
So schmecken die Alpen – ein Podcast vom CULINARIUM ALPINUM
CULINARIUM ALPINUM
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Elias Kneubühler: Glace erster Klasse
Einführung in die alpine Kulinarik
Im Podcast "So schmecken die Alpen" erkunden Michaela Frank und Can Rupf die Welt der alpinen Lebensmittel, indem sie mit Produzenten und Köchen sprechen und die Entstehung von traditionellen Produkten erleben.
Besuch bei Mountain Ice Cream
Die Hosts besuchen Mountain Ice Cream in Zweisimmerach, wo Elias Kneubühler, der auch Pilot ist, die Herstellung von Glace erklärt. Er betont die Bedeutung von Bergmilch und natürlichen Rohstoffen für die Qualität der Produkte.
Herstellung und Aromen
Elias beschreibt den Produktionsprozess, der von der Herstellung des Grundmixes bis zur Verfeinerung mit Aromen reicht. Er verwendet ausschließlich hochwertige Zutaten, einschließlich natürlicher Vanille aus Madagaskar.
Kinder und Glace
Das Gespräch dreht sich um die Freude von Kindern beim Genuss von Glace und wie diese Erlebnisse emotionale Erinnerungen schaffen. Elias reflektiert über seine eigene Kindheit und die Faszination für Glace.
Inspirationsquellen und Neuerungen
Elias berichtet von seinen Reisen, die ihn inspirieren, neue Geschmäcker zu entdecken, und erwähnt die internationale Glacemesse in Rimini, wo er neue Ideen und Rohstoffe findet.
Regionalität und Nachhaltigkeit
Die Hosts diskutieren die Wichtigkeit regionaler Rohstoffe und die Zusammenarbeit mit lokalen Produzenten, um Qualität und Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Elias hebt die Verantwortung hervor, die Bergbauern zu unterstützen.
Zukunft von Mountain Ice Cream
Elias plant, die Qualität seines Unternehmens zu bewahren und sich nicht zu vergrößern, um die Handwerkskunst zu erhalten und eine enge Verbindung zu seinen Kunden zu wahren.
Abschluss und Verköstigung
Der Podcast endet mit einer Verköstigung des neuen Açaí-Sorbets, das Elias aus einer Reise nach Hawaii mitgebracht hat. Die Hosts schätzen die neue Geschmackserfahrung und die Frische der Produkte.

Marcel Heinrich: Kartoffeln aus gutem Grund
Einführung in den Podcast
Der Podcast, moderiert von Michaela Frank und Can Rupf, erkundet die alpine Kulinarik und die Entstehung traditioneller Lebensmittel. Sie besuchen Höhlen, Käse und Küchen und sprechen mit Bäuerinnen, Köchen und Produzenten.
Gast: Marcel Heinrich
Marcel Heinrich, ein Bauer aus dem Albelental, wird als Gast begrüßt. Er spricht über seine Leidenschaft für Kartoffeln und das Wichtigkeit des Bodens für die Lebensmittelproduktion. Er betont, dass es besser sei, für etwas zu sprechen, als gegen etwas zu argumentieren.
Die Liebe zur Kartoffel
Heinrich teilt seine Erfahrungen mit verschiedenen Kartoffelsorten und deren Anbau. Er hebt die Bedeutung von alten Sorten hervor und erklärt, wie sie im Vergleich zu industriellen Sorten an Geschmack und Inhaltsstoffen verlieren können.
Regenerative Landwirtschaft
Er diskutiert die Prinzipien der regenerativen Landwirtschaft, die darauf abzielt, die Bodenqualität durch diverse Anbaupraktiken zu verbessern. Heinrich betont die Wichtigkeit der Bodenbiologie und dass jeder Betrieb individuell betrachtet werden muss.
Authentizität und Gemeinschaft
Heinrich ist überzeugt, dass Authentizität in der Landwirtschaft entscheidend ist. Er spricht über die Gemeinschaft auf seinem Hof und die Bedeutung von Lehrlingen, die frische Ideen einbringen.
Die Zukunft der Landwirtschaft
Auf die Frage nach der Zukunft der Landwirtschaft äußert Heinrich den Wunsch nach Vielfalt und einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen. Er glaubt, dass alte Sorten und nachhaltige Praktiken wichtig sind, um die Landwirtschaft zukunftsfähig zu gestalten.

Nathalie Graf & Aliena Gnehm, Toggenburger Kräuterfrauen: Warum Männer nicht jäten können und Enten die Welt retten
Alpine Kräuterarbeit und Bodenleben
Der Podcast nimmt die Zuhörerinnen mit auf eine Reise zu den Toggenburger Kräuterfrauen, die Kräuter in Bio-Qualität von Hand kultivieren. Es wird deutlich, wie wichtig langsames, sorgfältiges Arbeiten ist, um Inhalte zu schützen und Qualität zu erhalten, statt maschineller Massenproduktion zu folgen. Die Ernte erfolgt meist morgens, um ätherische Öle optimal zu bewahren, und der Fokus liegt auf regionaler Herkunft.
Arbeitsabläufe, Qualität und Vielfalt
Die Frauen beschreiben einen rhythmischen Tagesablauf: Ernten, Jetten, Zupfen und Trocknen. Entstängeln, Blätterpflege und schonendes Trocknen sichern eine hochwertige Qualität. Mehrjährige Kräuter wie Minzen oder Thymian sowie ein breites Spektrum an einjährigen Kulturpflanzen prägen das Beetenkonzept. Der Pragmatismus betont Bodenbedeckung, Fruchtfolge und naturnahe Pflege statt chemischer Hilfsmittel.
Persönliche Geschichten und Netzwerk
Die beiden Protagonistinnen Alena und Natalie erzählen ihren Weg in den Betrieb, schildern Lebensentwürfe jenseits klassischer Berufe und betonen den Zusammenhalt im Team. Zwischen Generationen entsteht ein starkes Netzwerk aus Freundschaft, Austausch und gegenseitiger Unterstützung. Familienbande, Kinderbetreuung und Langzeitperspektiven prägen das Betriebsklima und helfen, Belastungen in der Hochsaison zu meistern.
Produkte, Vermarktung und Lebensgefühl
Aus den geernteten Kräutern entstehen Blüten-Tees, Mischungen und Trockenkräuter, die teils regional in Läden verkauft und teilweise online angeboten werden. Der Betrieb legt Wert auf Transparenz, regionale Herkunft und nachhaltige Verarbeitung, etwa durch schonendes Querstrocken, Mulchen und ökologischeDüngung. Die Berichte verknüpfen Aromatik mit Erde, Sonne und handwerklicher Praxis – ein konkretes Bild alpiner Kulinarik.