Pop Goes Church
Podcast
de

Pop Goes Church

Stephan A. Reinke und Hartmut Naumann

Beschreibung

Wie kam die Popmusik in die Kirche? Welche Lieder wurden und werden gesungen? Wir plaudern über die wichtigen Etappen und Phänomene des kirchlichen Singens nach 1950.

Podmon Kategorien

Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien

Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!

Top werbetreibende Marken in diesem Podcast (90d)

Upgrade dein Konto, um die Top werbetreibenden Marken zu sehen!

Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Mattias Nagel im Gespräch (S01/E19)

22.08.2026

Einführung und Vorstellung

Hartmut Naumann und Stefan Reinke begrüßen die Zuhörer im Podcast und stellen ihren Gast Matthias Nagel vor, der über seine aktuellen Projekte und seine Erfahrungen in der Kirchenmusik spricht.

Matthias Nagels Projekte und Buch

Matthias berichtet über sein Vorhaben, ein Lehrbuch für Posaunenchöre zu schreiben, das sich mit popularmusikalischen Stilen beschäftigt. Er möchte Posaunenchören helfen, neue Musik zu adaptieren und die Freude an populärer Musik in der Kirche zu fördern.

Die Rolle der Orgel in der Popularmusik

Die Diskussion thematisiert die Vorurteile gegenüber der Kirchenorgel und deren Fähigkeit, rhythmisch zu spielen. Matthias erklärt, dass die Orgel durchaus grooven kann, wenn man die Technik und Dynamik richtig anwendet.

Erfahrungen in der kirchlichen Praxis

Matthias teilt seine Erfahrungen als Kirchenmusiker und den Umgang mit verschiedenen Musikstilen in Gemeinden. Er erzählt von seiner Zusammenarbeit mit einer Band und der positiven Reaktion der Gemeinde auf diese Kombination.

Neue geistliche Lieder und deren Akzeptanz

Die Diskussion bewegt sich zu den Herausforderungen, die neue geistliche Lieder in der Gemeinde mit sich bringen. Matthias betont die Wichtigkeit, zwischen Gemeindeliedern und Vortragsliedern zu unterscheiden und diese für die Gemeinde zugänglich zu machen.

Kritik und Weiterentwicklung

Matthias spricht über die Kritik, die er für seine Arrangements erhalten hat, und die Notwendigkeit, neue Lieder an die Bedürfnisse der Gemeinde anzupassen. Er ermutigt dazu, neue Lieder auszuprobieren und in den Gottesdiensten zu integrieren.

Schlussbetrachtung und Ausblick

Die Diskussion schließt mit einem positiven Ausblick auf die Entwicklung der Popularmusik in der Kirche und der Hoffnung auf eine stärkere Anerkennung dieser Musikform in der kirchlichen Praxis. Matthias betont die Wichtigkeit von Offenheit und Vielfalt in der Kirchenmusik.

Einführung und Vorstellung

Hartmut Naumann und Stefan Reinke begrüßen die Zuhörer im Podcast und stellen ihren Gast Matthias Nagel vor, der über seine aktuellen Projekte und seine Erfahrungen in der Kirchenmusik spricht.

Matthias Nagels Projekte und Buch

Matthias berichtet über sein Vorhaben, ein Lehrbuch für Posaunenchöre zu schreiben, das sich mit popularmusikalischen Stilen beschäftigt. Er möchte Posaunenchören helfen, neue Musik zu adaptieren und die Freude an populärer Musik in der Kirche zu fördern.

Die Rolle der Orgel in der Popularmusik

Die Diskussion thematisiert die Vorurteile gegenüber der Kirchenorgel und deren Fähigkeit, rhythmisch zu spielen. Matthias erklärt, dass die Orgel durchaus grooven kann, wenn man die Technik und Dynamik richtig anwendet.

Erfahrungen in der kirchlichen Praxis

Matthias teilt seine Erfahrungen als Kirchenmusiker und den Umgang mit verschiedenen Musikstilen in Gemeinden. Er erzählt von seiner Zusammenarbeit mit einer Band und der positiven Reaktion der Gemeinde auf diese Kombination.

Neue geistliche Lieder und deren Akzeptanz

Die Diskussion bewegt sich zu den Herausforderungen, die neue geistliche Lieder in der Gemeinde mit sich bringen. Matthias betont die Wichtigkeit, zwischen Gemeindeliedern und Vortragsliedern zu unterscheiden und diese für die Gemeinde zugänglich zu machen.

Kritik und Weiterentwicklung

Matthias spricht über die Kritik, die er für seine Arrangements erhalten hat, und die Notwendigkeit, neue Lieder an die Bedürfnisse der Gemeinde anzupassen. Er ermutigt dazu, neue Lieder auszuprobieren und in den Gottesdiensten zu integrieren.

Schlussbetrachtung und Ausblick

Die Diskussion schließt mit einem positiven Ausblick auf die Entwicklung der Popularmusik in der Kirche und der Hoffnung auf eine stärkere Anerkennung dieser Musikform in der kirchlichen Praxis. Matthias betont die Wichtigkeit von Offenheit und Vielfalt in der Kirchenmusik.

Uwe Steinmetz im Gespräch (S01/E18)

08.08.2026

Einführung in den Podcast

Hartmut Naumann und Stefan Reinke begrüßen Uwe Steinmetz, einen renommierten Jazzmusiker, um über die Verbindung von Jazz und Kirche zu sprechen. Der Podcast thematisiert die Entwicklung von Popularmusik in der Kirche und die Rolle von Jazz in diesem Kontext.

Aktuelle Projekte von Uwe Steinmetz

Uwe bereitet eine Gedenkveranstaltung zum 70-jährigen Jubiläum der ersten Jazz-Andacht in Halle vor. Diese Veranstaltung thematisiert die historische Öffnung der Kirche für Jazzmusik und deren Bedeutung in der heutigen Zeit.

Die Rolle von Jazz in der Kirche

Uwe erklärt, dass Jazz eine fluide Musikform ist, die sich gut für die Liturgie eignet. Die Improvisation im Jazz spiegelt den Moment wider und bietet eine besondere Verbindung zur Gegenwart. Jazz drückt sowohl Hoffnung als auch Klage aus und hat eine tiefere spirituelle Dimension.

Historische Entwicklung des Jazz in der Kirche

Der erste Jazz-Gottesdienst in Deutschland fand 1956 statt. Uwe beleuchtet die frühe Auseinandersetzung mit Jazz in der Kirche, die vor den Entwicklungen in den USA stattfand. Jazz wird als Musik der Unterdrückten wahrgenommen und hat eine starke Verbindung zu religiösen Themen.

Jazz und Popularmusik

Uwe diskutiert die Beziehung zwischen Jazz und Popularmusik. Während Jazz historisch nicht als Popmusik gilt, gibt es doch zahlreiche Überschneidungen und Einflüsse zwischen den Genres. Jazzmusiker schaffen oft Musik, die aktuelle Themen und gesellschaftliche Fragen aufgreift.

Gemeindebeteiligung und Jazz

Die Integration der Gemeinde in Jazz-Gottesdienste stellt eine Herausforderung dar. Uwe betont die Bedeutung von Partizipation und der Notwendigkeit, dass die Musik mit den Worten der Liturgie verbunden ist. Es werden Ressourcen und Lieder bereitgestellt, die eine Offenheit für Improvisation ermöglichen.

Das Netzwerk Blue Church

Uwe erläutert das Netzwerk Blue Church, das Jazzmusiker und Kirchen verbindet. Ziel ist es, Jazz in der Kirche zu fördern und regelmäßige Veranstaltungen zu organisieren. Es gibt bereits erfolgreiche Modelle in verschiedenen Städten.

Abschluss und Ausblick

Uwe äußert die Hoffnung, dass Jazz eine stärkere Rolle in der Kirchenmusik einnehmen kann und dass die Integration verschiedener Kulturen durch Jazz gefördert wird. Abschließend wird ein Stück von Uwe, ein Jazz-Kyrie, präsentiert, das die Verbindung von Jazz und Liturgie exemplifiziert.

Einführung in den Podcast

Hartmut Naumann und Stefan Reinke begrüßen Uwe Steinmetz, einen renommierten Jazzmusiker, um über die Verbindung von Jazz und Kirche zu sprechen. Der Podcast thematisiert die Entwicklung von Popularmusik in der Kirche und die Rolle von Jazz in diesem Kontext.

Aktuelle Projekte von Uwe Steinmetz

Uwe bereitet eine Gedenkveranstaltung zum 70-jährigen Jubiläum der ersten Jazz-Andacht in Halle vor. Diese Veranstaltung thematisiert die historische Öffnung der Kirche für Jazzmusik und deren Bedeutung in der heutigen Zeit.

Die Rolle von Jazz in der Kirche

Uwe erklärt, dass Jazz eine fluide Musikform ist, die sich gut für die Liturgie eignet. Die Improvisation im Jazz spiegelt den Moment wider und bietet eine besondere Verbindung zur Gegenwart. Jazz drückt sowohl Hoffnung als auch Klage aus und hat eine tiefere spirituelle Dimension.

Historische Entwicklung des Jazz in der Kirche

Der erste Jazz-Gottesdienst in Deutschland fand 1956 statt. Uwe beleuchtet die frühe Auseinandersetzung mit Jazz in der Kirche, die vor den Entwicklungen in den USA stattfand. Jazz wird als Musik der Unterdrückten wahrgenommen und hat eine starke Verbindung zu religiösen Themen.

Jazz und Popularmusik

Uwe diskutiert die Beziehung zwischen Jazz und Popularmusik. Während Jazz historisch nicht als Popmusik gilt, gibt es doch zahlreiche Überschneidungen und Einflüsse zwischen den Genres. Jazzmusiker schaffen oft Musik, die aktuelle Themen und gesellschaftliche Fragen aufgreift.

Gemeindebeteiligung und Jazz

Die Integration der Gemeinde in Jazz-Gottesdienste stellt eine Herausforderung dar. Uwe betont die Bedeutung von Partizipation und der Notwendigkeit, dass die Musik mit den Worten der Liturgie verbunden ist. Es werden Ressourcen und Lieder bereitgestellt, die eine Offenheit für Improvisation ermöglichen.

Das Netzwerk Blue Church

Uwe erläutert das Netzwerk Blue Church, das Jazzmusiker und Kirchen verbindet. Ziel ist es, Jazz in der Kirche zu fördern und regelmäßige Veranstaltungen zu organisieren. Es gibt bereits erfolgreiche Modelle in verschiedenen Städten.

Abschluss und Ausblick

Uwe äußert die Hoffnung, dass Jazz eine stärkere Rolle in der Kirchenmusik einnehmen kann und dass die Integration verschiedener Kulturen durch Jazz gefördert wird. Abschließend wird ein Stück von Uwe, ein Jazz-Kyrie, präsentiert, das die Verbindung von Jazz und Liturgie exemplifiziert.

Fritz Baltruweit im Gespräch (S01/E17)

25.07.2026

Einführung in den Podcast

Hartmut Naumann und Stefan Reinke, beide engagierte Persönlichkeiten in der Popularmusikszene der Kirche, begrüßen die Zuhörer und stellen ihren Gast, den renommierten Liedermacher Fritz Baltruweit, vor.

Fritz Baltruweits musikalischer Werdegang

Baltruweit, ein ausgebildeter Theologe, erzählt von seinen frühen musikalischen Einflüssen, die ihn prägten, wie Johann Sebastian Bach und die Entdeckung der Gitarre. Während seiner Schulzeit begann er, eigene Lieder zu schreiben und trat in verschiedenen Veranstaltungen auf. Er studierte Theologie und Musikwissenschaft, was ihn dazu führte, als Pastor aktiv zu werden und eigene Lieder zu komponieren.

Einfluss und Inspiration

Baltruweit beschreibt, wie er von anderen Liedermachern inspiriert wurde und wie seine Erfahrungen in der ökumenischen Bewegung ihn dazu brachten, Lieder aus verschiedenen Kulturen nach Deutschland zu bringen. Er hat zahlreiche Lieder geschrieben, viele davon Vertonungen anderer Texte, und betont die Bedeutung der Gemeinschaft beim Singen.

Herausforderungen und Akzeptanz in der Kirche

Die Akzeptanz populärer Musik in der Kirche hat sich über die Jahre gewandelt. Baltruweit schildert sowohl positive als auch schwierige Erfahrungen mit Kirchenmusikern und wie er sich für die Integration neuer Lieder in den Gottesdienst eingesetzt hat.

Aktuelle Themen und Friedensbewegung

Im Gespräch wird die heutige Friedensbewegung thematisiert. Baltruweit sieht Unterschiede zwischen dem Engagement der 1980er Jahre und der aktuellen Situation, in der es schwieriger geworden sei, einen gemeinsamen Konsens zu finden. Er betont die Kraft der Musik, um Menschen zu verbinden und für wichtige Anliegen zu mobilisieren.

Schlusswort und Ausblick

Das Gespräch endet mit der Aufführung eines seiner bekanntesten Lieder, „Freunde, dass der Mandelzweig“, das sowohl historisch als auch aktuell von Bedeutung ist. Baltruweit betont die Hoffnung und die Zeichen der Liebe und des Lebens in schwierigen Zeiten.

Einführung in den Podcast

Hartmut Naumann und Stefan Reinke, beide engagierte Persönlichkeiten in der Popularmusikszene der Kirche, begrüßen die Zuhörer und stellen ihren Gast, den renommierten Liedermacher Fritz Baltruweit, vor.

Fritz Baltruweits musikalischer Werdegang

Baltruweit, ein ausgebildeter Theologe, erzählt von seinen frühen musikalischen Einflüssen, die ihn prägten, wie Johann Sebastian Bach und die Entdeckung der Gitarre. Während seiner Schulzeit begann er, eigene Lieder zu schreiben und trat in verschiedenen Veranstaltungen auf. Er studierte Theologie und Musikwissenschaft, was ihn dazu führte, als Pastor aktiv zu werden und eigene Lieder zu komponieren.

Einfluss und Inspiration

Baltruweit beschreibt, wie er von anderen Liedermachern inspiriert wurde und wie seine Erfahrungen in der ökumenischen Bewegung ihn dazu brachten, Lieder aus verschiedenen Kulturen nach Deutschland zu bringen. Er hat zahlreiche Lieder geschrieben, viele davon Vertonungen anderer Texte, und betont die Bedeutung der Gemeinschaft beim Singen.

Herausforderungen und Akzeptanz in der Kirche

Die Akzeptanz populärer Musik in der Kirche hat sich über die Jahre gewandelt. Baltruweit schildert sowohl positive als auch schwierige Erfahrungen mit Kirchenmusikern und wie er sich für die Integration neuer Lieder in den Gottesdienst eingesetzt hat.

Aktuelle Themen und Friedensbewegung

Im Gespräch wird die heutige Friedensbewegung thematisiert. Baltruweit sieht Unterschiede zwischen dem Engagement der 1980er Jahre und der aktuellen Situation, in der es schwieriger geworden sei, einen gemeinsamen Konsens zu finden. Er betont die Kraft der Musik, um Menschen zu verbinden und für wichtige Anliegen zu mobilisieren.

Schlusswort und Ausblick

Das Gespräch endet mit der Aufführung eines seiner bekanntesten Lieder, „Freunde, dass der Mandelzweig“, das sowohl historisch als auch aktuell von Bedeutung ist. Baltruweit betont die Hoffnung und die Zeichen der Liebe und des Lebens in schwierigen Zeiten.