
tecnet | From Research to Value
Sophie Egger, Leo Capari & Anna Kirchmair
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

#05 Wissenschaftskommunikation – So erreicht Forschung die Gesellschaft
Einführung in die Wissenschaftskommunikation
In dieser Episode diskutieren die Moderatoren Anna Kirchmeier, Sophie Ecker und Leo Capari mit der Wissenschaftlerin Jana Elena Koch über die Bedeutung der Wissenschaftskommunikation. Koch erklärt ihre duale Rolle als Wissenschaftlerin und in der Medienarbeit, wo sie Inhalte so aufbereitet, dass sie für eine breitere Öffentlichkeit zugänglich sind.
Relevanz der Wissenschaftskommunikation
Koch betont die Notwendigkeit, wissenschaftliche Erkenntnisse über die Forschungsgemeinschaft hinaus zu kommunizieren. In einer vernetzten Welt ist es wichtig, dass Wissenschaftler lernen, ihre Ergebnisse verständlich zu vermitteln, um gesellschaftliche Herausforderungen gemeinsam anzugehen und transparent über die Verwendung öffentlicher Mittel zu informieren.
Herausforderungen der Kommunikation
Die Fähigkeit, komplexe Themen verständlich zu machen, ist entscheidend. Koch spricht über die Schwierigkeiten, die Wissenschaftler dabei haben, ihre Inhalte in einfacher Sprache zu kommunizieren, während sie gleichzeitig ihre wissenschaftliche Integrität bewahren müssen. Sie hebt hervor, dass es wichtig ist, eine Zielgruppe zu definieren und passende Kommunikationsstrategien zu wählen.
Strategien für effektive Kommunikation
Koch empfiehlt, Formate und Kanäle zu wählen, die zur Zielgruppe passen, wie Social Media oder öffentliche Veranstaltungen. Sie ermutigt Wissenschaftler, authentisch zu sein und die Relevanz ihrer Arbeit klar zu kommunizieren. Auch kontinuierliche Präsenz in der Öffentlichkeit ist wichtig, um die Sichtbarkeit zu erhöhen.
Einfluss und Wirkung der Kommunikation
Die Wirkung von Wissenschaftskommunikation ist schwer zu messen. Koch betont, dass auch kleine Erfolge, wie das Erreichen von nur wenigen Personen, wertvoll sind. Wissenschaftler sollten ermutigt werden, ihre Botschaften zu verbreiten, unabhängig von der Reichweite.

#04 From Lab to Life – in der Praxis: Verwerten UND Forschen
Einführung in den Podcast
In diesem Podcast wird erörtert, wie Forschung auf verschiedene Weisen Wirkung entfalten kann. Expertinnen teilen ihre Perspektiven und Erfahrungen, um den Wissens- und Technologietransfer zu fördern.
Thema der Episode
Die Folge konzentriert sich auf Technologietransfer und Schutzrechte aus der Sicht von Forschenden. Johannes Grillari, Leiter des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Traumatologie und Professor an der BOKU Wien, teilt seine Erfahrungen, wie er Forschung mit Industriepartnerschaften und Firmengründungen verbindet.
Motivation der Forschenden
Grillari betont, dass Neugier und die wissenschaftliche Sozialisierung ihn motivieren, Forschung in die Anwendung zu bringen. Er sieht den Bedarf, Forschungsergebnisse in die Praxis umzusetzen, um einen positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten.
Rollen und Teamarbeit
Grillari beschreibt, dass er sich als Forschenden sieht, dessen Arbeit im Team stattfindet. Er hebt hervor, dass gute Teamarbeit entscheidend ist, um unterschiedliche Rollen erfolgreich auszufüllen und Innovationen voranzutreiben.
Zusammenarbeit mit Industriepartnern
Eine gute Zusammenarbeit mit Industriepartnern erfordert gemeinsame Ziele und Vertrauen. Grillari teilt seine Erfahrungen mit der langjährigen Kooperation mit Chanel, die durch kleine Projekte und gegenseitiges Vertrauen gewachsen ist.
Patentstrategien
Grillari spricht über die Bedeutung von Patenten für die Forschung und betont, dass klare Vereinbarungen über Interessen im Voraus getroffen werden sollten. Er stellt fest, dass Patente notwendig sind, um Investitionen in Forschung und Entwicklung zu sichern.
Schlussfolgerungen und Ausblick
Die Episode schließt mit der Erkenntnis, dass eine gelebte Verwertungskultur und starke Industriekooperationen entscheidend für den Erfolg von Forschungsprojekten sind. Die nächste Folge wird sich mit Wissenschaftskommunikation befassen.

#03 From Lab to Life – Technologietransfer an Hochschulen
Einführung in den Technologietransfer
Der Podcast behandelt, wie Forschung durch Technologietransfer wirksam wird. Moderatoren Anna Kirchmeier, Sophie Ecker und Leo Capari begrüßen Tatjana Heckel, die im Technologietransfer-Team der Medizinischen Universität Innsbruck arbeitet, um über den Prozess und die Bedeutung von Schutzrechten zu sprechen.
Rolle des Technologietransfers
Tatjana erklärt, dass ihr Team Forscher unterstützt, ihre Ideen in innovative Produkte zu verwandeln. Die Aufgaben umfassen das Erkennen von Erfindungen, das Prüfen von Patenten, die Begleitung von Prototypen und das Finden von Partnern für Lizenzverträge oder Unternehmensgründungen.
Awareness und Sensibilisierung der Forschenden
Ein zentrales Anliegen ist es, das Bewusstsein der Forschenden für den Technologietransfer zu schärfen. Niedrigschwellige Formate wie Transfer-Snacks und Workshops sollen helfen, Ängste vor Schutzrechten abzubauen und den Transferprozess greifbarer zu machen.
Das MedLifeLab als Innovationshub
Das MedLifeLab an der Medizinischen Universität Innsbruck bietet eine Plattform, um aus frühen Ideen Innovationen zu entwickeln. Es ergänzt den klassischen Technologietransfer, indem es Forscher in der Ideenfindung und der Vernetzung mit Industriepartnern unterstützt.
Zusammenarbeit mit Ascenion
Die Kooperation mit Ascenion, einem spezialisierten Technologietransferdienstleister, entlastet die Universität in rechtlichen und marktanalytischen Fragen und erhöht die Erfolgschancen für Innovationen durch professionelles Management von geistigem Eigentum.
Zukunft des Technologietransfers
Tatjana hebt die Bedeutung von Digitalisierung, KI und interdisziplinären Kooperationen hervor. Hochschulen sollten frühzeitig Netzwerke aufbauen und Innovationsprojekte auf den Markt ausrichten, um wissenschaftliche Ideen in wirksame Innovationen zu verwandeln.