STREITWERT
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STREITWERT

#zusammenstaerker - Die Initiative für eine Politik der Vernunft.

Beschreibung

Streitwert ist ein politischer Podcast aus Österreich über Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und wirtschaftliche Vernunft.


Stephan Zöchling spricht mit Journalist:innen, Unternehmer:innen, Politiker:innen und Expert:innen über die Themen, die zu wichtig sind, um darüber nicht zu streiten: Macht, Medien, Demokratie, Wirtschaft, Staat und Gesellschaft.


Streitwert analysiert politische Konflikte, Polarisierung, Extrempositionen und fragt, wie demokratischer Diskurs, sachliche Auseinandersetzung und Reformen in aufgeheizten Zeiten gelingen können.


Für alle, die sich für Politik, Journalismus, Wirtschaft und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Österreich interessieren und denen unser Land zu wertvoll ist, um es den Extremen zu überlassen.


Mehr Infos auf der Website: www.zusammenstaerker.at

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

#38: Budgetexperte Gerhard Steger über die drei heiligen Kühe, die Österreich schlachten müsste

15.10.2026
In dieser Episode diskutiert Stephan Zöchling mit Gerhard Steger über den Zustand der österreichischen Staatsfinanzen und darüber, was eine echte Sanierung bedeuten würde.Steger leitete 17 Jahre lang die Budgetsektion im Finanzministerium, war danach im Rechnungshof tätig und wurde für dessen Präsidentschaft nominiert. Er ist Sozialdemokrat und kritisiert offen, dass auch die aktuelle Regierung den notwendigen Sanierungskurs nicht geht.Im Zentrum des Gesprächs stehen die drei Bereiche, in denen laut Steger das große Geld liegt: die demografieabhängigen Ausgaben wie Pensionen und Gesundheit, ein Föderalismus voller Doppel- und Mehrfachzuständigkeiten und ein Förderdschungel von rund 40 Milliarden Euro pro Jahr.Themen der Folge 245 Milliarden Euro negatives Eigenkapital des Bundes Warum die beschlossenen Einsparungen nicht reichen 40 Milliarden Förderungen und die Gießkanne Direkte und indirekte Förderungen Pensionen: mehr Beitragsjahre, ohne die Gesundheit zu opfern Länder ohne Finanzierungsverantwortung Doppelgleisigkeiten im Gesundheitssystem Warum Populisten keine Budgets sanieren Karl-Heinz Grasser und die verpasste Föderalismusreform Die Finanzmärkte als letzter Weckruf Was Steger als Finanzminister sofort ändern würde Der GastGerhard Steger leitete von 1997 bis 2014 die Budgetsektion im Bundesministerium für Finanzen und war damit 17 Jahre lang der oberste Budgetbeamte der Republik. Danach war er im Rechnungshof tätig. Heute ist er international als Experte für öffentliche Finanzen aktiv.Er gilt als Architekt der Haushaltsrechtsreform des Bundes, mit der unter anderem die mittelfristige Budgetplanung, die wirkungsorientierte Haushaltsführung und das kaufmännische Rechnungswesen eingeführt wurden. Steger ist Sozialdemokrat und fordert seit Jahren eine grundlegende Sanierung der Staatsfinanzen, auch gegen Widerstände in der eigenen Partei.Links & InfosZusammenstärker: https://www.zusammenstaerker.atInstagram: https://www.instagram.com/zusammen.staerker/Facebook: https://www.facebook.com/people/Zusammenstaerker/61578532064013/Podcast: STREITWERT – der Podcast von #zusammenstaerker 🎧 Wenn du glaubst, dass ehrliche Zahlen und mutige Reformen zentrale Fragen unserer Demokratie sind, dann abonniere STREITWERT, teile diese Episode und diskutiere mit uns.

In dieser Episode diskutiert Stephan Zöchling mit Gerhard Steger über den Zustand der österreichischen Staatsfinanzen und darüber, was eine echte Sanierung bedeuten würde.

Steger leitete 17 Jahre lang die Budgetsektion im Finanzministerium, war danach im Rechnungshof tätig und wurde für dessen Präsidentschaft nominiert. Er ist Sozialdemokrat und kritisiert offen, dass auch die aktuelle Regierung den notwendigen Sanierungskurs nicht geht.

Im Zentrum des Gesprächs stehen die drei Bereiche, in denen laut Steger das große Geld liegt: die demografieabhängigen Ausgaben wie Pensionen und Gesundheit, ein Föderalismus voller Doppel- und Mehrfachzuständigkeiten und ein Förderdschungel von rund 40 Milliarden Euro pro Jahr.

Themen der Folge

  • 245 Milliarden Euro negatives Eigenkapital des Bundes
  • Warum die beschlossenen Einsparungen nicht reichen
  • 40 Milliarden Förderungen und die Gießkanne
  • Direkte und indirekte Förderungen
  • Pensionen: mehr Beitragsjahre, ohne die Gesundheit zu opfern
  • Länder ohne Finanzierungsverantwortung
  • Doppelgleisigkeiten im Gesundheitssystem
  • Warum Populisten keine Budgets sanieren
  • Karl-Heinz Grasser und die verpasste Föderalismusreform
  • Die Finanzmärkte als letzter Weckruf
  • Was Steger als Finanzminister sofort ändern würde

Der Gast

Gerhard Steger leitete von 1997 bis 2014 die Budgetsektion im Bundesministerium für Finanzen und war damit 17 Jahre lang der oberste Budgetbeamte der Republik. Danach war er im Rechnungshof tätig. Heute ist er international als Experte für öffentliche Finanzen aktiv.

Er gilt als Architekt der Haushaltsrechtsreform des Bundes, mit der unter anderem die mittelfristige Budgetplanung, die wirkungsorientierte Haushaltsführung und das kaufmännische Rechnungswesen eingeführt wurden. Steger ist Sozialdemokrat und fordert seit Jahren eine grundlegende Sanierung der Staatsfinanzen, auch gegen Widerstände in der eigenen Partei.

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#37: MedUni-Rektor Markus Müller über ein Gesundheitssystem am Limit, KI und die Zukunft der Medizin

08.10.2026
In dieser Episode spricht Stephan Zöchling mit Markus Müller, Rektor der MedUni Wien, klinischer Pharmakologe und einer der profiliertesten Mediziner Österreichs. Im Mittelpunkt stehen die Herausforderungen des österreichischen Gesundheitssystems, die Bedeutung von Forschung und die Möglichkeiten, die künstliche Intelligenz für Diagnose, Therapie und Prävention eröffnen wird. Außerdem geht es um Ärztemangel, Wahlärzte, Spitalsstrukturen, die Zukunft der Krebsmedizin und die Frage, wie ein Gesundheitssystem leistungsfähig bleibt, wenn die Menschen immer älter werden, die Kosten steigen und gleichzeitig bei Forschung und Universitäten gespart wird Themen der Folge: • Der Zustand des österreichischen Gesundheitssystems • Warum Österreich trotz hoher Ausgaben unter Druck gerät • Forschung als Zukunftsinvestition • Sparen bei Universitäten und Forschung • Kassenärzte, Wahlärzte und Versorgungslücken • Reformbedarf bei Spitälern und Gesundheitsstrukturen • Prävention versus Reparaturmedizin • KI in der Medizin • Medizinische Innovationen aus Österreich • China, Europa und der globale Wettbewerb in der Forschung • Wie Medizin im Jahr 2040 aussehen könnte Der Gast: Markus Müller ist Rektor der Medizinischen Universität Wien, Internist, klinischer Pharmakologe und Präsident des Obersten Sanitätsrats. Er zählt zu den einflussreichsten Stimmen im österreichischen Gesundheits- und Forschungsbereich. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit medizinischer Forschung, Arzneimittelentwicklung, Hochschulpolitik und den strukturellen Herausforderungen des Gesundheitssystems. Links & Infos Zusammenstärker: https://www.zusammenstaerker.at Instagram: https://www.instagram.com/zusammen.staerker/ Facebook: https://www.facebook.com/people/Zusammenstaerker/61578532064013/ Podcast: STREITWERT – der Podcast von #zusammenstaerker 🎧 Wenn du glaubst, dass Gesundheit, Forschung und Innovation entscheidend für die Zukunft Österreichs sind, dann abonniere STREITWERT, teile diese Episode und diskutiere mit uns.

In dieser Episode spricht Stephan Zöchling mit Markus Müller, Rektor der MedUni Wien, klinischer Pharmakologe und einer der profiliertesten Mediziner Österreichs. Im Mittelpunkt stehen die Herausforderungen des österreichischen Gesundheitssystems, die Bedeutung von Forschung und die Möglichkeiten, die künstliche Intelligenz für Diagnose, Therapie und Prävention eröffnen wird.

Außerdem geht es um Ärztemangel, Wahlärzte, Spitalsstrukturen, die Zukunft der Krebsmedizin und die Frage, wie ein Gesundheitssystem leistungsfähig bleibt, wenn die Menschen immer älter werden, die Kosten steigen und gleichzeitig bei Forschung und Universitäten gespart wird

Themen der Folge: • Der Zustand des österreichischen Gesundheitssystems • Warum Österreich trotz hoher Ausgaben unter Druck gerät • Forschung als Zukunftsinvestition • Sparen bei Universitäten und Forschung • Kassenärzte, Wahlärzte und Versorgungslücken • Reformbedarf bei Spitälern und Gesundheitsstrukturen • Prävention versus Reparaturmedizin • KI in der Medizin • Medizinische Innovationen aus Österreich • China, Europa und der globale Wettbewerb in der Forschung • Wie Medizin im Jahr 2040 aussehen könnte

Der Gast: Markus Müller ist Rektor der Medizinischen Universität Wien, Internist, klinischer Pharmakologe und Präsident des Obersten Sanitätsrats. Er zählt zu den einflussreichsten Stimmen im österreichischen Gesundheits- und Forschungsbereich.

Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit medizinischer Forschung, Arzneimittelentwicklung, Hochschulpolitik und den strukturellen Herausforderungen des Gesundheitssystems.

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#36: Sebastian Kurz über Migration, Wettbewerbsfähigkeit und Europas Zukunft

01.10.2026
In dieser Episode diskutiert Stephan Zöchling mit Sebastian Kurz über die großen geopolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen Europas. Kurz war mit 31 Jahren der jüngste Regierungschef der Europäischen Union. Heute ist er Unternehmer im Bereich Cybersicherheit und pendelt zwischen Europa, Israel, den Golfstaaten und den USA. Durch diese internationale Perspektive betrachtet er Entwicklungen in Europa mit größerem Abstand als während seiner aktiven politischen Zeit. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen Europas Wettbewerbsfähigkeit, die Folgen der Migration, die geopolitische Lage im Nahen Osten sowie die Frage, warum sich viele Bürger von der politischen Mitte nicht mehr vertreten fühlen. Themen der Folge: • Europas Wettbewerbsfähigkeit im globalen Vergleich • Die USA, Israel und die Golfstaaten als Innovationszentren • Migration und gesellschaftliche Veränderungen in Europa • Der Konflikt zwischen Israel und Iran • Sicherheitspolitik und die Zukunft des Nahen Ostens • Russland, die Ukraine und mögliche Friedensperspektiven • Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Arbeitswelt • Bürokratie und Regulierungsdichte in Europa • Die Entwicklung der FPÖ und europäischer Rechtsparteien • Das Ende der türkis-blauen Koalition • Die wirtschaftliche Zukunft Österreichs • Politik, Unternehmertum und persönliche Verantwortung Der Gast: Sebastian Kurz war von 2017 bis 2019 sowie von 2020 bis 2021 österreichischer Bundeskanzler und zuvor Außenminister der Republik Österreich. Als jüngster Regierungschef der Europäischen Union prägte er über Jahre die europäische Debatte zu Migration, Integration und Sicherheitspolitik. Heute ist er Mitgründer und Präsident des Cybersecurity-Unternehmens Dream, das Staaten, kritische Infrastruktur und öffentliche Institutionen bei der Cyberabwehr unterstützt. Das Unternehmen ist in Tel Aviv, Wien und Abu Dhabi vertreten. Links & Infos: Zusammenstärker: https://www.zusammenstaerker.at Instagram: https://www.instagram.com/zusammen.staerker/ Facebook: https://www.facebook.com/people/Zusammenstaerker/61578532064013/ Podcast: STREITWERT – der Podcast von #zusammenstaerker 🎧 Wenn du glaubst, dass ein starkes Europa, wirtschaftliche Stärke und politische Verantwortung zu wichtig sind, um sie einfachen Antworten zu überlassen, dann abonniere STREITWERT, teile diese Episode und diskutiere mit uns.

In dieser Episode diskutiert Stephan Zöchling mit Sebastian Kurz über die großen geopolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen Europas.

Kurz war mit 31 Jahren der jüngste Regierungschef der Europäischen Union. Heute ist er Unternehmer im Bereich Cybersicherheit und pendelt zwischen Europa, Israel, den Golfstaaten und den USA. Durch diese internationale Perspektive betrachtet er Entwicklungen in Europa mit größerem Abstand als während seiner aktiven politischen Zeit.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen Europas Wettbewerbsfähigkeit, die Folgen der Migration, die geopolitische Lage im Nahen Osten sowie die Frage, warum sich viele Bürger von der politischen Mitte nicht mehr vertreten fühlen.

Themen der Folge: • Europas Wettbewerbsfähigkeit im globalen Vergleich • Die USA, Israel und die Golfstaaten als Innovationszentren • Migration und gesellschaftliche Veränderungen in Europa • Der Konflikt zwischen Israel und Iran • Sicherheitspolitik und die Zukunft des Nahen Ostens • Russland, die Ukraine und mögliche Friedensperspektiven • Künstliche Intelligenz und die Zukunft der Arbeitswelt • Bürokratie und Regulierungsdichte in Europa • Die Entwicklung der FPÖ und europäischer Rechtsparteien • Das Ende der türkis-blauen Koalition • Die wirtschaftliche Zukunft Österreichs • Politik, Unternehmertum und persönliche Verantwortung

Der Gast: Sebastian Kurz war von 2017 bis 2019 sowie von 2020 bis 2021 österreichischer Bundeskanzler und zuvor Außenminister der Republik Österreich. Als jüngster Regierungschef der Europäischen Union prägte er über Jahre die europäische Debatte zu Migration, Integration und Sicherheitspolitik.

Heute ist er Mitgründer und Präsident des Cybersecurity-Unternehmens Dream, das Staaten, kritische Infrastruktur und öffentliche Institutionen bei der Cyberabwehr unterstützt. Das Unternehmen ist in Tel Aviv, Wien und Abu Dhabi vertreten.

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