasst eine gemischte Schenkung, bei der Feldmann lebenslanges Wohnrecht hat und eine monatliche Unterstützung erhält. Dies ermöglicht ihm ein angenehmes Leben, ohne sich um die Verwaltung des Hauses kümmern zu müssen.

Ein Appell an andere Eigentümer

Feldmann ermutigt andere Eigentümer, sich Gedanken über die Zukunft ihrer Immobilien zu machen und dabei anständige Bedingungen für zukünftige Mieter zu schaffen, anstatt einfach zu verkaufen und die Häuser der Gentrifizierung zu überlassen.

Bruno Feldmanns Hausgemeinschaft

Bruno Feldmann lebt seit 1964 in einem Haus in München Obermenzing, das ihm und seiner bunten Hausgemeinschaft am Herzen liegt. Um diese Gemeinschaft zu erhalten und der Gentrifizierung entgegenzuwirken, hat er das Haus teilweise verkauft und an die Stiftung Daheim im Viertel übertragen.

Die Bedeutung des Hauses

Für Feldmann ist das Haus nicht nur ein Wohnort, sondern auch ein Ort der Familiengeschichte, der Erinnerungen und Feiern. Die Hausgemeinschaft ist vielfältig, mit Bewohnern unterschiedlicher Nationalitäten, was für Feldmann eine positive Mischung darstellt.

Die Entscheidung für die Stiftung

Feldmann entschied sich für die Stiftung Daheim im Viertel, um sicherzustellen, dass seine Mieter auch nach seinem Tod weiterhin in dem Haus leben können. Der Prozess war geprägt von Offenheit und dem Wunsch, die Bedürfnisse aller Beteiligten zu berücksichtigen.

Finanzielle und rechtliche Aspekte

Die Regelung mit der Stiftung umfasst eine gemischte Schenkung, bei der Feldmann lebenslanges Wohnrecht hat und eine monatliche Unterstützung erhält. Dies ermöglicht ihm ein angenehmes Leben, ohne sich um die Verwaltung des Hauses kümmern zu müssen.

Ein Appell an andere Eigentümer

Feldmann ermutigt andere Eigentümer, sich Gedanken über die Zukunft ihrer Immobilien zu machen und dabei anständige Bedingungen für zukünftige Mieter zu schaffen, anstatt einfach zu verkaufen und die Häuser der Gentrifizierung zu überlassen.

„Verkaufen? Das hätte ich meiner Mutter nicht antun können“

03.11.2025

Einblick in das Zuhause von Renate Ollenhauer

Renate Ollenhauer lebt in einem historischen Haus in München, das sie testamentarisch der Stiftung Daheim im Viertel vermacht hat. In einem Gespräch reflektiert sie über die bewegte Geschichte des Hauses, das seit 1951 in ihrer Familie ist und von verschiedenen internationalen Gästen geprägt wurde.

Familiengeschichte und Kindheitserinnerungen

Ollenhauer erzählt von ihren Wurzeln als Nachkommin politischer Flüchtlinge und dem Einfluss ihrer Familie, insbesondere ihres Großvaters Dr. Gerhard Kreisig, einem Mitbegründer der Süddeutschen Zeitung. Ihre Kindheit war geprägt von einer lebendigen Nachbarschaft, die auch prominente Persönlichkeiten umfasste.

Die Entscheidung für die Stiftung

Die Entscheidung, das Haus der Stiftung zu vererben, kam aus dem Wunsch heraus, eine sichere Wohnsituation für ihren Mitbewohner Carlos und den Kater Wolle zu schaffen. Ollenhauer möchte die soziale Verantwortung und Internationalität des Hauses auch in Zukunft bewahren.

Emotionale Bindung und Zukunftsvision

Das Haus hat für Ollenhauer einen starken emotionalen Wert. Sie sieht in der Stiftung die Möglichkeit, die lebendige Geschichte und Gemeinschaft des Hauses aufrechtzuerhalten. Ihr Wunsch ist es, dass das Haus auch weiterhin ein Ort der Begegnung und des Austauschs bleibt.

Ratschläge für potenzielle Stifter

Ollenhauer empfiehlt, die persönliche Motivation zu betrachten und die individuellen Lebensumstände zu berücksichtigen, bevor man eine Entscheidung über das Vererben an eine Stiftung trifft. Sie betont die positiven Erfahrungen mit der Stiftung und ihre Zuversicht für die Zukunft des Hauses.

Einblick in das Zuhause von Renate Ollenhauer

Renate Ollenhauer lebt in einem historischen Haus in München, das sie testamentarisch der Stiftung Daheim im Viertel vermacht hat. In einem Gespräch reflektiert sie über die bewegte Geschichte des Hauses, das seit 1951 in ihrer Familie ist und von verschiedenen internationalen Gästen geprägt wurde.

Familiengeschichte und Kindheitserinnerungen

Ollenhauer erzählt von ihren Wurzeln als Nachkommin politischer Flüchtlinge und dem Einfluss ihrer Familie, insbesondere ihres Großvaters Dr. Gerhard Kreisig, einem Mitbegründer der Süddeutschen Zeitung. Ihre Kindheit war geprägt von einer lebendigen Nachbarschaft, die auch prominente Persönlichkeiten umfasste.

Die Entscheidung für die Stiftung

Die Entscheidung, das Haus der Stiftung zu vererben, kam aus dem Wunsch heraus, eine sichere Wohnsituation für ihren Mitbewohner Carlos und den Kater Wolle zu schaffen. Ollenhauer möchte die soziale Verantwortung und Internationalität des Hauses auch in Zukunft bewahren.

Emotionale Bindung und Zukunftsvision

Das Haus hat für Ollenhauer einen starken emotionalen Wert. Sie sieht in der Stiftung die Möglichkeit, die lebendige Geschichte und Gemeinschaft des Hauses aufrechtzuerhalten. Ihr Wunsch ist es, dass das Haus auch weiterhin ein Ort der Begegnung und des Austauschs bleibt.

Ratschläge für potenzielle Stifter

Ollenhauer empfiehlt, die persönliche Motivation zu betrachten und die individuellen Lebensumstände zu berücksichtigen, bevor man eine Entscheidung über das Vererben an eine Stiftung trifft. Sie betont die positiven Erfahrungen mit der Stiftung und ihre Zuversicht für die Zukunft des Hauses.