.jpg)
Hospiztalk - Zwischen Ankommen und Loslassen
Jenny und Sabrina
Beschreibung
Podmon Kategorien
Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!
Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht
.jpg)
Folge 9. Ein Gast erzählt: über Lebensfreude, Schmerzen und falsche Vorurteile
Einführung in das Hospiz und die Interviewpartner
Im Podcast begrüßen Jenny und Sabrina, Pflegefachkräfte aus einem Hospiz in Hagen, die Zuhörer und stellen die Themen rund um Leben, Sterben und Pflege vor. In Folge 9 interviewen sie Volker, einen neuen Hospizgast, der seine Erfahrungen und Gedanken teilt.
Volkers Leben und Diagnose
Volker, 64 Jahre alt, berichtet von seiner Diagnose Lungenkrebs, die er als Schock empfand. Nach Schmerzen im Brustbereich stellte sich heraus, dass er Metastasen hatte. Obwohl er anfangs auf eine Chemotherapie hoffte, stellte sich bald heraus, dass die Schmerzen nicht zu kontrollieren waren.
Entscheidung für das Hospiz
Volker entschied sich für das Hospiz, da die häusliche Pflege für seine Frau, die selbst an Krebs leidet, nicht möglich war. Der schnelle Übergang vom Krankenhaus ins Hospiz überraschte ihn, aber die freundliche Atmosphäre im Hospiz half ihm, sich schnell wohlzufühlen.
Vorurteile über das Hospiz
Volker spricht über gängige Vorurteile, dass Hospize nur für Sterbende seien. Er betont, dass es darum geht, die verbleibende Zeit lebenswert zu gestalten, was auch die Philosophie des Hospizes widerspiegelt.
Lebensfreude und Akzeptanz
Volker hat eine positive Einstellung zum Leben und schöpft Kraft aus kleinen Dingen, wie dem Blick auf die Natur. Er gibt Ratschläge, das Leben zu genießen und aus kleinen Momenten Glück zu ziehen.
Gespräche und Gemeinschaft im Hospiz
Die Gespräche im Hospiz, die nicht nur über Krankheit, sondern auch über alltägliche Dinge führen, sind für Volker wichtig. Die Zeit, die das Pflegepersonal für ihn nimmt, schätzt er sehr.
Abschluss und Dankbarkeit
Volker bedankt sich für das Gespräch und hebt hervor, dass er im Moment lebt und die Zeit, die ihm bleibt, wertschätzt.
.jpg)
Folge 8. Teil.2: 40km für den guten Zweck. Hikinghelden organisiert den "Hagen-Marsch"
Hintergrund und Begleitung durch Hikinghelden
Der Podcast verbindet Hospizarbeit mit einem Outdoor-Event: Beim Hagenmarsch wird eine 40 Kilometer lange Strecke genutzt, um Aufmerksamkeit für Hospiz-Arbeit zu schaffen. Die Initiatoren von Hikinghelden berichten von der Entstehung des Projekts, den Erfahrungen aus früheren Marschen und dem Wunsch, Spenden für das Hospiz in Hagen zu sammeln. Der Fokus liegt darauf, das Thema Sterben und Lebensende außerhalb des Tabus zu thematisieren und Begegnungen in der Natur zu nutzen.
Persönliche Wege der Organisatoren
Marc, ursprünglich mit einer Mammutmarsch-Erfahrung, und Miriam erzählen von persönlichen Beweggründen, Hilfeleistungen nach Naturkatastrophen zu organisieren und dabei Gemeinschaft zu stärken. Aus privaten Erfahrungen mit Demenz, Familie und dem Umfeld entsteht der Antrieb, Wanderaktivitäten mit sozialem Engagement zu verknüpfen. Diese Stories zeigen, wie aus privaten Initiativen langfristige Projekte wachsen.
Ziele, Erfahrungen und Perspektiven
Das Vorhaben zielt darauf ab, das Lebensende als natürlichen Teil des Lebens zu beschreiben und dabei Raum für Gespräche, Fragen und Verständnis zu ermöglichen. Die Veranstalter berichten von Erfahrungen mit Versorgungspunkten, der Planung und dem positiven Feedback der Teilnehmenden. Die Bedeutung des Austauschs, der Transparenz über Spenden und die öffentliche Sichtbarkeit von Hospizarbeit stehen im Mittelpunkt.
Wirkung, Atmosphäre und Ausblick
Auf der Strecke entsteht eine Balance aus Anstrengung, Freude und Gemeinschaft. Teilnehmerinnen sollen mit Zufriedenheit, Klarheit und Interesse an Hospizarbeit nach Hause gehen. Die Erzählungen betonen, dass Leben und Tod nicht nur traurig sind, sondern auch Momente des Lichts, der Wärme und des Zusammenhalts umfassen. Die Verbindung von Bewegung, Natur und sensiblen Themen wird als bereichernd beschrieben.
.jpg)
Folge 8. Teil 1. Veranstaltungen im Hospiz. Warum im Hospiz gelacht und gefeiert wird
Veranstaltungen als Lebensfühler im Hospiz
Der Beitrag beschreibt, wie ein Veranstaltungsteam im Hospiz verschiedene Aktivitäten plant, um Leben bis zum letzten Atemzug zu spüren. Dabei bleibt der Fokus auf einer liebevollen, schmerzfreien Betreuung und darauf, das Leben der Gäste positiv zu gestalten, auch wenn Sterben nah ist.
Vielfalt der Unterhaltung und Begegnungen
Es gibt musikalische Auftritte, Gedenkgottesdienste, Feuershows, Märchenerzählungen und Theaterbeiträge. Besucherinnen und Besucher erleben Mitsingmomente, Trommel- und Klavierklänge sowie tierische Überraschungen. Die Darbietungen schaffen bewegende Eindrücke, Wärme und Gemeinschaft im Flur, im Garten und in Zimmernähe.
Finanzierung und Beteiligung der Gemeinschaft
Die Veranstaltungsmöglichkeiten beruhen auf Spenden, da Krankenkassen nur einen Teil decken. Ein Förderverein unterstützt die Finanzierung, wodurch Fort- und Ausbildungen sowie kulturelle Highlights möglich bleiben. Die Summe, die über Spenden getragen wird, ermöglicht verschiedene Angebote trotz begrenzter Mittel.
Persönlicher Eindruck und Wirkung
Der Bericht schildert, wie Begegnungen Freude spenden, Gäste strahlen und Teilhabe erleben. Besonders berührt die Wirkung von Musik, gemeinsamen Momenten und überraschenden Elementen wie einer improvisierten Eisdiele. Die Ereignisse werden als Bereicherung für das Miteinander im Hospiz beschrieben, die Motivation der Mitarbeitenden sichtbar machend.