Ganz schön k(n)ackig: Geschichten aus dem Darm
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Ganz schön k(n)ackig: Geschichten aus dem Darm

Dagmar Praßler

Beschreibung

In diesem Podcast erfährst Du alles über Deine wichtigsten Mitbewohner – Deine Darmbakterien. In loser Folge berichtet die Heilpraktikerin Dagmar Praßler über authentische Fälle aus ihrer Praxis, analog zu ihrem Blog mit über 300 Geschichten von Patient:innen. Ins Wort fällt ihr dabei gern Matthias Schildt, der kein Hehl daraus macht, medizinischer Laie zu sein. Ein Podcast mit Witz und gesundheitlichem Tiefgang. Der Podcast ist eine Produktion von medical INSIGHTS, Probiotische-Praxis Online und der Mikrobiom-Praxis in Kooperation mit Baltic Stream Production.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Folge 54 – Hilfe, die Krätze ist zurück!

04.09.2026

Einführung in das Thema Krätze

Das Gespräch beginnt mit einem Vergleich zwischen der Krätze und dem Spruch "ich glaube, mich tritt ein Pferd". Die Wahrscheinlichkeit, an Krätze (Scabies) zu erkranken, ist heutzutage höher. Ein persönliches Erlebnis mit einem Physiotherapeuten, der sich angesteckt hatte, wird erwähnt.

Übertragung und Symptome

Krätze wird durch Haut-zu-Haut-Kontakt übertragen und kann durch Hygiene schwer vermieden werden. Symptome wie Juckreiz treten meist erst nach zwei bis fünf Wochen auf, was die Diagnose erschwert. Die Milben graben sich in die Haut und legen Eier ab, was zu einer unangenehmen Infektion führt.

Behandlung und Vorsorgemaßnahmen

Eine dermatologische Behandlung ist notwendig, wobei eine Permethrin-Creme empfohlen wird. Diese Creme muss großflächig angewendet werden und hat eine spezifische Einwirkzeit. Die vollständige Desinfektion von Kleidung und Umgebung ist ebenfalls erforderlich, um eine Ausbreitung zu verhindern.

Besondere Herausforderungen und Folgen

Besonderheiten wie die veränderte Hautflora nach einer Krätze-Infektion werden angesprochen, die das Risiko weiterer Hautinfektionen erhöht. Der Einsatz einer speziellen probiotischen Salbe wird empfohlen, um das Hautmikrobiom nach der Behandlung zu unterstützen.

Zusammenfassung und Empfehlungen

Der Podcast schließt mit der Empfehlung, bei Symptomen schnell zu handeln und einen Hautarzt aufzusuchen. Präventive Maßnahmen wie die Verwendung von Neem-Produkten zur Milbenbekämpfung werden ebenfalls diskutiert.

Einführung in das Thema Krätze

Das Gespräch beginnt mit einem Vergleich zwischen der Krätze und dem Spruch "ich glaube, mich tritt ein Pferd". Die Wahrscheinlichkeit, an Krätze (Scabies) zu erkranken, ist heutzutage höher. Ein persönliches Erlebnis mit einem Physiotherapeuten, der sich angesteckt hatte, wird erwähnt.

Übertragung und Symptome

Krätze wird durch Haut-zu-Haut-Kontakt übertragen und kann durch Hygiene schwer vermieden werden. Symptome wie Juckreiz treten meist erst nach zwei bis fünf Wochen auf, was die Diagnose erschwert. Die Milben graben sich in die Haut und legen Eier ab, was zu einer unangenehmen Infektion führt.

Behandlung und Vorsorgemaßnahmen

Eine dermatologische Behandlung ist notwendig, wobei eine Permethrin-Creme empfohlen wird. Diese Creme muss großflächig angewendet werden und hat eine spezifische Einwirkzeit. Die vollständige Desinfektion von Kleidung und Umgebung ist ebenfalls erforderlich, um eine Ausbreitung zu verhindern.

Besondere Herausforderungen und Folgen

Besonderheiten wie die veränderte Hautflora nach einer Krätze-Infektion werden angesprochen, die das Risiko weiterer Hautinfektionen erhöht. Der Einsatz einer speziellen probiotischen Salbe wird empfohlen, um das Hautmikrobiom nach der Behandlung zu unterstützen.

Zusammenfassung und Empfehlungen

Der Podcast schließt mit der Empfehlung, bei Symptomen schnell zu handeln und einen Hautarzt aufzusuchen. Präventive Maßnahmen wie die Verwendung von Neem-Produkten zur Milbenbekämpfung werden ebenfalls diskutiert.

Folge 53 – AD(H)S? Hat doch gefühlt jede/r zweite!

21.08.2026

ADHS als neurobiologische Eigenschaft

ADHS wird nicht mehr als klassische Krankheit angesehen, sondern als eine angeborene, andersartige Funktionsweise des Gehirns, die sowohl Stärken als auch Schwächen mit sich bringt. Die Neurotransmitter Dopamin und Noradrenalin wirken bei Betroffenen anders, was zu Schwierigkeiten bei der Reizfilterung führt.

Vererbung und Genetik von ADHS

Die Vererbbarkeit von ADHS liegt bei bis zu 80 Prozent, wobei es kein einzelnes ADHS-Gen gibt, sondern viele kleinere Genvarianten, die zusammenwirken. Genetik spielt eine entscheidende Rolle, während auch Umwelteinflüsse die Symptomatik beeinflussen können.

Zunahme der Diagnosen

In den letzten Jahren erhalten deutlich mehr Menschen, insbesondere Erwachsene, eine ADHS-Diagnose. Dies liegt weniger an einer tatsächlichen Zunahme der Fälle, sondern vielmehr an einer besseren Erkennung und einem höheren Bewusstsein für die Störung.

Symptome und Diagnose

ADHS-Symptome können in verschiedenen Lebensphasen auftreten, und es wird festgestellt, dass nicht alle Symptome automatisch eine ADHS-Diagnose rechtfertigen. Unkonzentriertheit kann auch durch äußere Faktoren wie Stress oder Schlafmangel verursacht werden.

Therapieansätze

Die Behandlung kann Psychotherapie und Medikamente wie Ritalin umfassen, das die Neurotransmitter im Gehirn reguliert. Dennoch gibt es alternative Behandlungsmöglichkeiten, die auf Ernährung und Mikrobiom abzielen, um ADHS-Symptome zu lindern.

Ernährung und Mikrobiom

Eine ausgewogene Ernährung kann die Bildung von Neurotransmittern fördern. Bestimmte Lebensmittel und Mikroben im Darm können die mentale Gesundheit beeinflussen. Eine Oligoketogene Diät könnte bei der Linderung von ADHS-Symptomen helfen, indem sie potenziell problematische Nahrungsmittel vermeidet.

Zusätzliche Hilfsmittel

Probiotika, Lecithin sowie Mineralstoffe und Vitamine können unterstützen, um die Symptome von ADHS zu mildern. Entspannungstechniken sind ebenfalls wichtig, um mit Stress umzugehen, der die Symptome verstärken kann.

ADHS als neurobiologische Eigenschaft

ADHS wird nicht mehr als klassische Krankheit angesehen, sondern als eine angeborene, andersartige Funktionsweise des Gehirns, die sowohl Stärken als auch Schwächen mit sich bringt. Die Neurotransmitter Dopamin und Noradrenalin wirken bei Betroffenen anders, was zu Schwierigkeiten bei der Reizfilterung führt.

Vererbung und Genetik von ADHS

Die Vererbbarkeit von ADHS liegt bei bis zu 80 Prozent, wobei es kein einzelnes ADHS-Gen gibt, sondern viele kleinere Genvarianten, die zusammenwirken. Genetik spielt eine entscheidende Rolle, während auch Umwelteinflüsse die Symptomatik beeinflussen können.

Zunahme der Diagnosen

In den letzten Jahren erhalten deutlich mehr Menschen, insbesondere Erwachsene, eine ADHS-Diagnose. Dies liegt weniger an einer tatsächlichen Zunahme der Fälle, sondern vielmehr an einer besseren Erkennung und einem höheren Bewusstsein für die Störung.

Symptome und Diagnose

ADHS-Symptome können in verschiedenen Lebensphasen auftreten, und es wird festgestellt, dass nicht alle Symptome automatisch eine ADHS-Diagnose rechtfertigen. Unkonzentriertheit kann auch durch äußere Faktoren wie Stress oder Schlafmangel verursacht werden.

Therapieansätze

Die Behandlung kann Psychotherapie und Medikamente wie Ritalin umfassen, das die Neurotransmitter im Gehirn reguliert. Dennoch gibt es alternative Behandlungsmöglichkeiten, die auf Ernährung und Mikrobiom abzielen, um ADHS-Symptome zu lindern.

Ernährung und Mikrobiom

Eine ausgewogene Ernährung kann die Bildung von Neurotransmittern fördern. Bestimmte Lebensmittel und Mikroben im Darm können die mentale Gesundheit beeinflussen. Eine Oligoketogene Diät könnte bei der Linderung von ADHS-Symptomen helfen, indem sie potenziell problematische Nahrungsmittel vermeidet.

Zusätzliche Hilfsmittel

Probiotika, Lecithin sowie Mineralstoffe und Vitamine können unterstützen, um die Symptome von ADHS zu mildern. Entspannungstechniken sind ebenfalls wichtig, um mit Stress umzugehen, der die Symptome verstärken kann.

Folge 52 – Warum Haferflocken Leben retten

07.08.2026

Einführung in Ballaststoffe

Ballaststoffe sind chemisch gesehen Polysaccharide, die unverdauliche Pflanzenteile darstellen. Sie werden in lösliche und unlösliche Ballaststoffe unterteilt, beide sind jedoch wichtig für die Gesundheit, fördern die Verdauung, regulieren den Blutzuckerspiegel und unterstützen ein gesundes Mikrobiom.

Empfohlene Tagesmenge und Quellen

Die tägliche empfohlene Menge an Ballaststoffen liegt bei mindestens 30 bis 50 Gramm. Lösliche Ballaststoffe findet man vor allem in Hafer, Gerste, Obst und Gemüse, während unlösliche Ballaststoffe in Vollkornprodukten, Nüssen und bestimmten Gemüsesorten enthalten sind.

Wirkung auf die Gesundheit

Eine ballaststoffreiche Ernährung kann das Risiko für Herzkrankheiten senken, da Ballaststoffe cholesterinsenkend wirken und den Blutzuckerspiegel stabilisieren. Der Verzehr von Ballaststoffen fördert auch die Produktion von kurzkettigen Fettsäuren, die entzündungshemmende Eigenschaften haben.

Empfohlene Ernährungsweise

Zusätzlich zu Ballaststoffen wird eine Ernährung empfohlen, die fermentierte Lebensmittel enthält, um die Darmbakterien zu unterstützen. Bewegung und ausreichendes Kauen sind ebenfalls wichtig für eine gesunde Verdauung.

Vorbeugung von Krankheiten

Eine unausgewogene Ernährung, die arm an Ballaststoffen ist, kann zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Herstellung einer gesunden Darmflora wird als essenziell für die allgemeine Gesundheit angesehen.

Einführung in Ballaststoffe

Ballaststoffe sind chemisch gesehen Polysaccharide, die unverdauliche Pflanzenteile darstellen. Sie werden in lösliche und unlösliche Ballaststoffe unterteilt, beide sind jedoch wichtig für die Gesundheit, fördern die Verdauung, regulieren den Blutzuckerspiegel und unterstützen ein gesundes Mikrobiom.

Empfohlene Tagesmenge und Quellen

Die tägliche empfohlene Menge an Ballaststoffen liegt bei mindestens 30 bis 50 Gramm. Lösliche Ballaststoffe findet man vor allem in Hafer, Gerste, Obst und Gemüse, während unlösliche Ballaststoffe in Vollkornprodukten, Nüssen und bestimmten Gemüsesorten enthalten sind.

Wirkung auf die Gesundheit

Eine ballaststoffreiche Ernährung kann das Risiko für Herzkrankheiten senken, da Ballaststoffe cholesterinsenkend wirken und den Blutzuckerspiegel stabilisieren. Der Verzehr von Ballaststoffen fördert auch die Produktion von kurzkettigen Fettsäuren, die entzündungshemmende Eigenschaften haben.

Empfohlene Ernährungsweise

Zusätzlich zu Ballaststoffen wird eine Ernährung empfohlen, die fermentierte Lebensmittel enthält, um die Darmbakterien zu unterstützen. Bewegung und ausreichendes Kauen sind ebenfalls wichtig für eine gesunde Verdauung.

Vorbeugung von Krankheiten

Eine unausgewogene Ernährung, die arm an Ballaststoffen ist, kann zu ernsthaften Gesundheitsproblemen führen, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Die Herstellung einer gesunden Darmflora wird als essenziell für die allgemeine Gesundheit angesehen.