
PäPSI Eltern-Guides
Malina Schmidt und Daniela Lang
Beschreibung
Wenn Sie werdende Eltern oder schon lange auf der Weltreise mit Ihrem Kind oder Ihren Kindern unterwegs sind, bieten wir Ihnen diesen Erfahrungsschatz an. Natürlich versuchen Sie alles richtig zu machen. Vereinzelt möchten Sie auf keinen Fall Dinge so wie Ihre eigenen Eltern in ihrer Erziehung machen. Vielleicht wollen Sie aber auch ihren Kindern genau das mitgeben, was sie in Ihrer Kindheit an Ihren Eltern geschätzt haben.
Das Thema Kinder-/ Jugendentwicklung und Erziehung beschäftigt sie, zwischen Job, Karriere, Hausarbeit, Hausaufgaben und ihren Bemühungen um ein gemütliches Zuhause, versuchen Sie noch ein wenig Zeit für sich zu finden.
"Puhhhh!"- das ist alles ist ganz schön anstrengend bei all den täglichen Herausforderungen, dann auch noch eine Partnerschaft zu pflegen. Kompliziert wird es, wenn es noch unterschiedliche Erfahrungen, Meinungen und Standpunkte bei der Erziehung der Kinder/ des Kindes gibt.
Wie sollen man als Eltern bei all dem entspannt bleiben? Wie sollen sich Kinder und Jugendliche in all dem Trubel in Kindergarten und Schule ohne Stress zu selbstbewussten, eigenverantwortlichen Menschen entwickeln?
Zeit endlich die Dinge mit mehr Entspannung und Freude anzugehen! Wir wünschen uns, Sie dabei zu stärken und Sie wieder mehr auf Ihr Bauchgefühl hören zu lassen um daraus tiefes Vertrauen in ihre Entscheidungen schöpfen zu können.
Hören Sie dazu unseren Podcast in dem wir nicht so sehr den Anspruch haben, Ihnen theoretische Grundlagen zum Thema Erziehung, Rollenbild und Familie zu geben. Wir zeichnen uns aus, weil wir Ihnen ganz praktische Tipps geben, die Sie sofort umsetzen können.
Raus aus Streit, Stress und Hektik- hin zu Freude, Vertrauen und Miteinander.
Wir freuen uns sehr auf Ihre offenen Ohren!
Ihr Malina Schmidt und Daniela Lang
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Folge 16 Rechte oder linke Hand?
Einführung in die Händigkeit
Der Podcast behandelt die Händigkeit bei Kindern, die genetisch veranlagt ist und sich in der Regel bis zur Einschulung stabilisiert. Es wird betont, dass ein Wechsel des Handgebrauchs bis zum Vorschulalter normal ist, jedoch bis zur Schule geklärt sein sollte.
Zusammenhang zwischen Händigkeit und Feinmotorik
Die Entwicklung der Händigkeit ist eng mit der Feinmotorik verbunden. Es wird darauf hingewiesen, dass auch das dominante Auge und Ohr sowie das Führungsbein relevant für die motorischen Fähigkeiten sind. Diese Aspekte sind besonders wichtig für sportliche Aktivitäten.
Entwicklung der Händigkeit bei Kindern
Die Händigkeit entwickelt sich in der Regel automatisch. Babys zeigen oft eine Handpräferenz, die sich ab etwa acht Monaten bemerkbar macht. Im Alter von drei bis vier Jahren sollte eine deutliche Händigkeit erkennbar sein. Ein ständiger Wechsel der Händigkeit kann die Geschicklichkeit beeinträchtigen.
Einfluss von Umweltfaktoren
Umweltfaktoren, wie das Vorhandensein von Geschwistern oder die Art des Spielmaterials, können die Entwicklung der Händigkeit beeinflussen. Auch Verletzungen oder neurologische Besonderheiten können dazu führen, dass keine klare Händigkeit entsteht.
Beobachtungen und Unterstützung für Eltern
Eltern sollten die Handnutzung ihrer Kinder beobachten und gegebenenfalls mit Fachleuten, wie Kinderärzten oder Ergotherapeuten, sprechen, um eine klare Händigkeit zu fördern. Kreative Aktivitäten und gezieltes Material können helfen, die Dominanz zu entwickeln.
Fazit und Ausblick
Im Podcast wird betont, dass es kein richtig oder falsch in der Händigkeit gibt und dass eine klare Handdominanz den Lernprozess erleichtert. In der nächsten Episode wird eine Chiropraktorin zu Gast sein, um weitere Einsichten zu geben.

Folge 15 Förderschule/ Förderzentrum
Förderzentrum, Inklusion und Wahlfreiheit
Der Podcast erläutert, dass Förderzentren für geistige Entwicklung Teil eines inklusiven Systems sind, in dem Eltern wählen können, ob ihr Kind eine Regelschule oder ein Förderzentrum besucht. Der Fokus liegt darauf, die individuelle Lebensbewältigung und Selbstständigkeit zu fördern statt Behinderungen zu betonen. Es wird betont, dass Türen in beide Richtungen offen stehen und ein nahtloser Wechsel möglich ist, um Ängste der Familien zu mindern.
Schulformen, Stufen und Klassenstruktur
Die Schule gliedert sich in Grundschul-, Mittelschul- und Berufsschulstufen, mit integrierten Wohnheimen. Klassen sind meist gemischt, zwischen neun und zehn Schülern; Jahresstufen überschreiten so oft. Das Personalensemble umfasst Lehrkräfte verschiedener Fachrichtungen, Heilpädagogik, Schulbegleiterinnen und differente Unterstützerrollen, um individuelle Lernwege zu ermöglichen. Eine Berufsschulstufe bereitet auf Wohnen, Arbeiten und Freizeit vor.
Alltag, Rituale und Therapien
Typische Strukturen umfassen Morgenrituale, Freiarbeit, gemeinsame Brotzeit und Pausen im Klassenverband. Therapien – wie Ergotherapie oder Logopädie – werden ins Haus geholt, sodass auch nachmittags in Tagesstätten betreut wird. Der Austausch mit Eltern erfolgt über digitale Plattformen und Mitteilungshefte; medizinische oder pflegerische Belange werden integriert dokumentiert. Der Unterricht bleibt flexibel auf individuelle Fähigkeiten ausgerichtet, statt standardisierte Leistungstests zu verwenden.
Haltung, Mut und Praxis der Zusammenarbeit
Das Gespräch betont die Bedeutung von Mut und Bauchgefühl bei Schulentscheidungen. Eltern sollen Hospitationen nutzen, um Unterrichtsformen kennenzulernen, und erleben, dass Neuanfänge auch innerhalb des Systems möglich sind. Die Leidenschaft der Lehrkräfte, die Vielfalt der Aufgaben und der respektvolle Umgang mit ehrlicher Kommunikation prägen den Alltag. Ziel ist eine unterstützende, ehrliche Lernumgebung, in der jedes Kind individuelle Stärken entfalten kann.

Folge 14 Einfach NUR spielen?
Was Spiel für die kindliche Entwicklung bedeutet
Spiel wird als zentrale Form des Lernens beschrieben: Durch freudige, selbstbestimmte Aktivität vernetzt sich das Gehirn, entwickelt sich Sicht- und Bewegungskoordination, stärkt Emotionen und Selbstvertrauen. Begeisterung dient als Träger von Informationen, während Bindung und sichere Beziehungen eine ruhige, unterstützende Spielumgebung schaffen. Eltern und Fachkräfte werden eingeladen, Raum zu geben, statt Spiele zu dominieren, damit Kinder eigene Ideen entfalten können.
Vom Funktions- zum Bewegungs- und Regelspiel
Die Erzählung führt durch verschiedene Spielformen: Funktionsspiel bildet die Basis, Konstruktionsspiel fördert Feinmotorik und Fantasie, Rollenspiel ermöglicht Nachahmung und Emotionsverarbeitung, Regelspiel trainiert erste Absprachen und Frustrationstoleranz. Mit zunehmendem Alter gewinnen Regeln, Kooperation und längere, bewegungsorientierte Aktivitäten an Bedeutung. Jede Form hat legitime Berechtigungen und trägt zur ganzheitlichen Entwicklung bei, ohne starr vorgegeben zu sein.
Rolle von Bezugspersonen und Lernumgebung
Bezugspersonen sollten das Spiel begleiten und zugleich Freiraum lassen, materialarm arbeiten und Impulse geben, statt zu übersteuern. Eingewöhnung, Bindung und eine angstfreie Atmosphäre unterstützen die Bereitschaft zum Erforschen. Langeweile wird als kreativer Impuls verstanden, Übergänge sollten vorbereitet und gehandhabt werden, damit Selbstwirksamkeit und Selbstständigkeit wachsen.
Beobachtung statt Überforderung
Es wird betont, dass übermäßige Instruktion, zu viele Kurse oder zu frühe Zielvorgaben die intrinsische Motivation schwächen. Kinder lernen am besten durch eigene Neugier, ausdauerndes Spiel und das Lösen von Problemen im gemeinsamen Tun. Begeisterung, Neugier und Ausdrucksformen entwickeln sich, wenn Erwachsenen Raum gegeben wird, das Kind in seinem individuellen Tempo zu unterstützen.