Nachtisch - Nachhaltigkeit im Gespräch
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Nachtisch - Nachhaltigkeit im Gespräch

Akademie der Naturwissenschaften Schweiz (SCNAT)

Beschreibung

Am Nachtisch sprechen die Hosts Cornelia Eisenach und Thomas Kobel mit inspirierenden Gästen aus Forschung, Praxis, Politik oder Gesellschaft über knifflige Fragen der Nachhaltigkeit und suchen Wege in eine hoffnungsvolle Zukunft. Ist Nachhaltigkeit für dich eine süsse Aussicht? Oder liegen dir die Probleme eher schwer auf? Nachtisch serviert dir das ganze Menü: inspirierende Beispiele und Einsichten, Zwischentöne, aber auch komplexe Spannungsfelder, zähe Zielkonflikte und sperrige Realitäten. Nachtisch beleuchtet monatlich ein Thema aus dem breiten Feld der nachhaltigen Entwicklung. Im Fokus stehen gesellschaftliche Herausforderungen rund um Energie, Klima, Biodiversität, Chemikalien oder Landschaft. Dabei behält der Podcast auch soziale und ökonomische Fragen im Blick. Ob du in der Wirtschaft, in der Verwaltung oder in der Schule arbeitest, politisch aktiv oder einfach interessiert bist: Nachtisch soll dir helfen, Antworten in Sachen Nachhaltigkeit zu finden. Der Podcast liefert Argumente und macht Mut, die Nachhaltigkeit weiterzudenken – und zu leben. Wir freuen uns über Ideen, Tipps, Kritik und mehr. Schreib uns auf podcast@scnat.ch! Folgt uns gerne auf Instagram! @nachtisch_podcast Die Aussagen im Podcast spiegeln die Ansichten der Gäste bzw. Hosts wider. Sie entsprechen nicht zwingend der Position der SCNAT und repräsentieren auch nicht unbedingt den wissenschaftlichen Konsens.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Mein Kaffee und der Schweizer Rohstoffhandel: wie werden beide nachhaltiger?

09.07.2026

Nachhaltigkeit im Rohstoffhandel

Im Podcast wird die Rolle der Schweiz als bedeutendes Handelszentrum für Rohstoffe thematisiert, insbesondere im Zusammenhang mit dem täglichen Konsum von Kaffee. Der Rohstoffhandel hat sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Auswirkungen, wobei die Schweiz für einen erheblichen Anteil des globalen Handels verantwortlich ist.

Einblick in die Gäste

Andrea Rauber-Sachser vom SECO und Fritz Brugger von der ETH Zürich diskutieren persönliche Ansätze zur Nachhaltigkeit. Andrea hebt ihr Recycling-Engagement hervor, während Fritz seine langjährige Forschung zur politischen Ökonomie des Rohstoffhandels teilt.

Nachhaltige Praktiken und Herausforderungen

Die Gäste diskutieren die Notwendigkeit einer nachhaltigen Rohstoffpolitik und die Herausforderungen, die sich aus einem fragmentierten Regulierungsansatz ergeben. Der SECO fördert Plattformen wie die Kaffee-Plattform, um den Dialog zwischen Stakeholdern zu stärken und nachhaltige Lösungen zu entwickeln.

Gewinnverlagerung und Steuerfragen

Das Gespräch behandelt auch die Gewinnverlagerung multinationaler Unternehmen und die Auswirkungen auf rohstoffreiche Länder. Die Schweiz hat die Möglichkeit, durch internationale Zusammenarbeit und Regulierung einen positiven Einfluss auf die globalen Lieferketten zu nehmen.

Finanzialisierung des Rohstoffhandels

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die zunehmende Finanzialisierung des Rohstoffhandels, die neue Risiken birgt. Die Diskussion um die Regulierung von Rohstoffhändlern als Finanzakteure wird als notwendig erachtet, um systemische Risiken zu minimieren.

Schlussfolgerungen und Ausblick

Der Podcast schließt mit der Erkenntnis, dass ein gemeinsamer Dialog zwischen Forschung, Praxis und Regulierung entscheidend ist, um nachhaltige Entwicklungen im Rohstoffhandel zu fördern. Die Gäste betonen, dass sowohl Unternehmen als auch Konsumenten eine Verantwortung tragen, um die Herkunft und Produktion der Rohstoffe zu hinterfragen.

Nachhaltigkeit im Rohstoffhandel

Im Podcast wird die Rolle der Schweiz als bedeutendes Handelszentrum für Rohstoffe thematisiert, insbesondere im Zusammenhang mit dem täglichen Konsum von Kaffee. Der Rohstoffhandel hat sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Auswirkungen, wobei die Schweiz für einen erheblichen Anteil des globalen Handels verantwortlich ist.

Einblick in die Gäste

Andrea Rauber-Sachser vom SECO und Fritz Brugger von der ETH Zürich diskutieren persönliche Ansätze zur Nachhaltigkeit. Andrea hebt ihr Recycling-Engagement hervor, während Fritz seine langjährige Forschung zur politischen Ökonomie des Rohstoffhandels teilt.

Nachhaltige Praktiken und Herausforderungen

Die Gäste diskutieren die Notwendigkeit einer nachhaltigen Rohstoffpolitik und die Herausforderungen, die sich aus einem fragmentierten Regulierungsansatz ergeben. Der SECO fördert Plattformen wie die Kaffee-Plattform, um den Dialog zwischen Stakeholdern zu stärken und nachhaltige Lösungen zu entwickeln.

Gewinnverlagerung und Steuerfragen

Das Gespräch behandelt auch die Gewinnverlagerung multinationaler Unternehmen und die Auswirkungen auf rohstoffreiche Länder. Die Schweiz hat die Möglichkeit, durch internationale Zusammenarbeit und Regulierung einen positiven Einfluss auf die globalen Lieferketten zu nehmen.

Finanzialisierung des Rohstoffhandels

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die zunehmende Finanzialisierung des Rohstoffhandels, die neue Risiken birgt. Die Diskussion um die Regulierung von Rohstoffhändlern als Finanzakteure wird als notwendig erachtet, um systemische Risiken zu minimieren.

Schlussfolgerungen und Ausblick

Der Podcast schließt mit der Erkenntnis, dass ein gemeinsamer Dialog zwischen Forschung, Praxis und Regulierung entscheidend ist, um nachhaltige Entwicklungen im Rohstoffhandel zu fördern. Die Gäste betonen, dass sowohl Unternehmen als auch Konsumenten eine Verantwortung tragen, um die Herkunft und Produktion der Rohstoffe zu hinterfragen.

Business und Biodiversität: Wie kann die Wirtschaft die Natur mitdenken?

12.05.2026

Biodiversität als Fundament wirtschaftlichen Handelns

Die Folge verknüpft Biodiversität untrennbar mit menschlicher Existenz und wirtschaftlichem Handeln. Biodiversität wird als entscheidender Einflussfaktor gesehen, der über Landschaften hinaus wirkt und oft unbewusst in Entscheidungen hineinspielt. Gleichzeitig zeigt sich ein Spannungsverhältnis: Der Wert der Natur bleibt sichtbar, doch menschliche Aktivitäten belasten Ökosysteme fortlaufend. Beobachtungen deuten darauf hin, dass umfassende Berücksichtigung dieser Zusammenhänge in wirtschaftlichen Entscheidungen zunehmen soll.

Der IPES-Bericht und zentrale Impulse

Ein neuer Bericht des Weltbiodiversitätsrats (IPES) fasst den Wissensstand zusammen und skizziert mehr als 100 potenzielle Maßnahmen, um Biodiversität in wirtschaftliche Entscheidungen zu integrieren. Ziel ist es, Abhängigkeiten und Auswirkungen systematisch zu erfassen und evidenzbasierte Grundlagen für Handel, Regulierung und Unternehmensführung zu schaffen. Die Berichte richten sich an politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, nicht nur an Einzelunternehmen.

Herausforderungen der Umsetzung und Offenlegung

Aus Sicht der Wirtschaft ist Transparenz hilfreich, doch ausgeprägte Regulierung, wie Berichterstattungsstandards, kann Kosten treiben, insbesondere für kleine und mittelgroße Unternehmen. Freiwilligkeit genügt oft nicht, doch eine rein checkbox-orientierte Offenlegung wirkt ineffektiv. Wichtig sind risikobasierte, praxisnahe Ansätze, die reale Auswirkungen sichtbar machen, ohne unnötige Bürokratie zu erzeugen, und globale Lieferketten berücksichtigen.

Zukunftsausblick: Messung, Kooperation und Wirkung

Zukünftig soll die Messung von Biodiversitätsimpacts und Abhängigkeiten stärker standardisiert werden, um Vergleichbarkeit zu ermöglichen. Finanzströme könnten Hebel bieten, wenn Investitionen gezielt auf nachhaltige Effekte ausgerichtet sind. Eine enge Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik wird als entscheidend gesehen, um konkrete, sozialverträgliche und wirkungsorientierte Schritte zu ermöglichen.

Biodiversität als Fundament wirtschaftlichen Handelns

Die Folge verknüpft Biodiversität untrennbar mit menschlicher Existenz und wirtschaftlichem Handeln. Biodiversität wird als entscheidender Einflussfaktor gesehen, der über Landschaften hinaus wirkt und oft unbewusst in Entscheidungen hineinspielt. Gleichzeitig zeigt sich ein Spannungsverhältnis: Der Wert der Natur bleibt sichtbar, doch menschliche Aktivitäten belasten Ökosysteme fortlaufend. Beobachtungen deuten darauf hin, dass umfassende Berücksichtigung dieser Zusammenhänge in wirtschaftlichen Entscheidungen zunehmen soll.

Der IPES-Bericht und zentrale Impulse

Ein neuer Bericht des Weltbiodiversitätsrats (IPES) fasst den Wissensstand zusammen und skizziert mehr als 100 potenzielle Maßnahmen, um Biodiversität in wirtschaftliche Entscheidungen zu integrieren. Ziel ist es, Abhängigkeiten und Auswirkungen systematisch zu erfassen und evidenzbasierte Grundlagen für Handel, Regulierung und Unternehmensführung zu schaffen. Die Berichte richten sich an politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger, nicht nur an Einzelunternehmen.

Herausforderungen der Umsetzung und Offenlegung

Aus Sicht der Wirtschaft ist Transparenz hilfreich, doch ausgeprägte Regulierung, wie Berichterstattungsstandards, kann Kosten treiben, insbesondere für kleine und mittelgroße Unternehmen. Freiwilligkeit genügt oft nicht, doch eine rein checkbox-orientierte Offenlegung wirkt ineffektiv. Wichtig sind risikobasierte, praxisnahe Ansätze, die reale Auswirkungen sichtbar machen, ohne unnötige Bürokratie zu erzeugen, und globale Lieferketten berücksichtigen.

Zukunftsausblick: Messung, Kooperation und Wirkung

Zukünftig soll die Messung von Biodiversitätsimpacts und Abhängigkeiten stärker standardisiert werden, um Vergleichbarkeit zu ermöglichen. Finanzströme könnten Hebel bieten, wenn Investitionen gezielt auf nachhaltige Effekte ausgerichtet sind. Eine enge Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik wird als entscheidend gesehen, um konkrete, sozialverträgliche und wirkungsorientierte Schritte zu ermöglichen.

Unsere Landschaften im Klimawandel: Wie verändern sie sich und wie gestalten wir sie für morgen?

16.04.2026

Klimawandel verändert Landschaft und Wahrnehmung

Der Text zeigt, wie sich Landschaften durch den Klimawandel wandeln und wie sich dadurch unser Gefühl von Zuhause und Normalität verschiebt. Waldgrenzen, Trockenheit und Hitze beeinflussen, welche Vegetation und Strukturen als vertraut wahrgenommen werden. Ob sich Dinge künftig so ähnlich anfühlen wie heute, hängt stark davon ab, welche Maßnahmen heute getroffen werden.

Forschende Szenarien und Beispiele

In Projekten wurden alpine und mittelländische Landschaften modelliert, um zu zeigen, wie sich Klimaeffekte auswirken könnten. Zwei Zukunftsbilder entstehen: eine reaktive Landschaft mit stärkerem Waldstress und Trockenheit sowie eine proaktiv gestaltete Landschaft mit Mischbeständen, Schutzfunktionen und angepasstem Tourismus.

Zukunftsgestaltung durch Beteiligung

Der Prozess setzt auf Bilder, Geschichten und partizipative Planung. Lokale Bewohnerinnen und Bewohner arbeiten mit Forschenden zusammen, um Zukunftsbilder zu entwickeln, Freiräume zu gestalten, Wasserhaushalt zu planen und kooperative Lösungen zu finden, die Erholung, Biodiversität und Infrastruktur berücksichtigen.

Kooperation, Praxisnähe und Hoffnungen

Wissenschaft, Praxis und Gemeinden ziehen an einem Strang, um Landschaften belastbar zu machen. Hoffnungen liegen in lokalem Handeln, ehrlicher Betroffenheitsanalyse und geduldigem Dialog, der Synergien zwischen Erholung, Wasserbewirtschaftung, Landwirtschaft und Biodiversität sichtbar macht.

Klimawandel verändert Landschaft und Wahrnehmung

Der Text zeigt, wie sich Landschaften durch den Klimawandel wandeln und wie sich dadurch unser Gefühl von Zuhause und Normalität verschiebt. Waldgrenzen, Trockenheit und Hitze beeinflussen, welche Vegetation und Strukturen als vertraut wahrgenommen werden. Ob sich Dinge künftig so ähnlich anfühlen wie heute, hängt stark davon ab, welche Maßnahmen heute getroffen werden.

Forschende Szenarien und Beispiele

In Projekten wurden alpine und mittelländische Landschaften modelliert, um zu zeigen, wie sich Klimaeffekte auswirken könnten. Zwei Zukunftsbilder entstehen: eine reaktive Landschaft mit stärkerem Waldstress und Trockenheit sowie eine proaktiv gestaltete Landschaft mit Mischbeständen, Schutzfunktionen und angepasstem Tourismus.

Zukunftsgestaltung durch Beteiligung

Der Prozess setzt auf Bilder, Geschichten und partizipative Planung. Lokale Bewohnerinnen und Bewohner arbeiten mit Forschenden zusammen, um Zukunftsbilder zu entwickeln, Freiräume zu gestalten, Wasserhaushalt zu planen und kooperative Lösungen zu finden, die Erholung, Biodiversität und Infrastruktur berücksichtigen.

Kooperation, Praxisnähe und Hoffnungen

Wissenschaft, Praxis und Gemeinden ziehen an einem Strang, um Landschaften belastbar zu machen. Hoffnungen liegen in lokalem Handeln, ehrlicher Betroffenheitsanalyse und geduldigem Dialog, der Synergien zwischen Erholung, Wasserbewirtschaftung, Landwirtschaft und Biodiversität sichtbar macht.