
Just Pitch! Klar sprechen. Stark wirken.
Ronny Marx
Beschreibung
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Veröffentlichungshistorie
Episodenübersicht

Just Pitch! #13: Plötzlich Chef - Die größten Kommunikationsfehler beim Aufstieg
Aufstiegserfahrung und Perspektive
Der Weg in eine Führungsrolle passiert oft schleichend: Nicht jeder Plan verläuft linear, dennoch wächst man durch Aufgabenbewusstsein, Verantwortungsübernahme und den Wunsch, Dinge weiterzugeben. Der Fokus liegt weniger auf Titeln, sondern auf Wirkung, Menschenführung und dem eigenen Beitrag zum Team.
Top-Learnings auf dem Weg zum C-Level
Wirkung entsteht durch klare Kommunikation und das Bewusstsein über die eigene Rolle als Sprachrohr. Vertrauen von Mitarbeitenden bedeutet sorgsame Behandlung der Verantwortung. Zuhören, Raum geben und gemeinsam Lösungen finden sind zentrale Prinzipien, um komplexe Situationen zu meistern.
Kommunikation in der Führungsrolle
Führung erfordert einen Kommunikationsprozess statt einer Einmal-Aussage. In Drucksituationen lohnt es sich, Schritte zu wiederholen, Transparenz zu wahren und nonverbale Signale zu beachten. Authentische Verständigung basiert auf Wahrnehmung, Feedback und dem Abgleichen von Erwartungen, um Missverständnisse zu verhindern.
Authentizität, Stil und Diversität
Es gibt keinen universellen Führungsstil. Wichtig ist Authentizität, Flexibilität und situatives Anpassen. Unterschiedliche Perspektiven stärken das Team; Geschlecht spielt keine wesentliche Rolle für Kompetenz. Ziel ist es, vertrauensvoll zu führen, menschlich zu bleiben und das Unternehmen verantwortungsvoll zu vertreten.

Just Pitch! #12: Kommunikation in Beratung und Führung: Zuhören, Timing und 3 gute Argumente
Beratungskommunikation: Zuhören, Impulse geben und den Weg gemeinsam finden
Auf der beraterischen Seite geht es darum, zuzuhören, den konkreten Bedarf zu erfassen und Impulse so zu geben, dass der Kunde eigenständig den richtigen Weg erkennt. Ergebnisse entstehen, wenn das Commitment aus den Kundinnen selbst kommt. Vorhandene Erfahrungen und eine klare Orientierung helfen, doch die individuelle Situation jeder Organisation und Führungskraft muss respektiert werden. Der Fokus liegt darauf, Verstehen zu ermöglichen und Orientierung zu schaffen.
Argumentationsaufbau: Drei Kernargumente, passende Reihenfolge
Wichtig ist eine Vorbereitung, die den Bedarf der Person und der Organisation kennt. Nutze drei zentrale Argumente statt vieler Details, um Klarheit zu wahren. Die Reihenfolge kann abhängig vom Gesprächsverlauf variieren. Früh oder später ein starkes Schlussargument setzen. Kentere Bereiche mit Praxisbeispielen, statt Fachsprache; so entsteht Vertrauen, während der Blick auf den Gesamtzusammenhang erhalten bleibt.
Umgang mit Widerständen: Beobachten, Involvieren, gezielt entlasten
Körpersprache und Ventilanzeige der Gesprächspartnerinnen geben Hinweise auf Ablehnung. Oberflächliche Vorbehalte lassen sich durch direktes Ansprechen abbauen, ohne bloßzustellen. Bei stärkeren Widerständen bleibt der Fokus auf offenen Gesprächen und persönlicher Ebene. Bei Kundinnen gilt ähnliche Logik: Raum geben, Argumente gezielt hinterfragen und so jene Hürden abbauen, die eine Zusammenarbeit behindern könnten.
Atmosphäre, Transparenz und Sprache: Balance finden
Eine positive Atmosphäre braucht Zurücknahme und Tiefensteuerung: Zu viel Information verwirrt, zu wenig birgt Risiko. Klare Sprache, verständliche Beispiele und konkrete Alltagsbezüge helfen, komplexe Inhalte greifbar zu machen. Beobachten, ob das Gegenüber versteht, ist zentral. Fachjargon wird vermieden; stattdessen praktikable Bilder genutzt, damit Alle im Raum folgen können und sich eingebunden fühlen.

Just Pitch #11: Gehaltsverhandlung neu denken: Vom Belohnungsdenken zum echten Mehrwert
Einführung in Gehaltsverhandlungen
Gehaltsverhandlungen sind komplex und erfordern eine sorgfältige Vorbereitung. Anstatt Gehalt als Belohnung zu sehen, sollte man es als Investment des Unternehmens in die eigene Person betrachten.
Die richtige Einstellung
Die innere Einstellung zum Gehalt ist entscheidend. Mitarbeitende sind Kostenstellen für das Unternehmen, und Gehalt sollte als Wertschätzung für den Mehrwert betrachtet werden, den man dem Unternehmen bietet.
Vorbereitung auf die Verhandlung
Wichtige Fragen zur eigenen Leistung in den letzten zwölf Monaten sollten geklärt werden. Was hat man erreicht und welchen Beitrag hat man zum Unternehmen geleistet? Konkrete Ergebnisse sind entscheidend für die Argumentation in der Verhandlung.
Fehler, die vermieden werden sollten
Marktvergleiche, Vergleiche mit Kollegen und eine Bittstellerposition sind schwache Argumente. Die eigene Leistung und der Mehrwert für das Unternehmen sollten im Vordergrund stehen.
Strategien für die Verhandlung
Das Setzen von realistischen Gehaltsvorstellungen und das Vermeiden von „von-bis“-Angaben sind wichtig. Stattdessen sollten klare Argumente präsentiert werden, die den eigenen Wert unterstreichen.
Alternativen zur Gehaltserhöhung
Wenn eine Gehaltserhöhung abgelehnt wird, können andere Optionen wie Weiterbildung, zusätzlicher Urlaub oder eine Arbeitszeitreduzierung in Betracht gezogen werden.
Abschluss und Ausblick
Eine Gehaltsverhandlung sollte rational und ohne Druck geführt werden. Es ist wichtig, den eigenen Wert zu kennen und den Fokus auf den Mehrwert für das Unternehmen zu legen. Unterstützung durch Coaching kann helfen, sich besser vorzubereiten.