
VOI - Voices of Implantology
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Beschreibung
Ob bewährte Behandlungskonzepte, innovative Therapieansätze oder Impulse für das Praxismanagement, VOI stärkt das interdisziplinäre Behandlungsteam und bringt relevantes Fachwissen auf den Punkt.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Episode 26: Wie ich Zuweiser gewinne
Akquise und Etablierung in der Oralchirurgie
Dr. Martha Dilling, Oralchirurgin und Kinderspezialistin, berichtet über ihre Herausforderungen bei der Akquise von Zuweisern. Nach der Gründung ihrer Einzelpraxis 2014 stellte sie fest, dass es schwierig war, sich gegen bereits etablierte Chirurgen durchzusetzen.
Entwicklung zum MVZ
2017 entschied sie sich, ihre Einzelpraxis in ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ) umzuwandeln, um mehr Zahnärzte einzustellen und die Praxis zu erweitern. Dies ermöglichte eine bessere Patientenversorgung und die Integration von Kinderzahnheilkunde.
Spezialisierung und Praxisorganisation
Dr. Dilling hat die Praxis in zwei Bereiche aufgeteilt: Oralchirurgie und Kinderzahnheilkunde. Durch die Anstellung von Fachkräften in der Kinderzahnheilkunde kann sie sich auf die chirurgischen Eingriffe konzentrieren und hat spezielle Einrichtungen für Kinder eingerichtet.
Digitalisierung im Praxisalltag
Die Digitalisierung spielt eine zentrale Rolle in ihrer Praxisorganisation. Sie nutzt digitale Systeme für Patientenverwaltung, Terminplanung und Abrechnung, was den administrativen Aufwand erheblich reduziert.
Herausforderungen und Tipps für Gründer
Dr. Dilling hebt hervor, dass die Gründung eines MVZ rechtliche und organisatorische Herausforderungen mit sich bringt, die jedoch durch eine gute Planung und digitale Lösungen bewältigt werden können. Ihre wichtigste Botschaft an angehende Gründer ist, sich über die eigene Identität und Ziele im Klaren zu sein, um eine erfolgreiche Praxis zu führen.

Episode 25: Erfolgreicher Einstieg in die Implantologie: Worauf kommt es an?
Einführung in die Implantologie
Der Einstieg in die Implantologie erfordert eine sorgfältige Vorbereitung und eine solide Basis an praktischen Erfahrungen. Zunächst sollten angehende Implantologen an Modellen oder Tierpräparaten üben, bevor sie mit echten Patienten arbeiten. Es wird empfohlen, zwischen fünf und zehn Implantate an Modellen zu setzen, um Sicherheit zu gewinnen.
Patientenauswahl und Vorbereitung
Die Auswahl der Patienten spielt eine entscheidende Rolle. Einsteiger sollten sich auf weniger komplexe Fälle konzentrieren, wie zum Beispiel Einzelzahnlücken, und sicherstellen, dass die Patienten generell gesund sind. Eine gründliche klinische und radiologische Befundung ist notwendig, um Überraschungen während des Eingriffs zu vermeiden.
Standardisierte Abläufe
Um Routine und Vorhersagbarkeit zu gewährleisten, sollten standardisierte Abläufe befolgt werden. Dazu gehört eine präzise Planung, die auch die digitale Planung mit optischen Scans und DVT-Aufnahmen umfasst. Das richtige Team und die Schaffung eines stressfreien Umfelds sind ebenfalls wichtig für den Erfolg der Behandlung.
Sicherheitsaspekte bei Implantatsystemen
Das gewählte Implantatsystem sollte verschiedene Sicherheitsvorkehrungen bieten. Beispielsweise ermöglicht das ChemLock-System präzise Tiefenstopps und Bohrerverlängerungen, um das Risiko von Verletzungen anatomischer Strukturen zu minimieren. Die Sammlung von Knochenspänen während des Bohrens wird ebenfalls als vorteilhaft betrachtet.
Die Rolle der KI in der Implantologie
Die Verwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) in der radiologischen Befundung könnte die Genauigkeit und Effizienz erheblich steigern. KI-basierte Systeme haben das Potenzial, die Befundung zu verbessern und den Behandler zu unterstützen, wobei die Verantwortung stets beim Arzt bleibt.

Episode 24: Die Schalentechnik mit einer formstabilen Kollagenmembran
Einführung in die GBR-Schalentechnik
Die Episode behandelt die GBR-Schalentechnik, eine Alternative zur klassischen Knochenschalentechnik in der dentale Implantologie. Dr. Frederik Herrmann diskutiert, wie formstabile Membranen verwendet werden, um Defekte im Kieferbereich zu rekonstruieren und welche spezifischen Vorteile diese Technik gegenüber traditionellen Methoden bietet.
Augmentative Maßnahmen und deren Prinzipien
Es werden die vier Grundprinzipien der Knochenregeneration erläutert: Schaffung eines Defekthohlraumes, zeitliche Stabilität für die Regeneration, mechanische Ruhe und ausreichende Vaskularisation. Die Auswahl geeigneter augmentativer Techniken hängt vom Schweregrad des Knochendefekts ab.
Chirurgische Techniken und deren Bedeutung
Die Auswahl der chirurgischen Technik sollte sich an den Leitlinien der Fachgesellschaften orientieren. Mikrochirurgische Techniken werden hervorgehoben, um eine atraumatische Handhabung des Weichgewebes zu gewährleisten, was den Heilungsverlauf positiv beeinflusst.
Defektanalyse und digitale Planung
Die Analyse der Defektgeometrie ist entscheidend für den Erfolg des Eingriffs. Dreidimensionale radiologische Diagnostik, wie DVT-Aufnahmen, ermöglicht eine präzisere Planung und Ausführung der Implantation.
Prävention in der Implantologie
Der Präventionsaspekt in der Implantologie wird als zentraler Punkt betont. Eine stabile Hart- und Weichgewebesituation ist entscheidend für die Langzeitstabilität von Implantaten und kann durch sorgfältige Planung und Diagnostik erreicht werden.
Ausbildung und Weiterentwicklung in der Chirurgie
Die Bedeutung einer umfassenden chirurgischen Ausbildung wird hervorgehoben, einschließlich der Teilnahme an Workshops und Hands-on-Kursen, um die notwendigen Fähigkeiten zu entwickeln und aktuelle Techniken sicher anwenden zu können.