Radio Evolve Global- German
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Radio Evolve Global- German

Thomas Steininger & guests

Beschreibung

Unser wöchentliches Webradio evolve ist ein kreatives Forum für eine neue, trans-säkulare Spiritualität. Jeden Donnerstag von 20:00 – 21:00 Uhr live auf Sendung.

Radio evolve lädt Menschen zum Dialog ein, die visionäre Beiträge zu einer neuen, integralen und evolutionären Kultur leisten. Die in ihrer Arbeit, sei es als Buchautor*in, als Lehrer*in, als Aktivist*in o.Ä. eine moderne Spiritualität studieren und leben. Im kreativen Interesse an den Perspektiven einer neuen integralen Weltsicht öffnen sich im Radio evolve Räume des Verstehens und der Begegnung, die uns gemeinsam zu einem bewussteren Leben inspirieren können. Mit dabei waren bisher Annette Kaiser, Thomas Hübl, Ervin Laszlo, Prof. Thomas Görnitz, Claus Eurich u. v. A. Das Webradio evolve wurde 2010 von Dr. Thomas Steininger, dem Verleger der Zeitschrift evolve – Magazin für Bewusstsein und Kultur, gegründet und hat mittlerweile über 1000 Hörer*innen. Zu Beginn des Jahres 2018 wird Radio evolve um englischsprachige Sendungsbeiträge erweitert, die sich im zweiwöchigen Takt mit den deutschen Beiträgen abwechseln. Thomas und seine Partnerin Elizabeth Debold haben mit der globalen Plattform One-World- In-Dialogue eine globale Gemeinschaft geschaffen, die sich so mit den bisherigen Hörer*innen von Radio evolve verbinden kann, um eine neue globale Bewusstseinskultur zu bilden.

Wir laden Sie herzlich dazu ein, die Lebendigkeit, Authentizität und Kraft des im virtuellen Raum entstehenden Radio-Webcast zu erleben

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Veröffentlichungshistorie

Episodenübersicht

Die Kraft der Einfühlung – Wie können wir uns als Menschen wirklich begegnen?

17.09.2026

Einführung in die Einfühlung

In dieser Episode wird die Bedeutung der Einfühlung, wie sie von Edith Stein beschrieben wird, im therapeutischen Kontext erörtert. Dr. Erman Feigenau spricht über ihre Erfahrungen mit Kriegsüberlebenden und wie diese Erfahrungen sie dazu inspiriert haben, sich intensiver mit Steins Konzept der Einfühlung auseinanderzusetzen.

Einfühlung als Zugang zu anderen

Dr. Feigenau betont, dass Einfühlung nicht nur das Wahrnehmen von Gefühlen des anderen ist, sondern ein tiefere Beziehung zur Gesamtperson ermöglicht. Sie erklärt, dass es in der Einfühlung um das Verstehen und den inneren Zugang zu den Erfahrungen des anderen geht, was für den Heilungsprozess entscheidend ist.

Der therapeutische Raum

Ein zentraler Aspekt ist der geschützte Raum, den Therapeut und Klient teilen, um Vertrauen zu entwickeln und traumatische Erfahrungen zu verarbeiten. Dr. Feigenau führt aus, dass dies besonders wichtig ist, um den Klienten zu helfen, ihre inneren Konflikte und Ängste zu erkennen, ohne selbst absorbiert zu werden.

Edith Steins Einfluss

Die Diskussion beleuchtet auch Edith Steins persönliche Erfahrungen und wie diese ihre philosophischen Überlegungen zur Einfühlung und zur Bedeutung von Beziehungen prägten. Ihre Entwicklungen in der Einfühlung und deren Transformation in das Thema der Liebe werden als Schlüssel zu zwischenmenschlichen Beziehungen betrachtet.

Gemeinschaft und Beziehungen

Dr. Feigenau argumentiert, dass die Fähigkeit zur Einfühlung die Grundlage für echte Gemeinschaft bildet, da sie das Verständnis und die Verbundenheit zwischen Menschen fördert. Die Diskussion schließt mit der Überlegung, wie diese Konzepte in der bevorstehenden Veranstaltung in Linz weiter vertieft werden sollen.

Einführung in die Einfühlung

In dieser Episode wird die Bedeutung der Einfühlung, wie sie von Edith Stein beschrieben wird, im therapeutischen Kontext erörtert. Dr. Erman Feigenau spricht über ihre Erfahrungen mit Kriegsüberlebenden und wie diese Erfahrungen sie dazu inspiriert haben, sich intensiver mit Steins Konzept der Einfühlung auseinanderzusetzen.

Einfühlung als Zugang zu anderen

Dr. Feigenau betont, dass Einfühlung nicht nur das Wahrnehmen von Gefühlen des anderen ist, sondern ein tiefere Beziehung zur Gesamtperson ermöglicht. Sie erklärt, dass es in der Einfühlung um das Verstehen und den inneren Zugang zu den Erfahrungen des anderen geht, was für den Heilungsprozess entscheidend ist.

Der therapeutische Raum

Ein zentraler Aspekt ist der geschützte Raum, den Therapeut und Klient teilen, um Vertrauen zu entwickeln und traumatische Erfahrungen zu verarbeiten. Dr. Feigenau führt aus, dass dies besonders wichtig ist, um den Klienten zu helfen, ihre inneren Konflikte und Ängste zu erkennen, ohne selbst absorbiert zu werden.

Edith Steins Einfluss

Die Diskussion beleuchtet auch Edith Steins persönliche Erfahrungen und wie diese ihre philosophischen Überlegungen zur Einfühlung und zur Bedeutung von Beziehungen prägten. Ihre Entwicklungen in der Einfühlung und deren Transformation in das Thema der Liebe werden als Schlüssel zu zwischenmenschlichen Beziehungen betrachtet.

Gemeinschaft und Beziehungen

Dr. Feigenau argumentiert, dass die Fähigkeit zur Einfühlung die Grundlage für echte Gemeinschaft bildet, da sie das Verständnis und die Verbundenheit zwischen Menschen fördert. Die Diskussion schließt mit der Überlegung, wie diese Konzepte in der bevorstehenden Veranstaltung in Linz weiter vertieft werden sollen.

Polarisierung, Trauma und Ganzheit – Wie können wir die integrativen Kräfte im Inneren und in der Gesellschaft stärken?

10.09.2026

Einführung in Licht und Schatten

Im Gespräch zwischen Stefan Ruf, einem erfahrenen Psychotherapeuten, und Mike wird die komplexe Beziehung zwischen Licht und Dunkel in der menschlichen Seele thematisiert. Stefan betont, dass diese Aspekte nicht moralisch zu werten sind, sondern vielmehr Fragen der Ganzheitlichkeit darstellen. Einseitige Ideale können schnell in Schattenhaftigkeit umschlagen, wenn sie nicht in ihrer Gesamtheit betrachtet werden.

Bewusstsein und Unbewusstes

Die Diskussion geht weiter in die Auseinandersetzung mit dem Bewussten und Unbewussten. Stefan erklärt, dass destruktive Verhaltensweisen oft aus unbewussten Verletzungen resultieren. Diese Verhaltensweisen sollten nicht pauschal als negativ betrachtet werden, da sie häufig aus dem Bedürfnis nach Schutz oder Verteidigung entstehen.

Gesellschaftliche Polarisierung

Stefan thematisiert auch die Polarisierung in der Gesellschaft, insbesondere bei Bewegungen wie Antirassismus oder Genderfragen. Trotz edler Ideale zeigen sich oft aggressive oder intolerante Verhaltensweisen, die auf eine fehlende Ganzheit in der persönlichen und kollektiven Perspektive hindeuten.

Integration und Achtsamkeit

Die Integration dieser inneren Widersprüche erfordert einen bewussten Umgang mit Achtsamkeit und einem inneren Zentrum. Stefan hebt hervor, dass eine Achtsamkeitskultur notwendig ist, um die eigenen inneren Konflikte zu erkennen und zu transformieren. Dies ist wichtig für ein aktives und konstruktives Engagement in der Welt.

Rolle des Überbewusstseins

Stefan beschreibt die Bedeutung des Überbewusstseins für die Integration. Achtsamkeit und ein starkes inneres Zentrum ermöglichen es den Menschen, mit den vielfältigen Kräften in sich und der Welt umzugehen. Diese innere Arbeit ist entscheidend, um aus einer einseitigen Identität herauszukommen und ein integrales Bewusstsein zu entwickeln.

Schöpferische Kraft und Ganzheit

Abschließend wird die Bedeutung der schöpferischen Kraft hervorgehoben. Ein gesundes, ganzheitliches Bewusstsein ermöglicht es den Menschen, aktiv in der Welt zu gestalten und so zu einem integralen Teil der Gemeinschaft zu werden. Diese schöpferische Energie ist essenziell für die persönliche Heilung und die Verbindung zur Welt.

Einführung in Licht und Schatten

Im Gespräch zwischen Stefan Ruf, einem erfahrenen Psychotherapeuten, und Mike wird die komplexe Beziehung zwischen Licht und Dunkel in der menschlichen Seele thematisiert. Stefan betont, dass diese Aspekte nicht moralisch zu werten sind, sondern vielmehr Fragen der Ganzheitlichkeit darstellen. Einseitige Ideale können schnell in Schattenhaftigkeit umschlagen, wenn sie nicht in ihrer Gesamtheit betrachtet werden.

Bewusstsein und Unbewusstes

Die Diskussion geht weiter in die Auseinandersetzung mit dem Bewussten und Unbewussten. Stefan erklärt, dass destruktive Verhaltensweisen oft aus unbewussten Verletzungen resultieren. Diese Verhaltensweisen sollten nicht pauschal als negativ betrachtet werden, da sie häufig aus dem Bedürfnis nach Schutz oder Verteidigung entstehen.

Gesellschaftliche Polarisierung

Stefan thematisiert auch die Polarisierung in der Gesellschaft, insbesondere bei Bewegungen wie Antirassismus oder Genderfragen. Trotz edler Ideale zeigen sich oft aggressive oder intolerante Verhaltensweisen, die auf eine fehlende Ganzheit in der persönlichen und kollektiven Perspektive hindeuten.

Integration und Achtsamkeit

Die Integration dieser inneren Widersprüche erfordert einen bewussten Umgang mit Achtsamkeit und einem inneren Zentrum. Stefan hebt hervor, dass eine Achtsamkeitskultur notwendig ist, um die eigenen inneren Konflikte zu erkennen und zu transformieren. Dies ist wichtig für ein aktives und konstruktives Engagement in der Welt.

Rolle des Überbewusstseins

Stefan beschreibt die Bedeutung des Überbewusstseins für die Integration. Achtsamkeit und ein starkes inneres Zentrum ermöglichen es den Menschen, mit den vielfältigen Kräften in sich und der Welt umzugehen. Diese innere Arbeit ist entscheidend, um aus einer einseitigen Identität herauszukommen und ein integrales Bewusstsein zu entwickeln.

Schöpferische Kraft und Ganzheit

Abschließend wird die Bedeutung der schöpferischen Kraft hervorgehoben. Ein gesundes, ganzheitliches Bewusstsein ermöglicht es den Menschen, aktiv in der Welt zu gestalten und so zu einem integralen Teil der Gemeinschaft zu werden. Diese schöpferische Energie ist essenziell für die persönliche Heilung und die Verbindung zur Welt.

Wir sind auf Göttliches angelegt – Edith Steins philosophische Mystik

03.09.2026

Einführung

Im Gespräch mit Professor Hanna-Barbara Gerl-Falkowitz, einer Expertin für Edith Stein, wird das Leben und die Philosophie Steins beleuchtet, insbesondere ihre Verflechtung mit den Ereignissen des 20. Jahrhunderts.

Edith Steins Leben

Edith Stein wurde 1891 in Breslau geboren und erlebte sowohl Licht als auch Dunkel in ihrem Leben. Ihr Werdegang als Religionsphilosophin war geprägt von persönlichen und gesellschaftlichen Krisen, insbesondere durch den Ersten Weltkrieg und die Machtergreifung der Nationalsozialisten.

Der Einfluss des Christentums

Stein konvertierte 1922 zum Christentum, was zu einem Bruch mit ihrer jüdischen Familie führte. Sie fand Trost und Sinn im Glauben, was für ihre spätere Arbeit von zentraler Bedeutung war.

Die Dunkelheit des Lebens

Die dunklen Phasen in Steins Leben, insbesondere während des Nationalsozialismus, werden diskutiert. Sie erlebte die Abkehr von ihrer Herkunft und die Herausforderungen des Glaubens in schweren Zeiten. Ihre Erfahrungen im Karmel und ihre letzten Tage in Auschwitz sind von großer Tragik geprägt.

Philosophische Aspekte

Die Philosophie Steins beschäftigt sich mit dem Licht und Dunkel in der menschlichen Existenz. Sie zeigt, dass Dunkelheit auch eine Form von Nähe zu Gott darstellen kann und dass in der Dunkelheit Trost und Hoffnung zu finden sind.

Die Bedeutung des Kreuzes

Das Kreuz spielt eine zentrale Rolle in Steins Denken. Sie sieht darin nicht nur das Leid, sondern auch die Möglichkeit der Erlösung und die Verbindung zu den Opfern und Tätern der Geschichte.

Licht und Dunkel in der Mystik

Edith Stein spricht von verschiedenen "Nächten" in der Mystik, die den inneren Weg zur Gottheit darstellen. Diese Nächte sind Prüfungen, die zu einem tieferen Verständnis und einer stärkeren Beziehung zu Gott führen können.

Schlussfolgerung

Die Diskussion schließt mit der Erkenntnis, dass sowohl Licht als auch Dunkel Teil des Lebens sind und dass die Beziehung zu Gott in beidem verwurzelt ist. Steins Werk und ihr Leben bieten wertvolle Einsichten in die menschliche Erfahrung und den Glauben.

Einführung

Im Gespräch mit Professor Hanna-Barbara Gerl-Falkowitz, einer Expertin für Edith Stein, wird das Leben und die Philosophie Steins beleuchtet, insbesondere ihre Verflechtung mit den Ereignissen des 20. Jahrhunderts.

Edith Steins Leben

Edith Stein wurde 1891 in Breslau geboren und erlebte sowohl Licht als auch Dunkel in ihrem Leben. Ihr Werdegang als Religionsphilosophin war geprägt von persönlichen und gesellschaftlichen Krisen, insbesondere durch den Ersten Weltkrieg und die Machtergreifung der Nationalsozialisten.

Der Einfluss des Christentums

Stein konvertierte 1922 zum Christentum, was zu einem Bruch mit ihrer jüdischen Familie führte. Sie fand Trost und Sinn im Glauben, was für ihre spätere Arbeit von zentraler Bedeutung war.

Die Dunkelheit des Lebens

Die dunklen Phasen in Steins Leben, insbesondere während des Nationalsozialismus, werden diskutiert. Sie erlebte die Abkehr von ihrer Herkunft und die Herausforderungen des Glaubens in schweren Zeiten. Ihre Erfahrungen im Karmel und ihre letzten Tage in Auschwitz sind von großer Tragik geprägt.

Philosophische Aspekte

Die Philosophie Steins beschäftigt sich mit dem Licht und Dunkel in der menschlichen Existenz. Sie zeigt, dass Dunkelheit auch eine Form von Nähe zu Gott darstellen kann und dass in der Dunkelheit Trost und Hoffnung zu finden sind.

Die Bedeutung des Kreuzes

Das Kreuz spielt eine zentrale Rolle in Steins Denken. Sie sieht darin nicht nur das Leid, sondern auch die Möglichkeit der Erlösung und die Verbindung zu den Opfern und Tätern der Geschichte.

Licht und Dunkel in der Mystik

Edith Stein spricht von verschiedenen "Nächten" in der Mystik, die den inneren Weg zur Gottheit darstellen. Diese Nächte sind Prüfungen, die zu einem tieferen Verständnis und einer stärkeren Beziehung zu Gott führen können.

Schlussfolgerung

Die Diskussion schließt mit der Erkenntnis, dass sowohl Licht als auch Dunkel Teil des Lebens sind und dass die Beziehung zu Gott in beidem verwurzelt ist. Steins Werk und ihr Leben bieten wertvolle Einsichten in die menschliche Erfahrung und den Glauben.