Professionelles Investieren: Mythen, Märchen, Wirklichkeit
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Professionelles Investieren: Mythen, Märchen, Wirklichkeit

Jens Kummer

Beschreibung

Der Video-Podcast für Investoren, die fundierte Analysen suchen. Jens Kummer spricht mit Kapitalmarktexperten über aktuelle Thesen, beleuchtet Fakten und trennt Märchen von Wirklichkeit.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Private Debt Insights von Nedelina Lazarova

19.05.2026

Einordnung und Subsegmente von Private Debt

Private Debt umfasst Finanzierung jenseits des Bankensektors, oft Fremdkapital oder strukturiertes quasi-Eigenkapital. Bekannte Ansätze sind Direct Lending (Senior Performing Credit) sowie nachrangige oder strukturierte Finanzierungen. Sachwertbesicherte Kredite, Infrastruktur-, Immobilienfinanzierung und spezialisierte Themen wie Royalties oder Litigation spielen eine Rolle. Der Markt ist groß, fragmentiert und umfasst sowohl illiquide als auch teilweise liquide Formen, wobei Manager je nach Strategie variieren.

Gründe für Wachstum, Risiken und aktuelle Diskussion

Historisch trug Regulierung dazu bei, Bankkapital zu reduzieren, wodurch Lücken entstanden und Private Debt wuchs. Jüngste Debatten drehen sich um Rückgabewünsche semi-liquider Strukturen, insbesondere BDCs, sowie um Risiken durch KI-Effekte in Softwaresektoren. Verluste treten wie überall im Kreditgeschäft auf, typischerweise sind Rückführungsraten hoch, doch Ausfälle bleiben möglich. Die Marktdynamik zeigt eher Normalisierung als Panik.

Rolle der Banken und Strukturrisiken

Banken bleiben Finanzierungspartner und übernehmen oft Senior-Teile von Portfolios, während Private-Debt-Investoren wirtschaftliche Risiken tragen. Abhängigkeiten zwischen Banken und Direct Lenders existieren, insbesondere bei größeren Transaktionen. Asset-Based Lending (ABL) wächst, mit unterschiedlichen Sicherheiten und Cashflow-Profilen. Die Fragmentierung des Marktes erfordert spezialisierte Expertise und klare Offenlegung von Leverage-Mechanismen.

Manager-Auswahl und Investitionsentscheidung

Für Investoren zählt neben Track Record und Team auch die Produktgestaltung: Covenants, Gebührenstrukturen und Abhängigkeiten von Kreditgebern beeinflussen Rendite und Risiko. Ein persönlicher Kontakt zum Team, Einsicht in Kreditdokumentation und On-Site-Visits helfen, das Verständnis zu schärfen. Eine breite Perspektive auf verschiedene Strategien ermöglicht eine ausgewogene Allokation im Bereich Direct Lending sowie Asset-Based Financing.

Einordnung und Subsegmente von Private Debt

Private Debt umfasst Finanzierung jenseits des Bankensektors, oft Fremdkapital oder strukturiertes quasi-Eigenkapital. Bekannte Ansätze sind Direct Lending (Senior Performing Credit) sowie nachrangige oder strukturierte Finanzierungen. Sachwertbesicherte Kredite, Infrastruktur-, Immobilienfinanzierung und spezialisierte Themen wie Royalties oder Litigation spielen eine Rolle. Der Markt ist groß, fragmentiert und umfasst sowohl illiquide als auch teilweise liquide Formen, wobei Manager je nach Strategie variieren.

Gründe für Wachstum, Risiken und aktuelle Diskussion

Historisch trug Regulierung dazu bei, Bankkapital zu reduzieren, wodurch Lücken entstanden und Private Debt wuchs. Jüngste Debatten drehen sich um Rückgabewünsche semi-liquider Strukturen, insbesondere BDCs, sowie um Risiken durch KI-Effekte in Softwaresektoren. Verluste treten wie überall im Kreditgeschäft auf, typischerweise sind Rückführungsraten hoch, doch Ausfälle bleiben möglich. Die Marktdynamik zeigt eher Normalisierung als Panik.

Rolle der Banken und Strukturrisiken

Banken bleiben Finanzierungspartner und übernehmen oft Senior-Teile von Portfolios, während Private-Debt-Investoren wirtschaftliche Risiken tragen. Abhängigkeiten zwischen Banken und Direct Lenders existieren, insbesondere bei größeren Transaktionen. Asset-Based Lending (ABL) wächst, mit unterschiedlichen Sicherheiten und Cashflow-Profilen. Die Fragmentierung des Marktes erfordert spezialisierte Expertise und klare Offenlegung von Leverage-Mechanismen.

Manager-Auswahl und Investitionsentscheidung

Für Investoren zählt neben Track Record und Team auch die Produktgestaltung: Covenants, Gebührenstrukturen und Abhängigkeiten von Kreditgebern beeinflussen Rendite und Risiko. Ein persönlicher Kontakt zum Team, Einsicht in Kreditdokumentation und On-Site-Visits helfen, das Verständnis zu schärfen. Eine breite Perspektive auf verschiedene Strategien ermöglicht eine ausgewogene Allokation im Bereich Direct Lending sowie Asset-Based Financing.

Angst, Gier & Volatilität mit Dr. Jochen Kleeberg

07.05.2026

Einführung und Kernthemen

Der Podcast diskutiert institutionelle Kapitalanlage, Praktiken und Erkenntnisse aus Konferenzen. Im Mittelpunkt stehen Einflüsse von Forschern, praktische Erfahrungen und wie sich Ideen über Jahrzehnte in der Anlagepraxis niederschlagen haben.

Normale Verteilung vs. reale Risiken

Es wird argumentiert, dass die Normalverteilung Riskien unterschätzt; Extremereignisse treten häufiger auf als erwartet. Fat-Tails, historische Krisen und die begrenzte Aussagekraft einfacher Risikomodelle zeigen, dass robuste Risikoabschätzung gläserner sein muss als rein modellbasiert.

Risikomanagement und Regelbasierte Strategien

Ansätze wie stabile Dynamikportfolios, CPPI-Verfahren und der Verzicht auf große Prognosewetten werden diskutiert. Ziel ist eine regelbasierte Steuerung der Asset Allocation, um Krisen resistenter zu begegnen und emotionale Fehlentscheidungen zu vermeiden.

Credit-Märkte und Praxisausblick

Auf der Kreditseite liegen oft bessere Chancen zur Alpha-Generierung, insbesondere durch Marktdifferenzen zwischen Ratings und Marktpreisen. Praxisrelevante Ansätze umfassen vorkonfektionierte Subportfolios und spezialisierte Credit-Strategien, mit Fokus auf Kosteneffizienz und stabilen Erträgen.

Einführung und Kernthemen

Der Podcast diskutiert institutionelle Kapitalanlage, Praktiken und Erkenntnisse aus Konferenzen. Im Mittelpunkt stehen Einflüsse von Forschern, praktische Erfahrungen und wie sich Ideen über Jahrzehnte in der Anlagepraxis niederschlagen haben.

Normale Verteilung vs. reale Risiken

Es wird argumentiert, dass die Normalverteilung Riskien unterschätzt; Extremereignisse treten häufiger auf als erwartet. Fat-Tails, historische Krisen und die begrenzte Aussagekraft einfacher Risikomodelle zeigen, dass robuste Risikoabschätzung gläserner sein muss als rein modellbasiert.

Risikomanagement und Regelbasierte Strategien

Ansätze wie stabile Dynamikportfolios, CPPI-Verfahren und der Verzicht auf große Prognosewetten werden diskutiert. Ziel ist eine regelbasierte Steuerung der Asset Allocation, um Krisen resistenter zu begegnen und emotionale Fehlentscheidungen zu vermeiden.

Credit-Märkte und Praxisausblick

Auf der Kreditseite liegen oft bessere Chancen zur Alpha-Generierung, insbesondere durch Marktdifferenzen zwischen Ratings und Marktpreisen. Praxisrelevante Ansätze umfassen vorkonfektionierte Subportfolios und spezialisierte Credit-Strategien, mit Fokus auf Kosteneffizienz und stabilen Erträgen.

Infrastruktur Debt in Asien mit Bernd Vogel

10.04.2026

Einleitung in das Thema Infrastrukturinvestitionen in Asien

Der Podcast beleuchtet die Vorurteile und Mythen über Infrastrukturinvestitionen in Asien, die oft von politischen Risiken und höheren Ausfallraten geprägt sind. Die Diskussion zeigt, dass diese Wahrnehmungen nicht mehr zeitgemäß sind und dass Asien als Anlageklasse spannende Möglichkeiten bietet.

Wahrnehmung von Emerging Markets

Der Gast, Bernd Vogel von Natixis Investment Managers, erklärt, dass das Risiko, das Investoren mit Emerging Markets verbinden, oft übertrieben ist. Viele institutionelle Anleger beginnen, Asien als weniger riskant wahrzunehmen, insbesondere im Vergleich zu den politischen Unsicherheiten in den USA.

Rendite und Risiko in Infrastrukturprojekten

Vogel präsentiert Statistiken zu Ausfallraten und Recovery-Raten in Asien, die zeigen, dass die Ausfallraten nicht signifikant höher sind als in anderen Regionen. Zudem wird die defensive Natur von Infrastrukturprojekten hervorgehoben, da sie oft auf grundlegende Bedürfnisse der Bevölkerung abzielen.

Investitionsbedarf in Asien

Die Asiatische Entwicklungsbank schätzt einen Investitionsbedarf von 1,7 Billionen Euro bis 2030, vor allem im Bereich erneuerbare Energien und Digitalisierung. Dies zeigt das enorme Potenzial für Investoren in der Region.

Renditeerwartungen und Marktbedingungen

Es wird diskutiert, dass Investoren in Asien mit einer Bruttorendite von 7 bis 8 Prozent rechnen können, wobei die Risiken und Kosten berücksichtigt werden müssen. Die Marktbedingungen in Asien bieten zudem mehr Verhandlungsspielraum als in etablierten Märkten.

Schlussfolgerungen und Ausblick

Abschließend wird betont, dass viele Risiken, die mit Emerging Markets verbunden sind, Realität und Gewohnheit im Denken sind. Die Entwicklung in Asien zeigt, dass dringend benötigte Infrastrukturen entstehen, die die Zukunft prägen werden. Investoren sollten sich diese Chancen nicht entgehen lassen.

Einleitung in das Thema Infrastrukturinvestitionen in Asien

Der Podcast beleuchtet die Vorurteile und Mythen über Infrastrukturinvestitionen in Asien, die oft von politischen Risiken und höheren Ausfallraten geprägt sind. Die Diskussion zeigt, dass diese Wahrnehmungen nicht mehr zeitgemäß sind und dass Asien als Anlageklasse spannende Möglichkeiten bietet.

Wahrnehmung von Emerging Markets

Der Gast, Bernd Vogel von Natixis Investment Managers, erklärt, dass das Risiko, das Investoren mit Emerging Markets verbinden, oft übertrieben ist. Viele institutionelle Anleger beginnen, Asien als weniger riskant wahrzunehmen, insbesondere im Vergleich zu den politischen Unsicherheiten in den USA.

Rendite und Risiko in Infrastrukturprojekten

Vogel präsentiert Statistiken zu Ausfallraten und Recovery-Raten in Asien, die zeigen, dass die Ausfallraten nicht signifikant höher sind als in anderen Regionen. Zudem wird die defensive Natur von Infrastrukturprojekten hervorgehoben, da sie oft auf grundlegende Bedürfnisse der Bevölkerung abzielen.

Investitionsbedarf in Asien

Die Asiatische Entwicklungsbank schätzt einen Investitionsbedarf von 1,7 Billionen Euro bis 2030, vor allem im Bereich erneuerbare Energien und Digitalisierung. Dies zeigt das enorme Potenzial für Investoren in der Region.

Renditeerwartungen und Marktbedingungen

Es wird diskutiert, dass Investoren in Asien mit einer Bruttorendite von 7 bis 8 Prozent rechnen können, wobei die Risiken und Kosten berücksichtigt werden müssen. Die Marktbedingungen in Asien bieten zudem mehr Verhandlungsspielraum als in etablierten Märkten.

Schlussfolgerungen und Ausblick

Abschließend wird betont, dass viele Risiken, die mit Emerging Markets verbunden sind, Realität und Gewohnheit im Denken sind. Die Entwicklung in Asien zeigt, dass dringend benötigte Infrastrukturen entstehen, die die Zukunft prägen werden. Investoren sollten sich diese Chancen nicht entgehen lassen.