
Echt & Emmerich
WFG Emmerich | Sara Kreipe
Beschreibung
Mehr Infos rund um Emmerich am Rhein auf www.emmerich-erleben.de www.instagram.com/emmericherleben/ www.facebook.com/emmericherleben/ www.tiktok.com/@emmerich.erleben
Mehr Infos zur Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing Gesellschaft (WFG) auf www.wfg-emmerich.de/www.facebook.com/wirtschaftsfoerderungemmerich/www.linkedin.com/company/wirtschaftsf%C3%B6rderungs-und-stadtmarketing-gesellschaft-emmerich-am-rhein-mbh/posts/?feedView=all
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#9 Ehrenamt: Engagement in Emmerich sucht seinesgleichen - mit Malcolm Lichtenberger
Einführung in das Thema Ehrenamt
Im Podcast spricht Sarah Greipe mit Melken Lichtenberger, dem Ehrenamtskoordinator der Seelsorgeneinheit St. Christophorus und St. Johannes der Täufer in Emmerich. Sie diskutieren die Bedeutung des Ehrenamts und Lichtenbergers persönliche Motivation, sich in dieser Rolle zu engagieren.
Die Rolle des Ehrenamtskoordinators
Melken Lichtenberger beschreibt seine Aufgaben und Herausforderungen als Ehrenamtskoordinator. Er hebt hervor, dass das Ehrenamt Solidarität und Begegnung fördert und somit die Gesellschaft stärkt. Zudem teilt er seine Erfahrungen in Emmerich und die Bedeutung des persönlichen Engagements.
Projekte und Initiativen
Im Verlauf des Gesprächs werden verschiedene Projekte erwähnt, die aus der Ehrenamtskoordination hervorgegangen sind, darunter „Weihnachten im Schuhkarton“ und Gruppenangebote für Menschen in Isolation. Lichtenberger betont die Wichtigkeit von Teilhabe und Unterstützung für Menschen in der Gesellschaft.
Vermittlungsprozess für Ehrenamtliche
Der Podcast erläutert, wie Interessierte sich in Emmerich ehrenamtlich engagieren können. Melken Lichtenberger erklärt, dass er individuelle Gespräche führt, um passende Möglichkeiten für die Interessierten zu finden und sie mit relevanten Vereinen und Initiativen zu vernetzen.
Herausforderungen des Ehrenamts
Lichtenberger spricht auch über die Herausforderungen, mit denen das Ehrenamt konfrontiert ist, wie den Mangel an Zeit und personeller Unterstützung in den Vereinen. Er hebt hervor, dass viele Menschen heute nur temporär ehrenamtlich aktiv sein möchten.
Wünsche und Ausblick für Emmerich
Abschließend äußert Lichtenberger seine Wünsche für die Stadt Emmerich, insbesondere in Bezug auf kreative Nutzung von Leerständen und die fortwährende Förderung von sozialen Projekten und Ehrenamt. Er betont die Wichtigkeit, dass mehr Menschen für das Ehrenamt begeistert werden.

#8 Leben: Bezahlbarer Wohnraum in Emmerich? – mit Anke Wilke
Einführung in den Podcast
Sarah Greipe, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketinggesellschaft, moderiert den Podcast "Echt und Emmerich". Sie spricht mit Personen, die die Stadt Emmerich am Rhein prägen.
Gastvorstellung: Anke Wilke
Anke Wilke, Mitglied des Vorstands der Emmericher Baugenossenschaft und Vorsitzende des Heimatvereins Hüttenbock-Heß, gibt Einblicke in ihre Tätigkeiten und ihre Verbundenheit zu Hütum, wo sie auch geboren wurde.
Engagement und persönliche Motivation
Anke beschreibt ihr Engagement in der Baugenossenschaft und im Heimatverein als Möglichkeit zur Selbstverwirklichung und zur Zusammenarbeit mit Mitstreitern. Sie hebt die Bedeutung der genossenschaftlichen Wohnformen, die Sicherheit und Stabilität bieten, hervor.
Die Emmericher Baugenossenschaft
Die Baugenossenschaft, gegründet 1899, bietet mehr als 500 Genossenschaftswohnungen an. Anke betont die Wichtigkeit, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und die Bedürfnisse verschiedener Mietergruppen zu berücksichtigen.
Herausforderungen im Wohnungsbau
Steigende Materialkosten und Zinsen stellen Herausforderungen dar. Anke spricht über den Fokus auf öffentlich geförderten Wohnungsbau, um bezahlbaren Wohnraum zu sichern.
Der Heimatverein Hüttenbock-Heß
Anke erzählt von ihren Aktivitäten im Heimatverein, der Brauchtum und Gemeinschaft pflegt. Sie betont den Wert der Dorfgemeinschaft und die Wichtigkeit, jüngere Mitglieder zu gewinnen.
Persönliche Zufriedenheit und Ausblick
Anke ist stolz auf die Erfolge des Vereins und die positiven Rückmeldungen der Teilnehmer an Veranstaltungen. Sie sieht großes Potenzial im Ehrenamt und der Gemeinschaft in Emmerich.

#7 Infrastruktur: Ohne Hafen würd in Emmerich richtig was fehlen – mit Marcel Roebrock
Einführung und Rolle von Marcel Roebrock
Im Gespräch wird Marcel Roebrock als Projektleiter der Port Emmerich Infrastruktur- und Immobiliengesellschaft vorgestellt. Er erläutert seine Herkunft aus Emmerich, seine zurückliegende Zeit im Ausland und seine Motivation, in der Heimat zu bleiben. Der Fokus liegt auf seiner Arbeit am Hafen, der Bedeutung des Standorts und seiner Rolle im Investitionsprojekt zur Modernisierung der Hafeninfrastruktur.
Hafenstruktur, Terminals und regionale Bedeutung
Der Hafen Emmerich wird als trimodaler Umschlagsstandort beschrieben, der Container-Terminal, OLEON-Tanklager und weitere Konventionalumschläge umfasst. Die Port Emmerich verwaltet Infrastruktur und Spundwände, während Contago Rheinwald-Lippe als Betreiber fungiert. Der Hafen dient der regionalen Versorgung, transportiert Güter überwiegend in Deutschland und die Niederlande und trägt zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region bei.
Containerkran, Kranbahn und technische Details
Das Projekt umfasst Neubau der Kranbahn, Ersatz des Containerkrans und die Errichtung neuer Infrastruktur, wofür Fördermittel genutzt wurden. Ein stationärer Containerportalkran ermöglicht effizienten Umschlag, ersetzt den alten Kran, nutzt eine erweiterte Kranbahn und ermöglicht trimodale Verkehre. Besondere Aspekte betreffen Twinstocks, Soft Landing und die Reduktion von Geräuschen sowie eine Kabinenführung durch erfahrene Kranführer.
Bauphase, Herausforderungen und Ausblick
Die Planungen begannen in den 2010er-Jahren; der Bau erstreckte sich über mehrere Jahre mit zwei Bauabschnitten, während der Betrieb weiterlief. Überraschungen wie Bodenveränderungen durch eine Bauschuttlinse und beschädigte Leitungen erforderten schnelle Koordination mit Stadtwerken und Dienstleistern. Zukünftig sind weitere Investitionen vorgesehen, einschließlich eines zweiten Kranes, Fördergenehmigungen und der Stärkung der Bahnanbindung für eine noch bessere Tri-modale Anbindung.