Ist das Innovation oder kann das weg?
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Ist das Innovation oder kann das weg?

XO Projects

Beschreibung

Der Podcast für alle, die Innovation nicht nur predigen, sondern wirklich wollen.

Überall ist von Innovation die Rede – aber was ist nur Buzz, und was hat echte Substanz? Welche Prozesse, Methoden und Perspektiven braucht es wirklich, um neue Ideen auf die Straße und ins Regal zu bringen oder in der Organisation zu etablieren?

In diesem Podcast nehmen Susanne Harnisch und Franziska Luh von der Strategie- und Organisationsberatung für Innovation - XO Projects - regelmäßig ein Thema auseinander. Zwischen Zwiegespräch und Streitgespräch und gemeinsam mit spannenden Gästen beleuchten wir, was Innovation heute wirklich braucht: von Forschung und Strategie bis Innovationskultur und -strukturen.

Fundiert. Kritisch. Und mit konkreten Ansätzen, die weiterbringen.

Für Geschäftsführende und Entscheider:innen aus Innovation, F&E, Marketing, Unternehmensentwicklung und HR, die nicht auf Buzzwords setzen, sondern auf Wirkung.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#9 Schlechte Kommunikation ist Kultur - Gute auch!

27.07.2026

Wichtigkeit des Zuhörens

Das Zuhören ist entscheidend für die zwischenmenschliche Kommunikation und trägt zur Wertschätzung bei. Oft werden wichtige Themen in der Kommunikation vernachlässigt, was zu Missverständnissen führt.

Kommunikation und Innovationskultur

Der Podcast thematisiert die Verbindung zwischen Kommunikation und Innovationskultur. Es wird betont, dass Kommunikation nicht im leeren Raum entsteht, sondern von der Kultur einer Organisation abhängt. Eine schlechte Kommunikationskultur spiegelt sich oft in der Unfähigkeit wider, Informationen effektiv auszutauschen.

Definition von Kommunikationskultur

Kommunikationskultur ist ein Teil der Unternehmenskultur und beschreibt, wie Informationen ausgetauscht werden, welche Regeln und Normen existieren und welche Grundhaltungen dabei eine Rolle spielen. Eine gute Kommunikationskultur fördert den Austausch und das gegenseitige Verständnis.

Herausforderungen in der Kommunikation

In vielen Organisationen gibt es Probleme mit der Kommunikation, die oft auf Überforderung der Mitarbeitenden oder fehlende Strukturen zurückzuführen sind. Der Austausch zwischen Teams und die Kommunikation über Entscheidungen sind häufig unzureichend. Eine konstruktive Kommunikationskultur könnte diese Probleme lindern.

Praktische Ansätze zur Verbesserung

Ein Ansatz zur Verbesserung der Kommunikationskultur sind regelmäßige Retrospektiven, die den Austausch zwischen Teams fördern. Darüber hinaus sollten klare Kommunikationsstrukturen etabliert werden, um Missverständnisse zu vermeiden und die Zusammenarbeit zu verbessern.

Business Ghosting und individuelle Verantwortung

Das Phänomen des Business Ghosting wird als Ausdruck einer schlechten Kommunikationskultur und individueller Überforderung betrachtet. Die Verantwortung für eine wertschätzende Kommunikation liegt bei jedem Einzelnen, der durch kleine Maßnahmen wie Abwesenheitsnotizen oder regelmäßige Updates zur Verbesserung beitragen kann.

Zusammenfassung und Ausblick

Eine klare Struktur und die Entwicklung einer positiven Kommunikationskultur sind entscheidend für den Erfolg einer Organisation. Es ist wichtig, das gegenseitige Verständnis zu fördern und Routinen zu etablieren, um die Kommunikation auf allen Ebenen zu verbessern.

Wichtigkeit des Zuhörens

Das Zuhören ist entscheidend für die zwischenmenschliche Kommunikation und trägt zur Wertschätzung bei. Oft werden wichtige Themen in der Kommunikation vernachlässigt, was zu Missverständnissen führt.

Kommunikation und Innovationskultur

Der Podcast thematisiert die Verbindung zwischen Kommunikation und Innovationskultur. Es wird betont, dass Kommunikation nicht im leeren Raum entsteht, sondern von der Kultur einer Organisation abhängt. Eine schlechte Kommunikationskultur spiegelt sich oft in der Unfähigkeit wider, Informationen effektiv auszutauschen.

Definition von Kommunikationskultur

Kommunikationskultur ist ein Teil der Unternehmenskultur und beschreibt, wie Informationen ausgetauscht werden, welche Regeln und Normen existieren und welche Grundhaltungen dabei eine Rolle spielen. Eine gute Kommunikationskultur fördert den Austausch und das gegenseitige Verständnis.

Herausforderungen in der Kommunikation

In vielen Organisationen gibt es Probleme mit der Kommunikation, die oft auf Überforderung der Mitarbeitenden oder fehlende Strukturen zurückzuführen sind. Der Austausch zwischen Teams und die Kommunikation über Entscheidungen sind häufig unzureichend. Eine konstruktive Kommunikationskultur könnte diese Probleme lindern.

Praktische Ansätze zur Verbesserung

Ein Ansatz zur Verbesserung der Kommunikationskultur sind regelmäßige Retrospektiven, die den Austausch zwischen Teams fördern. Darüber hinaus sollten klare Kommunikationsstrukturen etabliert werden, um Missverständnisse zu vermeiden und die Zusammenarbeit zu verbessern.

Business Ghosting und individuelle Verantwortung

Das Phänomen des Business Ghosting wird als Ausdruck einer schlechten Kommunikationskultur und individueller Überforderung betrachtet. Die Verantwortung für eine wertschätzende Kommunikation liegt bei jedem Einzelnen, der durch kleine Maßnahmen wie Abwesenheitsnotizen oder regelmäßige Updates zur Verbesserung beitragen kann.

Zusammenfassung und Ausblick

Eine klare Struktur und die Entwicklung einer positiven Kommunikationskultur sind entscheidend für den Erfolg einer Organisation. Es ist wichtig, das gegenseitige Verständnis zu fördern und Routinen zu etablieren, um die Kommunikation auf allen Ebenen zu verbessern.

#8 „Ohne Dürfen, kein Wollen" – Citizen Development bei der Deutschen Bahn

29.06.2026

Einführung in Citizen Development

In der Diskussion um Citizen Development wird das Konzept als eine Art Baukasten beschrieben, ähnlich wie Lego, mit dem Mitarbeitende eigenständig Lösungen entwickeln können. Felix Heyer, Lead Digital Enablement bei DBS Systel, erklärt, dass es darauf ankommt, den Mitarbeitenden die nötigen Werkzeuge und Freiräume zu geben, um in diesem Bereich aktiv zu werden.

Die Rolle von Führungskräften

Ein zentrales Thema ist die Verantwortung der Führungskräfte, eine Kultur zu schaffen, die das Dürfen fördert. Heyer hebt hervor, dass es entscheidend ist, die Mitarbeitenden nicht nur als Nutzer, sondern als aktive Gestalter von Innovationen zu sehen. Dies erfordert ein Umdenken in der Unternehmenskultur, um Mitarbeitenden zu erlauben, auch IT-Entwicklungen zu übernehmen.

Positive Erfahrungen und Herausforderungen

Die Einführung von Citizen Development hat viele positive Aspekte hervorgebracht, jedoch auch Herausforderungen, wie die Notwendigkeit, unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen und alle Mitarbeiter zu motivieren. Heyer beschreibt, dass trotz anfänglicher Skepsis viele Mitarbeitende begeistert mitgemacht haben und dass die IT-Abteilung sich neu positionieren musste.

Die Bedeutung von Innovation in der Unternehmenskultur

Heyer betont, dass Innovation nicht auf bestimmte Abteilungen beschränkt sein sollte. Jeder Mitarbeitende kann wertvolle Beiträge leisten, wenn ihm die Möglichkeit gegeben wird. Dies erfordert eine offene und inklusive Unternehmenskultur, die es ermöglicht, dass Ideen aus allen Bereichen des Unternehmens kommen.

Ausblick auf zukünftige Entwicklungen

Für die Zukunft sieht Heyer die Notwendigkeit, Innovationsinseln zu vermeiden und alle Mitarbeitenden in den Innovationsprozess einzubeziehen. Er ist optimistisch, dass die Förderung von Citizen Development und die Schaffung einer innovationsfreundlichen Kultur dazu beitragen werden, das Unternehmen zukunftsfähig zu machen.

Einführung in Citizen Development

In der Diskussion um Citizen Development wird das Konzept als eine Art Baukasten beschrieben, ähnlich wie Lego, mit dem Mitarbeitende eigenständig Lösungen entwickeln können. Felix Heyer, Lead Digital Enablement bei DBS Systel, erklärt, dass es darauf ankommt, den Mitarbeitenden die nötigen Werkzeuge und Freiräume zu geben, um in diesem Bereich aktiv zu werden.

Die Rolle von Führungskräften

Ein zentrales Thema ist die Verantwortung der Führungskräfte, eine Kultur zu schaffen, die das Dürfen fördert. Heyer hebt hervor, dass es entscheidend ist, die Mitarbeitenden nicht nur als Nutzer, sondern als aktive Gestalter von Innovationen zu sehen. Dies erfordert ein Umdenken in der Unternehmenskultur, um Mitarbeitenden zu erlauben, auch IT-Entwicklungen zu übernehmen.

Positive Erfahrungen und Herausforderungen

Die Einführung von Citizen Development hat viele positive Aspekte hervorgebracht, jedoch auch Herausforderungen, wie die Notwendigkeit, unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen und alle Mitarbeiter zu motivieren. Heyer beschreibt, dass trotz anfänglicher Skepsis viele Mitarbeitende begeistert mitgemacht haben und dass die IT-Abteilung sich neu positionieren musste.

Die Bedeutung von Innovation in der Unternehmenskultur

Heyer betont, dass Innovation nicht auf bestimmte Abteilungen beschränkt sein sollte. Jeder Mitarbeitende kann wertvolle Beiträge leisten, wenn ihm die Möglichkeit gegeben wird. Dies erfordert eine offene und inklusive Unternehmenskultur, die es ermöglicht, dass Ideen aus allen Bereichen des Unternehmens kommen.

Ausblick auf zukünftige Entwicklungen

Für die Zukunft sieht Heyer die Notwendigkeit, Innovationsinseln zu vermeiden und alle Mitarbeitenden in den Innovationsprozess einzubeziehen. Er ist optimistisch, dass die Förderung von Citizen Development und die Schaffung einer innovationsfreundlichen Kultur dazu beitragen werden, das Unternehmen zukunftsfähig zu machen.

#7 Braucht jedes Unternehmen eine Innovationskultur?

25.05.2026

Innovationskultur als Kern, nicht bloß Unternehmenskultur

Die Diskussion dreht sich darum, wie eine Organisation Innovationen vorantreibt. Innovationskultur wird als Rahmen beschrieben, in dem Zusammenarbeit, Freiräume, Lernbereitschaft und eine proaktive Herangehensweise an Veränderungen verankert sind. Ziel ist, dass sich alle Mitarbeitenden am Vorankommen von Innovationen orientieren, statt sich nur auf rein formale Werte zu berufen.

Vier Bereiche des Kulturmodells und Messbarkeit

Ausgangspunkt ist eine klare Ausrichtung: Mission, Vision und strategische Orientierung. Danach folgen Strukturen und Prozesse, die Innovationsentwicklung, Ressourcen und Abläufe unterstützen. Ein dritter Bereich betrifft Mitwirkung: Zusammenarbeit, teamübergreifend, Entscheidungsfreiheit und Lernkultur. Der vierte Aspekt umfasst eine lernende Organisation, Wissensaustausch und systematische Impulse von außen. Das Modell dient dem Beschreiben und der Beurteilung des aktuellen Stands.

ROI-Diskussion, Soft- vs. Hard-Skills und Rolle von HR

Die Gruppen debattieren, ob Kulturarbeit sich messen lässt und welche Kennzahlen sinnvoll sind. Orientierung an Verhalten und Kompetenzen wird bevorzugt, da sie individueller nachvollziehbar ist. Soft- und Hard-Skills werden kritisch betrachtet: Kompetenzen werden als gleichrangig gesehen, statt einer Hierarchie aus Fach- und Sozialkompetenz. HR wird als Unterstützerin gesehen, doch Führungsebene muss ebenfalls involviert sein.

Warum Kulturarbeit notwendig ist und wie Wandel gelingt

Kulturarbeit wird als Voraussetzung für nachhaltige Innovation gesehen. Führungskräfteentwicklung und Verhaltensreflexion bei oberen Ebenen sind nötig, damit Veränderungen glaubwürdig funktionieren. Zeit, Geduld und reale Erfahrungen sind zentrale Faktoren, um Mitarbeitende mitzunehmen und Ängste vor neuen Wegen abzubauen. Externe Perspektiven können helfen, Veränderungen gezielter zu begleiten und Sichtweisen zu ergänzen.

Innovationskultur als Kern, nicht bloß Unternehmenskultur

Die Diskussion dreht sich darum, wie eine Organisation Innovationen vorantreibt. Innovationskultur wird als Rahmen beschrieben, in dem Zusammenarbeit, Freiräume, Lernbereitschaft und eine proaktive Herangehensweise an Veränderungen verankert sind. Ziel ist, dass sich alle Mitarbeitenden am Vorankommen von Innovationen orientieren, statt sich nur auf rein formale Werte zu berufen.

Vier Bereiche des Kulturmodells und Messbarkeit

Ausgangspunkt ist eine klare Ausrichtung: Mission, Vision und strategische Orientierung. Danach folgen Strukturen und Prozesse, die Innovationsentwicklung, Ressourcen und Abläufe unterstützen. Ein dritter Bereich betrifft Mitwirkung: Zusammenarbeit, teamübergreifend, Entscheidungsfreiheit und Lernkultur. Der vierte Aspekt umfasst eine lernende Organisation, Wissensaustausch und systematische Impulse von außen. Das Modell dient dem Beschreiben und der Beurteilung des aktuellen Stands.

ROI-Diskussion, Soft- vs. Hard-Skills und Rolle von HR

Die Gruppen debattieren, ob Kulturarbeit sich messen lässt und welche Kennzahlen sinnvoll sind. Orientierung an Verhalten und Kompetenzen wird bevorzugt, da sie individueller nachvollziehbar ist. Soft- und Hard-Skills werden kritisch betrachtet: Kompetenzen werden als gleichrangig gesehen, statt einer Hierarchie aus Fach- und Sozialkompetenz. HR wird als Unterstützerin gesehen, doch Führungsebene muss ebenfalls involviert sein.

Warum Kulturarbeit notwendig ist und wie Wandel gelingt

Kulturarbeit wird als Voraussetzung für nachhaltige Innovation gesehen. Führungskräfteentwicklung und Verhaltensreflexion bei oberen Ebenen sind nötig, damit Veränderungen glaubwürdig funktionieren. Zeit, Geduld und reale Erfahrungen sind zentrale Faktoren, um Mitarbeitende mitzunehmen und Ängste vor neuen Wegen abzubauen. Externe Perspektiven können helfen, Veränderungen gezielter zu begleiten und Sichtweisen zu ergänzen.