IfKI - Institut für KI und demokratische Transformation
Podcast
de

IfKI - Institut für KI und demokratische Transformation

Institut für KI und demokratische Transformation e.V.

Beschreibung

Mitschnitte von Veranstaltungen und Gesprächen zu KI, Datenschutz, Politik und Gesellschaft

Podmon Kategorien

Darüber wird in diesem Podcast anteilig gesprochen.
Anzahl Kategorien

Upgrade dein Konto, um kontextuelle Kategorien zu sehen!

Top werbetreibende Marken in diesem Podcast (90d)

Upgrade dein Konto, um die Top werbetreibenden Marken zu sehen!

Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

KI, Kultur und die Entwertung der Wissensarbeit mit Matthias Hornschuh am 21.05.2026

18.07.2026

Einleitung und Kontext

Matthias Hornschuh wird als vielseitiger Musiker und engagierter Vertreter der Urheberrechte vorgestellt. Seine Arbeit fokussiert sich auf den Schutz schöpferischer Leistungen und die Bedeutung der Kultur in der Demokratie.

Vergangenheit und gegenwärtige Herausforderungen

Der Vortrag reflektiert über die Entwicklungen im digitalen Raum seit 2013, als das Thema "Schutz vor digitaler Ausbeutung" relevant war, und verknüpft dies mit aktuellen Herausforderungen durch generative KI und deren Auswirkungen auf Künstler und Urheber. Hornschuh betont die Notwendigkeit einer kritischen Auseinandersetzung mit Technologie und deren Einfluss auf die Gesellschaft.

Technologie und menschliches Handeln

Hornschuh äußert, dass seine Sorge nicht der Technologie selbst gilt, sondern vielmehr der menschlichen Dummheit im Umgang mit ihr. Er betont die Wichtigkeit von AI Literacy und der Reflexion über den eigenen Umgang mit KI, um Schwarmdummheit zu vermeiden.

Kultur, KI und Wissensarbeit

Der Vortrag thematisiert die Kluft zwischen technologischen Entwicklungen und dem menschlichen Wissen. Hornschuh argumentiert, dass kulturelle und schöpferische Tätigkeiten nicht als Arbeit anerkannt werden und somit unterbewertet sind, was die gesamte Wissensgesellschaft gefährdet.

Die Rolle der Politik

Hornschuh kritisiert die Unfähigkeit der Politik, adäquat auf die Herausforderungen der digitalen Transformation zu reagieren. Er fordert eine stärkere Berücksichtigung der kulturellen Arbeit in politischen Entscheidungen und deren gesellschaftliche Bedeutung.

Wirtschaftliche Aspekte

Die Diskussion behandelt auch die wirtschaftlichen Auswirkungen von KI auf die Kultur- und Kreativwirtschaft. Hornschuh warnt vor der Gefahr, dass kreative Tätigkeiten durch unfaire Vergütungen und die Macht amerikanischer Konzerne abgewertet werden.

Abschließende Gedanken

Der Vortrag schließt mit einem Aufruf zur Selbstbesinnung und Handlungsfähigkeit in der Gesellschaft, betont die Notwendigkeit einer respektvollen und gerechteren Behandlung von kreativen Berufen und fordert ein Umdenken im Umgang mit Technologie und deren Einfluss auf die Kultur.

Einleitung und Kontext

Matthias Hornschuh wird als vielseitiger Musiker und engagierter Vertreter der Urheberrechte vorgestellt. Seine Arbeit fokussiert sich auf den Schutz schöpferischer Leistungen und die Bedeutung der Kultur in der Demokratie.

Vergangenheit und gegenwärtige Herausforderungen

Der Vortrag reflektiert über die Entwicklungen im digitalen Raum seit 2013, als das Thema "Schutz vor digitaler Ausbeutung" relevant war, und verknüpft dies mit aktuellen Herausforderungen durch generative KI und deren Auswirkungen auf Künstler und Urheber. Hornschuh betont die Notwendigkeit einer kritischen Auseinandersetzung mit Technologie und deren Einfluss auf die Gesellschaft.

Technologie und menschliches Handeln

Hornschuh äußert, dass seine Sorge nicht der Technologie selbst gilt, sondern vielmehr der menschlichen Dummheit im Umgang mit ihr. Er betont die Wichtigkeit von AI Literacy und der Reflexion über den eigenen Umgang mit KI, um Schwarmdummheit zu vermeiden.

Kultur, KI und Wissensarbeit

Der Vortrag thematisiert die Kluft zwischen technologischen Entwicklungen und dem menschlichen Wissen. Hornschuh argumentiert, dass kulturelle und schöpferische Tätigkeiten nicht als Arbeit anerkannt werden und somit unterbewertet sind, was die gesamte Wissensgesellschaft gefährdet.

Die Rolle der Politik

Hornschuh kritisiert die Unfähigkeit der Politik, adäquat auf die Herausforderungen der digitalen Transformation zu reagieren. Er fordert eine stärkere Berücksichtigung der kulturellen Arbeit in politischen Entscheidungen und deren gesellschaftliche Bedeutung.

Wirtschaftliche Aspekte

Die Diskussion behandelt auch die wirtschaftlichen Auswirkungen von KI auf die Kultur- und Kreativwirtschaft. Hornschuh warnt vor der Gefahr, dass kreative Tätigkeiten durch unfaire Vergütungen und die Macht amerikanischer Konzerne abgewertet werden.

Abschließende Gedanken

Der Vortrag schließt mit einem Aufruf zur Selbstbesinnung und Handlungsfähigkeit in der Gesellschaft, betont die Notwendigkeit einer respektvollen und gerechteren Behandlung von kreativen Berufen und fordert ein Umdenken im Umgang mit Technologie und deren Einfluss auf die Kultur.

KI-Recht und Datenschutz in der Praxis mit Christopher Schack und Prof. Dr. Behrang Raji vom 19.02.2026

10.07.2026

Einleitung zum Institut für KI und demokratische Transformation

Das IFGI wurde von einer Gruppe von Anwälten gegründet und dient als Plattform für interdisziplinären Austausch über die Auswirkungen von Technologie auf die Gesellschaft. Ziel ist es, die Diskussion über Künstliche Intelligenz (KI) zu fördern und die damit verbundenen Herausforderungen zu adressieren.

Herausforderungen in der KI-Debatte

Die Diskussion über KI ist oft polarisiert zwischen übertriebenen Erwartungen und apokalyptischen Warnungen. Beide Sichtweisen ignorieren jedoch die gegenwärtigen Auswirkungen von KI auf verschiedene Lebensbereiche, was das IFGI klären möchte.

Vorträge und Experten

Christopher Schack wird über die Herausforderungen des Datenschutzes in der KI sprechen, während Beran Raji die Notwendigkeit von AI-Governance für Unternehmen erläutern wird. Beide Referenten bringen umfangreiche Erfahrungen aus ihren jeweiligen Fachgebieten mit.

Datenschutzfragen in der KI

Schack wird die rechtlichen Konflikte zwischen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und der KI-Verordnung untersuchen, insbesondere in Bezug auf Datenminimierung und Verantwortlichkeit. Die Frage, wer für die Richtigkeit von KI-Ausgaben verantwortlich ist, wird ebenfalls behandelt.

AI-Governance für Unternehmen

Raji wird auf die Bedeutung einer AI-Governance eingehen, die Unternehmen helfen soll, rechtliche Herausforderungen zu bewältigen und Risiken von Schatten-KI zu minimieren. Er wird auch praktische Schritte für kleine und mittelständische Unternehmen vorstellen.

Gesetzesänderungen und deren Auswirkungen

Es wird auf die bevorstehenden Änderungen der DSGVO und weitere Digitalrechtsakte eingegangen, die auf Deregulierung abzielen, während gleichzeitig die Notwendigkeit zur Einhaltung von Standards für Unternehmen bleibt.

Kulturelle Unterschiede in der Regulierung

Ein Vergleich zwischen den deduktiven europäischen und den induktiven amerikanischen Denkstilen illustriert die Herausforderungen bei der Implementierung von Regeln für KI. Es wird betont, wie wichtig es ist, Effizienz und Benutzerfreundlichkeit bei der Einführung von KI zu berücksichtigen.

Einleitung zum Institut für KI und demokratische Transformation

Das IFGI wurde von einer Gruppe von Anwälten gegründet und dient als Plattform für interdisziplinären Austausch über die Auswirkungen von Technologie auf die Gesellschaft. Ziel ist es, die Diskussion über Künstliche Intelligenz (KI) zu fördern und die damit verbundenen Herausforderungen zu adressieren.

Herausforderungen in der KI-Debatte

Die Diskussion über KI ist oft polarisiert zwischen übertriebenen Erwartungen und apokalyptischen Warnungen. Beide Sichtweisen ignorieren jedoch die gegenwärtigen Auswirkungen von KI auf verschiedene Lebensbereiche, was das IFGI klären möchte.

Vorträge und Experten

Christopher Schack wird über die Herausforderungen des Datenschutzes in der KI sprechen, während Beran Raji die Notwendigkeit von AI-Governance für Unternehmen erläutern wird. Beide Referenten bringen umfangreiche Erfahrungen aus ihren jeweiligen Fachgebieten mit.

Datenschutzfragen in der KI

Schack wird die rechtlichen Konflikte zwischen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und der KI-Verordnung untersuchen, insbesondere in Bezug auf Datenminimierung und Verantwortlichkeit. Die Frage, wer für die Richtigkeit von KI-Ausgaben verantwortlich ist, wird ebenfalls behandelt.

AI-Governance für Unternehmen

Raji wird auf die Bedeutung einer AI-Governance eingehen, die Unternehmen helfen soll, rechtliche Herausforderungen zu bewältigen und Risiken von Schatten-KI zu minimieren. Er wird auch praktische Schritte für kleine und mittelständische Unternehmen vorstellen.

Gesetzesänderungen und deren Auswirkungen

Es wird auf die bevorstehenden Änderungen der DSGVO und weitere Digitalrechtsakte eingegangen, die auf Deregulierung abzielen, während gleichzeitig die Notwendigkeit zur Einhaltung von Standards für Unternehmen bleibt.

Kulturelle Unterschiede in der Regulierung

Ein Vergleich zwischen den deduktiven europäischen und den induktiven amerikanischen Denkstilen illustriert die Herausforderungen bei der Implementierung von Regeln für KI. Es wird betont, wie wichtig es ist, Effizienz und Benutzerfreundlichkeit bei der Einführung von KI zu berücksichtigen.

Lob der Überwachung mit Timo Daum vom 23.04.2026

28.05.2026

Überwachung als Produktivkraft und Kapitalismuskritik

Der Text positioniert Überwachung nicht primär als Problem der Technik, sondern als zentrale Dynamik des digitalen Kapitalismus. Datenschutz und Privatsphäre werden kritisch als Instrumente des bürgerlichen Systems betrachtet, die bestehende Ungleichheiten verschleiern. Überwachung wird als Weg gesehen, gesellschaftliche Prozesse zu koordinieren, während gleichzeitig Privilegien geschützt und Kapitalakkumulation erleichtert wird. Die Perspektive verschiebt den Fokus von individuellem Schutz hin zu kollektiver Frage der Nutzung von Daten als Ressource.

Ungleichheit, Transparenz und Unterwachung

Es wird gezeigt, wie Überwachung ungleich wirkt: Arme erfahren stärkere Durchleuchtung,Reiche genießen Privatsphäre, und Institutionen kämpfen mit mangelnder Koordination. Beispiele wie Mietdaten, Verkehrskontrollen oder Finanzkriminalität illustrieren diese Asymmetrie. Unterwendungsvorschläge wie Unterwachung von unten, Souveillance, werden diskutiert, um Machtungleichgewichte sichtbar zu machen. Ziel ist eine form der Governance, die Transparenz erhöht und Missbrauch entgegenwirkt.

Datenschutz, Eigentum und der normative Rahmen

Der Text analysiert DSGVO, Einwilligungen und das Spannungsverhältnis zwischen Privatsphäre und Eigentum. Private Daten werden oft rechtlich so verhandelt, dass sie Handelspotenzial entfalten, obwohl Privatsphäre eigentlich Schutz bilden soll. Es wird argumentiert, dass Datenschutz nicht automatisch emanzipatorisch ist, sondern auch Exklusionen verstärken kann. Eine destruktive Dominanz von Eigentumsrechten über Daten wird kritisch hinterfragt.

Kollektive Datenpolitik und Zukunftsperspektiven

Als Gegenmodell wird eine kollektive Datenpolitik vorgeschlagen, die Datenverwaltung sozialpolitisch gestaltet. Gegen Überwachung von unten und für Transparenz von Institutionen, Staat und Gesellschaft, wird eine Transformation skizziert, die auf gemeinschaftliche Nutzung statt individueller Privilegien abzielt. Künstliche Intelligenz wird als Produktivkraft gesehen, deren Potenzial durch demokratische Governance angemessen gestaltet werden müsste, um missbräuchliche Anwendungen zu begrenzen.

Überwachung als Produktivkraft und Kapitalismuskritik

Der Text positioniert Überwachung nicht primär als Problem der Technik, sondern als zentrale Dynamik des digitalen Kapitalismus. Datenschutz und Privatsphäre werden kritisch als Instrumente des bürgerlichen Systems betrachtet, die bestehende Ungleichheiten verschleiern. Überwachung wird als Weg gesehen, gesellschaftliche Prozesse zu koordinieren, während gleichzeitig Privilegien geschützt und Kapitalakkumulation erleichtert wird. Die Perspektive verschiebt den Fokus von individuellem Schutz hin zu kollektiver Frage der Nutzung von Daten als Ressource.

Ungleichheit, Transparenz und Unterwachung

Es wird gezeigt, wie Überwachung ungleich wirkt: Arme erfahren stärkere Durchleuchtung,Reiche genießen Privatsphäre, und Institutionen kämpfen mit mangelnder Koordination. Beispiele wie Mietdaten, Verkehrskontrollen oder Finanzkriminalität illustrieren diese Asymmetrie. Unterwendungsvorschläge wie Unterwachung von unten, Souveillance, werden diskutiert, um Machtungleichgewichte sichtbar zu machen. Ziel ist eine form der Governance, die Transparenz erhöht und Missbrauch entgegenwirkt.

Datenschutz, Eigentum und der normative Rahmen

Der Text analysiert DSGVO, Einwilligungen und das Spannungsverhältnis zwischen Privatsphäre und Eigentum. Private Daten werden oft rechtlich so verhandelt, dass sie Handelspotenzial entfalten, obwohl Privatsphäre eigentlich Schutz bilden soll. Es wird argumentiert, dass Datenschutz nicht automatisch emanzipatorisch ist, sondern auch Exklusionen verstärken kann. Eine destruktive Dominanz von Eigentumsrechten über Daten wird kritisch hinterfragt.

Kollektive Datenpolitik und Zukunftsperspektiven

Als Gegenmodell wird eine kollektive Datenpolitik vorgeschlagen, die Datenverwaltung sozialpolitisch gestaltet. Gegen Überwachung von unten und für Transparenz von Institutionen, Staat und Gesellschaft, wird eine Transformation skizziert, die auf gemeinschaftliche Nutzung statt individueller Privilegien abzielt. Künstliche Intelligenz wird als Produktivkraft gesehen, deren Potenzial durch demokratische Governance angemessen gestaltet werden müsste, um missbräuchliche Anwendungen zu begrenzen.