
NeuroKompass Eltern - ADHS,ASS & Neurodiversität verstehen
Fabio Azzarito
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Warum Planänderungen für neurodiverse Kinder so schwierig sein können
Die Herausforderung von Planänderungen
In dieser Episode geht es um die Schwierigkeiten, die neurodiverse Kinder, insbesondere solche mit ADHS oder Autismus, bei kleinen Planänderungen erleben. Während Erwachsene solche Änderungen oft als unbedeutend empfinden, können sie für Kinder zu emotionalen Ausbrüchen führen, da sie ihre Erwartungen und inneren Pläne anpassen müssen.
Verständnis für die Perspektive des Kindes
Eltern sollten versuchen, die Reaktionen ihrer Kinder nicht aus ihrer eigenen Perspektive zu bewerten. Was für Erwachsene eine kleine Änderung ist, kann für Kinder eine große Enttäuschung darstellen. Daher ist es wichtig, dass Eltern verstehen, dass die Emotionen des Kindes real sind und ernst genommen werden sollten.
Strategien zur Bewältigung von Veränderungen
Um Kindern zu helfen, mit Veränderungen besser umzugehen, können Eltern frühzeitig informieren, klare neue Pläne kommunizieren und die Enttäuschung des Kindes anerkennen, ohne den ursprünglichen Plan zu revidieren. Flexibles Formulieren von Plänen und das Vorhandensein eines Plan B können ebenfalls hilfreich sein.
Langfristige Entwicklung
Die Episode betont, dass es nicht darum geht, dass Kinder niemals emotional reagieren, sondern darum, ihnen zu helfen, besser mit Veränderungen umzugehen. Fortschritt bedeutet, dass Kinder lernen, ihre Emotionen zu verstehen und angemessen damit umzugehen. Eltern sollten Geduld haben und die Entwicklung ihrer Kinder in diesem Prozess unterstützen.

Ist mein Kind hochsensibel – oder steckt ADHS oder Autismus dahinter?
Einführung in Hochsensibilität
In dieser Episode wird das Konzept der Hochsensibilität vorgestellt, das häufig bei Kindern beobachtet wird, die auf Reize wie Geräusche oder Kleidung empfindlich reagieren. Es wird erklärt, dass Hochsensibilität keine medizinische Diagnose ist, sondern Eigenschaften beschreibt, die oft mit ADHS oder Autismus verwechselt werden.
Unterscheidung zwischen Hochsensibilität, ADHS und Autismus
Es wird darauf hingewiesen, dass Reaktionen auf Reize sowohl bei hochsensiblen Kindern als auch bei Kindern mit ADHS oder Autismus auftreten können. Die Bedeutung der Betrachtung des Gesamtbildes wird betont, um Missverständnisse zu vermeiden.
Die Wichtigkeit der genauen Beobachtung
Die Episode ermutigt Eltern, nicht nur die Bezeichnung zu betrachten, sondern zu verstehen, was ihrem Kind schwerfällt. Die Frage sollte sein: Was überfordert mein Kind? Die Identifizierung spezifischer Herausforderungen kann helfen, passende Unterstützung zu finden.
Fachliche Unterstützung und Verständnis
Wenn Schwierigkeiten in verschiedenen Lebensbereichen auftreten, kann es sinnvoll sein, fachliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, um das Kind besser zu verstehen und geeignete Hilfen zu finden, ohne es in eine Schublade zu stecken.
Schlussfolgerung
Die Hauptfrage für Eltern sollte sein, was ihr Kind benötigt, anstatt welche Diagnose es hat. Ein besseres Verständnis der individuellen Bedürfnisse kann helfen, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen und die Herausforderungen im Alltag zu meistern.

Ich hab’s vergessen! – Warum ADHS-Kinder Dinge wirklich vergessen
Einleitung zum Thema Vergessen bei ADHS
Die Episode behandelt häufiges Vergessen bei Kindern mit ADHS, das oft fälschlicherweise als Faulheit oder Desinteresse interpretiert wird. Eltern erleben immer wieder die Situation, dass Kindern Anweisungen gegeben werden, die diese schnell wieder vergessen.
Die Rolle des Arbeitsgedächtnisses
Das Arbeitsgedächtnis hat eine entscheidende Rolle; es hilft, Informationen kurzfristig zu speichern. Bei Kindern mit ADHS kann es vorkommen, dass Informationen schneller verloren gehen, insbesondere wenn sie durch neue Reize abgelenkt werden.
Strategien zur Unterstützung
Eltern sollten die Menge an Informationen reduzieren, die sie gleichzeitig geben. Statt viele Anweisungen auf einmal zu erteilen, sollten sie Schritt für Schritt vorgehen. Sichtbare Erinnerungen wie Checklisten und feste Plätze für wichtige Gegenstände können helfen, die Erinnerungsarbeit zu erleichtern.
Selbstständigkeit fördern
Das Ziel ist es, Kindern Strategien beizubringen, um selbstständig mit ihren Aufgaben umzugehen. Selbstständigkeit bedeutet nicht, keine Hilfsmittel zu benötigen, sondern zu wissen, welche Hilfsmittel helfen können.
Abschließende Gedanken
Das Vergessen ist nicht gleichbedeutend mit Desinteresse. Es ist wichtig, dass Eltern erkennen, ob ein Kind die Information nicht festhalten konnte oder es einfach nicht ernst genommen hat. Kleine Veränderungen im Umgang können helfen, die Situation zu verbessern.