
Frau Hittisau
Frau Hittisau
Beschreibung
Podmon Kategorien
Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!
Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#24 Wollen wir wieder traditioneller sein? Mit Lea Putz-Erath
Einführung in das Thema Traditionen
In dieser Folge wird das Thema Traditionen beleuchtet und die Rückkehr zu traditionellen Werten diskutiert. Bianca, die Gastgeberin, stellt ein Spruchbuch vor, das humorvoll mit häuslichen Streitigkeiten und Geschlechterrollen umgeht.
Das Spruchbuch und seine Bedeutung
Das Spruchbuch behandelt das Thema der Versöhnung in Streitfällen und reflektiert Geschlechterverhältnisse und Alltagskultur. Die Diskussion über das Objekt führt zu Überlegungen über Traditionen und deren Einfluss auf das heutige Leben.
Gespräch mit Lea Putz-Ehrath
Lea Putz-Ehrath, Geschäftsführerin von Female, wird als Expertin für Geschlechtergerechtigkeit vorgestellt. Sie spricht über ihre Arbeit und die zunehmenden konservativen Tendenzen in der Gen-Z, die in Umfragen und sozialen Medien sichtbar sind.
Die Rolle der Gen-Z und konservative Werte
Die Gen-Z zeigt eine Rückkehr zu traditionellen Werten, was durch Umfragen belegt wird. Lea erläutert, dass viele Männer das Gefühl haben, durch Gleichberechtigungsbestrebungen an Status zu verlieren, was zu einem Backlash führt.
Der Einfluss von Social Media
Die Manosphere und die Treadwife-Bewegung werden diskutiert. Während die Manosphere extrem frauenfeindliche Positionen vertritt, fördern Treadwives traditionelle Rollenbilder und stellen diese in einem romantisierten Licht dar.
Chancen und Herausforderungen für Frauen
Lea Putz-Ehrath gibt Einblicke in die Herausforderungen, denen Frauen gegenüberstehen, wenn sie sich für traditionelle Rollen entscheiden. Sie betont die Wichtigkeit der finanziellen Unabhängigkeit und die Notwendigkeit, sich über persönliche und strukturelle Bedingungen bewusst zu werden.
Feministische Antworten auf den Trend
Die Diskussion widmet sich den notwendigen strukturellen Veränderungen, um Gleichberechtigung zu fördern. Lea fordert Modelle, die eine gerechtere Rollenverteilung ermöglichen und verweist auf erfolgreiche Beispiele aus anderen Ländern.
Abschluss und Ausblick
Die Folge schließt mit einem Ausblick auf das Frauenmuseum und einer Buchempfehlung, die den Themen der Episode entspricht. Hörer werden ermutigt, sich weiter mit den besprochenen Themen auseinanderzusetzen.

special: Emanzipation auf zwei Rädern - FMH x Into the Wold
Einführung und Gesprächspartner
In dieser Special-Folge des Podcasts wird ein Gespräch zwischen Stefania Pichai da Sorrapera, der Direktorin des Frauenmuseums, und den Athletinnen Jana Kesenheimer und Sophia Wiedenroth geführt. Das Thema des Gesprächs umfasst Radfahren, Freiheit und Gleichberechtigung im Radsport.
Emanzipation durch Radfahren
Die Gastgeberin verweist auf die historische Bedeutung des Fahrrads für die Emanzipation von Frauen, wie es die Frauenrechtlerin Rosa Mayreder bereits um 1900 beschrieben hat. Jana und Sophia teilen ihre eigenen Erfahrungen und das Gefühl von Freiheit, das sie beim Radfahren empfinden, während sie gleichzeitig auf bestehende Ungleichheiten im Sport hinweisen.
Herausforderungen im Radsport
Die Athletinnen thematisieren die Herausforderungen, mit denen Frauen im Radsport konfrontiert sind, darunter geringere Preisgelder, weniger mediale Aufmerksamkeit und die Notwendigkeit, sich in einer männerdominierten Branche zu behaupten. Trotzdem berichten sie von positiven Entwicklungen, wie der zunehmenden Sichtbarkeit von Frauen und der Unterstützung durch Marken.
Gemeinschaft und Unterstützung unter Frauen
Jana und Sophia betonen die Bedeutung von Gemeinschaft und Unterstützung unter Frauen im Radsport, um sich gegenseitig zu stärken und Anerkennung zu erlangen. Sie diskutieren auch, wie soziale Medien dazu beitragen, die Wahrnehmung von Frauen im Sport zu verbessern.
Strukturelle Veränderungen
Abschließend wird die Notwendigkeit struktureller Veränderungen im Radsport hervorgehoben, um Gleichberechtigung zu fördern. Dazu gehört die Einbeziehung von Frauen in Entscheidungspositionen und die Schaffung von Zugänglichkeit für Frauen aus verschiedenen Hintergründen.

#23 Ohne Frauen kein Frieden - mit Roswitha Fessler
Einleitung zum Vortrag
Der Vortrag von Roswitha Fessler beginnt mit der Aussage, dass Kriege menschengemacht sind und somit auch verhindert werden können. Es wird erörtert, warum militärisches Aufrüsten als alternativlos gilt und die Rolle von Frauen in Friedensprozessen sowie der Einfluss von Bertha von Suttner.
Bertha von Suttner: Eine Pionierin des Friedens
Bertha von Suttner, eine bedeutende Friedensaktivistin des 19. Jahrhunderts, kritisierte den Militarismus und forderte eine friedliche Konfliktlösung. Ihr Buch "Die Waffen nieder" wurde ein Bestseller und machte sie zur führenden Stimme der Friedensbewegung.
Frauen in der Friedensbewegung
Die Frauenbewegung spielte eine zentrale Rolle in Friedensprozessen. Bertha von Suttner sah die Notwendigkeit, dass Frauen in politischen Entscheidungen und Friedensverhandlungen vertreten sind. Die verschiedenen Strömungen innerhalb der Frauenbewegung hatten unterschiedliche Ansätze zur Friedensarbeit.
Widerstände und Erfolge der Frauenfriedensbewegung
Trotz erheblicher Widerstände gelang es Frauen, bedeutende Friedenskonferenzen zu organisieren und internationale Solidarität zu demonstrieren. Der erste internationale Frauenfriedenskongress während des Ersten Weltkriegs war ein bedeutender Erfolg.
Nachkriegszeit und Emanzipation
Obwohl Frauen während des Krieges neue Rollen übernahmen, wurde die traditionelle Geschlechterordnung nach Kriegsende schnell wiederhergestellt. Das Frauenwahlrecht wurde nicht als Dank für Kriegsleistungen, sondern durch politische Umwälzungen erkämpft.
Aktuelle Relevanz
Die Thematik der Kriege und der damit verbundenen Genderfragen bleibt aktuell. Bertha von Suttners Warnungen vor den Gefahren des Militarismus und der Notwendigkeit der Friedenserziehung sind bis heute relevant und finden sich in den heutigen Friedensbewegungen wieder.