Archizoom EPFL
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Archizoom

Beschreibung

Le podcast Archizoom s’intéresse aux histoires de vies qui influencent nos pratiques, nos choix professionnels et façonnent de nouveaux récits d’architectures. Comment on en est arrivé là, pourquoi on fait les choses que l’on fait, qu’est-ce qui nous donne envie d’aller plus loin ? C’est un podcast en quête de sens, où l’on prend le temps d’écouter celles et ceux qui font, pensent et transforment l’architecture à travers le monde.

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

27 — BENTO : Corentin Dalon & Florian Mahieu

10.08.2026

Einführung in Bento

Corentin Dalon und Florian Mahieu, zusammen mit Charles Pallier, gründeten 2019 das Architekturbüro Bento in Brüssel. Bento hebt sich durch eine experimentelle Praxis hervor, die Kunst und Design in der Architektur und Möbelherstellung verbindet.

Hintergründe der Architekten

Corentin und Florian beschreiben ihre akademischen Werdegänge und ihre Lehren. Corentin hat an der Saint-Étienne studiert und unterrichtet jetzt in Brüssel, während Florian an der ULB studierte und ebenfalls im Bereich Innenarchitektur unterrichtet. Gemeinsam reflektieren sie über ihre Erfahrungen in Benin, die ihre Sicht auf nachhaltige Architektur geprägt haben.

Morgenrituale und Inspirationsquellen

Beide Architekten haben keine besonderen Morgenrituale, außer dem Kaffee. Sie diskutieren, wie ihre Kindheit und familiäre Hintergründe sie zur Architektur geführt haben, wobei sie oft auf künstlerische Einflüsse zurückgreifen.

Architektur und Materialität

Durch ihre Arbeit in Benin haben sie ein tiefes Interesse an natürlichen Materialien entwickelt. Ihre Erfahrungen dort, insbesondere die Verwendung von Erde und lokalen Materialien, sind grundlegende Aspekte ihrer architektonischen Praxis.

Das Myzel als Baustoff

Florian erklärt das Konzept des Myzels als Teil der Pilze, das als bindendes Element in Baumaterialien verwendet werden kann. Diese Forschung zielt darauf ab, lebendige Materialien zu nutzen, die eine regenerative Eigenschaft besitzen und umweltfreundlich sind.

Zusammenarbeit mit Philosophen

Der Austausch mit der Psychologin und Philosophin Vinciane Despret hat ihre Arbeit bereichert, indem er neue Perspektiven auf Materialien und deren Verwendung eröffnet hat. Die Zusammenarbeit fördert eine tiefere Reflexion über das Verhältnis von Mensch und Material.

Fiction und Utopie in der Architektur

Die Architekten erkunden die Rolle von Fiktion und narrativen Elementen in ihren Projekten, um neue Perspektiven auf die Zukunft der Architektur zu schaffen. Sie streben danach, Architektur in einem Kontext endlicher Ressourcen zu denken und zu gestalten.

Abschluss und Ausblick

Die Architekten wünschen sich einen stabilen finanziellen Rahmen, um ihre innovativen Ideen weiterverfolgen zu können. Sie betonen die Bedeutung eines unterstützenden politischen Umfelds für nachhaltige Architektur in Brüssel.

Einführung in Bento

Corentin Dalon und Florian Mahieu, zusammen mit Charles Pallier, gründeten 2019 das Architekturbüro Bento in Brüssel. Bento hebt sich durch eine experimentelle Praxis hervor, die Kunst und Design in der Architektur und Möbelherstellung verbindet.

Hintergründe der Architekten

Corentin und Florian beschreiben ihre akademischen Werdegänge und ihre Lehren. Corentin hat an der Saint-Étienne studiert und unterrichtet jetzt in Brüssel, während Florian an der ULB studierte und ebenfalls im Bereich Innenarchitektur unterrichtet. Gemeinsam reflektieren sie über ihre Erfahrungen in Benin, die ihre Sicht auf nachhaltige Architektur geprägt haben.

Morgenrituale und Inspirationsquellen

Beide Architekten haben keine besonderen Morgenrituale, außer dem Kaffee. Sie diskutieren, wie ihre Kindheit und familiäre Hintergründe sie zur Architektur geführt haben, wobei sie oft auf künstlerische Einflüsse zurückgreifen.

Architektur und Materialität

Durch ihre Arbeit in Benin haben sie ein tiefes Interesse an natürlichen Materialien entwickelt. Ihre Erfahrungen dort, insbesondere die Verwendung von Erde und lokalen Materialien, sind grundlegende Aspekte ihrer architektonischen Praxis.

Das Myzel als Baustoff

Florian erklärt das Konzept des Myzels als Teil der Pilze, das als bindendes Element in Baumaterialien verwendet werden kann. Diese Forschung zielt darauf ab, lebendige Materialien zu nutzen, die eine regenerative Eigenschaft besitzen und umweltfreundlich sind.

Zusammenarbeit mit Philosophen

Der Austausch mit der Psychologin und Philosophin Vinciane Despret hat ihre Arbeit bereichert, indem er neue Perspektiven auf Materialien und deren Verwendung eröffnet hat. Die Zusammenarbeit fördert eine tiefere Reflexion über das Verhältnis von Mensch und Material.

Fiction und Utopie in der Architektur

Die Architekten erkunden die Rolle von Fiktion und narrativen Elementen in ihren Projekten, um neue Perspektiven auf die Zukunft der Architektur zu schaffen. Sie streben danach, Architektur in einem Kontext endlicher Ressourcen zu denken und zu gestalten.

Abschluss und Ausblick

Die Architekten wünschen sich einen stabilen finanziellen Rahmen, um ihre innovativen Ideen weiterverfolgen zu können. Sie betonen die Bedeutung eines unterstützenden politischen Umfelds für nachhaltige Architektur in Brüssel.

26 - ANNEXE : Elena Chiavi & Amy Perkins

01.06.2026

Einführung und Kontext der Annex-Gruppe

Im Gespräch werden Elena Kiavi und Amy Perkins vorgestellt, zwei Architektinnen, die als Teil der Annex-Kollektiv arbeiten. Annex formierte sich 2021 um feministische Anliegen in der Architektur zu thematisieren und Projekte jenseits traditioneller Büros zu realisieren. Die Gruppe versteht sich als flexibel zusammenarbeitendes Netzwerk, das sich auf konkrete Vorhaben fokussiert und danach neue Formen der Zusammenarbeit erprobt. Dabei rücken gemeinschaftliche Praxis, Forschung und Sichtbarkeit von Architektinnen in den Vordergrund.

Weg in die Architektur und Lernwege

Beide Gäste berichten von Wechseln im Bildungsweg: Elena schließt Mendrisio ab, wechselt später zu EPFL, und erfährt während des Studiums den Einfluss männlicher Vorbilder, was zur Suche nach offeneren Curricula motiviert. Amy sammelt Erfahrungen in Cambridge und London, erlebt Mentoren, die konstruktives Arbeiten fördern, und entdecktquere Fertigkeiten jenseits klassischer Büropraxis. Beide betonen Lernphasen durch Zusammenarbeit, Netzwerke und selbstorganisierte Projekte.

Gründung und Entwicklung von Annex

Annex entstand als lose Gruppe rund um ein Projekt mit mobiler, aluminiumverkleideter Möbelstruktur für verschiedene Orte. Aus dieser Praxis heraus wuchs der Wille, gemeinsam zu arbeiten und sich organisatorisch zu formieren, um größere Vorhaben zu stemmen. Die Initiative nutzte Kooperationen, verstand sich als Überschneidung von Bau, Forschung und feministischem Diskurs und bildete die Grundlage für spätere, international beachtete Projekte.

Von der Biennale zur Bildungsarbeit: Auswirkungen und Projekte

Für die Schweizer Pavilion-Bewerbung bei der Biennale entwickelten Annex-Mitglieder ein Konzept, das eine weniger bekannte Architektin in den Fokus rückt und architekturgeschichtliche Archive sichtbar macht. Gleichzeitig nutzen sie Erfahrungen aus der Lehre, etwa die Drag Lab-Initiative an EPFL, um Institutionen zu hinterfragen und Studierenden mehr Mitsprache zu ermöglichen. In Gesprächen wird der Einfluss solcher Initiativen auf Sichtbarkeit, Lehre und Praxis betont.

Einführung und Kontext der Annex-Gruppe

Im Gespräch werden Elena Kiavi und Amy Perkins vorgestellt, zwei Architektinnen, die als Teil der Annex-Kollektiv arbeiten. Annex formierte sich 2021 um feministische Anliegen in der Architektur zu thematisieren und Projekte jenseits traditioneller Büros zu realisieren. Die Gruppe versteht sich als flexibel zusammenarbeitendes Netzwerk, das sich auf konkrete Vorhaben fokussiert und danach neue Formen der Zusammenarbeit erprobt. Dabei rücken gemeinschaftliche Praxis, Forschung und Sichtbarkeit von Architektinnen in den Vordergrund.

Weg in die Architektur und Lernwege

Beide Gäste berichten von Wechseln im Bildungsweg: Elena schließt Mendrisio ab, wechselt später zu EPFL, und erfährt während des Studiums den Einfluss männlicher Vorbilder, was zur Suche nach offeneren Curricula motiviert. Amy sammelt Erfahrungen in Cambridge und London, erlebt Mentoren, die konstruktives Arbeiten fördern, und entdecktquere Fertigkeiten jenseits klassischer Büropraxis. Beide betonen Lernphasen durch Zusammenarbeit, Netzwerke und selbstorganisierte Projekte.

Gründung und Entwicklung von Annex

Annex entstand als lose Gruppe rund um ein Projekt mit mobiler, aluminiumverkleideter Möbelstruktur für verschiedene Orte. Aus dieser Praxis heraus wuchs der Wille, gemeinsam zu arbeiten und sich organisatorisch zu formieren, um größere Vorhaben zu stemmen. Die Initiative nutzte Kooperationen, verstand sich als Überschneidung von Bau, Forschung und feministischem Diskurs und bildete die Grundlage für spätere, international beachtete Projekte.

Von der Biennale zur Bildungsarbeit: Auswirkungen und Projekte

Für die Schweizer Pavilion-Bewerbung bei der Biennale entwickelten Annex-Mitglieder ein Konzept, das eine weniger bekannte Architektin in den Fokus rückt und architekturgeschichtliche Archive sichtbar macht. Gleichzeitig nutzen sie Erfahrungen aus der Lehre, etwa die Drag Lab-Initiative an EPFL, um Institutionen zu hinterfragen und Studierenden mehr Mitsprache zu ermöglichen. In Gesprächen wird der Einfluss solcher Initiativen auf Sichtbarkeit, Lehre und Praxis betont.

25 - Salvatore Aprea

10.06.2025

Introduction à Salvatore Aprea

Salvatore Aprea, architecte et historien de l'architecture, dirige les archives de la construction moderne à l'EPFL. Il partage son parcours académique et professionnel, indiquant son intérêt pour l'histoire de l'architecture et son rôle d'enseignant.

Rituel Matinal et Processus de Recherche

Aprea décrit son rituel matinal impliquant plusieurs cafés, soulignant que sa recherche est un flux continu, souvent alimenté par des réflexions nocturnes. Il évoque également son parcours académique, de ses études en architecture à Naples à son doctorat sur l'histoire du béton allemand.

Passion pour l'Histoire de l'Architecture

Sa passion pour l'architecture a été éveillée par un enseignant au collège. Aprea explique que cette passion a évolué en une double orientation vers la pratique architecturale et l'étude de l'histoire, ce qui l'a amené à explorer des thèmes comme le béton et son impact sur l'architecture moderne.

Recherche sur le Béton Allemand

Dans sa thèse, Aprea a étudié l'histoire du béton en Allemagne, mettant en avant l'importance de la réglementation et de la production de ciment dans le développement de l'architecture. Il souligne que l'histoire du béton est aussi celle d'entrepreneurs et de chimistes, révélant des pratiques de construction innovantes du 19e siècle.

Perception du Béton Aujourd'hui

Aprea discute de la perception actuelle du béton, souvent critiqué pour son impact environnemental. Il appelle à une réflexion plus profonde sur les matériaux de construction et leur utilisation, et plaide pour une approche plus consciente et responsable dans le choix des matériaux architecturaux.

Le Rôle des Archives dans l'Architecture

Il souligne l'importance des archives pour comprendre l'histoire de l'architecture et leur potentiel à influencer positivement l'avenir. Aprea insiste sur la nécessité de redécouvrir les métiers du bâtiment et de cultiver le savoir-faire artisanal dans le processus architectural.

Enseignement et Futur de l'Architecture

Aprea enseigne à l'EPFL sur la nouvelle architecture internationale en Suisse, cherchant à éveiller l'intérêt des étudiants pour l'architecture moderne locale. Il encourage une redéfinition de la manière dont l'architecture suisse est perçue dans le contexte international.

Conclusion et Recommandation de Lecture

En conclusion, Aprea recommande le livre "Salti Mortali" de Charlotte van den Breuk, qui explore des projets architecturaux problématiques et leur impact sur la société. Son engagement dans l'exposition actuelle à Archizoom met en lumière la relation entre le soleil et l'architecture.

Introduction à Salvatore Aprea

Salvatore Aprea, architecte et historien de l'architecture, dirige les archives de la construction moderne à l'EPFL. Il partage son parcours académique et professionnel, indiquant son intérêt pour l'histoire de l'architecture et son rôle d'enseignant.

Rituel Matinal et Processus de Recherche

Aprea décrit son rituel matinal impliquant plusieurs cafés, soulignant que sa recherche est un flux continu, souvent alimenté par des réflexions nocturnes. Il évoque également son parcours académique, de ses études en architecture à Naples à son doctorat sur l'histoire du béton allemand.

Passion pour l'Histoire de l'Architecture

Sa passion pour l'architecture a été éveillée par un enseignant au collège. Aprea explique que cette passion a évolué en une double orientation vers la pratique architecturale et l'étude de l'histoire, ce qui l'a amené à explorer des thèmes comme le béton et son impact sur l'architecture moderne.

Recherche sur le Béton Allemand

Dans sa thèse, Aprea a étudié l'histoire du béton en Allemagne, mettant en avant l'importance de la réglementation et de la production de ciment dans le développement de l'architecture. Il souligne que l'histoire du béton est aussi celle d'entrepreneurs et de chimistes, révélant des pratiques de construction innovantes du 19e siècle.

Perception du Béton Aujourd'hui

Aprea discute de la perception actuelle du béton, souvent critiqué pour son impact environnemental. Il appelle à une réflexion plus profonde sur les matériaux de construction et leur utilisation, et plaide pour une approche plus consciente et responsable dans le choix des matériaux architecturaux.

Le Rôle des Archives dans l'Architecture

Il souligne l'importance des archives pour comprendre l'histoire de l'architecture et leur potentiel à influencer positivement l'avenir. Aprea insiste sur la nécessité de redécouvrir les métiers du bâtiment et de cultiver le savoir-faire artisanal dans le processus architectural.

Enseignement et Futur de l'Architecture

Aprea enseigne à l'EPFL sur la nouvelle architecture internationale en Suisse, cherchant à éveiller l'intérêt des étudiants pour l'architecture moderne locale. Il encourage une redéfinition de la manière dont l'architecture suisse est perçue dans le contexte international.

Conclusion et Recommandation de Lecture

En conclusion, Aprea recommande le livre "Salti Mortali" de Charlotte van den Breuk, qui explore des projets architecturaux problématiques et leur impact sur la société. Son engagement dans l'exposition actuelle à Archizoom met en lumière la relation entre le soleil et l'architecture.