
Uterus Universe
Spital Männedorf
Beschreibung
Laura spricht mit Patientinnen und Fachpersonen über Endometriose, Kinderwunsch, Beckenboden, sexuelle Gesundheit, Gendermedizin, Zyklus & Hormone, Schwangerschaft & Geburt, Wochenbett & Stillen, Perimenopause und weitere Themen, die sich um Frauengesundheit drehen.
Für alle, die verständliche Antworten und echte Einblicke suchen.
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Geburt aus drei Perspektiven: Gebärende, Hebamme, Gynäkologin
Einleitung und Vorstellung der Beteiligten
Im Podcast wird die Geburt von Carmen aus der Sicht der Gebärenden, der Hebamme Jasmin und der Gynäkologin Maya betrachtet. Carmen erzählt von ihren Erfahrungen während der Geburt ihrer beiden Söhne im Spital Männedorf, während Jasmin und Maya ihre jeweiligen Rollen und Eindrücke teilen.
Erinnerungen an die Geburt
Carmen erinnert sich an die lustigen und herausfordernden Momente während der Geburt, wobei die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Team ihr Sicherheit gab. Jasmin reflektiert über ihre frische Motivation als Hebamme und die emotionalen Momente direkt nach der Geburt, während Maya die Kraft und Urgewalt beschreibt, die Carmen während des Geburtsprozesses zeigte.
Geburtsdetails und Erfahrungen
Die Diskussion dreht sich um die verschiedenen Phasen der Geburt, einschließlich der Übergangsphase, in der Carmen intensiv kämpfte. Das Team beschreibt die Dynamik zwischen ihnen und die Unterstützung, die sie sich gegenseitig gaben. Carmen schildert, wie sie trotz Schmerzen und Herausforderungen in verschiedenen Positionen arbeitete und sich auf die Anweisungen von Jasmin und Maya verließ.
Rollenverteilung und Teamarbeit
Es wird betont, wie wichtig die Rolle der Hebamme und der Ärztin ist, wobei Maya die Verantwortung für die Sicherheit des Kindes übernimmt, während Jasmin Carmen bestärkt. Die Zusammenarbeit wird als harmonisch und unterstützend beschrieben, was zu einer positiven Geburtsatmosphäre beiträgt.
Abschlussgedanken und Ratschläge
Abschließend geben die drei Expertinnen Ratschläge für werdende Mütter, die auf Vertrauen in den eigenen Körper und die Wichtigkeit einer unterstützenden Umgebung hinweisen. Der Podcast schließt mit einer Einladung an die Hörer, den Podcast zu abonnieren und zu teilen.

Wenn die Geburt beginnt: Die Latenzphase
Was die Latenzphase bedeutet
Die Latenzphase ist der Beginn der Geburt und variiert stark von Frau zu Frau sowie von einer Geburt zur nächsten. Sie dient als Einstimmung auf den eigentlichen Geburtsverlauf und kann unterschiedlich lange dauern. Der Körper bereitet sich auf das Öffnen des Muttermundes vor, während das Kind sich im Becken positioniert.
Typische Merkmale und Verlauf
Zunächst treten meist milde, belastungsähnliche Empfindungen auf, oft als menschartiges Ziehen. Ruhe und Gelassenheit helfen, gut Energie zu speichern. Es können Pausen kommen, bevor regelmäßige Wehen einsetzen. Der Schlüsselloch-Vergleich verdeutlicht, wie das Kind durch Beckenformen rotiert und sich Positionen sucht.
Symptome, Vorboten und Selbsthilfe
Vorboten können Schleimpropf, geringe Blutspuren oder leichter Ausfluss sein. Auch dünner Stuhlgang oder ein entspannteres Bauchgefühl können Hinweise geben. Ruhe, Wärme, sanfte Bewegungen, ausreichende Flüssigkeit und kleine Mahlzeiten unterstützen Energiehaushalt und Entspannung. Begleitpersonen können durch Massage, Wärmebad oder einfache Unterstützung helfen.
Hinweise zur Situation und Betreuung
Oft erfolgt der Gang in die Klinik erst, wenn sich Unsicherheit oder veränderte Wehendynamik zeigt. Kontrollen, Ultraschall und Gespräche helfen, den Stand der Geburt abzuschätzen. Die Latenzphase wird meist daheim verbracht, während das medizinische Team Orientierung bietet und individuelle Pläne prüft, ob weitere Abklärungen nötig sind.

Zum zweiten Mal schwanger trotz Endometriose
Weg zur zweiten Schwangerschaft und IVF-Erfahrungen
Die Erzählerin berichtet von einer erneuten Schwangerschaft nach einer künstlichen Befruchtung. Der Prozess wird bewusst geplant, der Embryo eingesetzt und der Verlauf eng getaktet. Die Situation ist geprägt von Technik, Terminen und der Erwartung, dass der neue Versuch klappt, nachdem der erste mit vielen Monaten des Wartens verbunden war.
Heilung durch die erste Schwangerschaft und neue Gelassenheit
Durch die erste Schwangerschaft erfährt sie Heilung und neues Vertrauen in den eigenen Körper. Die Erfahrung mildert Ängste, die zuvor stark dominiert haben. Mit dem zweiten Kind fühlt sie sich gelassener, auch weil sie das Positive stärker wahrnehmen kann und das Umfeld erleichtert reagiert.
Schwangerschaftsverlauf, Schmerzen und Endometriose
Die Endommetriose äußert sich weiterhin durch Schmerzen beim Wachstum des Babys und Verwachsungen. Hyperemesis Gravidarum trat beim ersten Mal auf, diesmal ist der Verlauf anders, dennoch bleibt Gewalt durch Beschwerden. Geburtsterminplanung wird offen gelassen; spontane Geburt wird angestrebt, doch gesundheitliche Aspekte und Narben beeinträchtigen die Entscheidungen.
Familienplanung, Zukunft und Mut für andere
Es wird über drei eingefrorene Embryonen gesprochen, deren Aufbewahrung Kosten verursacht und Chancen bietet. Die Familie strebt Two-under-Two an, wägt Stillzeiten, Alter und Bauchgesundheit ab. Mutmachende Botschaft: Fortschritte trotz Endometriose, Unterstützung durch den Austausch mit Gleichgesinnten, und der Wunsch, anderen Hoffnung zu geben.